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	<title>Neckarburg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Neckarburg&amp;diff=1227856&amp;oldid=prev</id>
		<title>147.161.164.196: /* Geografische Lage */</title>
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		<updated>2024-09-18T13:00:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geografische Lage&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt die Ruine Neckarburg. Zum Naturschutzgebiet Neckarburg siehe [[Neckarburg (Naturschutzgebiet)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = &lt;br /&gt;
|Alternativname =&lt;br /&gt;
|Bild = Ruine Neckarburg.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = die Mauerreste vom Neckartal aus gesehen&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = vermutlich 8. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Höhenburg, Spornlage&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Ruine&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = Grafen&lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale =&lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Rottweil]]-Neckarburg&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 48.198100&lt;br /&gt;
|Längengrad = 8.619100&lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-BW&lt;br /&gt;
|Poskarte =&lt;br /&gt;
|Höhenordinate = 550&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = DE-NN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Neckarburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die [[Ruine]] einer [[frühmittelalter]]lichen [[Höhenburg]] auf einem langgestreckten [[Umlaufberg]] bei [[Villingendorf]] im Stadtgebiet von [[Rottweil]] im [[Landkreis Rottweil]] in [[Baden-Württemberg]]. Sie ist im Besitz des [[Bissing (Adelsgeschlecht)|Grafen von Bissingen und Nippenburg]] und die älteste Burganlage im Landkreis. Das Burgareal liegt innerhalb des [[Neckarburg (Naturschutzgebiet)|Naturschutzgebiets Neckarburg]]. Landschaftlich reizvoll ist das [[wacholder]]bedeckte „Bergle“, das als Umlaufhügel im Trockental zurückblieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografische Lage ==&lt;br /&gt;
Die Ruine Neckarburg liegt im [[Neckar]]tal flussabwärts von Rottweil auf einem {{Höhe|550|DE-NN|link=true}} hohen Umlaufhügel in einer Neckarschleife. Von dort erreicht man die Michaelskapelle über die L 424 (alt &amp;#039;&amp;#039;B 14&amp;#039;&amp;#039;) in Richtung Villingendorf und über den [[Neckartal-Radweg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Neckarburgruine.jpg|mini|Luftaufnahme der Neckarburgruine]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Beim 366 km langen Neckartalradweg, Neckarburg, 793 Die &amp;quot;Nehhepurc&amp;quot; wird erstmals im Besitz des Klosters St. Gallen erwähnt - 1275, Die Neckarburg erscheint mit eigener Pfarrkiche und eigenem Geistlichlen - 1589, Die Sp - panoramio (1).jpg|mini|Hochaufragende Mauerteile]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Beim 366 km langen Neckartalradweg, Neckarburg, 793 Die &amp;quot;Nehhepurc&amp;quot; wird erstmals im Besitz des Klosters St. Gallen erwähnt - 1275, Die Neckarburg erscheint mit eigener Pfarrkiche und eigenem Geistlichlen - 1589, Die Sp - panoramio (3).jpg|mini|Die erheblichen Mauerreste der Neckarburg]]&lt;br /&gt;
Die Burg wurde 793 erstmals als &amp;#039;&amp;#039;„Nehhepurc“&amp;#039;&amp;#039; in einer Urkunde erwähnt, als sie der [[Alamannen|alamannische]] [[Baar (Geschichte)|Baargraf]] Berthold an das [[Kloster St. Gallen]] verschenkte und sie als [[Lehnswesen|Lehen]] wieder zurückbekam. Erbaut wurde sie möglicherweise als [[Fliehburg|Fluchtburg]] von den alamannischen Adligen der Bertholden oder der [[Alaholfinger]]. Aus dieser frühen Zeit der Burganlage haben sich allerdings keine baulichen Überreste erhalten. Gut sichtbar sind hingegen immer noch Teile des [[Burggraben]]s und der umlaufenden Wehranlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst im 11. Jahrhundert setzt die schriftliche Überlieferung der Neckarburg wieder ein, als sie im Besitz zweier adeliger Familien war. Ab 1279 war die Burg im Besitz der [[Grafen von Sulz]]. Im 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wurde sie zweigeteilt, die vordere Burg, die frühere [[Vorburg]], besaßen die [[Neuneck (Adelsgeschlecht)|Herren von Neuneck]], die hintere Burg, die ursprüngliche [[Turmburg]], wurde von den Herren von Reute (Rüti) bewohnt. Beides waren jeweils Lehen der Grafen von Sulz bzw. der [[Hohenberg (schwäbisches Adelsgeschlecht)|Grafen von Hohenberg]]. Ab 1375 hatten die [[Haus Württemberg|Grafen von Wirtemberg]] das [[Öffnungsrecht]] inne.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilfried Pfefferkorn: &amp;#039;&amp;#039;Burgen unseres Landes, Band 3: Oberer Neckar mit Stuttgart und Umgebung&amp;#039;&amp;#039;, S. 15.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1379 wurde die Neckarburg stark beschädigt, als die Herren von Neuneck in Streit mit den [[Zimmern (Adelsgeschlecht)|Wildensteinern]] lagen. Daraufhin wurde 1387 die Turmburg als [[Burgstall]], also als unbewohnbare Burg, bezeichnet, nämlich als die Sulzer Grafen mit den Herren von Reute vereinbarten, dass die Grafen vom Burgstall der Reute Steine zum Mauerbau bekommen sollten. 1580 wurde die Burg von der [[Rottweil]]er Familie Spreter von [[Burg Kreidenstein|Kreudenstein]] gekauft, damals wurde die Hinterburg wohl gänzlich abgebrochen und die Vorderburg als repräsentatives [[Schloss (Architektur)|Schloss]] ausgebaut. Es wurden beide Burgteile, Vorder- und Hinterburg, abgerissen und die Neckarburg an anderer Stelle, in ca. 50&amp;amp;nbsp;m Abstand zu den abgebrochenen Teilen, als dreitürmiges Schloss neugebaut. Eine Abbildung der damaligen, prachtvollen Burg ist in Form eines Gemäldes von Johann Georg Glückher in der Michaelskapelle erhalten. Diese gehörte zu einem im 15. Jahrhundert abgegangenen Weiler unterhalb der Burg. Sie ist 1275 erstmals bezeugt. Bis zur Erneuerung durch das [[Kloster Sankt Georgen im Schwarzwald|Kloster St. Georgen]] um 1700 wurde die Kapelle 1404 anscheinend neu hergerichtet und neu geweiht. Um 1500 erfolgte der Anbau des [[Chor (Architektur)|Chores]] an die Kapelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Zeit des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] stand das Schloss zeitweilig leer, aufgrund dessen war es ab dem 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert nicht mehr bewohnbar. Im 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert kam es zusammen mit dem zugehörigen [[Gutshof]] in den Besitz des Klosters Sankt Georgen im Schwarzwald, dessen [[Abt]] Michael Glükher die [[Burgkapelle]] bzw. die spätere [[Pfarrkirche]] sowie den Gutshof erneuern ließ. Der Hochaltar der Kapelle wurde von Johann Georg Glückher (1653–1731), dem Bruder des Abts, gemalt und der [[Trinität|Heiligsten Dreifaltigkeit]], [[Mariä Aufnahme in den Himmel|Maria Assumpta]], dem [[Michael (Erzengel)|Erzengel Michael]], [[Johannes der Täufer|Johannes dem Täufer]], der [[Ursula von Köln|Heiligen Ursula]], dem [[Antonius der Große|Heiligen Antonius]] und [[Wendelin|Sankt Wendelin]] geweiht. Das mit 1711 bezeichnete Wappen über der Tür des Gutshofes stammt aus dieser Zeit. 1836 erwarben die Grafen von Bissingen-Nippenburg die Schlossruine sowie den Gutshof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Kapelle sind barocke Stuhlwangen mit Handwerkszeichen und eine frühgotische Madonna erhalten. Die Empore wurde um 1770 in ihrer ursprünglichen Form eingebaut. Bei Restaurierungsarbeiten durch den Stadtjugendring Rottweil (1979–1981) wurden Grabplatten aus dem 13. Jahrhundert aus dem einst ummauerten Friedhof ins Innere der Kapelle verbracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1980er-Jahren wurde die Ruine grundlegend durch den Stadtjugendring Rottweil saniert.&amp;lt;ref&amp;gt;Andrea Hahn-Weishaupt (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Führer zu archäologischen Denkmälern in Deutschland, Band 29: Der Landkreis Rottweil&amp;#039;&amp;#039;, S. 144&amp;amp;nbsp;f. und Arthur Hauptmann: &amp;#039;&amp;#039;Burgen einst und jetzt – Burgen und Burgruinen in Südbaden und angrenzenden Gebieten&amp;#039;&amp;#039;, S. 178&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der ehemaligen Burganlage sind noch die [[Ringmauer|Umfassungsmauern]] erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensgeber ==&lt;br /&gt;
Seit 1990 existiert mit [[Das neue Radio Neckarburg|Radio Neckarburg]] ein lokaler Radiosender, der sich nach der Neckarburg benannt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterhalb der Burgruine steht die 1951 erbaute [[Holzbrücke Neckarburg]]. Wenige Kilometer nordwestlich überspannt die [[Neckarburgbrücke]] der [[Bundesautobahn 81|A81]] das Neckartal, an deren Nordende die [[Autobahnraststätte|Raststätte]] &amp;#039;&amp;#039;Neckarburg&amp;#039;&amp;#039; einen guten Ausblick über das Tal bietet.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Baubeschreibung == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- beispielsweise Bauwerke, Bauphasen, Mauerwerksmerkmale, Architektur, etc. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus und Verkehr ==&lt;br /&gt;
Die Abzweigung von der B 14 Richtung Villingendorf ist markiert. Parkplätze sind vor dem bewirteten Hofgut Neckarburg vorhanden. Der Neckartal-Radweg von Rottweil aus ist beschildert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Max Miller (Historiker)|Max Miller]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der historischen Stätten Deutschlands]].&amp;#039;&amp;#039; Band 6: &amp;#039;&amp;#039;Baden-Württemberg&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Kröners Taschenausgabe]].&amp;#039;&amp;#039; Band 276). Kröner, Stuttgart 1965, {{DNB|456882928}}.&lt;br /&gt;
* Wilfried Pfefferkorn: &amp;#039;&amp;#039;Burgen unseres Landes, Band 3: Oberer Neckar mit Stuttgart und Umgebung&amp;#039;&amp;#039;. J. Fink Verlag, Stuttgart o.&amp;amp;nbsp;J. (1973?), ISBN 3-7718-0241-5, S. 15.&lt;br /&gt;
* Arthur Hauptmann: &amp;#039;&amp;#039;Burgen einst und jetzt – Burgen und Burgruinen in Südbaden und angrenzenden Gebieten&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Südkurier, Konstanz 1984, ISBN 3-87799-040-1, S. 177–181.&lt;br /&gt;
* Andrea Hahn-Weishaupt (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Führer zu archäologischen Denkmälern in Deutschland, Band 29: Der Landkreis Rottweil&amp;#039;&amp;#039;. [[Konrad Theiss Verlag]], Stuttgart 1994, ISBN 3-8062-1143-4, S. 144–146.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Winfried Hecht, Peter Müller |Titel=Kapellenwege in und um Rottweil |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage=2. |Verlag= |Ort=Rottweil |Datum=2019 |ISBN= |Seiten=56f.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Burg Neckarburg}}&lt;br /&gt;
* [https://www.burg-ruinen.de/b-u-r-g-e-n/burgen-raum-rottweil/burg-ruine-neckarburg/ Ruine Neckarburg bei burg-ruinen.de]&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=T587Eobdjnc Kurz-Dokumentarfilm &amp;quot;Die Neckarburg - Geschichte, Mythen, Legenden&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Landkreis Rottweil}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgruine im Landkreis Rottweil]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Höhenburg in Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Rottweil]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Rottweil]]&lt;/div&gt;</summary>
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