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	<title>Neo-Bechstein - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Neo-Bechstein&amp;diff=200993&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Trustable: tiefere Kategorie</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;tiefere Kategorie&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:NeoBechstein Flügel.jpg|mini|Von [[Petrof]] hergestellter Neo-Bechstein-Flügel im Technischen Museum Wien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Neo-Bechstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bechstein-Siemens-Nernst-Flügel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Klavier]] bw. ein Flügel mit elektromechanischer Tonerzeugung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das elektro-akustische Klavier ([[E-Piano]]) wurde zu Beginn der 1930er Jahre am Physikalischen Institut der [[Humboldt-Universität zu Berlin]] (Leitung Professor [[Walther Nernst]]) zusammen mit den Unternehmen [[Pianoforte-Fabrik C. Bechstein|Bechstein]] (Mechanik) und [[Siemens]]/[[Telefunken]] (Elektronik) entwickelt. Die [[Saite]]n wurden mit Mikrohämmern (Patent: Hans Driescher) angeschlagen und die Schwingungen [[Elektromagnetische Induktion|induktiv]] mit [[Tonabnehmer]]n aufgenommen, mit einem [[Röhrenverstärker]] verstärkt (und hinsichtlich [[Klangfarbe]] über Resonanzkreise beeinflusst) und über [[Lautsprecher]] wiedergegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An den Verstärker konnten zusätzlich [[Schallplattenspieler]] und [[Radio|Rundfunkempfänger]] (Radio) angeschlossen werden, was völlig neuartige Spielmöglichkeiten eröffnen sollte (z.&amp;amp;nbsp;B. Orchesterpart eines [[Klavierkonzert]]s von der [[Schallplatte]] wie heute als &amp;#039;&amp;#039;music minus-one&amp;#039;&amp;#039; bekannt) und die aktive [[Hausmusik]] gegenüber dem passiven Radiohören fördern sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Neo Petrof 1.jpg|mini|links|Tonabnehmer]]&lt;br /&gt;
Aus Platzgründen wurden jeweils fünf Saiten unter einem Tonabnehmer zusammengeführt. Das entsprechende Patent stammte von Hans Driescher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bechstein baute dem Vernehmen nach 150 Exemplare, von denen heute zumindest zwei funktionierende existieren, eines im [[Technisches Museum Wien|Technischen Museum Wien]] und eines in [[Berlin]]. Letzteres kommt gelegentlich bei [[Avantgarde|avantgardistischen]] Musik-Events zum öffentlichen Einsatz. Derzeit ist der Standort von 22 Exemplaren bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Klavierbauunternehmen [[Petrof]] (Hradec Králové) erwarb 1932 die Lizenz zur Produktion des Instruments. Nur vier „Neo-Petrof“ sind derzeit bekannt: einer ist im Musikinstrumentenmuseum Prag ausgestellt, einer wurde 2007 im Technischen Museum Wien spielfertig restauriert und wird für konzertante Zwecke verwendet. Die Regulierung ist extrem kritisch und muss Spezialisten überlassen werden, die das Konzept des Instruments ausreichend studiert haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Fritz Winckel|Fritz W. Winckel]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Radio-Klavier von Bechstein-Siemens-Nernst.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Umschau.&amp;#039;&amp;#039; 35, 1931, {{ISSN|0722-8562}}, S. 840–843.&lt;br /&gt;
* Dieter B. Herrmann: &amp;#039;&amp;#039;Walther Nernst und sein Neo-Bechstein-Flügel. Eine Episode aus der Geschichte der elektronischen Musik.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;NTM-Schriftenreihe für Geschichte der Naturwissenschaften, Technik und Medizin&amp;#039;&amp;#039;  9(1972), H. 1, S. 40–48&lt;br /&gt;
* Hans-W. Schmitz: &amp;#039;&amp;#039;Der Bechstein-Siemens-Nernst-Flügel&amp;#039;&amp;#039;. Technische Beschreibung. In: &amp;#039;&amp;#039;Das mechanische Musikinstrument.&amp;#039;&amp;#039; 16. Jahrgang, No. 49, April 1990, {{ISSN|0721-6092}}. S. 21–27.&lt;br /&gt;
* Peter Donhauser: &amp;#039;&amp;#039;Technische Spielerei oder phantastische Realität? Telefunken und die ersten elektronischen Instrumente in Deutschland&amp;#039;&amp;#039;. In: Stefan Poser (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Spiel mit Technik.&amp;#039;&amp;#039; Koehler &amp;amp; Amelang, Leipzig 2006, ISBN 3-7338-0353-1, S. 56ff. (Ausstellungskatalog).&lt;br /&gt;
* Peter Donhauser: &amp;#039;&amp;#039;Elektrische Klangmaschinen. Die Pionierzeit in Deutschland und Österreich.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau, Wien u.&amp;amp;nbsp;a. 2007, ISBN 978-3-205-77593-5.&lt;br /&gt;
* Peter Donhauser: &amp;#039;&amp;#039;Der elektrische Beethoven.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Blätter für Technikgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; 69/70, 2008, {{ISSN|0067-9127}}, S. 117ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.nernst.de/index.html#neobechstein Webseite über Nernst und den Neo-Bechstein] (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.radiomuseum.org/r/bechstein_neo_bechstein_fluegel.html Seite des virtuellen Radiomuseums zum Neo-Bechstein]&lt;br /&gt;
* [http://hammerfluegel.info/coppermine15/thumbnails.php?album=422 Bilder vom Neo-Petrof bei Hammerflügel.NET]&lt;br /&gt;
* [http://hammerfluegel.info/coppermine15/thumbnails.php?album=132 Bilder vom Neo-Bechstein]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Keyboard]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Siemens-Produkt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Walther Nernst]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Trustable</name></author>
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