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	<title>Nejdek - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Hejkal: /* 20. Jahrhundert */ präz.</title>
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		<updated>2026-01-05T22:50:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;20. Jahrhundert: &lt;/span&gt; präz.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Tschechien&lt;br /&gt;
| Ort                = Nejdek&lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Datei:Znak obce Nejdek.gif|111px|Wappen von Nejdek]]&lt;br /&gt;
| Kraj               = Karlovarský kraj&lt;br /&gt;
| Kraj_link          = &lt;br /&gt;
| Lageplan= Nejdek KV CZ.png&lt;br /&gt;
| Lageplanbeschreibung = &lt;br /&gt;
| Okres              = Karlovy Vary&lt;br /&gt;
| Fläche             = 5229,0308&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.uir.cz/obec/555380/Nejdek&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe               = 568&lt;br /&gt;
| Gemeindenummer     = 555380&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 362 21&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = K&lt;br /&gt;
| Straßen            = &lt;br /&gt;
| Schienen           = [[Bahnstrecke Karlovy Vary–Johanngeorgenstadt|Karlsbad–Johanngeorgenstadt]]&lt;br /&gt;
| Flughafen          = &lt;br /&gt;
| GemeindeArt        = Stadt&lt;br /&gt;
| Ortsteile          = 10&lt;br /&gt;
| Bürgermeister      = Ludmila Vocelková ([[ANO 2011|ANO]])&lt;br /&gt;
| BürgermeisterArt   = Bürgermeisterin&lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = 2025&lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    = nám. Karla IV. 239&lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       = 362 21 Nejdek&lt;br /&gt;
| Website            = www.nejdek.cz&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 50/19/13/N&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 12/44/02/E&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nejdek &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;(deutsch &amp;#039;&amp;#039;Neudek&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Stadt im [[Okres Karlovy Vary]] in [[Tschechien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Die Stadt liegt im [[Böhmen|böhmischen]] Teil des [[Erzgebirge]]s im Tal der [[Rolava]] (&amp;#039;&amp;#039;Rohlau&amp;#039;&amp;#039;), eines linken Nebenflusses der Ohře ([[Eger (Elbe)|Eger]]). Nördlich über der Stadt erhebt sich der Bergrücken des turmgekrönten, 974 m hohen [[Tisovský vrch]] (&amp;#039;&amp;#039;Peindlberg&amp;#039;&amp;#039;). Die Stadt befindet sich an der alten [[Erzgebirgspässe|Handels- und Passstraße]] von [[Leipzig]] nach Karlovy Vary ([[Karlsbad]]), die zwischen [[Oberwildenthal]] und [[Jelení (Nové Hamry)|Jelení]] (&amp;#039;&amp;#039;Hirschenstand)&amp;#039;&amp;#039; über die Grenze nach Böhmen führte. Heute wird sie als Wandergrenzübergang genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtgliederung ===&lt;br /&gt;
Die Stadt besteht aus den Ortsteilen [[Bernov (Nejdek)|Bernov]] (&amp;#039;&amp;#039;Bernau&amp;#039;&amp;#039;), [[Fojtov]] (&amp;#039;&amp;#039;Voigtsgrün&amp;#039;&amp;#039;), [[Lesík (Nejdek)|Lesík]] (&amp;#039;&amp;#039;Mühlberg&amp;#039;&amp;#039;), [[Lužec u Nejdku|Lužec]] (&amp;#039;&amp;#039;Kammersgrün&amp;#039;&amp;#039;), Nejdek (&amp;#039;&amp;#039;Neudek&amp;#039;&amp;#039;), [[Oldřichov (Nejdek)|Oldřichov]] (&amp;#039;&amp;#039;Ullersloh&amp;#039;&amp;#039;), [[Pozorka (Nejdek)|Pozorka]] (&amp;#039;&amp;#039;Gibacht&amp;#039;&amp;#039;), [[Suchá (Nejdek)|Suchá]] (&amp;#039;&amp;#039;Thierbach&amp;#039;&amp;#039;), [[Tisová (Nejdek)|Tisová]] (&amp;#039;&amp;#039;Eibenberg&amp;#039;&amp;#039;) und [[Vysoká Štola]] (&amp;#039;&amp;#039;Hohenstollen&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.uir.cz/casti-obce-obec/555380/Obec-Nejdek&amp;lt;/ref&amp;gt;, die zugleich auch Katastralbezirke bilden.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.uir.cz/katastralni-uzemi-obec/555380/Obec-Nejdek&amp;lt;/ref&amp;gt; Grundsiedlungseinheiten sind Bernov, Fojtov, Kraslická, Lesík, Letná, Lužec, Nejdek-sídliště, Nejdek-střed, Nová Suchá (&amp;#039;&amp;#039;Neuthierbach&amp;#039;&amp;#039;), Nový Fojtov (&amp;#039;&amp;#039;Neuvoigtsgrün&amp;#039;&amp;#039;), Oldřichov (&amp;#039;&amp;#039;Ullersloh&amp;#039;&amp;#039;), Pozorka, Průmyslový obvod, Stará Suchá (&amp;#039;&amp;#039;Altthierbach&amp;#039;&amp;#039;), Tisová, U Rolavy, Východní Předměstí und Vysoká Štola.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.uir.cz/zsj-obec/555380/Obec-Nejdek&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbarorte ===&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
 | NORDWEST= [[Vysoká Pec u Nejdku|Vysoká Pec]] (Hochofen bei Neudek)&lt;br /&gt;
 | NORD=  [[Nové Hamry]] (Neuhammer bei Karlsbad)&lt;br /&gt;
 | NORDOST= [[Pernink]] (Bärringen)&lt;br /&gt;
 | WEST= [[Šindelová]] (Schindlwald)&lt;br /&gt;
 | OST= [[Merklín u Karlových Var|Merklín]] (Merkelsgrün)&lt;br /&gt;
 | SUEDWEST= [[Černava]] (Schwarzenbach), [[Jindřichovice]] (Heinrichsgrün)&lt;br /&gt;
 | SUED= [[Božičany]] (Poschetzau), [[Nová Role]] (Neu Rohlau), [[Smolné Pece]] (Pechöfen)&lt;br /&gt;
 | SUEDOST= [[Děpoltovice]] (Tüppelsgrün), [[Hroznětín]] (Lichtenstadt)&lt;br /&gt;
 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Nejdek náměstí potůček.JPG|mini|Straßenzug in der Altstadt mit einem aus einem Stapel [[Findling]]e gestalteten künstlichen Brunnen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:20070929 Nejdek.jpg|mini|Katholische Stadtkirche Neudek]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Nejdek, Černá věž z Žižkovy (2).JPG|mini|hochkant|[[Wartturm]] der Ruine [[Burg Neudek]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Peindlberg-2005.jpg|mini|hochkant|Peindlberg-Aussichtsturm]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalterliche Bergstadt ===&lt;br /&gt;
Neudek gilt als älteste [[Bergstadt]] des [[Westerzgebirge]]s und entstand vermutlich durch [[Seifner|Zinnseifner]] aus [[Oberfranken]], die sich gegen Ende des 13. Jahrhunderts unterhalb der [[Burg Neudek]] niederließen, die wohl der Ritter Konrad [[Plick von Plickenstein]] erbaute, der somit auch als Gründer des Ortes anzusehen ist. Die Bergleute waren dem Verlauf des Flusses Rohlau gefolgt in das Gebiet vorgedrungen. Die neuen Siedler stießen hier auf umfangreiche [[Zinn]]vorkommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstmals erwähnt wurde Neudek im Jahre 1340 in einer Urkunde, mit der Konrads Sohn, der Ritter Peter Plick, den gesamten [[Lehen]]sbesitz vom [[Stift Tepl]] erwarb, wodurch er über die wesentlichen Zinnfundstätten im Umland verfügte. Im Laufe des 14. Jahrhunderts wurde hier neben dem Seifenbergbau auch festes Gestein gefunden. 1310 verkauften die Plick die [[Herrschaft (Territorium)|Herrschaft]] Neudek an den [[Cheb|Egerer]] [[Patrizier]] Hans Forster. Er erwarb außer der Burg und allen Zugehörungen auch das Städtlein darunter. Außerdem ist ein [[Eisenhammer]] gekant, der auf den Eisenerzbergbau schließen lässt. Bereits ein Jahr später 1313 belehnte König [[Johann von Böhmen]] Johann Malersik mit Neudek. 1419 erhielten es die Brüder Nikolaus und Hans Frasen von König [[Wenzel (HRR)|Wenzel]].  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1444 gelangte die [[Herrschaft Neudek]] an Graf Mathias [[Schlik]], die bis Ende des 16. Jahrhunderts bei seinen Erben verblieb. Die Grafen Schlik verliehen Neudek ein eigenes Stadtwappen, förderten den Bergbau und verhalfen dem Ort zur Blüte. 1454 wurde eine Zinnschmelze errichtet. Im Jahre 1494 ist erstmals urkundlich das &amp;#039;&amp;#039;Neudeker Waldzinnrecht&amp;#039;&amp;#039; erwähnt, ein Vorläufer der späteren Bergordnung die den Zinnseifenbergbau in der Herrschaft Neudek regelte. 1545 erhielt das Revier ein eigenes Bergamt mit Bergmeister. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
1602 veräußerte Graf Stephan Schlick Neudek an seinen Vetter [[Friedrich Colonna von Fels|Friedrich Colonna Freiherr von Fels]]. Im gleichen Jahr erhielt der Ort amtlich städtische [[Privileg]]ien. 1613 und 1626 wütete die Pest. 1618 bestätigte [[Anna Barbara Colonna von Fels|Anna Barbara von Fels]] die Privilegien. Am 22. Juli 1626 erfolgte formell die Wiedereinführung des katholischen Gottesdienstes. Alle Lutheraner mussten das Land verlassen. Neudek wurde vom Landesherrn konfisziert. Durch den [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] kam der Bergbau weitgehend zum Erliegen. 1633 gelangte die Herrschaft an den Grafen [[Hermann Czernin von Chudenitz]], der dafür für 73.000 [[Schock (Münze)|Schock]] [[Meißner Groschen]] bezahlte. 1634 wurde die Stadt von den Schweden ausgeplündert und der Hauptmann [[Georg Putz]] gefangen genommen. Die Einwohner flohen größtenteils in die Wälder. 1639 befanden sich elf Regimenter der [[Kaiserliche Armee (HRR)|Kaiserliche Armee]] im Anmarsch auf Neudek. Mit dem Westfälischer Fried kehrte 1648 der Frieden ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits seit dem 15. Jahrhundert besaß die Stadt eine Metzger-, Leinweber- und Weißgerberzunft, welche durch den Grafen Czernin im Jahre 1646 neu bestätigt und mit Privilegien ausgestattet wurde. 1667 wurde das Bürgerspital erbaut. Nach dem Niedergang des Bergbaus im 17. Jahrhundert verdiente die Bevölkerung ihren Lebensunterhalt vor allem durch Heimarbeit. Größte Bedeutung spielten dabei die Knopfmacherei, Weberei und [[Spitzenklöppeln|Spitzenklöppelei]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dem Bauernaufstand von 1680 hatte sich auch die Neudeker Bevölkerung beteiligt. Trotz einer Ermahnung des Grafen [[Humprecht Johann Czernin von Chudenitz|Humprecht Johann Czernin]] widersetzten sich die Aufständischen dem Militär, zogen sich bewaffnet in das Gebirge zurück oder flohen über die Grenze nach Sachsen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jaroslav Čechura |Titel=Selské rebelie roku 1680 |Verlag=Libri |Datum=2001 |ISBN=9788072770649 |Online=https://books.google.de/books?hl=de&amp;amp;id=MJiGAAAAIAAJ&amp;amp;dq=%22Peter+Elster%22+Neudek&amp;amp;focus=searchwithinvolume&amp;amp;q=Peter+Elster |Abruf=2019-04-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Niederschlagung wurden die Rädelsführer, die Bauern Schmal aus Drahowitz und Heine aus [[Rybáře (Karlsbad)|Fischern]] von dem Kaiserlichen General [[Christoph Wilhelm Harant von Polschitz|Christoph Wilhelm Harant]] aufgegriffen, nach Neudek geschleppt und auf dem Galgenberg hingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Westermanns Monatshefte |Datum=1875 |Online=https://books.google.de/books?id=MQZRAQAAMAAJ&amp;amp;pg=PA442&amp;amp;dq=Bauernaufstand+1680+Neudek&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwjL5uXqjvDhAhUkMewKHVijBd0Q6AEIWTAJ#v=onepage&amp;amp;q=Neudeck&amp;amp;f=false |Abruf=2019-04-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Weitere erhielten die Todesstrafe, die jedoch nicht vollstreckt, sondern in Zwangsarbeit umgewandelt wurde. Mit dem Kaiserlichen Dekret vom 7. April 1680 hatte Neudek bis auf weiteres alle städtischen Privilegien und die Einwohner ihren [[Bürger]]stand verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Graf Humprecht Johann Czernin führte in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts die Blecherzeugung in Neudek ein. Oberhalb von Neudek waren mehrere Stabhämmer in Betrieb, unterhalb lag ein Blechhammerwerk. 1680 war es das nach dem Grafen benannte &amp;#039;&amp;#039;Humbrechts Blechhammerwerk&amp;#039;&amp;#039;. Die in den Stabhämmern erzeugten Eisenstäbe wurden in Wägen hinunter zu dem Blechhammer transportiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Josef Pilz |Titel=Geschichte der Stadt Neudek |Verlag=Stadtgemeinde |Datum=1923 |Online=https://books.google.de/books?id=1aMFHAAACAAJ&amp;amp;dq=Geschichte+der+Stadt+Neudek&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwj_of7ms87oAhX_w8QBHR5rBV8Q6AEIKDAA |Abruf=2020-04-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es bildete auch das Material für die obere, mittlere und untere Drahtmühle, letztere lag auf Neudeker Fluren an Stelle der späteren Papierfabrik. Zudem ließ Graf Czernin ein neues herrschaftliches Schloss erbauen und eine Schlossgasse anlegen. Die neue Ansiedlung trug den Namen &amp;#039;&amp;#039;Humprechtsfeld&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das letzte Todesurteil wegen Raub und Grabschändung erhielt 1708 der Mesner [[Maximilian Danhammer]]. 1710 standen in Neudek 156 Häuser. 1715 wurde auf dem Marktplatz eine [[Dreifaltigkeitssäule (Nejdek)|Dreifaltigkeitssäule]] bzw. Pestsäule aufgestellt. 1719 kam eine Mariensäule hinzu. 1721 brannte das Rathaus. Die Grafen Czernin traten 1734 aus finanziellen Gründen Neudek, [[Stružná|Gießhübel]] und [[Andělská Hora|Engelhaus]] an den Grafen Adam von [[Hartig (Adelsgeschlecht)|Hartig]] ab. Im [[Siebenjähriger Krieg|Siebenjährigen Krieg]] fielen die Preußen in das Gebiet ein. 1761 wurde das neue Spital erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der großen Hungersnot und Pestepidemie in den Jahren 1771 bis 1772 fielen im Pfarrsprengel etwa 1300 Menschen zum Opfer. Der Friedhof konnte die Toten nicht mehr aufnehmen. Aus Platzmangel wurden die Verstorbenen hinter den Häusern vergraben oder die namenlosen Toten ohne Nachricht auf den Gottesacker abgestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.portafontium.eu/iipimage/30360596/soap-kv_00685_fara-nove-hamry-1787-1839_0260?x=23&amp;amp;y=14&amp;amp;w=840&amp;amp;h=451 |titel=Kronika farnosti {{!}} Porta fontium |abruf=2020-01-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Laut einem Aktenstück, das dem Kaiser 1771 in Wien übergeben wurde, mangelte es in der Herrschaft Neudek wie auch anderenorts im Elbogener Kreis an Getreide. Ein Teil der Bevölkerung lebte vom Spitzenklöppeln, die anderen von Betteln. Die Gebirgsbewohner pflegten im Sommer in den [[Kursachsen|kursächsischen]] Wäldern Holz zu fällen, während deren Frauen und Kinder zu Hause Spitzen klöppelten. Der Verdienst reichte nicht für das tägliche Brot. Erwachsene und Kinder aßen auf den Wiesen Gras wie Vieh, oder nahmen abgebrühtes Heu zu sich. 1772 spendete die böhmische Königin [[Maria Theresia]] den Bedürftigen 400 [[Niederländischer Gulden|fl]]. Die Einführung der Kartoffel konnte die Situation etwas verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1781 schaffte Kaiser [[Joseph II.]] die Leibeigenschaft ab. Die Berggerichtsbarkeit wurde aufgehoben und Neudek [[Jáchymov|St. Joachimsthal]] unterstellt. 1786 machte [[Johann Wolfgang von Goethe]] auf der Durchreise nach Karlsbad in Neudek halt. Auf der Rückreise malte er den Turmfelsen. Wegen Überschuldung verkaufte Graf Ludwig von Hartig Neudek samt Gießhübel, Schöberitz und Priesnitz 1799 an Graf Johann Joseph von [[Stiebar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Industrialisierung im 19. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
1800 zählte Neudek 282 Häuser und ca. 1800 Einwohner. Der erste nicht adlige Besitzer der Herrschaft war der Großhändler Anton Waagner aus [[Litoměřice|Leitmeritz]], der Neudek 1810 erwarb. 1828 folgte der Großgrundbesitzer und Textilunternehmer [[Jakob Veith]] aus dem südböhmischen [[Volary|Wallern]], der es seiner Tochter Anna,  die mit Heinrich Freiherr [[Kleist (Adelsgeschlecht)|von Kleist (1797–1876)]] verheiratet war, vermachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1847 umfasste die Schutz- und Munizipalstadt 311 Häuser mit 2225 Einwohnern, von denen zwölf Häuser mit 84 Einwohnern den Schlossbezirk (vormals &amp;#039;&amp;#039;Humprechtsfeld&amp;#039;&amp;#039;) bildeten, eine Pfarrkirche, eine Schule, eine Begräbniskapelle am Gottesacker, ein herrschaftliches Schloss mit Amtsdirektion, ein herrschaftliches und ein städtisches Brauhaus, ein Jägerhaus, ein Rathaus, drei Einkehrhäuser, drei Wirtshäuser, eine Apotheke, ein Postamt und vier Mühlen. Abseits in der Einschicht &amp;#039;&amp;#039;Siehdichvor&amp;#039;&amp;#039; mit drei Häusern (vormals ein Vorwerk) lag ein obrigkeitliches Eisenwerk, zwei Stabhämmer und eine Löffelfabrik.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Johann Gottfried Sommer |Titel=Das Königreich Böhmen: bd. Elbogner kreis. 1847 |Verlag=J.G. Calve |Datum=1847 |Online=https://books.google.de/books?id=L6AJAAAAIAAJ&amp;amp;pg=PA79&amp;amp;lpg=PA79&amp;amp;dq=Elbogener+Kreis+1847+Neudek&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=48xTOSLBKh&amp;amp;sig=ACfU3U33UEFFGDGQXp1XQOOXLbMs1astog&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwiWuJiatc7oAhUJ5aYKHcVOBcwQ6AEwAnoECAsQLA#v=onepage&amp;amp;q=Elbogener%20Kreis%201847%20Neudek&amp;amp;f=false |Abruf=2020-04-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Revolution von 1848/1849 im Kaisertum Österreich|Revolution 1848/1849]] wurde im Kaisertum Österreich die Erbuntertänigkeit und die Patrimonialgerichtsbarkeit aufgehoben und der [[Gerichtsbezirk Neudek]] gebildet. Eine Kommission, die im April 1851 in Neudek ihre Arbeit aufnahm, hatte zur Aufgabe eine Entschädigungsverhandlung mit der Stadt und den Dörfern durchzuführen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. März 1869 erhielt [[Anna von der Asseburg]] von ihrem Vater die Herrschaften Neudek und [[Děpoltovice|Tüppelsgrün]]. Sie gründete in Neudek die &amp;#039;&amp;#039;Anna-Bernhard-Waisenhausstiftung&amp;#039;&amp;#039;. Am 30. September 1881 verkaufte sie Neudek und Tüppelsgrün nebst dem Gut Oberchodau an den jüdischen Bankier [[Moritz von Königswarter|Moritz Freiherr von Königswarter]] aus Wien und zog nach [[Ostböhmen]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ausgehenden 19. Jahrhundert entwickelte sich die Stadt zu einem bedeutsamen Industriestandort. Hier waren u. a. die [[Eisenwerke AG Rothau-Neudek]], Kammgarnspinnereien und Betriebe der Holz- und Papierfabrikation ansässig. Seit 1847 befand sich dort auch der Firmensitz der [[Spitzenfabrik Anton Gottschald &amp;amp; Comp.|Spitzenfabrik Anton Gottschald &amp;amp; Comp]]., das als ältestes und bedeutendstes Unternehmen der Spitzenerzeugung im Kaisertum Österreich galt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Verein für Geschichte der Deutschen in den Sudetenländern Prague |Titel=Mitteilungen |Datum=1872 |Online=https://books.google.de/books?id=O65DAQAAMAAJ&amp;amp;pg=RA2-PA70&amp;amp;dq=Neudek+Gottschald+1780&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwiz8fuG8_7UAhVBJMAKHUtEAqUQ6AEIPDAF#v=onepage&amp;amp;q=Neudek%20Gottschald%201780&amp;amp;f=false |Abruf=2020-04-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Neudek war seit 1910 Verwaltungssitz des [[Bezirk Neudek|Bezirks Neudek]] im [[Königreich Böhmen]]. Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] wurde Neudek 1919 der neu geschaffenen [[Tschechoslowakei]] zugeschlagen. Bei der Volkszählung 1930 hatte Neudek 9042 Einwohner (davon 269 Tschechen)&amp;lt;ref&amp;gt;[[Rudolf Hemmerle]]: &amp;#039;&amp;#039;Sudetenland-Lexikon&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Landschaften im Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; 4). 2., erweiterte Auflage. Adam Kraft, Mannheim 1985, ISBN 3-8083-1163-0, S. 317.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Mehrzahl der Einwohner war römisch-katholisch (7853), 345 evangelisch und 56  Angehörige der [[Jüdische Religion|jüdischen Religion]].&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Hemmerle: &amp;#039;&amp;#039;Sudetenland. Wegweiser durch ein unvergessenes Land&amp;#039;&amp;#039;, Augsburg 1997, ISBN 978-3-86047-183-8, S. 271 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund des [[Münchner Abkommen]]s, in dem die Integration des [[Sudetenland]]es in das [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutschen Reich]] völkerrechtlich vereinbart wurde, gehörte Neudek von 1939 bis 1945 zum [[Landkreis Neudek]], [[Regierungsbezirk Eger]], im [[Reichsgau Sudetenland]]. Vor 1945 gehörten die Siedlungen Galgenberg, Grund, Hahnberg, Hahnhäuser, Hochtanne, Limnitz und Seifertberg zu Neudek.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 1945 wurde [[Václav Svoboda]] zum Okresní hejtman (Bezirkshauptmann) ernannt. Er leitete den Wiederaufbau tschechischer Verwaltungsstrukturen in der Stadt und Bezirk Nejdek. Aufgrund der [[Beneš-Dekrete]] wurden die deutschen Bewohner 1945 [[Vertreibung der Deutschen aus der Tschechoslowakei|vertrieben]]. Der damals noch selbstständige Markt [[Augsburg-Göggingen|Göggingen]] übernahm 1954 die Patenschaft für alle aus der Stadt und dem früheren Landkreis Neudek vertriebenen Deutschen, die nach der Eingemeindung Göggingens nach [[Augsburg]] im Rahmen der [[Gebietsreform in Bayern|deutschen Gebietsreform von 1972]] von der Fuggerstadt fortgeführt wurde. 1984 wurde dort das [[Heimatmuseum für Stadt und Landkreis Neudek]] eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einwohnerentwicklung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Bevölkerungsentwicklung bis 1945&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
! Anmerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1783 ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| {{0}} k. A. || 258 Häuser&amp;lt;ref name=&amp;quot;JSPils&amp;quot;&amp;gt;[[Jaroslaus Schaller]]: &amp;#039;&amp;#039;Topographie des Königreichs Böhmen.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Ellbogner Kreis.&amp;#039;&amp;#039; Prag 1785, [https://books.google.de/books?id=u0thAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA64 S. 64, Ziffer 1)].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1830 || align=&amp;quot;center&amp;quot; |  1978   || in 305 Häusern&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Jahrbücher des böhmischen Museums für Natur- und Länderkunde, Geschichte, Kunst und Literatur&amp;#039;&amp;#039;. Band 2, Prag 1831, [https://books.google.de/books?id=SEtFAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA200 S. 200, Ziffer 16.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1847 || align=center |  2225       || in 311 Häusern, darunter drei israelitische Familien&amp;lt;ref name=&amp;quot;JGS&amp;quot; &amp;gt;[[Johann Gottfried Sommer]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Königreich Böhmen&amp;#039;&amp;#039;. Band 15: &amp;#039;&amp;#039;Elbogner Kreis&amp;#039;&amp;#039;, Prag 1847, [https://books.google.de/books?id=L6AJAAAAIAAJ&amp;amp;pg=PA79 S. 79, Ziffer 1.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1869 || align=center |  2865 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1880 || align=center |  3404  ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1890 ||  align=center |  3574 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1900 || align=center | 4740      || deutsche Einwohner&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Meyers Großes Konversations-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;. 6. Auflage, Band 14, Leipzig und Wien 1908, [http://www.zeno.org/Meyers-1905/K/meyers-1905-014-0542 S. 542].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1910 || align=center | 6937 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1921 || align=center | 6995 || davon 6753 (97 %) Deutsche&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Pfohl: &amp;#039;&amp;#039;Ortslexikon Sudetenland.&amp;#039;&amp;#039; Helmut Preußler, Nürnberg 1987, ISBN 3-925362-47-9, S. 372.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1930 || align=center |  9042   || davon 269 (3 %) Tschechen&amp;lt;ref name=&amp;quot;MR&amp;quot;&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=sud_neudek.html|name=Landkreis Neudek (tschech. Nejdek)}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Hemmerle: &amp;#039;&amp;#039;Sudetenland-Lexikon&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Landschaften im Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; 4). 2., erweiterte Auflage. Adam Kraft, Mannheim 1985, ISBN 3-8083-1163-0, S. 316.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || align=center | 8448  || &amp;lt;ref name=&amp;quot;MR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Einwohnerzahlen seit Ende des Zweiten Weltkriegs&amp;lt;ref name=&amp;quot;Historický lexikon&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|hrsg=Český statistický úřad|titel=Historický lexikon obcí České republiky - 1869-2015|url=https://www.czso.cz/documents/10180/20537734/130084150412.pdf#13|datum=2015-12-18|zugriff=28. Januar 2016|sprache=cs}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
| 1950{{FN|1}} || 1961{{FN|2}} || 1970{{FN|2}} ||  |1980{{FN|3}} ||  1991{{FN|3}}    ||   2001{{FN|3}}    ||  2011{{FN|3}}   || 2016{{FN|3}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|  6404  || 7317  ||  7929   ||   8893    ||   8180  || 8600    ||      8145  ||  7990&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{FNBox|{{FNZ|1|Nejdek mit Bernov}}&lt;br /&gt;
{{FNZ|2|Nejdek mit Bernov, Lesík, Oldřichov, Tisová}}&lt;br /&gt;
{{FNZ|3|Nejdek mit Bernov, Lesík, Oldřichov, Tisová, Fojtov, Lužec, Pozorka, Suchá und Vysoká Štola}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Bürgermeister der Stadt Nejdek}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Nejdek (IMG 20220721 114204).jpg|mini|Bahnhof Nejdek]]&lt;br /&gt;
* Neudek erhielt 1881 Eisenbahnanschluss nach [[Chodov]] (&amp;#039;&amp;#039;Chodau&amp;#039;&amp;#039;). Im Jahre 1899 wurde die [[Bahnstrecke Karlovy Vary–Johanngeorgenstadt|Bahnstrecke Karlsbad–Johanngeorgenstadt]] eröffnet, womit die Stadt Anschluss an das benachbarte Sachsen erhielt.&lt;br /&gt;
* 1913 wurden die Straßen nach Schwarzenbach ([[Černava]]) und Bärringen ([[Pernink]]) neu angelegt.&lt;br /&gt;
* 1926 wurde eine Buslinie über [[Vysoká Pec u Nejdku|Hochofen]] (&amp;#039;&amp;#039;Vysoká Pec&amp;#039;&amp;#039;) und [[Trinksaifen]] (&amp;#039;&amp;#039;Rudné&amp;#039;&amp;#039;) nach [[Frühbuß]] (&amp;#039;&amp;#039;Přebuz&amp;#039;&amp;#039;) eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Mit ca. 1500 Mitarbeitern ist Witte Nejdek spol. s r.o. der größte Arbeitgeber der Stadt. In den Hallen am alten Busbahnhof werden Schließsysteme für mehrere europäische Automobilhersteller produziert. Witte Nejdek ist ein Tochterunternehmen des deutschen Unternehmens [[Witte Automotive]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Nejdek nám. Karla IV. 238 srpen 2020.jpg|mini|hochkant|Stadtmuseum]]&lt;br /&gt;
{{siehe auch|Liste der denkmalgeschützten Objekte in Nejdek}}&lt;br /&gt;
* Stadtmuseum mit Ausstellung zur Volkskunde des Erzgebirges (Náměstí Karla IV. 238)&lt;br /&gt;
* Reste der [[Burg Neudek]], besteigbarer Wartturm auf einem Felsen und Umfassungsmauer mit Tor&lt;br /&gt;
* [[Neues Schloss (Nejdek)|Neues Schloss Neudek]] (1653 fertiggestellt)&lt;br /&gt;
* Römisch-katholische [[St. Martin (Nejdek)|Pfarrkirche St. Martin]] (1755–1757 errichtet)&lt;br /&gt;
* Evangelische [[Erlöserkirche (Nejdek)|Erlöserkirche]] (1903–1904 erbaut)&lt;br /&gt;
* [[Dreifaltigkeitssäule (Nejdek)|Dreifaltigkeits- oder Pestsäule]] von 1715&lt;br /&gt;
* Aussichtsturm auf dem 977&amp;amp;nbsp;m hohen [[Tisovský vrch]] (Peindlberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partnerstädte ==&lt;br /&gt;
* [[Augsburg-Göggingen]], Deutschland&lt;br /&gt;
* [[Johanngeorgenstadt]], Deutschland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste von Persönlichkeiten der Stadt Nejdek}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Heimatbuch Landkreis Neudek.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Heimatgruppe Glück Auf Landkreis Neudek, Augsburg-Göggingen 1978, S. 327 ff.&lt;br /&gt;
* Josef Pilz: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt Neudek.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Stadtgemeinde Neudek, Neudek 1923.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- * Jürgen Peter Sandner: &amp;#039;&amp;#039;Neudek Elbogen Karlsbad Schöne Städte im Erzgebirge und Egerland Chronik und Bildband&amp;#039;&amp;#039;, 1. Aufl., Augsburg 2003, ISBN 3-923914-70-9. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Vinzenz Uhl: &amp;#039;&amp;#039;Burgen und Schlösser des Erzgebirges und Egertales&amp;#039;&amp;#039;. Kaaden, 1935.(Burg und Schloß Neudek)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.nejdek.cz/ Website der Stadt Nejdek]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Okres Karlovy Vary}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Nejdek}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4256107-3|VIAF=237350369}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Erzgebirge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nejdek| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hejkal</name></author>
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