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	<title>Neese - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-11-08T07:42:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=53.26397|EW=11.62374|type=city|region=DE-MV|map=right|maplevel=adm2nd}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Neese&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Prislich]] im [[Landkreis Ludwigslust-Parchim]] im Südwesten [[Mecklenburg-Vorpommern]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie und Verkehr ==&lt;br /&gt;
Der Ort liegt etwa einen halben Kilometer südlich von Prislich und 3,5&amp;amp;nbsp;Kilometer südöstlich vom Amtssitz [[Grabow (Elde)|Grabow]] und ist vorwiegend von landwirtschaftlichen Nutzflächen umgeben. Lediglich im Osten existiert ein kleines Laubwaldgebiet. Die Geländehöhe der Ortslage liegt bei 32–39&amp;amp;nbsp;Metern über dem Meeresspiegel. [[Kreisstraße]]n stellen Verbindungen in umliegende Orte, wie etwa Prislich, [[Zierzow]] und [[Kremmin]], sowie zur [[Bundesstraße 5]] her. Die [[Berlin-Hamburger Bahn|Bahnstrecke Berlin–Hamburg]], deren nächstgelegener Bahnhof in der Stadt Grabow liegt, verläuft südlich von Neese.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur Eingemeindung beider Orte nach Prislich gehörte [[Marienhof (Prislich)|Marienhof]], früher Witwensitz, später Meierei, zu Neese.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der [[Ortsname]] könnte sich aus dem altslawischen &amp;#039;&amp;#039;nêga&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;&amp;#039;Pflege&amp;#039;&amp;#039; herleiten. Möglich ist auch die Bedeutung &amp;#039;&amp;#039;Ort des Nêg&amp;#039;&amp;#039;, dessen Plural &amp;#039;&amp;#039;die Nêža&amp;#039;&amp;#039; lauten würde.&amp;lt;ref&amp;gt;Paul Kühnel: &amp;#039;&amp;#039;Die slavischen Ortsnamen in Meklenburg.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 46, 1881, {{ISSN|0259-7772}}, S. 3–168, hier S. 99, [http://mvdok.lbmv.de/resolve/id/mvdok_document_00002847 online].&amp;lt;/ref&amp;gt; Überlieferte Schreibungen des Namens sind &amp;#039;&amp;#039;to der Nesen&amp;#039;&amp;#039; (1424), &amp;#039;&amp;#039;Neße&amp;#039;&amp;#039; (1504) und &amp;#039;&amp;#039;Nese&amp;#039;&amp;#039; (1541/42).&amp;lt;ref name=&amp;quot;wz1&amp;quot;&amp;gt;Werner Zühlsdorff, &amp;#039;&amp;#039;Flurnamenatlas des südlichen Südwestmecklenburg&amp;#039;&amp;#039;, Akademie-Verlag, Berlin 1970, Band 1 (Text), S. 529–530.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort war bis zum [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] ein Gutsdorf und somit landwirtschaftlich geprägt. Letzter Herr des Gutes war die Familie von Rodde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Neese Kirche 2008-04-28 131.jpg|mini|Dorfkirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Neese Gutshaus 2008-04-28 133.jpg|mini|Gutshaus]]&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmale in Prislich}}&lt;br /&gt;
=== Dorfkirche Neese ===&lt;br /&gt;
Eine Kirche in Neese findet bereits 1541 Erwähnung. Der heute bestehende [[Fachwerk]]bau stammt jedoch von 1750 bis 1753. Er wurde 1998/99 saniert. Der helle Saal mit dreiseitigem Ostschluss besitzt eine flache Holzdecke. Die Fenster wurden [[Neugotik|neogotisch]] umgestaltet. Westlich, direkt neben der Kirche, steht ein metallener, freistehender Glockenstuhl, der eine Glocke besitzt. Zur Inneneinrichtung der Kirche zählt ein aus dem Vorgängerbau übernommener gotischer [[Flügelaltar]] mit neutestamentlichen Szenen, der eine Inschrift mit der Jahreszahl 1681 aufweist. Die [[Kanzel]] ist eine Stiftung von 1756. Auch der Taufständer mit Messingschale kommt aus dieser Zeit. Die Orgel ist ein Werk des Rostocker Orgelbauers [[Carl Börger]] von 1895.&amp;lt;ref&amp;gt;Zerniner Beschäftigungsinitiative (ZEBI) e. V. und START e. V. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dorf- und Stadtkirchen im Kirchenkreis Parchim.&amp;#039;&amp;#039; Edition Temmen, Bremen/Rostock 2001, ISBN 3-86108-795-2, S.&amp;amp;nbsp;100.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Georg Dehio]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler. Mecklenburg-Vorpommern.&amp;#039;&amp;#039; Neubearbeitung. Deutscher Kunstverlag, München/Berlin 2000, ISBN 3-422-03081-6, S.&amp;amp;nbsp;351.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche, der Glockenstuhl und das Gefallenendenkmal 1914/18 stehen unter Denkmalschutz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DenkmalLWL&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Denkmalliste des Altlandkreises Ludwigslust&amp;#039;&amp;#039;, Stand Mai 2015 ({{Webarchiv|url=http://www.kreis-lup.de/export/sites/LUP/.galleries/PDF-LUP3/PDF-FD63/Denkmallisten/Denkmalliste-Altkreis-Ludwigslust.pdf |wayback=20151126043059 |text=PDF-Datei |archiv-bot=2019-05-03 13:03:46 InternetArchiveBot }}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gutshaus ===&lt;br /&gt;
Das Gut Neese gehörte seit 1684 Kaspar Ernst [[Wenckstern (Adelsgeschlecht)|von Wenkstern]] und wechselte ab 1732 häufig den Besitzer. In den 1930er Jahren war Freiherr von [[Rodde (Kaufmannsfamilie)|Rodde]] letzter Besitzer des Gutes.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.gutshaeuser.de/gutshaeuser_n/neese.html Gutshaus Neese] auf gutshaeuser.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gutsanlage mit Gutshaus, Torpfeiler, Park und Schnitterkaserne befinden sich auf der Denkmalschutzliste des Landkreises.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DenkmalLWL&amp;quot; /&amp;gt; Das Gutshaus steht heute leer&amp;lt;ref&amp;gt;Eintrag des {{Webarchiv|url=http://www.burgeninventar.de/html/mv/LLUS_big.html |wayback=20090222060401 |text=Gutshauses Neese |archiv-bot=2019-05-03 13:03:46 InternetArchiveBot }} auf burgeninventar.de&amp;lt;/ref&amp;gt; und ist dem Verfall preisgegeben. Auch der Park ist völlig verwildert.&amp;lt;ref&amp;gt;Alexander Landsberg: &amp;#039;&amp;#039;Denkmalschutz schlägt Alarm&amp;#039;&amp;#039;, Schweriner Volkszeitung, Lokalseite Ludwigslust, 30. Januar 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Denkmale ===&lt;br /&gt;
Weitere denkmalgeschützte Objekte des Ortes sind das Pfarrhaus, die Kastanienallee mit Kopfsteinpflasterung, der Kirchhof mit dem Grabkreuz S. Moellers, dem Begräbnis der Familie Bachmann und dem Gefallenendenkmal 1914/18 sowie ein großer Stall in der Neuen Straße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter Neeses ==&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Biedenweg]] (1811–1880), Jurist und Politiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Ludwigslust-Parchim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Ludwigslust-Parchim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1969]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Prislich]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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