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	<title>Neckargau - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-10T18:19:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Neckargau&amp;diff=1062001&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wiki Gh!: Halbgeviertstrich gem. WP:Typografie#Bis-Strich</title>
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		<updated>2022-12-26T12:27:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Halbgeviertstrich gem. &lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:Typografie&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:Typografie (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;WP:Typografie#Bis-Strich&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Blick hinüber zum Neckartal auf Untertürkheim, Rotenberg und Württemberg.jpg|mini|340px|Blick über Württemberg und Neckartal bei [[Untertürkheim]]]]&lt;br /&gt;
Der alemannische &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Neckargau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; im Mittleren Neckarraum zählt zu den um 750 von dem [[Franken (Volk)|fränkischen]] [[Hausmeier]] [[Karlmann (Hausmeier)|Karlmann]] in [[Alemannien]] eingeführten [[Gaugrafschaft]]en, die in der Regel nach Flüssen, hier dem [[Neckar]], benannt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Die Gaugrafschaftsverwaltung wurde nach dem [[Blutgericht zu Cannstatt]] (746) im unterjochten [[Alemannien]] eingeführt. Vergleiche [[Bruno Gebhardt]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der deutschen Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Band&amp;amp;nbsp;1: &amp;#039;&amp;#039;Europäische Grundlagen deutscher Geschichte, 4.–8. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 2004, S.&amp;amp;nbsp;345&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Herrschaftsbezirk des Neckargaus um die damals herausragenden Orte [[Esslingen am Neckar]] und [[Kirchheim unter Teck]] ist nicht zu verwechseln mit dem ebenfalls im [[Lorscher Codex]] genannten [[Neckargau (Franken)|Neckargau in Franken]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Entwicklung ==&lt;br /&gt;
Der nicht exakt abgrenzbare &amp;#039;&amp;#039;Nechragawe in Alamannia&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wubonline.de/?wub=227 WUB, Band I., Nr. 141, S. 166–167].&amp;lt;/ref&amp;gt; reichte ursprünglich wohl von der fränkisch-alemannischen Grenze zwischen [[Geschichte Grüningens|Markgröningen]] und [[Marbach am Neckar]] bis an den [[Schwäbische Alb|Albtrauf]]. Mitunter werden auch die Täler der Lauter und Lindach bis nach [[Donnstetten]] auf der Alb mit einbezogen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans Jänichen]], &amp;#039;&amp;#039;Der Neckargau und die Pleonungen&amp;#039;&amp;#039;, in: Zeitschrift für Württembergische Landesgeschichte, 1958, 17. Jg., S. 219–240.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eingegrenzt wurde der Neckargau im Nordosten durch den [[Murrgau]], im Osten durch den &amp;#039;&amp;#039;[[Pagus]] Ramesdal&amp;#039;&amp;#039; ([[Remstal]]) und den [[Filsgau]], im Süden durch den &amp;#039;&amp;#039;Pagus Swiggertal&amp;#039;&amp;#039; ([[Erms|Ermstal]]), im Westen und Nordwesten durch den [[Glemsgau]] und den [[Enzgau]]. Die Abgrenzung im Südwesten ist unklar, könnte naturgemäß aber durch das [[Ammer (Neckar)|Ammertal]] erfolgt sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möglicherweise wurden fränkischer und alemannischer Neckargau ab dem 9. Jahrhundert zu einem Gau zusammengezogen, da sich in Quellen keine differenzierenden Angaben mehr finden. So werden in einer Urkunde [[Ludwig der Fromme|Ludwigs des Fommen]] von 822 „[[Lauffen am Neckar|Lauffen]] und [[Heilbronn]] im Neckargau“ erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe [http://www.regesta-imperii.de/id/0822-12-19_2_0_1_1_0_1721_768 Regesta Imperii Online RI I n. 768].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe des 12. Jahrhunderts verloren die Gaue und somit auch der Neckargau ihre Bedeutung als politische Bezirke. Der zunehmende „Ausverkauf“ von Reichsgut, die Gaugrenzen ignorierende Territorialpolitik hochadeliger Geschlechter wie der Grafen von Württemberg und die Verwaltungsreform der [[Staufer]] hatten sie obsolet gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grafen im Neckargau ==&lt;br /&gt;
In der Zeit von etwa 650 bis 746 soll das Gebiet des Neckargaus von dem Geschlecht der [[Pleonungen]],&amp;lt;ref&amp;gt;Laut Hans Jänichen vom Stamm der [[Hatten (Volksstamm)|Hatten.]]&amp;lt;/ref&amp;gt; auf die Namen wie [[Stuttgart-Plieningen|Plieningen]] oder [[Pliensauvorstadt|Pliensau]] (bei Esslingen) zurückgehen, beherrscht worden sein.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Jänichen, &amp;#039;&amp;#039;Der Neckargau und die Pleonungen&amp;#039;&amp;#039;, in: Zeitschrift für Württembergische Landesgeschichte, 1958, 17. Jg., S. 219–240.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim [[Blutgericht zu Cannstatt|Cannstatter Blutgericht]] wurde 746 die alemannische Führungsschicht weitgehend eliminiert, das allzu autonom agierende Herzogtum aufgelöst und das alemannische Territorium in Gaugrafschaften gegliedert. Als Gaugrafen soll der karolingische Hausmeier [[Karlmann (Hausmeier)|Karlmann]] überwiegend fränkische, aber auch loyale alemannische Adlige eingesetzt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 11. Jahrhundert erhielten die [[Werner (Adelsgeschlecht)|Grafen Werner]] die Gaugrafschaft im Neckargau, die ursprünglich im [[Thurgau]] und dann insbesondere in Hessen reich begütert waren. Als [[Vorstreit]]er der mit ihnen verwandten [[Salier|salischen]] Könige waren sie zudem Träger der [[Reichssturmfahne]] und Grafen von [[Geschichte Grüningens|Grüningen]].&lt;br /&gt;
Nach dem Tod von „[[Werner II. (Maden)|Graf Werner II. vom Neckargau]]“ in der Schlacht bei Civitate (1053)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.regesta-imperii.de/id/1053-06-18_4_0_3_5_2_750_1078 Regesta Imperii Online RI III,5,2 n. 1078].&amp;lt;/ref&amp;gt; und nochmals bis etwa 1072 übernahm [[Eberhard VI. von Nellenburg]], genannt &amp;#039;&amp;#039;der Selige&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;{{ADB|23|418|421|Nellenburg, Eberhard III., Graf v. N., zubenannt der Selige|Georg von Wyß|ADB:Nellenburg, Eberhard VI. von}}&amp;lt;/ref&amp;gt; jeweils als Vormund von [[Werner III. (Maden)|Graf Werner III.]] und [[Werner IV. (Maden)|Graf Werner IV.]] die Verwaltung des Neckargaus.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.regesta-imperii.de/id/1059-11-22_1_0_3_2_3_179_179 Regesta Imperii Online RI III,2,3 n. 179].&amp;lt;/ref&amp;gt; Danach lag die Grafschaft bis zu seinem Ableben 1121 in den Händen von „[[Werner IV. (Maden)|Graf Werner IV.]] von [[Geschichte Grüningens|Grüningen]]“.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Hermann May: &amp;#039;&amp;#039;Reichsbanneramt und Vorstreitrecht in hessischer Sicht&amp;#039;&amp;#039;, Münster/Köln 1952, und [[Ludwig Friedrich Heyd]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Grafen von Gröningen&amp;#039;&amp;#039;, Stuttgart 1829.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dessen Nachfolge traten im Neckargau vermutlich die [[Staufer]] an, denen wiederum die mit den Wernerschen Grafen verwandten [[Haus Württemberg|Württemberger]] die Führungsrolle in diesem Raum streitig machen sollten. Reichlich päpstliches Geld, die Aussicht auf staufisches Hausgut im Neckargau und die Zusage, die Staufer als Herzöge von Schwaben beerben zu können, bewogen die verwandten Grafen [[Ulrich I. (Württemberg)| Ulrich I. von Württemberg]] und [[Hartmann II. von Grüningen]], unmittelbar vor der entscheidenden [[Schlacht an der Nidda]]&amp;lt;ref&amp;gt;auch &amp;#039;&amp;#039;Schlacht bei Frankfurt&amp;#039;&amp;#039; genannt&amp;lt;/ref&amp;gt; gegen den von Papst [[Innozenz IV.]] zum Gegenkönig erhobenen Landgrafen [[Heinrich Raspe IV.]] mit rund 2000 schwäbischen Gefolgsleuten die Partei zu wechseln. Somit wendeten sie das Blatt, zwangen den vermeintlich überlegenen Staufer-König und schwäbischen Herzog [[Konrad IV. (HRR)|Konrad IV.]] in die Flucht und schufen damit die Grundlage für den Ausbau der württembergischen Territorialherrschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [[Codex Laureshamensis]] von [[Kloster Lorsch]], bearbeitet von Gustav Bossert u.&amp;amp;nbsp;a.&lt;br /&gt;
* [[Codex Hirsaugiensis]] von [[Kloster Hirsau]], bearbeitet von [[Eugen von Schneider|Eugen Schneider]] in: Württembergische Vierteljahreshefte für Landesgeschichte 10, 1887 (Anhang). Stuttgart 1887.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Zwiefalter Chroniken Ortliebs und Bertholds&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. von E. König und K. O. Müller, Schwäbische Chroniken der Stauferzeit 2, Stuttgart 1941.&lt;br /&gt;
* [http://www.regesta-imperii.de/ Regesta Imperii (RI online)]&lt;br /&gt;
* [http://www.wubonline.de/ Württembergisches Urkundenbuch (WUB online)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gustav Bossert: &amp;#039;&amp;#039;Württembergisches aus dem [[Codex Laureshamensis]], den Traditiones Fuldenses und aus Weissenburger Quellen.&amp;#039;&amp;#039; In: Dietrich Schäfer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Württembergische Geschichtsquellen.&amp;#039;&amp;#039; Band&amp;amp;nbsp;2. Stuttgart 1895, S.&amp;amp;nbsp;1–354.&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Friedrich Heyd]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Grafen von [[Stadtgeschichte von Grüningen|Gröningen]].&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 1829.&lt;br /&gt;
* [[Dieter Geuenich]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Alemannen.&amp;#039;&amp;#039; 2., überarbeitete Auflage. Kohlhammer, Stuttgart 2005, ISBN 3-17-018227-7.&lt;br /&gt;
* [[Hans Jänichen]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Neckargau und die Pleonungen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Württembergische Landesgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; 17.&amp;amp;nbsp;Jahrgang, 1958, S.&amp;amp;nbsp;219–240.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Müller: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte der Alemannen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Wege der Forschung&amp;#039;&amp;#039;; 100). Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1975, ISBN 3-534-03457-0.&lt;br /&gt;
* Gustav Freiherr Schenk zu Schweinsberg: &amp;#039;&amp;#039;Das Wernerische Grafenhaus im Neckargau, Hessengau, Lahngau und zu Worms.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Correspondenzblatt des Gesamtvereins der deutschen Geschichts- und Alterthumsvereine.&amp;#039;&amp;#039; 23/7, 1875, S.&amp;amp;nbsp;49–52.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Werner (Adelsgeschlecht)]], insbesondere [[Werner IV. (Maden)|Werner IV. von Grüningen]]&lt;br /&gt;
* [[Udo von Katlenburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Neckar}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gau (Baden-Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwäbische Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wiki Gh!</name></author>
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