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	<title>Nelkenrevolution - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Nelkenrevolution&amp;diff=100218&amp;oldid=prev</id>
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		<updated>2026-04-09T17:47:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;m Übersetzungsfehler. &amp;#039;rumo&amp;#039; heisst nicht&amp;quot;Ruhm&amp;quot;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Revolução dos Cravos.jpg|mini|Menschen klettern auf einen Panzer und feiern während der Nelkenrevolution. Lissabon, 25. April 1974]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nelkenrevolution&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{ptS|{{Audio|Pt-pt-Revolução dos Cravos.ogg|&amp;#039;&amp;#039;Revolução dos Cravos&amp;#039;&amp;#039;}}}} oder &amp;#039;&amp;#039;{{lang|pt|25 de Abril}}&amp;#039;&amp;#039;) war ein [[Transition (Politikwissenschaft)|grundlegender politischer Umsturz]] in [[Portugal]], der am 25. April 1974 ausgelöst wurde, als die linksgerichtete [[Movimento das Forças Armadas|Bewegung der Streitkräfte]] die autoritäre [[Diktatur]] des seit 1933&amp;lt;!-- Jahresangabe stimmt so nicht? --&amp;gt; bestehenden [[Estado Novo (Portugal)|Salazar-Regimes]] beseitigte und den Übergang zur Demokratie der [[Dritte Portugiesische Republik|Dritten Republik]] einleitete. Der [[Putsch|Militärputsch]] wurde von der großen Masse der Portugiesen unterstützt und verlief weitgehend unblutig. Vier Menschen starben jedoch und 45 wurden verwundet, als Mitglieder der Geheimpolizei [[Polícia Internacional e de Defesa do Estado|DGS]] auf unbewaffnete Demonstranten schossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer von politischer und sozialer Unruhe geprägten Übergangsphase, in der das Militär verschiedene [[Übergangsregierung|provisorische Regierungen]] einsetzte, kam es zu ersten [[Freie Wahl|freien]] und [[Demokratie|demokratischen]] [[Wahl]]en und zur [[Verfassungsgebung|Ausarbeitung einer Verfassung]]. Diese war stark von [[Sozialismus|sozialistischen]] Ideen geprägt und trat genau zwei Jahre nach dem Aufstand, am 25. April 1976, in Kraft. Im selben Jahr übergaben die Streitkräfte die [[Staatsgewalt]] an das [[Assembleia da República (Portugal)|Parlament]] und den [[Staatspräsident (Portugal)|Staatspräsidenten]], die beide auf Basis der neuen [[Verfassung Portugals|Verfassung]] gewählt worden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine direkte Folge der Revolution war die Beendigung des [[Portugiesischer Kolonialkrieg|Portugiesischen Kolonialkriegs]] in [[Angola]], [[Mosambik]] und [[Guinea-Bissau]]. Dadurch erlangten 1975 die letzten großen Überseegebiete einer europäischen [[Kolonialismus|Kolonialmacht]] die Unabhängigkeit.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Revolution verdankt ihren Namen den roten [[Landnelke|Nelken]], die ihre Unterstützer am 25. April den aufständischen Soldaten in die Gewehrläufe steckten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Regine Warth |url=https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.nelkenrevolution-in-portugal-blumen-im-gewehr.22e891ee-2d11-4b89-bbe0-5d23c75b7f63.html |titel=Nelkenrevolution in Portugal |hrsg=[[Stuttgarter Nachrichten]] |datum=2014-04-25 |abruf=2017-04-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Diktatur des Estado Novo ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Largo do Carmo 15.JPG|mini|Mit roten Nelken geschmückte Gedenkplatte zur Nelkenrevolution am [[Largo do Carmo]] am 25. April 2013]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Coruche mural 25 Abril.jpg|mini|Erinnerungsinschrift an die Revolution. [[Coruche]], 2003.]]&lt;br /&gt;
Die seit 1910 bestehende [[Erste Portugiesische Republik]] wurde bereits 1926 durch den [[Putsch]] einer [[Militärjunta]] unter [[António Óscar de Fragoso Carmona|General Carmona]] beendet. Carmonas Finanzminister und Nachfolger [[António de Oliveira Salazar]] baute ab 1932 seine Macht durch eine neue Verfassung aus. Diese begründete die sogenannte Zweite Republik, die sich selbst als [[Estado Novo (Portugal)|Estado Novo]] verstand. Dieser „Neue Staat“ schaffte den [[Parlamentarismus]] zugunsten des [[Paternalismus|paternalistischen]] Modells eines vormodernen [[Ständestaat]]s ab und war gekennzeichnet durch eine statische, geschlossene Gesellschaft, durch [[polizeistaat]]liche Repression und [[Folter]] sowie durch [[Zensur (Informationskontrolle)|Pressezensur]]. Salazar versuchte, ein System zu verwirklichen, das als [[Quinta (Anwesen)|Quinta]], ein gegen äußere Einflüsse abgeschlossenes Landgut, bezeichnet wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Unterdrückungsmaßnahmen wurden ab 1933 durch den Aufbau einer Staatsschutzpolizei (PVDE – &amp;#039;&amp;#039;Polícia de Vigilância e de Defesa do Estado&amp;#039;&amp;#039;) nach dem Vorbild und mit Unterstützung der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] durchgesetzt. Die Geheimpolizei organisierte Sondergerichte und errichtete Spezialgefängnisse nach dem Beispiel der deutschen Konzentrationslager ([[Campo do Tarrafal|Tarrafal]]). Nachfolgeorganisation der PVDE wurde 1945 die [[Polícia Internacional e de Defesa do Estado|PIDE]] (&amp;#039;&amp;#039;Polícia Internacional e de Defesa do Estado&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Claudia Kamke, Dina Khokhleva, Julia Hettler und Ulrike Nehls |url=https://www.tu-chemnitz.de/phil/europastudien/swandel/projekte/erinnerung/estadonovo.htm |titel=Die Entstehung des Estado Novo |hrsg=TU Chemnitz |datum=2007 |abruf=2017-04-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Berichte über politische Gefangene in Portugal führten 1961 in Großbritannien zur Gründung von [[Amnesty International]].&amp;lt;ref&amp;gt;Bill Shipsey: [https://www.huffingtonpost.com/bill-shipsey/the-toast-to-freedom-that_b_976849.html The „Toast to Freedom“ That Led to Amnesty International], Huffington Post, 22. September 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1965 ließ die PIDE den früheren General [[Humberto Delgado]] ermorden, der als Oppositionskandidat bei den Präsidentschaftswahlen von 1958 einen Achtungserfolg erzielt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Portugal war unter der Diktatur das ärmste und rückständigste Land Westeuropas. Die große Masse der Bevölkerung wurde bewusst in Armut und Unwissenheit gehalten, um den Portugiesen die „Übel der Moderne zu ersparen“. Die vierjährige Grundschule für das Volk verstand Salazar als Zugeständnis. Über ein Drittel der Bevölkerung bestand aus [[Analphabetismus|Analphabeten]]. Zudem gab es keine freien [[Gewerkschaft]]en, sondern nur berufsständische Organisationen, und die Entwicklung von [[Industrie]], [[Tourismus]] und Bildungswesen wurde bewusst behindert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Außenpolitik Portugals unter der Diktatur ===&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] verbündete sich Portugal mit Spanien unter [[Francisco Franco|Franco]] zum &amp;#039;&amp;#039;[[Iberischer Block|Bloco Ibérico]]&amp;#039;&amp;#039;. Da das Land aber traditionell enge wirtschaftliche Beziehungen zu Großbritannien pflegte, blieb das Salazar-Regime, stärker noch als Franco, auf Distanz zum [[Italienischer Faschismus|italienischen Faschismus]] und zum [[NS-Staat|deutschen]] [[Nationalsozialismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das autoritäre [[Regime]] blieb im Krieg neutral und wurde daher von den Alliierten nach 1945 nicht angetastet. Die mitten im Atlantik gelegene, portugiesische Inselgruppe der [[Azoren]] war für die USA von strategischer Bedeutung. Daher konnte das Land 1949 Gründungsmitglied der [[NATO]] werden. Das Salazar-Regime unterstrich damit die [[Antikommunismus|antikommunistische]] Haltung, die es im [[Kalter Krieg|Kalten Krieg]] zu einem natürlichen Verbündeten des Westens machte. Den 1961 ausbrechenden Kolonialkrieg konnte das verarmte Land nur dank der Unterstützung seiner westlichen Partner 13 Jahre lang durchhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Kolonialkrieg und die Krise der Diktatur ===&lt;br /&gt;
Nach 1960 hielt Portugal als einziges europäisches Land an seinem umfangreichen Kolonialbesitz in Afrika und Asien fest. 1961 jedoch eroberten [[Indien|indische]] Truppen [[Goa]], die letzte portugiesische Besitzung auf dem Subkontinent. Im selben Jahr lösten die Unabhängigkeitsbestrebungen in den beiden afrikanischen [[Kolonie]]n [[Angola]] und [[Mosambik]] einen bis zum Ende des Regimes anhaltenden [[Portugiesischer Kolonialkrieg|Krieg]] aus. Nach einem Schlaganfall wurde Salazar 1968 von [[Marcelo Caetano]] abgelöst, der aber trotz leichter Verbesserungen weder die Diktatur noch den Kolonialkrieg beendete. In dessen Verlauf wurden aufgrund hoher Verluste zunehmend auch einfache Soldaten aus dem Volk zu [[Offizier]]en ausgebildet. Durch den Krieg desillusioniert, gründeten einige Hundert vornehmlich junge Offiziere der unteren Ränge, vor allem Hauptleute wie [[Salgueiro Maia]] und [[Otelo Saraiva de Carvalho]], Anfang der 1970er Jahre die Bewegung der [[Portugiesische Streitkräfte|Streitkräfte]] ([[Movimento das Forças Armadas]], kurz: MFA), die auf ein Ende der Diktatur abzielte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 1974 veröffentlichte der stellvertretende Generalstabschef [[António de Spínola]] sein Buch &amp;#039;&amp;#039;Portugal e o Futuro&amp;#039;&amp;#039; (Portugal und die Zukunft), das besonders in militärischen Kreisen Furore machte. Spínola analysierte darin Portugals „systemimmanente [[Diskrepanz]]“ gegenüber den anderen westeuropäischen Staaten, die es in eine wirtschaftliche und politische Isolation gebracht habe. Die Zukunft Portugals hänge vor allem vom Ausgang des [[Portugiesischer Kolonialkrieg|Kolonialkriegs]] ab, der zu viele Menschenleben koste und bis zu 50 % des [[Staatshaushalt]]es verschlinge, militärisch aber nicht zu gewinnen sei. Spínola schlug eine „neue nationale Strategie“ vor, in der die Teilnahme des Volkes am politischen Willensbildungsprozess und das Recht der Kolonien auf Selbstbestimmung gewährleistet sein sollten. Das Buch, in dem der zweite Mann der Militärhierarchie&lt;br /&gt;
die Kolonialpolitik des Caetano-Regimes kritisierte, war für die MFA das Signal, aktiv zu werden, und verschaffte ihr nun auch größeren Zulauf aus der Bevölkerung.&amp;lt;ref&amp;gt;Zur Rolle der Armee vgl. Raquel Varela: &amp;#039;&amp;#039;Die Arbeiterbewegung und die Rolle der Soldaten in der portugiesischen Nelkenrevolution.&amp;#039;&amp;#039; In: [[JahrBuch für Forschungen zur Geschichte der Arbeiterbewegung]], Heft III/2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Caetano inszenierte Anfang März 1974 eine Vertrauenskundgebung höherer Offiziere, der Spínola und Generalstabschef [[Francisco da Costa Gomes]] demonstrativ fernblieben. Daraufhin wurden sie ihrer Ämter enthoben. Gerüchte über eine von der [[Geheimpolizei|Staatsschutzpolizei]] [[Polícia Internacional e de Defesa do Estado|DGS]] geplante Verhaftung von 22 Offizieren beschleunigten die Putschvorbereitungen der MFA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verlauf ==&lt;br /&gt;
[[Datei:25 de Abril sempre Henrique Matos.jpg|mini|Wandgemälde mit der Aufschrift „25. April immer!“, 1978.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Signal: &amp;#039;&amp;#039;Grândola, Vila Morena&amp;#039;&amp;#039; ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Coro da Casa da Achada e populares cantam canção Grândola Vila Morena, de Zeca Afonso, em 25 de abril de 2023, em Lisboa.webm|mini|Menschen singen mit dem Chor Casa da Achada das Lied [[Grândola, Vila Morena]] von [[Zeca Afonso]], 25. April 2023 in Lissabon]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 24. April 1974 um 22:55 Uhr spielte der [[Rádio Comercial|Werberundfunk]] ein völlig unpolitisches Liebeslied &amp;#039;&amp;#039;[[E depois do Adeus|E Depois do Adeus]]&amp;#039;&amp;#039; („Und nach dem Abschied“) von [[Paulo de Carvalho]]. Das Lied, der Beitrag Portugals zum [[Eurovision Song Contest 1974]], war das erste verabredete Geheimsignal an die zum Aufstand bereiten Truppen, sich für den unmittelbar bevorstehenden [[Putsch]] bereitzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Revolutionslied berühmt wurde aber das vom Regime verbotene &amp;#039;&amp;#039;[[Grândola, Vila Morena]]&amp;#039;&amp;#039; des antifaschistischen Komponisten und Sängers [[José Afonso|Zeca Afonso]], das mit diesen Zeilen beginnt: &lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem style=&amp;quot;margin-left:2em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Grândola, vila morena,&lt;br /&gt;
Terra da fraternidade,&lt;br /&gt;
O povo é quem mais ordena.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem style=&amp;quot;margin-left:2em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
dt.: [[Grândola]], braungebrannte Stadt,&lt;br /&gt;
Heimat der Brüderlichkeit,&lt;br /&gt;
in Dir hat das Volk das Sagen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen 00:20 Uhr am 25. April verlas der Sprecher des katholischen Rundfunks [[Rádio Renascença]] diese Anfangszeilen. Danach wurde das Lied selbst zweimal abgespielt, was für die Angehörigen der MFA das verabredete Signal zum Losschlagen war. Auch Nichteingeweihten war nach dem Abspielen des verbotenen Liedes klar, dass etwas Großes im Gange war. Die Soldaten der MFA rückten mit Militärfahrzeugen nach Lissabon aus, um Ministerien, Rundfunk- und Fernsehsender sowie den Flughafen zu besetzen. Auch in anderen Teilen des Landes wurde die Bewegung aktiv. Die gegen sie mobilisierten Regierungstruppen liefen mehrheitlich zu den Aufständischen über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gewehre und Nelken ===&lt;br /&gt;
[[Datei:25 Abril 1983 Porto by Henrique Matos 01.jpg|mini|Demonstration in Porto 1983 zum Gedenktag des &amp;#039;&amp;#039;25 de Abril&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kavallerieschule [[Santarém (Portugal)|Santarém]] kam die wichtigste Rolle zu, nämlich die Besetzung des [[Praça do Comércio|Terreiro do Paço]] in Lissabon. Die von Hauptmann [[Salgueiro Maia]] angeführte [[Kolonne (Militär)|Kolonne]] bestand aus 10 Panzern, 12 Truppentransportwagen, zwei Krankenwagen, einem Jeep und einem Zivilfahrzeug. Sie startete um 03:30 Uhr und erreichte das 70 Kilometer entfernt gelegene Lissabon um 05:55 Uhr. Gegen 12 Uhr beorderte Maia einen Teil seiner Kräfte zur [[Kaserne]] der bewaffneten Polizeistreitkräfte, der [[Guarda Nacional Republicana]] (GNR), am [[Largo do Carmo]], wohin sich der Regierungschef [[Marcelo Caetano|Caetano]] geflüchtet hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Christian Rößler: &amp;#039;&amp;#039;Die verblassenden Spuren der Nelken. Vor 50 Jahren stürzte eine Gruppe junger Offiziere Portugals faschistisches Regime – was ist davon geblieben?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Frankfurter Allgemeine Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, 25. April 2024, S. 8.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach mehrstündiger Belagerung erklärte sich der Diktator am Abend zur Abdankung bereit. Allerdings erklärte er, die Macht an General António de Spínola übergeben zu wollen, damit die „Macht nicht an die Straße fällt“. De Spínola war jedoch nicht Teil des MFA und damit nicht der Wunschkandidat der Aufständischen. Die zornige Bevölkerung forderte die vollständige Erhebung. Der unblutigen Übergabe wegen akzeptierten die MFA-Führer um [[Otelo Saraiva de Carvalho]] das Angebot. Caetano verließ die Kaserne unter Beschimpfungen durch Demonstranten und wurde mit einem Truppentransportwagen zum [[Militärflugplatz]] Lissabon gebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Arno Münster |Titel=Portugal. Jahr 1 der Revolution. Eine analytische Reportage |Verlag=Rotbuch |Ort=Berlin |Datum=1975 |ISBN=3-88022-139-1 |Seiten=36}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von dort flog er zunächst nach [[Madeira]], später ins Exil in [[Brasilien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon den ganzen Tag zuvor hatten Tausende von Lissabonnern den Weg der Kolonnen gesäumt, den Befreiern zugejubelt, waren neben den Armeefahrzeugen hergelaufen und aufgesprungen. Die ersten roten Nelken, die der Revolution den Namen geben sollten, tauchten auf, leuchteten an den Uniformen der Soldaten und aus ihren Gewehrläufen, nachdem [[Celeste Caeiro]] einigen von ihnen Blumen geschenkt hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz-20241118&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://taz.de/Zum-Tod-von-Celeste-Martins-Caeiro/!6047119/|titel=Das Gesicht der Nelkenrevolution|autor=Reiner Wandler|werk=[[Die Tageszeitung#taz.de|taz.de]]|datum=2024-11-18|abruf=2024-11-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die rote Nelke war ein internationales Symbol der sozialistischen [[Arbeiterbewegung]], deren Ideen die portugiesische Revolution maßgeblich prägten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Erstürmung der Stützpunkte der [[Geheimpolizei]] [[Polícia Internacional e de Defesa do Estado|PIDE]]/&amp;amp;#x200B;[[Direção-Geral de Segurança|DGS]] durch die Bevölkerung fielen um 20:30 Uhr Schüsse auf die Heranstürmenden. Hierbei starben vier Menschen. Aufständische verharrten dennoch mit „Morte à PIDE“- und „Assassinos“-(Mörder-)Rufen vor dem Gebäude. Am nächsten Morgen ergaben sich die Polizisten. Das Archiv, die Folterwerkzeuge und das moderne Arsenal fielen in die Hände der Aufständischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Tafel mit dem Straßennamen „Rua António Maria Cardoso“ brachten die Aufständischen ein zweites Schild an: „Avenida dos Mortos pela PIDE“ (Straße der Opfer der PIDE), was sich sowohl auf die Opfer vom Vorabend bezog als auch auf die zahlreichen Ermordeten um den oppositionellen General [[Humberto Delgado]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufständischen spürten viele PIDE-Agenten und Informanten in den öffentlichen Einrichtungen, Universitäten und Schulen auf. Der letzte Chef der Geheimpolizei, Major [[Silva Pais]], wurde in seiner Wohnung verhaftet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nacht zum 27. April wurden die [[Politischer Gefangener|politischen Gefangenen]] aus dem [[Fort D. Luís I.|PIDE-Kerker in Caxias]] befreit. Ihre Verwandten und Freunde empfingen sie auf der Straße. Jahrelang waren die Gefangenen dort ohne Gerichtsverfahren Folter, Isolationshaft und Demütigung ausgesetzt gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt geworden ist das Foto der revolutionsfreundlichen Abendzeitung &amp;#039;&amp;#039;República&amp;#039;&amp;#039; von [[Hermínio da Palma Inácio]], wie er nach der Befreiung in einer Gebärde der Freude und des Triumphs beide Arme emporreckt. Der Gründer der Widerstandsgruppe [[Liga de Unidade e Acção Revolucionária]] (LUAR, {{deS|Liga für revolutionäre Einheit und Aktion}}) war einer der populärsten und vom Regime gefürchtetsten Widerstandskämpfer. Er entführte beispielsweise 1961 ein Flugzeug, um Flugblätter abzuwerfen. Die Zeitung &amp;#039;&amp;#039;República&amp;#039;&amp;#039; nahm keine Rücksicht mehr auf die Zensur und berichtete ausführlich. Am Nachmittag des 26. April zog ein Demonstrationszug vor das &amp;#039;&amp;#039;República&amp;#039;&amp;#039;-Haus und dankte der Redaktion durch das Singen der Nationalhymne für ihren unermüdlichen Kampf um Meinungs- und Pressefreiheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch vor dem 1. Mai kehrten viele Verbannte und politisch Verfolgte aus dem Exil zurück. [[Mário Soares]] (Sozialistische Partei), der sich am Tag der Revolution bei [[Willy Brandt]] in Deutschland aufhielt, kehrte aus Paris ebenso zurück wie [[Álvaro Cunhal]] von der [[Partido Comunista Português|Kommunistischen Partei (PCP)]]. Dieser hatte 13 Jahre in PIDE-Gefängnissen verbracht, bis ihm 1960 die Flucht aus [[Peniche]] gelungen war. Seitdem hatte er in [[Moskau]] und [[Prag]] gelebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem brasilianischen Exil, in dem er seit 1958 lebte, kam der bekannte Mathematiker und republikanische Präsidentschaftskandidat von 1951, [[Rui Luís Gomes]]. Aus Algerien kamen zwei bekannte und tatkräftige Widerstandskämpfer, [[Fernando Piteira Santos]] und der Dichter [[Manuel Alegre]], die die [[Patriotische Front für Nationale Befreiung]] (FPLN) mitbegründet und über den Freiheitssender &amp;#039;&amp;#039;Voz da Liberdade&amp;#039;&amp;#039; (Stimme der Freiheit) die Antifaschisten in der Heimat ermutigt hatten.&lt;br /&gt;
[[Datei:Rumo a liberdade Henrique Matos.jpg|mini|Wandgemälde mit der Aufschrift „Kurs auf die Freiheit“, „Es lebe der 25. April“, „MFA“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Forderungen ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Sofortiges Ende des Kolonialkrieges – Generalamnestie für Deserteure und Kriegsdienstverweigerer&amp;#039;&amp;#039; lauteten die Kundgebungsparolen von Vereinigungen, die für rund 100.000 [[Fahnenflucht|Fahnenflüchtige]] und [[Kriegsdienstverweigerung|Kriegsdienstverweigerer]] sprachen, die vielfach ins Exil gegangen waren. Das [[Amnestie]]gesetz wurde am 1. Mai 1974 erlassen, das Ende des Krieges ließ noch auf sich warten, doch erste Schritte waren eingeleitet.&lt;br /&gt;
[[Datei:Lisbon BW 2018-10-04 17-35-04.jpg|alt=|mini|Monument für den &amp;#039;&amp;#039;25 de Abril&amp;#039;&amp;#039; im [[Parque Eduardo VII]] in Lissabon, mit dem Blick auf den [[Tejo]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lisboa Monumento 25 Abril.jpg|mini|Monument für die Nelkenrevolution von [[João Cutileiro]] in Lissabon]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der 1. Mai 1974 in Lissabon ===&lt;br /&gt;
Während des 1. Mai übernahmen die Aufständischen die Kontrolle über die Straßen. Ein Demonstrationszug ging zum Lissabonner Sportstadion, das später zu „Estádio 1º de Maio“ umbenannt wurde. Mehr als 100.000 Portugiesen wollten dort die Befreiung feiern. Nach den Gewerkschaftern sprachen [[Mário Soares]] von den Sozialisten und [[Álvaro Cunhal]], der Vorsitzende der Kommunistischen Partei, die demonstrativ gemeinsam ins Stadion einzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soares betonte, dass die Kommunistische Partei in der Zeit des Faschismus die meisten Opfer habe bringen müssen, und rief aus: „Hier und heute haben wir den Faschismus endgültig besiegt. Dieser Sieg ist der Sieg des Volkes.“ Soares wie Cunhal verlangten eine Regierung von der Mitte über die Sozialisten bis zu den Kommunisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Folgen ==&lt;br /&gt;
=== Demokratisierung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau ein Jahr nach der Nelkenrevolution wurde am 25. April 1975 bei einer [[Wahlbeteiligung]] von fast 92 % die Verfassungsgebende Versammlung gewählt, dies war die erste freie Wahl in Portugal seit 1925. Die Sozialistische Partei (PS) erhielt 116 von 250 Mandaten, die Konservativen (PPD) 81, die Kommunisten 30.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 2. April 1976 trat die von der Verfassunggebenden Versammlung erarbeitete neue [[Verfassung Portugals|Verfassung]] in Kraft. Nach dieser Verfassung wurden am 25. April 1976 demokratische [[Parlamentswahl in Portugal 1976|Parlamentswahlen]] mit einer Wahlbeteiligung von 83 % und am 27. Juni demokratische [[Präsidentschaftswahl in Portugal 1976|Präsidentschaftswahlen]] durchgeführt, am 12. Dezember 1976 folgte die erste freie [[Kommunalwahlen in Portugal 1976|Kommunalwahl in Portugal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auswirkungen auf das portugiesische Kolonialreich ===&lt;br /&gt;
Die Nelkenrevolution bedeutete auch ein Ende der portugiesischen Kolonialkriege in Guinea-Bissau, Angola und Mosambik. In schneller Folge wurden Verträge mit den jeweiligen Unabhängigkeitsbewegungen abgeschlossen, die einen sofortigen Waffenstillstand und das Versprechen auf baldiges Ende der Kolonialherrschaft enthielten. In Guinea-Bissau wurde die Unabhängigkeit noch im selben Jahr umgesetzt. Angola, Mosambik, [[São Tomé und Príncipe]] sowie [[Kap Verde]] folgten 1975.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Ende der portugiesischen Herrschaft auf Timor]] führte zum Chaos. Durch [[Indonesien|indonesischen]] Einfluss wurde 1975 ein [[Bürgerkrieg in Osttimor 1975|Bürgerkrieg]] ausgelöst, der dem Nachbarstaat als Vorwand zur [[Operation Seroja|Besetzung und Annexion Portugiesisch-Timors]] diente. 24 Jahre Krieg waren die Folge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Portugiesisch-Indien]] war 1954 bzw. 1961 gewaltsam von Indien besetzt und annektiert worden. Portugal gab nun seine Ansprüche auf und normalisierte seine Beziehungen zu Indien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filme ==&lt;br /&gt;
Bei Recherchen zu seinem Film &amp;#039;&amp;#039;[[Outro País: Memórias, Sonhos, Ilusões… Portugal 1974/1975|Outro País]]&amp;#039;&amp;#039; stieß Regisseur [[Sérgio Tréfaut]] auf etwa 40 internationale Dokumentarfilme zur Nelkenrevolution, portugiesische Produktionen nicht mitgezählt. Sie erreichten jedoch nur vereinzelt ein größeres Publikum.&amp;lt;ref&amp;gt;Aussage des Regisseurs in seinem Film &amp;#039;&amp;#039;Outro País: Memórias, Sonhos, Ilusões… Portugal 1974/1975&amp;#039;&amp;#039;, DVD, Alambique Filmverlag, Lissabon 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es folgt eine chronologisch sortierte Auswahl der bekanntesten Spielfilme und Dokumentationen, die die Nelkenrevolution zum Thema haben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;First days of freedom&amp;#039;&amp;#039; ([[Sowjetunion|UdSSR]] 1974, Studija Dokumentalnykh)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Viva Portugal!&amp;#039;&amp;#039; (F/BRD 1975, R.: [[Christiane Gerhards]], [[Serge July]], [[Malte Rauch]], [[Samuel Schirmbeck]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Torre Bela&amp;#039;&amp;#039; (F/POR/I/CH 1975, R.: [[Thomas Harlan]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Milagro en la tierra morena&amp;#039;&amp;#039; (Cuba 1975, R.: [[Santiago Álvarez (Regisseur)|Santiago Álvarez]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Setubal, Ville Rouge&amp;#039;&amp;#039; (F 1975, R.: [[Daniel Edinger]], [[Michel Lequenne]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Deus, Pátria, Autoridade]]&amp;#039;&amp;#039; (POR 1975, R.: [[Rui Simões (Regisseur)|Rui Simões]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Os Índios da Meia Praia&amp;#039;&amp;#039; („Die Indianer von Meia Praia“, POR 1976, R.: [[António da Cunha Telles]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Scenes from the Class Struggle in Portugal&amp;#039;&amp;#039; (USA 1977, R.: [[Robert Kramer (Filmemacher)|Robert Kramer]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;O Meu Nome É…&amp;#039;&amp;#039; („Mein Name ist…“, POR 1978, R.: [[Fernando Matos Silva]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Bom Povo Português]]&amp;#039;&amp;#039; („Gutes portugiesisches Volk“, POR 1980, R.: [[Rui Simões (Regisseur)|Rui Simões]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[A Culpa (1980)|A Culpa]]&amp;#039;&amp;#039; (POR 1980, R.: [[António Victorino de Almeida]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gestos &amp;amp; Fragmentos&amp;#039;&amp;#039; („Gesten und Fragmente“, POR 1983, R.: [[Alberto Seixas Santos]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;I Portugal finns drömmen kvar&amp;#039;&amp;#039; (SWE 1985, R: [[Per-Åke Holmquist]])&lt;br /&gt;
* [[Non oder Der vergängliche Ruhm der Herrschaft]] (POR 1990, R.: [[Manoel de Oliveira]])&lt;br /&gt;
* [[Nelken für die Freiheit]] (orig. &amp;#039;&amp;#039;Capitães de Abril&amp;#039;&amp;#039;, wörtlich: „Hauptmänner des April“, R.: [[Maria de Medeiros]], POR 2000, ausgestrahlt [[Arte]] 21. April 2003).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Cravos de Abril&amp;#039;&amp;#039; („Nelken des April“, R.: [[Ricardo Costa (Regisseur)|Ricardo Costa]], POR 1999)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Outro País: Memórias, Sonhos, Ilusões… Portugal 1974/1975]]&amp;#039;&amp;#039; (POR 2000, R: [[Sérgio Tréfaut]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Alla rivoluzione sulla due cavalli&amp;#039;&amp;#039; (SP/I 2001, R: [[Maurizio Sciarra]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;A Revolução de Abril no Olhar de Carlos Gil&amp;#039;&amp;#039; („Die April-Revolution, gesehen von Carlos Gil“, POR 2010, R.: [[Ivan Dias (Regisseur)|Ivan Dias]])&lt;br /&gt;
* [[Nachtzug nach Lissabon (Film)|Nachtzug nach Lissabon]] (D/CH/POR 2013, R.: [[Bille August]], nach dem gleichnamigen Roman von [[Pascal Mercier]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Les Grandes Ondes (à l’ouest)&amp;#039;&amp;#039; (CH/FR/POR 2013, R.: [[Lionel Baier]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Prazer, Camaradas!]]&amp;#039;&amp;#039; (POR 2019; R: [[José Filipe Costa]])&lt;br /&gt;
* Nelken für die Revolution (D 2024; R: [[Brigitte Kleine]], Fernsehdokumentation [[arte]]/[[Hessischer Rundfunk]])&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ardmediathek.de/video/dokus-und-reportagen/nelken-fuer-die-revolution/hr/MTBhN2IxNDUtOTBiOS00MTI3LWJkYzYtODc5ZGQwMTRmMzBm Nelken für die Revolution], Dokumentarfilm von Brigitte Kleine für [[arte]] bzw. den [[Hessischer Rundfunk|Hessischen Rundfunk]], Abruf in der ARD-Mediathek vom 30. März 2025&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Otelo Saraiva de Carvalho]]: &amp;#039;&amp;#039;Anklage und Verteidigung. Der Prozeß gegen die Nelkenrevolution.&amp;#039;&amp;#039;, [[Zambon-Verlag]], 1989, ISBN 978-3-88975-028-0.&lt;br /&gt;
* [[Dominique de Roux]]: &amp;#039;&amp;#039;Le Cinquième Empire&amp;#039;&amp;#039;, éditions Belfond, 1977. Editions du Rocher, 1997.&lt;br /&gt;
* Manuel von Rahden: &amp;#039;&amp;#039;Militär und Parteien während der Nelkenrevolution (1974–1975)&amp;#039;&amp;#039;. In: Marko Golder, Manuel von Rahden: &amp;#039;&amp;#039;Studien zur Zeitgeschichte Portugals.&amp;#039;&amp;#039; Hamburger Ibero-Amerika Studien Bd. 10, LIT Verlag, 1998, S. 107–218.&lt;br /&gt;
* Charles Reeve: &amp;#039;&amp;#039;Les œillets sont coupés&amp;#039;&amp;#039;, Paris-Méditerranée, 1999.&lt;br /&gt;
* Yves Léonard: &amp;#039;&amp;#039;La Révolution des œillets&amp;#039;&amp;#039;, éditions Chandeigne, 2003.&lt;br /&gt;
* [[Raquel Varela]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Arbeiterbewegung und die Rolle der Soldaten in der portugiesischen Nelkenrevolution&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;[[JahrBuch für Forschungen zur Geschichte der Arbeiterbewegung]]&amp;#039;&amp;#039;, Heft III/2011.&lt;br /&gt;
* Phil Mailer: &amp;#039;&amp;#039;Portugal. Die unmögliche Revolution?&amp;#039;&amp;#039; Edition Nautilus, Hamburg 2024, ISBN 978-3-96054-350-3.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Klaus Steiniger]] |Titel=Portugal im April. Chronist der Nelkenrevolution |Verlag=Verlag Wiljo Heinen |Ort=Berlin |Datum=2011 |ISBN=978-3-939828-62-4 |Umfang=466 |Kommentar=60 schwarz-weiß Fotos}}&lt;br /&gt;
* Willi Baer, [[Karl-Heinz Dellwo]]: &amp;#039;&amp;#039;25. April 1974 – Die Nelkenrevolution. Das Ende der Diktatur in Portugal.&amp;#039;&amp;#039; In: Willi Baer, Karl-Heinz Dellwo (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bibliothek des Widerstands.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 15, Laika-Verlag, Hamburg 2012, ISBN 978-3-942281-85-0.&lt;br /&gt;
* Urte Sperling: &amp;#039;&amp;#039;Die Nelkenrevolution in Portugal. Basiswissen Politik/Geschichte/Ökonomie.&amp;#039;&amp;#039; Papyrossa Verlag, Köln 2014, ISBN 978-3-89438-541-5.&lt;br /&gt;
* [[Christian Koller]]: [https://www.sozialarchiv.ch/2024/03/13/vor-50-jahren-die-nelkenrevolution/ &amp;#039;&amp;#039;Vor 50 Jahren: Die Nelkenrevolution&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Schweizerisches Sozialarchiv|Sozialarchiv]]Info&amp;#039;&amp;#039; 1 (2024). S. 25–45.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dokumentation ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nelken für die Revolution.&amp;#039;&amp;#039; Regie: Brigitte Kleine, HR, Deutschland, 44 Minuten, 2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Revolução dos Cravos}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4175401-3}}&lt;br /&gt;
* [https://multimedia.expresso.pt/25abril/index.html Interaktiver Artikel] im &amp;#039;&amp;#039;[[Expresso (Portugal)|Expresso]]&amp;#039;&amp;#039; zum Ablauf des 25. April 1974 in Portugal (portugiesisch)&lt;br /&gt;
* [https://www.zeit.de/2004/17/Portugal „Mit einer Nelke im Gewehr“] Artikel aus der „Zeit“ zum 30. Jahrestag&lt;br /&gt;
* [http://www.uc.pt/cd25a/wikka.php?wakka=cronoing The Carnations Revolution] Chronologie, von der [[Universität Coimbra]] (englisch)&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.geocities.com/cordobakaf/port.html |text=Portugal: The Impossible Revolution? by Phil Mailer (englischer Augenzeugenbericht; deutsche Übersetzung: Edition Nautilus 2024) |wayback=20080312125634}}&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=ChILI0qlTH4&amp;amp;feature=related Grandola, Vila morena] gesungen von Zeca Afonso. Historische Fotos der Nelkenrevolution aus Lissabon.&lt;br /&gt;
* [https://www.srf.ch/audio/zeitblende/das-war-der-geburtstag-des-modernen-portugal?id=10321981 &amp;#039;&amp;#039;«Das war der Geburtstag des modernen Portugal»&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitblende&amp;#039;&amp;#039; von &amp;#039;&amp;#039;[[Schweizer Radio und Fernsehen]]&amp;#039;&amp;#039; vom 5. April 2014 (Audio)&lt;br /&gt;
* Mattia Mahon: [https://blog.nationalmuseum.ch/2024/04/nelkenrevolution/ &amp;#039;&amp;#039;Die Nelkenrevolution&amp;#039;&amp;#039;] In: [[Schweizerisches Nationalmuseum]] vom 24. April 2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4175401-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nelkenrevolution| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Portugiesische Geschichte (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Revolution (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politik 1974]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politisches Schlagwort]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Artikel mit Video]]&lt;/div&gt;</summary>
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