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	<title>Nenzinger Himmel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T02:13:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Nenzinger_Himmel&amp;diff=764053&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Robinhood50: /* Geschichte */</title>
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		<updated>2025-06-03T10:32:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Kapelle hl. Rochus (1367 m ü.M.) Nenzinger Himmel.jpg|mini|Kapelle hl. Rochus ({{Höhe|1367|AT}}), im Hintergrund der [[Panüeler Kopf]]]]&lt;br /&gt;
{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nenzinger Himmel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird eine [[Alm (Bergweide)|Alpe]] und Feriensiedlung im [[Gamperdonatal]] bei [[Nenzing]] im [[österreich]]ischen Bundesland [[Vorarlberg]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
[[Datei:Panüelerkopf, Gamperdonatal, Nenzinger Himmel, Hirschsee.JPG|mini|Blick vom Panüeler Kopf in das Gamperdonatal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Das Gamperdonatal liegt im Gemeindegebiet von Nenzing im [[Bezirk Bludenz]] und wird von den Wildbächen [[Meng (Fluss)|Meng]] und Schalanza durchflossen. Es ist von drei Seiten durch Gebirgszüge des [[Rätikon]] abgeschlossen, grenzt im Westen an das [[Fürstentum Liechtenstein]], im Süden an die [[Schweiz]] und im Osten an das österreichische [[Brandnertal]]. Höchster Berggipfel ist der [[Panüeler Kopf]] mit {{Höhe|2859}} Höhe. Auf dem Gipfel des [[Naafkopf]] ({{Höhe|2570}}) treffen die Staatsgrenzen von Österreich, Liechtenstein und der Schweiz aufeinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Archäologische Funde bezeugen, dass Menschen schon in der [[Bronzezeit]] (ca. 1800–800 v.&amp;amp;nbsp;Chr.) im Gamperdonatal präsent waren und die dortigen Weideflächen vermutlich seit dieser Zeit auch [[Almwirtschaft|alpwirtschaftlich]] genutzt werden. Jagd- und Alpwirtschaft sind seit dem 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert urkundlich belegt. Im Jahr 1782 fand die letzte groß angelegte Bärenjagd statt. 1892 wurde, von neuzeitlichen Sichtungen abgesehen, der letzte Bär in Vorarlberg an der Ochsenalpe unterhalb des [[Ochsenkopf (Rätikon)|Ochsenkopfes]] gesichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Weißzone Gamperdonatal (PDF), auf apps.vorarlberg.at&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der fruchtbaren Jagd- und Weideflächen sowie der besonderen geographischen Lage war das Gamperdonatal noch bis ins 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert Schauplatz teils blutiger Auseinandersetzungen einheimischer Bauern und Jäger mit [[Wilderei|Wilderern]], [[Schmuggel|Schmugglern]] und Viehdieben, die oft aus dem benachbarten schweizerischen [[Graubünden]] einfielen. Zahlreiche Geschichten und Sagen zeugen davon.&lt;br /&gt;
[[Datei:05 Naafkopf, Bettlerjoch, Gorfion, Augstenberg vom Amatschonjoch.jpg|mini|Blick vom Amatschonjoch in den Talschluss des Gamperdonatals mit Naafkopf (Mitte), Bettlerjoch, Gorfion und Augstenberg]]&lt;br /&gt;
Seit sich gegen Ende des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts der [[Alpinismus|alpine]] [[Tourismus]] langsam in [[Tirol]] und Vorarlberg zu entwickeln begann, wurde auch das idyllisch gelegene Gamperdonatal zunehmend als Freizeit- und Erholungsgebiet interessanter. 1958 wurde ein kurzer Tunnel für die Zufahrtsstraße, welche erst seit den 1980er-Jahren asphaltiert ist, gebohrt. Neben den ersten Unterkünften im Zusammenhang mit der bis heute betriebenen Alpwirtschaft, Jagd und Zoll wurden zunehmend Hütten zu Freizeitzwecken errichtet. So entstand im 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert ein Feriendorf von über 200 Hütten, einem Gasthaus mit Hotelbetrieb, einem Kaffeehaus und einem Lebensmittelgeschäft, Butter- und Käseproduktion sowie Milchverkauf im [[Senntum]]. Da nur Nenzinger [[Bürger]] bauberechtigt sind, ist ein Großteil des Tourismus im Gamperdonatal bis heute einheimischen Ursprungs. Es hat sich daher bereits früh der inzwischen offizielle Begriff &amp;#039;&amp;#039;Nenzinger Himmel&amp;#039;&amp;#039; für die Siedlung und das ganze Tal eingebürgert. Der [[Himmel (Flurname)|&amp;#039;&amp;#039;Himmel&amp;#039;&amp;#039;-Flurname]] selbst könnte alt sein (‚gewölbte Flur, Kuppe‘).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Elektrizitätsversorgung ===&lt;br /&gt;
Der Nenzinger Himmel ist ohne Netzstromanschluss. Die französische Militärverwaltung installierte 1948 ein erstes Kleinwasserkraftwerk für Soldatenunterkünfte sowie die Alpen und Sennereien. 1955 wurde ein eigenes, kleines Laufwasserkraftwerk in Betrieb genommen. Nachdem dessen Leistung den Bedarf unterschritt, betrieb man vorübergehend ein Notstromaggregat und nahm 1995 ein zweites, deutlich leistungsfähigeres, von der Schalanza angetriebenes Wasserkraftwerk in Betrieb. Beide Anlagen leisten zusammen maximal 108 kW.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://agrar-nenzing.at/wp-content/uploads/2019/08/fb_Geschichte_66_99.pdf |titel=E-Werke im Nenzinger Himmel Geschichte und Entwicklung |datum=2019 |format=PDF |abruf=2023-04-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Inzwischen stoßen sie an ihr Limit. Pro Hütte sind deshalb maximal 1 kW Anschlusswert erlaubt, elektrische Heiz- und Kochgeräte sind verboten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.agrar-nenzing.at/wp-content/uploads/2017/01/Baurichtlinien-H%C3%BCtten-Nenzinger-Himmel.pdf |titel=Baurichtlinien für neue und bestehende Ferienhäuser in Gamperdona einschliesslich Umgebungsgestaltung allgemeine Richtlinien für Hüttenbesitzer und -benutzer Elektroinstallationen in Gamperdona |datum=1996-05-13 |format=PDF |abruf=2023-04-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Nenzinger Himmel von Südwesten.jpg|mini|Blick von Südwesten in den Nenzinger Himmel und das Gamperdonatal. Rechts oben der 2401 m hohe Fundlkopf. An seinem schrofigen Südfuß liegt das für die Hirschbrunft bekannte Gaggafeld.]]&lt;br /&gt;
Es bestehen zahlreiche Wander- und Bergsteigmöglichkeiten auf verschiedene umliegende [[Alm (Bergweide)|Alpen]] (Setsch, Panüel, Güfel, Vermales, [[Sareis]] und Ochsenalpe) und Berggipfel, wie den Panüeler Kopf über den „Spusagang“ (mit einem möglichen Abstecher zur [[Mannheimer Hütte]] und zum [[Brandner Gletscher]]), [[Naafkopf]] über die [[Pfälzerhütte]], Fundlkopf, Augstenberg oder Hornspitz, sowie Höhenwanderwege (Liechtensteiner und Schweizer Höhenweg) und andere Weitwandermöglichkeiten über die [[Schesaplana]] durch den Rätikon. Leichte Wanderungen führen zu den umliegenden Alpen sowie zum [[Hirschsee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Fuß ist der Nenzinger Himmel über Nenzing durch das Mengtal mit der [[Wallfahrt]]skirche [[Kapelle Kühbruck|Kühbruck]], über das Brandnertal und über [[Triesenberg#Malbun|Malbun]] in Liechtenstein ([[Seilbahn]] bis auf das den Nenzinger Himmel im Westen begrenzende Sareiserjoch) erreichbar. Aufgrund des teilweise klammartigen Charakters des Mengtals führt auch der Fußweg von Nenzing großteils über die Zufahrtsstraße. Nur im vorderen Bereich der Mengschlucht und bei der Valsalpe existieren vom regen Autoverkehr der 200 Hüttenbesitzer und sechs Alpen getrennte Wanderwege. Von der Straße zweigt ein kurzer Steig zum Aussichtspunkt &amp;quot;Buder-Höhe&amp;quot;, von dem man einen Blick auf den auf der anderen Talseite herabstürzenden Gampbach hat, ab. Eine Umgehung der steinschlaggefährdeten Straße zwischen der Mautstelle und Kühbruck ist über &amp;#039;&amp;#039;Gofnerberg&amp;#039;&amp;#039; und/oder &amp;#039;&amp;#039;Innerster Hof&amp;#039;&amp;#039; (im Sommer Weidegebiet, im Winter Wildfütterung) möglich, erfordert aber jeweils etwa 200 Höhenmeter zusätzlichen Auf- und Abstieg. &lt;br /&gt;
[[Datei:Hirschbrunft Gaggafeld.flac|mini|Hirschbrunft im Gaggafeld]]&lt;br /&gt;
Der Nenzinger Himmel ist nur in der schneefreien Zeit mit dem Auto erreichbar und die Zufahrt im Winter geschlossen. Die mautpflichtige, teilweise unter überhängenden Felsen hindurchgeführte Zufahrtsstraße wird immer wieder durch Erdrutsche verschüttet, ist durch Felssturz und Steinschlag bedroht und im Frühjahr grundsätzlich erst nach der Beräumung von Schnee, Felstrümmern und Baumbruch befahrbar. Beispielsweise wurden 2015 mehrere Personen durch [[Murgang|Muren]] in ihren Fahrzeugen eingeschlossen, 2020 wurde ein Paar von einem Felssturz mit 1000 m³ Abbruchmaterial nur knapp verfehlt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://vorarlberg.orf.at/stories/3061580/ |titel=Nenzinger Himmel: Geröllmassen stürzten auf Straße |hrsg=ORF Vorarlberg |datum=2020-08-09 |abruf=2020-10-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://vorarlberg.orf.at/stories/3061763/ |titel=Felssturz: Ehepaar entging knapp einer Katastrophe |hrsg=ORF Vorarlberg |datum=2020-08-11 |abruf=2020-10-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=mspringer |url=https://www.vol.at/mehrere-muren-abgegangen-nenzinger-himmel-nicht-mehr-erreichbar/4416554 |titel=Murenabgänge im Gamperdonatal: Straße in Nenzinger Himmel verlegt |datum=2015-08-09 |abruf=2021-12-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Da Individualverkehr nur für eine beschränkte Gruppe von Berechtigten erlaubt ist, ist die Zufahrt für Gäste ausschließlich über in Nenzing angesiedelte Kleinbusunternehmen möglich.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.nenzing-gurtis.at/nenzinger-himmel|titel=Nenzinger Himmel - Urlaub im Gamperdonatal|hrsg=Tourismusverein Nenzing-Gurtis|abruf=2020-11-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für Radfahrer ist diese Straße ab der Wegschranke gesperrt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://agrar-nenzing.at/?page_id=79|titel=Nenzinger Himmel – Tourismus|hrsg=Agrargemeinschaft Nenzing|abruf=2020-10-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Gamperdonatal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.nenzing.at/ Marktgemeinde Nenzing]&lt;br /&gt;
* [http://www.nenzinger-himmel.at/ Privater Onlineauftritt] Der Nenzinger Himmel&lt;br /&gt;
* [https://agrar-nenzing.at/ Agrargemeinschaft Nenzing]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=47/5//N |EW=9/39//E |type=landscape |region=AT-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rätikon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Nenzing)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alm in Vorarlberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Bezirk Bludenz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pflanzenschutzgebiet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sonstiges Schutzgebiet in Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebiet (Umwelt- und Naturschutz) in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebiet (Natur und Umwelt) in Vorarlberg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Robinhood50</name></author>
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