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	<title>Nennwert - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T15:56:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Nennwert&amp;diff=78963&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Succu: /* Siehe auch */ wieso?</title>
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		<updated>2025-08-14T21:00:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Siehe auch: &lt;/span&gt; wieso?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Brueningtaler.jpg|mini|Der [[4-Pfennig-Münze|„Brüningtaler“]]: 4&amp;amp;nbsp;Reichspfennig 1932 – Kursmünze mit kuriosem Nennwert]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nennwert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nominalwert&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nominale Größe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;; {{enS|&amp;#039;&amp;#039;par value&amp;#039;&amp;#039;}}) ist in der [[Wirtschaft]] der in [[Geld]] ausgedrückte [[Wert (Wirtschaft)|Wert]] (Zahlwert), der auf [[gesetzliches Zahlungsmittel|gesetzlichen Zahlungsmitteln]] ([[Banknote]]n) oder [[Wertpapier]]en ([[Aktie]]n, [[Anleihe]]n) [[Drucktechnik|aufgedruckt]] oder [[Münzprägung|aufgeprägt]] ([[Münze]]n) ist. Pendant ist der [[Realwert]] (oder die [[reale Größe]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
In der Wirtschaft heißen [[Gut (Wirtschaftswissenschaft)|Güter]], die Geld sind oder einen Nennwert in [[Geldeinheit]]en tragen, auch [[Nominalgut|Nominalgüter]].&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Corsten, &amp;#039;&amp;#039;Dienstleistungsmanagement&amp;#039;&amp;#039;, 1985, S. 169&amp;lt;/ref&amp;gt; Hierzu gehört die große Gruppe der [[Finanzprodukt]]e, für die es im Regelfall einen Nennwert gibt, wenn daneben noch ein anderer Wert wie beispielsweise ein [[Kurswert]], [[Marktwert]] oder [[Metallwert]] besteht, der vom Nennwert abweichen kann. Besitzen Nominalgüter zwei Werte, so regeln Gesetze, welcher der Werte etwa für ihre [[Bewertung (Rechnungswesen)|Bewertung]] heranzuziehen ist. Münzen sind seit der Abkehr vom [[Metallismus]] von ihrem Metallwert losgelöst, so dass Geld insgesamt seinen Zweck als [[Geldfunktion|Recheneinheit]] nur mit Hilfe eines Nennwerts erfüllen kann.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=T-S-NRp8tWQC&amp;amp;pg=PA387&amp;amp;dq=Nominalismus+Nennwert&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=Nominalismus%20Nennwert&amp;amp;f=false Sebastian Omlor, &amp;#039;&amp;#039;Geldprivatrecht&amp;#039;&amp;#039;, 2014, S. 387]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Nennwert stellt damit eine wichtige Geldfunktion dar, ohne ihn ist Geld wertlos. Allerdings muss der Nennwert einer Münze nicht immer aufgeprägt sein. Zum Beispiel sind die Taler der Reichsmünzordnung meistens ohne aufgeprägten Nennwert geprägt worden (siehe z.&amp;amp;nbsp;B. [[Sächsische Münzgeschichte#Prägung nach dem Reichsmünzfuß|Prägung nach dem Reichsmünzfuß]] u.&amp;amp;nbsp;a.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[1-Billion-Mark-Stück (Provinz Westfalen)|1-Billion-Mark-Stück]] der Provinz Westfalen ist die Münze mit dem höchsten Nennwert aller Zeiten, den jemals eine deutsche Münze hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtsfragen ==&lt;br /&gt;
Der Nennwert kommt in Gesetzen häufig vor und ist deshalb auch ein [[Rechtsbegriff]]. Sie sprechen von &amp;#039;&amp;#039;Nennbetrag&amp;#039;&amp;#039; (beispielsweise [[Bürgerliches Gesetzbuch|BGB]], [[Handelsgesetzbuch|HGB]], [[Aktiengesetz (Deutschland)|AktG]], [[Gesetz betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung|GmbHG]]), &amp;#039;&amp;#039;Nennwert&amp;#039;&amp;#039; ([[Pfandbriefgesetz|PfandBG]], [[Bewertungsgesetz|BewG]]) oder umschreiben den Begriff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Umschreibung ===&lt;br /&gt;
Auf „Euro lautende Banknoten“ sind gemäß {{§|14|bbankg|juris}} Abs. 1 [[BBankG]] das einzige unbeschränkte gesetzliche Zahlungsmittel, für das somit vollständiger [[Annahmezwang]] besteht. Münzen unterliegen dagegen einem beschränkten Annahmezwang. Der Nennwert auf beiden gibt an, welchen gesetzlich vorgegebenen [[Geldwert]] ein [[Zahlungsmittel]] hat.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=E7YuBAAAQBAJ&amp;amp;pg=PA247&amp;amp;dq=Nennwert+begriff&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=Nennwert%20begriff&amp;amp;f=false Gabler Kompakt-Lexikon Wirtschaft, 2006, S. 247]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der [[Inhaber]] der Zahlungsmittel besitzt in Höhe des Nennwerts eine Forderung gegen die ausgebende [[Zentralbank]], die die emittierten Banknoten korrespondierend zum Nennwert [[Passiva|passiviert]]. Ein zweiter Wert außer dem Nennwert besteht nicht, so dass sich bei gesetzlichen Zahlungsmitteln kein Bewertungsproblem ergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nennbetrag ===&lt;br /&gt;
[[Eigenkapital]] ist bei [[bilanzierung]]spflichtigen [[Unternehmen]] nach {{§|272|hgb|juris}} Abs. 1 HGB mit dem Nennbetrag anzusetzen. Das [[Grundkapital]] muss auf einen Nennbetrag in [[Euro]] lauten ({{§|6|aktg|juris}} AktG), der Mindest-Nennbetrag beträgt gemäß {{§|7|aktg|juris}} AktG 50000 Euro. {{§|8|aktg|juris}} Abs. 1 AktG lässt sowohl [[Nennbetragsaktie]]n als auch – seit März 1998 – [[Stückaktie]]n zu, wobei Nennbetragsaktien auf mindestens einen Euro lauten müssen (§ 8 Abs. 2 AktG). Nach {{§|9|aktg|juris}} Abs. 1 AktG müssen die Nennbetragsaktien bei der Emission mindestens auf den Nennwert lauten (Verbot der [[Unterpariemission]]). Der Nennwert einer Aktie &amp;lt;math&amp;gt;N&amp;lt;/math&amp;gt; ergibt sich aus dem Grundkapital der [[Aktiengesellschaft]] &amp;lt;math&amp;gt;G&amp;lt;/math&amp;gt; und der Anzahl der ausgegebenen [[Aktie]]n &amp;lt;math&amp;gt;A&amp;lt;/math&amp;gt;:&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;N = \frac{G}{A}&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Je höher das Grundkapital ist, desto mehr Aktien können bei gleichem Nennwert ausgegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Nennbetrag besitzen börsennotierte Aktien auch einen Kurswert, der im Regelfall vom Nennbetrag abweicht. Bei der GmbH müssen [[Geschäftsanteil]]e auf einen Nennbetrag in vollen Euro lauten ({{§|5|gmbhg|juris}} Abs. 2 GmbHG), wobei 12500 Euro als Mindest-Nennbetrag des [[Stammkapital]]s einzuzahlen sind ({{§|7|gmbhg|juris}} Abs. 2 GmbHG). Mangels [[Fungibilität]] besitzen GmbH-Geschäftsanteile keinen Kurswert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liegt bei der Bewertung von [[Vermögensgegenstand|Vermögensgegenständen]] der Nennbetrag höher (niedriger) als die [[Anschaffungskosten]], so ist der Unterschiedsbetrag in die [[Rechnungsabgrenzung]] auf der [[Passivseite]] ([[Aktivseite]]) aufzunehmen (§{{§|340e|hgb|juris}}, {{§|341c|hgb|juris}} HGB). Im [[Jahresbericht]] haben [[Kapitalanlagegesellschaft]]en nach {{§|101|kagb|juris}} Abs. 1 Nr. 1 [[Kapitalanlagegesetzbuch|KAGB]] im [[Investmentgeschäft]] ihre zum [[Sondervermögen (Investmentgesellschaft)|Sondervermögen]] gehörenden Vermögensgegenstände nach Art, Nennbetrag oder Zahl, Kurs und Kurswert aufzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nennwert ===&lt;br /&gt;
Gemäß {{§|33|zag|buzer}} [[Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz|ZAG]] ist [[elektronisches Geld]] stets zum Nennwert des entgegengenommenen Geldbetrages auszugeben und jederzeit zum Nennwert in gesetzliche Zahlungsmittel zurückzutauschen. Nach {{§|12|bewg|juris}} Abs. 1 BewG sind Kapitalforderungen und [[Schulden]] am Bewertungsstichtag mit dem Nennwert anzusetzen. Der Nennwert einer Kapitalforderung ist der Wert, der am Bewertungsstichtag vom [[Schuldner]] gefordert werden kann und nicht der Wert, der am Bewertungsstichtag durch [[Veräußerung]] an einen Dritten erzielt werden könnte.&amp;lt;ref&amp;gt;BFH, Urteil vom 11. März 1992, Az.: II R 149/87&amp;lt;/ref&amp;gt; „Der Schuldner befreit sich durch Zahlung des Nennwertes der Schuld“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.jurion.de/urteile/bverwg/1972-10-03/bverwg-i-c-3668/ |wayback=20171016175126 |text=BVerwG, Urteil vom 3. Oktober 1972, Az.: I C 36.68 |archiv-bot=2022-12-20 14:30:07 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der wichtigste Grundsatz für [[Pfandbriefbank]]en ist die [[Deckung (Wirtschaft)|Deckungskongruenz]] bei [[Pfandbrief]]en, wobei der jeweilige Gesamtbetrag der im Umlauf befindlichen Pfandbriefe einer Gattung auch in Höhe des Nennwertes jederzeit durch [[Grundpfandrecht]]e von mindestens gleicher Höhe gedeckt sein muss ({{§|4|pfandbg|juris}} Abs. 2 PfandBG).&lt;br /&gt;
Der Nennwert dient bei diesen Arten als Recheneinheit, Wertmaßstab oder [[Stimmrecht]]s&amp;amp;shy;grundlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nominalismus und Nominalwertprinzip ==&lt;br /&gt;
Der Nennwert steht im Mittelpunkt der Lehre des [[Nominalismus (Recht)|Nominalismus]] und des [[Nominalwertprinzip]]s. Beide ignorieren [[Preisniveau]]- und [[Geldwert]]veränderungen durch [[Inflation]] oder [[Deflation]] und verlangen, dass bei Nominalgütern oder Geld ausschließlich deren Nennwert zu betrachten ist. Es gilt der Grundsatz „Euro 2002 = Euro 2020“. Der &amp;#039;&amp;#039;technische Nominalismus&amp;#039;&amp;#039; besagt, dass der Wert des Geldes ausschließlich vom aufgedruckten Wert abhängt,&amp;lt;ref&amp;gt;Hugo J. Hahn, &amp;#039;&amp;#039;Währungsrecht&amp;#039;&amp;#039;, 1990, S. 77&amp;lt;/ref&amp;gt; so dass Geld deshalb keinen [[Substanzwert]] haben muss. Der &amp;#039;&amp;#039;schuldrechtliche Nominalismus&amp;#039;&amp;#039; geht davon aus, dass der Wert einer [[Geldschuld]] ausschließlich durch den Nennwert bestimmt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Otto Palandt]]/Christian Grüneberg, &amp;#039;&amp;#039;BGB-Kommentar&amp;#039;&amp;#039;, 73. Auflage, 2014, § 245 Rn. 6&amp;lt;/ref&amp;gt; Dadurch bleiben Geldwertschwankungen bei [[Schuldverhältnis]]sen unberücksichtigt. Der Nominalismus ist deshalb weder geeignet, eine Inflation zu verhindern, noch löst eine Abkehr vom Nominalismus Inflation aus. Das Nominalwertprinzip beherrscht das deutsche [[Steuerrecht]], so dass es zur [[Besteuerung]] von [[Scheingewinn]]en kommt und [[Steuerschuld]]en stets Nennbetragsschulden darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Volkswirtschaftslehre ==&lt;br /&gt;
Nominale Größen sind das [[Produkt (Mathematik)|Produkt]] aus [[Menge (Mathematik)|Mengen]] und den dazugehörigen [[Preis (Wirtschaft)|Preisen]]; sie werden in [[Geldeinheit]]en ausgedrückt, [[reale Größe]]n dagegen in [[Mengeneinheit]]en.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Makro%C3%B6konomie_Schritt_f%C3%BCr_Schritt/5cZ1DwAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=%22Reale+Gr%C3%B6%C3%9Fen%22&amp;amp;pg=PA21&amp;amp;printsec=frontcover  Thieß Petersen, &amp;#039;&amp;#039;Makroökonomie Schritt für Schritt&amp;#039;&amp;#039;, 2019, S. 21]&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Unterscheidung hat zur Folge, dass beim selben [[Finanzinstrument]] zwei verschiedene Größen vorhanden sind, die im Falle von [[Inflation]] oder [[Deflation]] voneinander abweichen. So werden beispielsweise [[Nominaleinkommen]] und [[Realeinkommen]] oder [[Nominalzins]] und [[Realzins]] voneinander unterschieden. Die [[Marktteilnehmer]] sollten jeweils die realen Größen beachten, da sie ansonsten der [[Geldillusion]] oder [[Zinsillusion]] unterlegen. Diese stellen eine verzerrte Wahrnehmung des [[Arbeitseinkommen]]s bzw. [[Zinsertrag]]es dar, bedingt durch die Vernachlässigung der Inflation.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Gabler_Lexikon_Unternehmensberatung/_24pBAAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Realzins+lexikon&amp;amp;pg=PA502&amp;amp;printsec=frontcover Friedrich Bock, &amp;#039;&amp;#039;Gabler Lexikon Unternehmensberatung&amp;#039;&amp;#039;, 2007, S. 502]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Übersicht über nominale und reale Größen&lt;br /&gt;
In der folgenden Aufstellung werden drei [[Teilmarkt|Teilmärkte]] gegenübergestellt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;padding:1em; vertical-align:top; border:2px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! [[Markt]]&lt;br /&gt;
! [[Faktorpreis]]&lt;br /&gt;
! [[nominale Größe]]&lt;br /&gt;
! [[reale Größe]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Arbeitsmarkt]]&lt;br /&gt;
| [[Arbeitseinkommen]] || [[Nominaleinkommen]], [[Nominallohn]] || [[Realeinkommen]], [[Reallohn]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Bankenmarkt]]: &amp;lt;br /&amp;gt; [[Geldmarkt]], &amp;lt;br /&amp;gt; [[Kapitalmarkt]], &amp;lt;br /&amp;gt; [[Kreditmarkt]]&lt;br /&gt;
| [[Zins]] || [[Nominalzins]]: &amp;lt;br /&amp;gt; [[Geldmarktzins]], &amp;lt;br /&amp;gt; [[Kapitalmarktzins]], &amp;lt;br /&amp;gt; [[Kreditzins]] || [[Realzins]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Devisenmarkt]]&lt;br /&gt;
| [[Devisenkurs]] || [[Wechselkurs#Arten|nominaler Wechselkurs]] || [[realer Wechselkurs]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Geldmarkt]], &amp;lt;br /&amp;gt; [[Kapitalmarkt]] || [[Geldmarktzins]], &amp;lt;br /&amp;gt; [[Kapitalmarktzins]] || [[Nominalrendite]] || [[Realrendite]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eingewandt werden muss, dass einzelne [[Marktteilnehmer]] auf dem [[Arbeitsmarkt]] wie [[Arbeitnehmer]] oder [[Gewerkschaft]]en nicht in der Lage sind, den Reallohn zu bestimmen, weil die Ursachen für die Veränderung des Preisniveaus auf dem [[Gütermarkt]] außerhalb des Einflusses dieser Marktteilnehmer liegt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Arbeitsmarktmodelle/HhIdBgAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=%22Reale+Gr%C3%B6%C3%9Fe%22+geldillusion&amp;amp;pg=PA159&amp;amp;printsec=frontcover Laszlo Goerke, &amp;#039;&amp;#039;Arbeitsmarktmodelle&amp;#039;&amp;#039;, 1997, S. 159]&amp;lt;/ref&amp;gt; Veränderungen der [[Geldmenge]] beeinflussen nominale Größen, nicht aber reale Größen. Diese Irrelevanz der Geldmenge für reale Größen wird als [[Neutralität des Geldes]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaftliche Fragen ==&lt;br /&gt;
[[Gesetzliches Zahlungsmittel|Gesetzliche Zahlungsmittel]] besitzen ausschließlich einen Nennwert, zu dem sie in [[Zahlung]] genommen werden müssen. Ist – wie bei Geld – der Nennwert der einzige Wert, so ergeben die addierten Nennwerte wie beim [[Kassenbestand]] die Gesamtsumme an [[Bargeld]]. Auch [[Buchgeld]], [[Forderung]]en und [[Schulden]] sind mit dem Nennwert anzusetzen, es sei denn, es handelt sich um [[zweifelhafte Forderung]]en. Bei einer [[Nullkuponanleihe]] im klassischen Sinn bezeichnet man die Endauszahlung als Nennwert. [[Devisen]] und [[Sorten]] – im [[Währungsraum]] ihres [[Herkunftslandprinzip|Herkunftsland]]es ein gesetzliches Zahlungsmittel – besitzen dagegen in anderen Staaten als [[Fremdwährung]] neben einem Nennwert auch einen Kurswert. Nominalgüter, die neben dem Nennwert noch einen aktuellen Wert (Kurswert, [[Marktpreis]], Marktwert oder Metallwert) besitzen, können nicht ohne Weiteres anhand ihres Nennwerts bewertet werden. Das trifft lediglich auf die Fälle zu, bei denen der Schuldner, [[Aussteller (Urkunde)|Aussteller]] oder [[Emittent (Finanzmarkt)|Emittent]] dieser Nominalgüter sich schriftlich verpflichtet hat, sie spätestes am [[Fälligkeit]]stag zum Nennwert einzulösen ([[Scheck]], [[Wechsel (Urkunde)|Wechsel]]). Gibt es diese Verpflichtung nicht, ist für die Bewertung der jeweilige Kurs-, Markt- oder Metallwert zugrunde zu legen. Dieser ergibt sich durch Multiplikation mit dem Nennwert:&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\mbox{Kurswert} = {\mbox{Nennwert} \cdot \mbox{Kurs}}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
Liegt beispielsweise der Kurs einer [[Staatsanleihe]] (mit einem Nennwert von 1000 Euro) bei 91 %, so beläuft sich ihr Kurswert auf 910 Euro. Bei Anleihen ist deren [[Nennwertkonvergenz]] zu berücksichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Nennwert den auf dem [[Finanzinstrument]] angegebenen Wert darstellt, liegt dem [[Kurswert]] ein aktueller [[Börsenkurs]] zugrunde, der durch [[Notierung]] an der [[Börse]] oder [[Außerbörslicher Handel|außerbörslich]] auf dem [[Geldmarkt|Geld-]], [[Kapitalmarkt|Kapital-]] oder [[Devisenmarkt]] durch [[Kursfeststellung]] zustande kommt. Die Abweichung zwischen Nenn- und Kurswert erklärt sich durch [[Angebot (Volkswirtschaftslehre)|Angebot]] und [[Nachfrage (Mikroökonomie)|Nachfrage]] auf dem betreffenden Markt. Bei [[Wertpapier]]en und [[Anlagemünze]]n heißt die Differenz zwischen ihrem Nennwert und dem höheren Börsenkurs [[Agio]], ist der Börsenkurs niedriger, spricht man vom [[Disagio]]. Bei stabilen und regulierten Währungsverhältnissen sind der Nennwert und der Kurswert identisch; dieses ist in den meisten [[Industrienation]]en der Fall.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinz Fengler/Gerhard Gierow/Willy Unger, &amp;#039;&amp;#039;Transpress Lexikon Numismatik&amp;#039;&amp;#039;, 1976, S. 319&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Technik ==&lt;br /&gt;
In der Technik ist der Nennwert ein „geeigneter gerundeter Wert einer [[Physikalische Größe|Größe]] zur Bezeichnung oder Identifizierung eines Elements, einer Gruppe oder einer Einrichtung“.&amp;lt;ref&amp;gt;DIN 40200 – 10.1981&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=xs2fBgAAQBAJ&amp;amp;pg=PA56&amp;amp;dq=Nennwert+DIN+40200&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=Nennwert%20DIN%2040200&amp;amp;f=false Peter Kurzweil, &amp;#039;&amp;#039;Das Vieweg Einheiten-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;, 2000, S. 289]&amp;lt;/ref&amp;gt; Konkret handelt es sich meist um vom [[Hersteller]] angegebene [[technische Daten]] eines Geräts, so etwa der Nennwert einer [[Elektrische Spannung|Spannung]] ([[Nennspannung]]) oder der Nennwert einer [[Leistung (Physik)|Leistung]] ([[Nennleistung]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Nennwert}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4638350-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aktienrecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betriebswirtschaftslehre]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Numismatik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Referenzgröße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Volkswirtschaftslehre]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Succu</name></author>
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