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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Nelfinavir</id>
	<title>Nelfinavir - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T07:53:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Nelfinavir&amp;diff=627964&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;ChemoBot: Entferne Parameter „Suchfunktion“ aus {{Infobox Chemikalie}} und bereinige Leerzeilen</title>
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		<updated>2026-01-24T00:44:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Entferne Parameter „Suchfunktion“ aus {{Infobox Chemikalie}} und bereinige Leerzeilen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Chemikalie&lt;br /&gt;
| Strukturformel  = [[Datei:Nelfinavir2.svg|200px|alt=|Struktur von Nelfinavir]]&lt;br /&gt;
| Freiname        = Nelfinavir&lt;br /&gt;
| Andere Namen    = &lt;br /&gt;
| Summenformel    = C&amp;lt;sub&amp;gt;32&amp;lt;/sub&amp;gt;H&amp;lt;sub&amp;gt;45&amp;lt;/sub&amp;gt;N&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;O&amp;lt;sub&amp;gt;4&amp;lt;/sub&amp;gt;S&lt;br /&gt;
| CAS             = {{CASRN|159989-64-7}}&lt;br /&gt;
| PubChem         = 64143&lt;br /&gt;
| ChemSpider      = 57718&lt;br /&gt;
| ATC-Code        = {{ATC|J05|AE04}}&lt;br /&gt;
| DrugBank        = DB00220&lt;br /&gt;
| Wirkstoffgruppe = [[HIV-Proteaseinhibitor]]&lt;br /&gt;
| Wirkmechanismus = &lt;br /&gt;
| Molare Masse    = 567,78 [[Gramm|g]]·[[mol]]&amp;lt;sup&amp;gt;−1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Dichte          = &lt;br /&gt;
| Schmelzpunkt    = &lt;br /&gt;
| Siedepunkt      = &lt;br /&gt;
| Dampfdruck      = &lt;br /&gt;
| pKs             = 6,0; 11,6&amp;lt;ref name=&amp;quot;römpp&amp;quot;&amp;gt;{{RömppOnline |ID=RD-14-00703 |Name=Nelfinavir |Abruf=2019-07-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Löslichkeit     = &lt;br /&gt;
| Quelle GHS-Kz   = NV&amp;lt;!--basierend auf EU-GefStKz durch Bot ergänzt--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| GHS-Piktogramme = {{GHS-Piktogramme-klein|/}}&lt;br /&gt;
| GHS-Signalwort  = &lt;br /&gt;
| H               = {{H-Sätze|/}}&lt;br /&gt;
| EUH             = {{EUH-Sätze|/}}&lt;br /&gt;
| P               = {{P-Sätze|/}}&lt;br /&gt;
| Quelle P        = &lt;br /&gt;
| MAK             = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nelfinavir&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (NLV, Handelsname: &amp;#039;&amp;#039;Viracept&amp;#039;&amp;#039;, Hersteller: [[Hoffmann-La Roche]]) ist ein [[Arzneistoff]] aus der Gruppe der [[HIV-Proteaseinhibitor]]en und angezeigt zur anti[[Retrovirus|retroviralen]] Behandlung bei [[HIV|HIV-1]]-infizierten Patienten. HIV-Proteaseinhibitoren werden im Zuge einer sogenannten „highly active antiretroviral therapy“ ([[HAART]]) mit anderen antiviralen Wirkstoffen ([[Nukleosidische Reverse-Transkriptase-Inhibitoren|NRTI]], [[Nichtnukleosidische Reverse-Transkriptase-Inhibitoren|NNRTI]]) kombiniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Ablauf der europäischen Zulassung im Januar 2013&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ema.europa.eu/docs/en_GB/document_library/Public_statement/2013/01/WC500137830.pdf Non-renewal of the marketing authorisation in the European Union.] (PDF; 49&amp;amp;nbsp;kB) ema.europa.eu, 24. Januar 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; stellte Roche die Produktion von &amp;#039;&amp;#039;Viracept&amp;#039;&amp;#039; aufgrund sinkender Nachfrage weltweit ein.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Pharmazeutische Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, 4/2013, S. 101.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Nelfinavir wurde von [[Agouron Pharmaceuticals]] (heute: [[Pfizer]]) entwickelt und 1995 patentiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;römpp&amp;quot; /&amp;gt; Erste Nelfinavir-Formulierungen wurden von der amerikanischen [[Food and Drug Administration|FDA]] im März 1997 und von der europäischen Behörde im Januar 1998 zugelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Indikation ==&lt;br /&gt;
Nelfinavir ist zur antiviralen Kombinationstherapie bei HIV-Infektionen angezeigt. Hierfür wird die Kombination mit zwei Wirkstoffen aus der Gruppe der [[Nukleoside|Nukleosid]]-Analoga empfohlen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;römpp&amp;quot; /&amp;gt; Es darf bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern über drei Jahren angewandt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pharmakologie ==&lt;br /&gt;
Der Wirkmechanismus ist ähnlich dem anderer HIV-Proteaseinhibitoren, es wird also ein für die Virusreplikation nötiges [[Enzym]], die [[HIV-Protease]], gehemmt. Allerdings ist der Bindungsmechanismus zwischen Enzym und Wirkstoff einzigartig, sodass es zu keinen [[Kreuzresistenz]]en mit anderen HIV-Proteaseinhibitoren kommt. Im Gegensatz zu solchen vermag Nelfinavir HIV-1- und HIV-2-Proteasen gleichermaßen zu hemmen. Wie bereits im Laborexperiment erkannt, trat auch in der Therapie eine gewisse [[Resistenz]]entwicklung der Viren gegen den Wirkstoff auf. Entsprechend der Praxis bei anderen HIV-Proteaseinhibitoren lässt sich diese Empfindlichkeitsminderung jedoch durch den Einsatz des Medikamentes in Kombination mit anderen antiviralen Wirkstoffen deutlich reduzieren.&lt;br /&gt;
Ein Vorteil gegenüber früheren Vertretern derselben Gruppe ist die Tatsache, dass die Resorption von Nelfinavir durch gleichzeitige Nahrungsaufnahme deutlich verbessert wird.&lt;br /&gt;
Die Substanz wird im Blut beinahe zur Gänze an [[Plasmaprotein]]e gebunden und in der [[Leber]] verstoffwechselt. Hierbei spielt das [[Cytochrom P450]] System die tragende Rolle, was zu mehreren Interaktionen mit anderen Arzneistoffen führt. Die Ausscheidung der [[Metabolit]]en erfolgt über den Stuhl. Die [[Plasmahalbwertszeit]] von Nelfinavir beträgt etwa 3,5 bis 5 Stunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nebenwirkungen und Kontraindikationen ==&lt;br /&gt;
Die häufigsten [[Nebenwirkung]]en betreffen, wie bei ähnlichen Wirkstoffen, den [[Gastrointestinaltrakt]] ([[Flatulenz]], [[Diarrhöe]]), wobei man feststellen konnte, dass bei Dreifachmedikation diese Beschwerden häufiger auftraten als bei einer Behandlung mit Stavudin oder Zidovudin/Lamivudin. Des Weiteren beobachtet man Kopfschmerz und Hautreaktionen, selten Müdigkeit und [[Hepatitis]]. Nelfinavir hemmt die hepatischen Monooxygenasen (Cytochrom P450) und kann über diesen Mechanismus zu mehreren Komplikationen mit anderen Arzneimitteln (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Astemizol]], [[Cisaprid]], diversen [[Benzodiazepin]]en, [[Ergotoxin]]en und einigen [[Antiarrhythmikum|Antiarrhythmika]]) führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pharmazeutische Informationen ==&lt;br /&gt;
Pharmazeutisch verwendet wird Nelfinavir als Salz der Methansulfonsäure ([[Internationaler Freiname|INN:]] &amp;#039;&amp;#039;Nelfinavir[[Methansulfonsäure|mesilat]]&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref name=&amp;quot;römpp&amp;quot; /&amp;gt; Bei Arzneistoffsynthesen, in denen eine Umsetzung mit einer [[Sulfonsäuren|Sulfonsäure]] stattfindet, können unter ungünstigen Herstellungsbedingungen [[mutagen]] und [[kanzerogen]] wirkende Verunreinigungen entstehen. 2007 nahm Roche vorübergehend in den europäischen Ländern und einigen anderen Regionen alle Formulierungen vom Markt, nachdem in bestimmten Nelfinavir-Chargen eine solche Verunreinigung, das [[Ethylmethansulfonat]] (EMS), aufgetreten war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.ema.europa.eu/docs/en_GB/document_library/Medicine_QA/2010/02/WC500074388.pdf |titel=Questions and Answers on the Recall of Viracept |hrsg=[[European Medicines Agency|EMA]] |datum=2007-06-06 |format=PDF; 39&amp;amp;nbsp;kB |sprache=en |abruf=2017-11-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.ema.europa.eu/docs/en_GB/document_library/Press_release/2009/11/WC500014100.pdf |titel=European Medicines Agency recommends lifting of suspension for Viracept |hrsg=[[European Medicines Agency|EMA]] |datum=2007-09-20 |format=PDF; 29&amp;amp;nbsp;kB |sprache=en |abruf=2017-11-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.swissmedic.ch/aktuell/00673/00688/01763/index.html?lang=de |text=Wiedereinführung des HIV Medikaments Viracept Filmtabletten 250 mg von Roche in der Schweiz |wayback=20160304091218}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch Einführung entsprechender Maßnahmen im Herstellprozess kann die Verunreinigung unterhalb eines kritischen Grenzwertes gehalten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{EPAR}}&lt;br /&gt;
* [https://www.nlm.nih.gov/medlineplus/druginfo/medmaster/a697034.html MedlinePlus-Information über Nelfinavir.] (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alkylphenol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Toluol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Thioether]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Carbonsäureamid]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:N-Alkylamid]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Piperidin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Phenylsubstituierte Verbindung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Cyclohexan]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Benzamid]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beta-Aminoalkohol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arzneistoff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Virostatikum]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;ChemoBot</name></author>
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