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	<title>Nefermaat - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T09:35:23Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Nefermaat&amp;diff=615944&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Earwig am 13. Juli 2024 um 15:34 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Siehe auch [[Nefermaat II.]]}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Hieroglyphen&lt;br /&gt;
|NAME = &amp;lt;hiero&amp;gt;nfr-U4:t&amp;lt;/hiero&amp;gt;&lt;br /&gt;
|NAME-TRANSKRIPTION = Nefermaat &amp;lt;br /&amp;gt; (Nefer maat) &amp;lt;br /&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Nfr m3ˁ.t&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|NAME-ERKLÄRUNG = &amp;#039;&amp;#039;(mit) vollkommener Gerechtigkeit&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nefermaat&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war der [[Tjati|Wesir]] des [[Altes Ägypten|altägyptischen]] [[Pharao|Königs]] [[Snofru]] ([[4. Dynastie]]). Er war vielleicht auch dessen Sohn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mastaba of Nefermaat.jpg|miniatur|Mastaba des Nefermaat]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nefermaat war verheiratet mit einer Frau namens Itet. Das Paar hatte fünfzehn bekannte Kinder, unter denen ein Sohn namens [[Hemiunu]] besonders hervorsticht. Unter Snofrus Nachfolger [[Cheops]] bekleidete er hohe Ämter und war wohl verantwortlich für den Bau der [[Cheops-Pyramide]]. Die restlichen Kinder Nefermaats sind nur durch Darstellungen in dessen Grab bekannt. Es handelt sich um drei Töchter namens Djefatsen, Isesu und Pageti sowie elf weitere Söhne namens Isu, Teta, Itisen, Chentimeresch, Inkaef, Serfka, Wehemka, Schepseska, Kachent, Ancherscheretef und Ancherfenedjef.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tätigkeit ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Maler der Grabkammer der Itet 002.jpg|mini|Pastenrelief aus dem Grab des Nefermaat; Kapelle der Itet]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nefermaat ist vor allem von seiner großen [[Mastaba]] in [[Meidum]] bekannt, in der er mit seiner Gemahlin Itet begraben wurde. Nefermaat führte auch den Titel eines „Vorstehers aller königlichen Bauarbeiten“ und war somit wohl auch Baumeister der [[Meidum-Pyramide]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Kulträume der Mastaba haben besondere Bekanntheit durch die Technik ihrer Dekoration erlangt. Ein Großteil der [[Inschrift]]en und Darstellungen sind in den Stein geschnitten und wurden dann mit einer Farbpaste ausgefüllt. Nefermaat kommentiert selbst in seinem Grab zu dieser Technik: „Er machte seine Mastaba in dieser unverwüstlichen Schrift“.&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen Osing: &amp;#039;&amp;#039;Zu Spruch 534 der Pyramidentexte.&amp;#039;&amp;#039; In: Catharine Berger, Gisèle Clerc, Nicolas-Christophe Grimal, Jean Leclant: &amp;#039;&amp;#039;Hommages à Jean Leclant. I. Études Pharaoniques.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Bibliothèque d&amp;#039;étude.&amp;#039;&amp;#039; Band 106, Nr. 1). Institut Français d&amp;#039;Archéologie Orientale, Cairo. 1994, ISBN 2-7247-0134-8, S. 282–283 (zu dieser Übersetzung).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die „Gänse von Meidum“ ==&lt;br /&gt;
{{Panorama|Kairo Museum Gänse von Meidum 01.jpg|660|Gesamtbild der „Gänse von Meidum“ im [[Ägyptisches Museum (Kairo)|Ägyptischen Museum]] in [[Kairo]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Teil des Kultraumes der Itet ist ausgemalt worden, von hier stammen die berühmten „Gänse von Meidum“.&amp;lt;ref&amp;gt;Farbfotos unter [http://www.akg-images.co.uk/_customer/london/gallery/archaeology/egypt.html 1] und {{Webarchiv|url=http://www.alfredrichter.de/Reiseberichte/Egypt/Unteragypten/Kairo2/kairo2.html |wayback=20070609001752 |text=2 }}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es handelt sich hierbei um ein 162&amp;amp;nbsp;cm langes und 24&amp;amp;nbsp;cm hohes Fragment aus bemaltem [[Stuck]], das sich heute im [[Ägyptisches Museum Kairo|Ägyptischen Museum]] in [[Kairo]] befindet. Es zeigt sechs [[Gänse]], die in zwei voneinander wegblickenden Gruppen angeordnet sind. Die beiden äußeren Tiere sind [[Waldsaatgans|Waldsaatgänse]] (&amp;#039;&amp;#039;Anser fabalis&amp;#039;&amp;#039;), das Paar auf der linken Seite zeigt [[Blässgans|Blässgänse]] (&amp;#039;&amp;#039;Anser albifrons&amp;#039;&amp;#039;) und das auf der rechten Seite bildet [[Rothalsgans|Rothalsgänse]] (&amp;#039;&amp;#039;Branta ruficollis&amp;#039;&amp;#039;) ab. Das Besondere an dieser Malerei ist nicht nur ihre äußerst detailreiche und naturgetreue Wiedergabe der Vögel, sondern auch ihre Einmaligkeit in ganz Altägypten. Während sich Darstellungen von Blässgänsen auch noch an einigen anderen Orten finden&amp;lt;ref&amp;gt;P. F. Houlihan: &amp;#039;&amp;#039;Birds of Ancient Egypt.&amp;#039;&amp;#039; Kairo 1988, S. 58–59.&amp;lt;/ref&amp;gt;, sind Darstellungen von Waldsaat- und Rothalsgänsen nur aus diesem Grab bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;P. F. Houlihan: &amp;#039;&amp;#039;Birds of Ancient Egypt.&amp;#039;&amp;#039; Kairo 1988, S. 60–61.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings wurde der Verdacht geäußert, dass die „Gänse von Meidum“ laut Francesco Tiradritti, Archäologieprofessor an der [[Universität Enna]], eine Fälschung des [[19. Jahrhundert]]s sein könnten. Als Hinweise auf eine Fälschung dienen laut Tiradritti:&lt;br /&gt;
* Die Waldsaatgans und die Rothalsgans waren in Ägypten nicht heimisch und haben ihre Überwinterungsgebiete stattdessen in [[Spanien]] und der [[Türkei]]. &lt;br /&gt;
* Es lassen sich Spuren einer Übermalung nachweisen, das ursprüngliche Wandgemälde war mit bläulicher Farbe neu grundiert und anschließend umdekoriert worden.&lt;br /&gt;
* Die für die für altägyptische Kunst typische [[Bedeutungsperspektive]] fehlt: alle Vögel sind gleich groß dargestellt. &lt;br /&gt;
* Die Art der Übermalung von später entstandenen Sprüngen und Rissen im Malgrund passt nicht zur [[Epoche (Chronologie)|Epoche]], in der das Kunstwerk entstanden sein soll. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Fälscher vermutet Tiradritti den angeblichen Entdecker [[Luigi Vassalli]], da sich an einer anderen Stelle des Grabes im selben modernen, plastischen Stil und Erhaltungszustand gezeichnet ein Korb und ein Geier nebeneinander befinden, die in symbolischer Form in der ägyptischen Hieroglyphenschrift die Lautwerte G und A besitzen, was wiederum die Initialen von Vasallis zweiter Frau Gigliati Angiola gewesen seien.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://archaeonewsnet.com/2015/04/ancient-egypts-mona-lisa-declared-fake.html Archaeology News Network: &amp;#039;&amp;#039;Ancient Egypt’s ‘Mona Lisa’ declared fake.&amp;#039;&amp;#039;] Auf: &amp;#039;&amp;#039;archaeonewsnet.com&amp;#039;&amp;#039;; abgerufen am 2. April 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tiradrittis Theorie rief Verwunderung und Empörung innerhalb der ägyptischen Museums- und Altertumsverwaltung hervor. Tarek Tawfik (Leiter des [[Grand Egyptian Museum]]s), Mahmoud Alhalwagi (Leiter des Kairoer Museums) und Islam Ezzat ([[Restaurator]] des Kairoer Museums) verteidigen die [[Authentizität]] des Gänsefrieses und Tawfik führt an, dass die Waldsaatgans und die Rothalsgans sehr wohl das Fayum von Dahschur sowie die Nildeltaregion als Durchzugsgebiete genutzt hätten. Außerdem enthalte der obere Rand des Kunstwerkes Reste einer Vogeljagd-Szene, ein typisches Alltagsmotiv altägyptischer Grabmalereien. Ezzat wirft ein, dass eine sogenannte [[Elektronenspinresonanz]]-Datierung die Vorwürfe von Tiradritti entkräften könnte. Derlei Untersuchungen stehen allerdings noch aus.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://english.ahram.org.eg/News/126823.aspx Nevine El-Aref &amp;#039;&amp;#039;Egypt&amp;#039;s famous &amp;#039;Meidum Geese&amp;#039; tomb painting may be fake: Archaeologist.&amp;#039;&amp;#039;] Internetartikel auf &amp;#039;&amp;#039;ahram.org&amp;#039;&amp;#039; (englisch) vom 3. April 2015; zuletzt abgerufen am 29. Mai 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Michel Baud]]: &amp;#039;&amp;#039;Famille royale et pouvoir sous l’Ancien Empire égyptien. Tome 2&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Bibliothèque d’Étude.&amp;#039;&amp;#039; Band 126/2). Institut Français d’Archéologie Orientale, Kairo 1999, ISBN 2-7247-0250-6, S. 490 ([http://gizamedia.rc.fas.harvard.edu/images/MFA-images/Giza/GizaImage/full/library/baud_famille_2.pdf Volltext als PDF; 16,7 MB]).&lt;br /&gt;
* [[Aidan Dodson]], Dyan Hilton: &amp;#039;&amp;#039;The Complete Royal Families of Ancient Egypt&amp;#039;&amp;#039;. The American University in Cairo Press, London 2004, S. 52–61, ISBN 977-424-878-3.&lt;br /&gt;
* Yvonne M. Harpur: &amp;#039;&amp;#039;The Tombs of Nefermaat and Rahotep at Maidum.&amp;#039;&amp;#039; Oxford Expedition to Egypt, Oxford 2001, S. 21–47; 55–94, ISBN 0-9540835-0-4 (das grundlegende Werk zu dem Grab des Nefermaat).&lt;br /&gt;
* Patrick F. Houlihan: &amp;#039;&amp;#039;The Birds of Ancient Egypt.&amp;#039;&amp;#039; The American University in Cairo Press, Kairo 1988, ISBN 977-424-185-1, S. 57–62.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Nefermaat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.digitalegypt.ucl.ac.uk/meydum/nefermaat/index.html Nefermaat auf Digital Egypt] (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Prinz (Altägypten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:4. Dynastie (Ägypten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altägyptischer Beamter (Altes Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wesir (Altes Ägypten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altägyptischer Architekt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 3. Jahrtausend v. Chr.]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben im 3. Jahrtausend v. Chr.]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Nefermaat&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=ägyptischer Wesir des Snofru&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=um 27. Jahrhundert v. Chr.&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=um 27. Jahrhundert v. Chr.&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Earwig</name></author>
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