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	<title>Neisser Konfekt - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T21:19:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Neisser_Konfekt&amp;diff=2540311&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Z thomas: /* Weblinks */ cc-fix</title>
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		<updated>2024-12-18T12:49:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; cc-fix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Neisser Konfekt.JPG|mini|Neisser Konfekt]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Neisser Konfekt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Neisser Pfefferkuchen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Pfefferkuchen]]spezialität, deren Ursprung in der [[Schlesien|schlesischen]] Stadt [[Nysa|Neisse]] liegt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.noz.de/deutschland-welt/politik/artikel/341360/das-schlesische-rom-erwacht-neu Norbert Meyer: &amp;#039;&amp;#039;Das schlesische Rom erwacht neu&amp;#039;&amp;#039;. In: Neue Osnabrücker Zeitung vom 24. Dezember 2010]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Neisse, Ring mit Springer und Elkan.jpg|mini|Verkaufslokal der Pfefferküchlerei Franz Springer am Ring zu Neisse in den 1920er Jahren]]&lt;br /&gt;
Die weitläufigen schlesischen Wälder waren eine hervorragende Basis für die [[Zeidlerei|Zeidler]], die Honigsammler, und damit für den zur Herstellung der Lebkuchen notwendigen Honig; entlang einer der wichtigsten Handelsstraßen des Mittelalters, der [[Via Regia Lusatiae Superioris]], kamen Gewürze aus aller Welt in die schlesischen Städte.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=2871897 Irmela Hennig: &amp;#039;&amp;#039;Keine Lust auf Pfefferkuchen?&amp;#039;&amp;#039; In: Sächsische Zeitung online vom 26. September 2011.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den Status der &amp;#039;&amp;#039;Neisser Pfefferküchler&amp;#039;&amp;#039; kann ein Grabstein in der St.-Jakobus-Kirche zu Neisse Aufschluss geben: 1633 verstarb &amp;#039;&amp;#039;„im Alter von 58, George Kehr Lebkuchen Bäcker und seine Frau Susanna“&amp;#039;&amp;#039;, so lautet die Inschrift auf einem durchaus auf Wohlstand hinweisenden [[Epitaph]] – als einziger Handwerker ist er inmitten von [[Bischof|Bischöfen]] und Gelehrten in dieser Kirche bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1677 erlaubte der Breslauer [[Fürstbischof]] [[Friedrich von Hessen-Darmstadt (1616–1682)|Friedrich von Hessen-Darmstadt]] den Pfefferküchlern der fürstbischöflichen Residenzstadt Neisse nach heftigen Auseinandersetzungen derselben mit den [[Bäcker#Geschichte|Weißbäckern]] die Gründung einer eigenen [[Gilde (Kaufleute)|Gilde]]. Die Urkunde wird heute im [[Staatsarchiv]] [[Opole]] aufbewahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die hohe Blüte der Neisser Pfefferküchlerei setzte sich bis zur Mitte des Zwanzigsten Jahrhunderts fort. In den zwanziger und dreißiger Jahren existierten in Neisse folgende Pfefferküchlereien:&lt;br /&gt;
* Gebrüder Artelt – Breite Straße 1 (Fabrik) und Breslauer Straße 18 (Geschäft)&lt;br /&gt;
* Paul Buchwald – Neustädter Straße 14&lt;br /&gt;
* Helene König – Breslauer Straße 7&lt;br /&gt;
* Paul Kunisch, Inhaber Karl Kunisch (gegr. 1845) – Holtzmannstraße 2 (Fabrik), Ring 17 und Berliner Straße 10 (Geschäfte)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://galeria.forum.nysa.pl/zoom_image.php?sort=id&amp;amp;id_phot=1509&amp;amp;start=31&amp;amp;limit=80&amp;amp;kategoria=2&amp;amp;fraza=&amp;amp;album=21 |wayback=20160304121054 |text=Textanzeige um 1930: Paul Kunisch / Neisse. Honigkuchen und Waffelfabrik |archiv-bot=2019-05-03 13:25:35 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Gebrüder Reichelt – Rochusalle 53&lt;br /&gt;
* Heinrich Rudolf, Inh. Bernhard Lux (gegr. 1899) – Breslauer Straße 19&lt;br /&gt;
* Josef Sandmann – Zollstraße 43&lt;br /&gt;
* Arthur Scholz – Brüderstraße&lt;br /&gt;
* Franz Springer (gegr. 1789) – Rochusallee 9 (Fabrik) und am Ring (Geschäft)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://forum.nysa.pl/printview.php?t=5136&amp;amp;start=0&amp;amp;sid=7e5f30b81f8c772b5b355a535b8a8fe4 |wayback=20151224203435 |text=Historia miasta „Neisser Konfekt“ |archiv-bot=2019-05-03 13:25:35 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Jahr 1933 findet sich ein Zeitungsbericht über die Neisser Pfefferküchler. Unter der Überschrift &amp;#039;&amp;#039;Weihnachtshochbetrieb bei Neisser Konfekt&amp;#039;&amp;#039; heißt es dort:&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Jetzt vor Weihnachten sind in dem oberschlesischen Neisse die Konfektfabriken bis zum letzten Mann beschäftigt. Aus allen Teilen des Reiches und auch des Auslandes laufen die Bestellungen auf Neisser Konfekt, diese kleinen, so würzig schmeckenden, pfefferkuchenartigen Plätzchen, die nun seit Jahrzehnten überall berühmt sind. Obwohl die bewährten Herstellungsrezepte schon seit drei hundert Jahren angewandt werden, wird alles in modernsten Öfen und Maschinen hergestellt, oft so das keine menschliche Hand damit in Berührung kommt.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://archiver.rootsweb.ancestry.com/th/read/DEU-SCHLESIEN/2002-12/1039262251 Schlesische Weihnachten 1933]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1945 waren die Bemühungen der Neisser Pfefferküchler, sich an ihren neuen Wohnorten wieder zu etablieren, von nur geringem Erfolg gekrönt. Die Betriebe, die zunächst einen Neuanfang wagten, haben mittlerweile aufgegeben bzw. arbeiten als „normale“ ortsansässige Bäckereien und betreiben die Neisser Pfefferkuchenfabrikation nur noch als kleines saisonales Nebengeschäft für unerschütterliche Liebhaber der weihnachtlichen Süßigkeit ihrer Kindheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ingredienzien ==&lt;br /&gt;
Die Grundbestandteile des Neisser Konfekts sind vier Teile Roggenmehl, je zwei Teile Honig und Zucker und ein Teil gemahlene Mandeln. Dazu kommen Eier und an Gewürzen [[Zimt]], [[Grüner Kardamom|Kardamom]], [[Gewürznelken|Nelken]]. Als Triebmittel wird [[Pottasche]] verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nachdem, ob sie zu „Braunkonfekt“ oder zu „Schokoladenkonfekt“ werden sollen, werden die rund oder in Herzform abgebackenen Pfefferkuchen mit einer Glasur aus Zartbitterschokolade oder Zuckerguss überzogen, wobei letztere nur dünn eingestrichen werden und nach dem Antrocknen der Glasur in einem zweiten Arbeitsgang ihre charakteristischen Zuckergusslinien erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Dietmar Sauermann]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Weihnachten im alten Schlesien.&amp;#039;&amp;#039; Verlag der Nation, Husum 2005, ISBN 3-373-00523-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Nyski Piernik}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Feine Backware]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schlesische Küche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nysa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Z thomas</name></author>
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