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	<title>Neichen (Bad Honnef) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T00:10:31Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Neichen_(Bad_Honnef)&amp;diff=2668147&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;InkoBot: Bot: entferne unwirksame CSS-Klasse und aktualisiere Tabellensyntax</title>
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		<updated>2025-02-05T18:49:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: entferne unwirksame CSS-Klasse und aktualisiere Tabellensyntax&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Neichen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil von [[Aegidienberg]], einem Stadtbezirk von [[Bad Honnef]] im [[Nordrhein-Westfalen|nordrhein-westfälischen]] [[Rhein-Sieg-Kreis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Neichen liegt im Westen der [[Gemarkung]] Aegidienberg auf einem von Süden nach Norden leicht abfallenden Bergrücken zwischen den Tälern des &amp;#039;&amp;#039;[[Logebach]]s&amp;#039;&amp;#039; im Westen und des &amp;#039;&amp;#039;Kochenbachs&amp;#039;&amp;#039; im Osten. Die Ortschaft umfasst Höhenlagen zwischen 280 und {{Höhe|290|DE-NHN|link=true}}. Unmittelbar nördlich schließt sich [[Siefenhoven]] an und nach Süden besteht ein fließender Übergang zum Ortsteil [[Himberg (Bad Honnef)|Himberg]], zu dessen [[Geschlossene Ortschaft|geschlossener Ortschaft]] Neichen gezählt wird. Gemeinsam mit Himberg liegt Neichen am östlichen Ausgang des nach Bad Honnef hinabführenden &amp;#039;&amp;#039;[[Schmelztal]]s&amp;#039;&amp;#039;, durch das die [[Landesstraße 144]] verläuft. Westlich von Neichen erstreckt sich das &amp;#039;&amp;#039;[[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]] [[Siebengebirge]]&amp;#039;&amp;#039; im &amp;#039;&amp;#039;[[Honnefer Stadtwald]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Neichen trat erstmals 1698 schriftlich als Wohnort in Erscheinung, wobei sich der Name aus „zu/an/von“ &amp;#039;&amp;#039;Eichen&amp;#039;&amp;#039; entwickelte. An der Stelle der Ortschaft hatten sich schon zuvor Familien angesiedelt, deren Häuser jedoch zunächst zu Himberg und anschließend zeitweise zu Siefenhoven gezählt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Westdeutsche Gesellschaft für Familienkunde (Hrsg.); Johannes Jansen: &amp;#039;&amp;#039;Aegidienberger Familienbuch 1666–1875&amp;#039;&amp;#039;, Köln 2001, ISBN 3-933364-57-4, S. XIV.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1803 verzeichnete Neichen acht Wohnhäuser bzw. Hausnummern. Der Ort zählte zur [[Honnschaft|Honschaft]] Himberg, einer von acht Honschaften, aus denen sich das [[Kirchspiel]] Aegidienberg spätestens seit Mitte des 18. Jahrhunderts bis zur Auflösung des [[Herzogtum Berg|Herzogtums Berg]] im Jahre 1806 zusammensetzte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heimatblätter&amp;quot;&amp;gt;Otmar Falkner: &amp;#039;&amp;#039;Die Quirrenbacher Mühle.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Heimatblätter des Rhein-Sieg-Kreises&amp;#039;&amp;#039;, 75. Jahrgang 2007, S. 140.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wilhelm Fabricius (Historiker, 1861)|Wilhelm Fabricius]]: &amp;#039;&amp;#039;Erläuterungen zum geschichtlichen Atlas der Rheinprovinz, 2. Band: Die Karte von 1789.&amp;#039;&amp;#039; Bonn 1898, S. 315.&amp;lt;/ref&amp;gt; Noch 1843 war für Neichen die Anzahl von weiterhin acht Wohngebäuden angegeben, in denen 42 Menschen lebten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Uebersicht Ortschaften Cöln |Seite=86}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis zum Jahre 1885 stieg die Anzahl deutlich auf 18 Wohngebäude und 60 Einwohner an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Gemeindelexikon Preußen 1885 |Band=XII |Seite=114/115 |Seite_weitere=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Grube&lt;br /&gt;
!Gewonnene Erze&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Engels: &amp;#039;&amp;#039;Erzbergbau in Aegidienberg.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Aegidienberger Bilderbogen 1995&amp;#039;&amp;#039;, 2002, S. 48&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;|Hochzeit&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;|Kupfer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;|Gotteshülfe&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;|Kupfer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;|Kirmes&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;|Kupfer, Blei, Zink&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;|Britannia&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;|Kupfer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;|Kindtaufe&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;|Kupfer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Wie an zahlreichen anderen Stellen der Umgebung wurde auch bei Neichen [[Bergbau]] betrieben, wobei sich die auszubeutenden Vorkommen auf [[Kupfererz]][[erzgang|gänge]] konzentrierten. 1799 stellte ein [[Konsortium]] den Antrag (die sog. [[Mutung]]) für den Abbau von [[Eisenerz]] in einer Grube nahe dem [[St. Servatiuskapelle (Bad Honnef)|Servatiushof]] an der westlich des Orts gelegenen &amp;#039;&amp;#039;Neichener [[Heide (Landschaft)|Heide]]&amp;#039;&amp;#039;. 1854 war in diesem Bereich ein weiteres Grubenfeld [[Verleihung (Bergbau)|verliehen]] worden, das den Namen „Kindtaufe“ trug und (nach einer Auflistung aus dem Jahre 1902) der [[Gewinnung (Bergbau)|Gewinnung]] von [[Bleierz|Blei]]-, [[Zink]]- und Kupfererz diente. Der Name „Britannia“ als Bezeichnung der Grube beim Servatiushof erschien spätestens ab 1870. Sie umfasste zwei parallel in Nord-Süd-Richtung verlaufende Erzgänge ([[Kupferkies]] und [[Zinkblende]]), die von 1902 bis 1908 durch einen [[Stollen (Bergbau)|Stollen]] erschlossen wurden. Eine weitere Kupfergrube in dem Abbaugebiet westlich von Neichen war unter dem Namen „Gotteshilfe“ (auch „Gotteshülfe“) verliehen. Letzter Pächter der Gruben war [[Alfred Mannesmann]], der sie zwischen 1906 und 1908 nach der Erschließung kostengünstigerer Abbaustandorte stilllegte.&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Reinhard Kieß, Klemens Dormagen: &amp;#039;&amp;#039;Bergbau zwischen Schmelztal, Aegidienberg, Brüngsberg, Nonnenberg und Quirrenbach&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Von Wasserkunst und Pingen&amp;#039;&amp;#039;. Rheinlandia Verlag, Siegburg 2005, ISBN 3-935005-95-4, S. 12ff&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Wegener: &amp;#039;&amp;#039;Von der glücklichen Elise bis zur Gotteshilfe.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Archäologie im Rheinland]] 1992.&amp;#039;&amp;#039; Rheinland Verlag, Köln 1993, ISBN 3-7927-1384-5, S. 159 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Arbeitskreis Bergbau im Bergischen Land: &amp;#039;&amp;#039;[https://web.archive.org/web/20120710150513/http://www.bergischer-bergbau.de/downloads/Bergwerke%20im%20Bergischen%20Land.pdf Darstellung des bedeutenden Bergbaus im Herzogtum Berg in den historischen Grenzen] (PDF; 1,2&amp;amp;nbsp;MB)&amp;#039;&amp;#039;, 2010/2011, S. 7&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Neichen im Jahre 1963 bereits 154 Einwohner zählte,&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Gast: &amp;#039;&amp;#039;Aegidienberg im Wandel der Zeiten&amp;#039;&amp;#039;. Aegidienberg 1964, S. 93.&amp;lt;/ref&amp;gt; war der einstmals als [[Weiler]] verzeichnete Ortsteil im Zuge des spürbaren Bevölkerungswachstums der Nachkriegszeit im Aegidienberger Gemeindegebiet mit Himberg zusammengewachsen. Ende der 2000er-Jahre entstand zwischen Himberg und Neichen an der Abzweigung der Landesstraße 143 ([[Rottbitze]]–Aegidienberg–[[Oberpleis]]–[[Troisdorf]]) zur Landesstraße 144 (Himberg–Bad Honnef) ein gewerbliches Zentrum mit einem größeren [[Einzelhandel]]sstandort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Neichen, Schiefertafel.JPG|miniatur|100px|Schiefertafel als Ortswappen]]&lt;br /&gt;
2009 wurde durch den Künstler Richard Lenzgen eine [[Schiefer]]tafel als Orts[[wappen]] von Neichen geschaffen. Sie zeigt im Vordergrund einen [[Kohlenmeiler]] als Hinweis auf die mit dem Erzbergbau verbundene [[Köhlerei]]. Darüber ist vor einer abgedeckten Grube ein mit einer [[Haspel]] ausgestatteter [[Seilzug]] abgebildet, der ebenfalls als Symbol für den Bergbau steht. Im Hintergrund weisen Waldbäume auf den nahegelegenen Honnefer Stadtwald und früheren Aegidienberger Gemeindewald hin.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Heinz Piel: &amp;#039;&amp;#039;Das Wappen eines kleinen Ortes mit großem Geschichtshintergrund&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Siebengebirgsbote&amp;#039;&amp;#039;, 16. Jahrgang, Ausgabe 389, 15. Juli 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=50.653378 |EW=7.300331 |type=city |dim=5000 |region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Bad Honnef}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Bad Honnef]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aegidienberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1698]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;InkoBot</name></author>
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