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	<title>Nebelwerfer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Nebelwerfer&amp;diff=179245&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Rowwlf am 7. April 2026 um 19:43 Uhr</title>
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		<updated>2026-04-07T19:43:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Nebelwerfer 15cm 6 barrels.jpg|mini|15-cm-Nebelwerfer 41 in der [[Wehrtechnische Studiensammlung Koblenz|Wehrtechnischen Studiensammlung Koblenz]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nebelwerfer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurden die im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] von der [[Wehrmacht]] eingesetzten [[Raketenwerfer]] und auch anfänglich einige deutsche [[Granatwerfer]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ursprungsbegriff sollte [[Verschleierung (Sprache)|verschleiern]], dass die Wehrmacht eine [[Truppengattung]], die [[Nebeltruppe]], aufbaute, die für den Einsatz und die Abwehr von [[Chemische Kampfstoffe|chemischen Kampfstoffen]] ausgebildet und ausgerüstet war. Im weiteren Verlauf des Krieges entwickelte sich die Truppengattung schnell zur speziellen [[Artillerie]] für die Bekämpfung von Flächenzielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensherkunft ==&lt;br /&gt;
Die Deutsche Nebeltruppe wurde im Oktober 1935 mit der Aufstellung der Nebel-Abteilungen 1 und 2 und der Nebel-Lehr-und-Versuchs-Abteilung gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der frühen Nachkriegszeit existiert die Behauptung, der Name leite sich vom Raketenforscher [[Rudolf Nebel]] ab, dem am 27. März 1930 bei der [[Chemisch-Technische Reichsanstalt|Chemisch-Technischen Reichsanstalt]] in Berlin erstmals ein Funktionsnachweis eines [[Raketentriebwerk]]s gelungen war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Karl R. Pawlas |Titel=Nebelwerfer – Munition – Vorbemerkungen |Hrsg= |Sammelwerk=Waffen-Revue |Band=12 |Nummer= |Auflage=1. |Verlag=Journal-Verlag Schwend GmbH |Ort=Schwäbisch Hall |Datum=1974 |ISBN= |Seiten=1929-1930}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Behauptung ergibt keinen Sinn, wenn man berücksichtigt, dass die ersten beiden Nebelwerfer [[10-cm-Nebelwerfer 35]] und [[10-cm-Nebelwerfer 40]] keine Raketenwerfer wie die späteren Nebelwerfer waren, sondern Mörser. Des Weiteren basiert die Behauptung auf den Aussagen von Rudolf Nebel selbst, wäre eine Truppengattung nach ihm benannt worden, würde es dafür entsprechende Angaben in der zeitgenössischen Literatur geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Text=Ich bin im Ersten Weltkrieg Jagdflieger gewesen und habe damals die sogenannten Nebelwerfer erfunden. Mit diesen Nebelwerfern habe ich damals feindliche Flugzeuge abgeschossen. Es wurde mir dann verboten, mit diesen Nebelwerfern weiterzuarbeiten. Ich hatte aber erkannt, dass in der Raketenentwicklung eine großzügige Weiterentwicklung bis zur Raumschifffahrt gewährleistet werden kann, wenn das entsprechend aufgezogen wird.|Autor=Rudolf Nebel|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.deutschlandfunk.de/125-geburtstag-von-rudolf-nebel-pionier-der-raketentechnik.871.de.html?dram:article_id=443945 |titel=Pionier der Raketentechnik |werk= Kalenderblatt (Rundfunksendung auf [[Deutschlandfunk|DLF]]) |autor=[[Frank Grotelüschen]] |datum=2019-03-21 |zugriff=2019-03-25 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}1934 wurde Nebel im Zusammenhang mit dem [[Röhm-Putsch]] verhaftet und von jeglicher Raketenentwicklung auf Lebenszeit ausgeschlossen. Für seine Raketenentwicklung wurde er mit 75.000 Reichsmark abgefunden, da er als politisch unzuverlässig galt. Wernher von Braun und weitere von Nebels Mitarbeitern gingen zur [[Reichswehr]] und entwickelten weiter Raketen.&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Nebel: &amp;#039;&amp;#039;Die Narren von Tegel.&amp;#039;&amp;#039; S. 142.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nebelwerfer 35 und 40 ==&lt;br /&gt;
Neben den verschiedenen Raketenwerfer-Typen, die als Nebelwerfer bezeichnet wurden, gab es die 100-mm-Nebelwerfer 35 und 40, die nach dem [[Granatwerfer]]prinzip funktionierten.&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|10-cm-Nebelwerfer 35}}&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|10-cm-Nebelwerfer 40}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 8-cm-SS-Vielfachwerfer ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 101I-300-1863-30, Riva-Bella, Waffenvorführung Panzerwerfer.jpg|mini|8-cm-Vielfachwerfer montiert auf einem [[SOMUA MCG]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Panzerwerfer alias Maultier.jpg|mini|[[Panzerwerfer 42]]]]&lt;br /&gt;
Die Konkurrenz zwischen Wehrmacht und den militärischen Verbänden der SS führte 1940 zur Schaffung eines eigenen Waffenamtes der SS. Es wurde Forschung und Entwicklung an Waffensystemen betrieben und es wurden Kontakte mit der Rüstungsindustrie geknüpft, insbesondere Skoda und die Waffenwerke Brünn kooperierten mit diesem Amt. Häufig wurde von der SS in Ermangelung von ausreichenden Zuteilungen durch das [[Heereswaffenamt]] (HWA), die Nutzung von erbeutetem Gerät vorangetrieben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Beginn des Unternehmen Barbarossa fielen der Wehrmacht auch eine Reihe von Mehrfachraketenwerfern auf LKW-Fahrgestell vom [[Katjuscha (Raketenwerfer)#BM-8 und BM-13 an den Fronten|Typ BM-8-48 „Katjuscha“]] in die Hände. Diese wurden nach Deutschland überführt, vom HWA begutachtet und anschließend nach Großendorf bei Danzig zur Erprobung in der Versuchsanstalt (VA) überführt. Diese Forschungs- und Entwicklungsstätte wurde im Auftrag der SS vom deutschen Raketentechniker [[Rolf Engel]] geleitet. Er veranlasste den Nachbau der Werfer bei den Waffenwerken Brünn.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1942 wurde begonnen, die Beutemunition zu analysieren und in der Sprengstofffabrik Semtin eine [[Pilotserie]] (20 St.) eigene Geschosse zu produzieren. Gleichzeitig wurde an einem Werfer mit 48 Gleitschienen von 2 m Länge aus Blech gearbeitet. Die Raketensalve wurde innerhalb 30 Sekunden verschossen und deckte einen Bereich von ca. 162 × 265 m ein. Die Waffe wurde auf dem Sd.Kfz. 4/2 und dem Turm dieses Panzerwerfers montiert. Die Versuche, die Waffen über das HWA einzuführen, scheiterten an dessen Widerstand mit verschiedenen Begründungen. Im März 1943 erreichte die SS schließlich die Aufstellung einer Vielfachwerfer-Batterie mit vier Fahrzeugen zur Truppenerprobung. Die anfänglich geringe Reichweite führte dazu, dass keine flächendeckende Einführung erfolgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 1944 gab es eine neuerliche Besprechung mit dem HWA und dem Chef des SS-Waffenamtes, SS-Brigadeführer Gärtner. Ein Großversuch wurde wieder abgelehnt, im März konnte man jedoch über die Intervention bei Hitler einen neuen Großflächenversuch durchsetzen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es existieren Fotos von 8-cm-Vielfachwerfern auf der Lafette des Panzerwerfers 42 (Sd.Kfz.4) und dem SOMUA MCL (Baustab Becker, für die 21. PD).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 8-cm-Raketen der „Himmler-Orgel“ sollen bei einer Geschwindigkeit von 335 km/h eine Reichweite von anfänglich 3000 und nach Verbesserung von 6000&amp;amp;nbsp;m gehabt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 15-cm-Nebelwerfer 41 ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 101I-220-0634-12, Russland, Laden eines Nebelwerfers.jpg|mini|Laden eines 15-cm-Nebelwerfers der [[Wehrmacht]] im Einsatz in Russland, 1943]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;15-cm-Nebelwerfer 41&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist das Gerät, das allgemein mit dem Namen Nebelwerfer verbunden wird. In der Grundversion konnte die Waffe aus im Kreis angeordneten glatten Rohren von 1300&amp;amp;nbsp;mm Länge in einer 10 Sekunden dauernden [[Salve]] sechs Raketen im [[Kaliber]] von 150&amp;amp;nbsp;mm bis zu einer Entfernung von maximal 10.000 m abfeuern. Die Rohre hatten jeweils drei eingedrückte [[Sicke]]n, die als Führungsleisten für die Rakete dienten. Das Gerät basierte auf der [[Lafette]], die auch bei der [[3,7-cm-PaK 36|3,7-cm-Pak]] Verwendung fand, und wog in Stellung gebracht leer 540&amp;amp;nbsp;kg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aufbau des 34,2&amp;amp;nbsp;kg schweren Raketenkörpers war ungewöhnlich. Der [[Treibsatz]] von 6,5&amp;amp;nbsp;kg befand sich im Kopf der Rakete und die Gase strömten durch 26 seitlich angebrachte Düsen aus, durch zusätzliche Schrägstellung der Düsen zur Seite wurde eine [[Geschossstabilisierung#Drallstabilisierung|Drallstabilisierung]] erzielt. Der mit 2,4&amp;amp;nbsp;kg Sprengstoff bestückte [[Splitterbombe|Splittergefechtskopf]] befand sich im Heck der Rakete, dadurch lag bei der [[Detonation]] der Sprengkopf etwas über dem Boden und ermöglichte eine bessere Wirkung. Das Verhältnis zwischen dem Gesamtgewicht von 34,2&amp;amp;nbsp;kg und dem Gewicht der Sprengladung von nur 2,4&amp;amp;nbsp;kg sollte im Ziel eine möglichst große Splitterwirkung entfalten. Dementsprechend weniger bedeutend war die Wirkung des reinen [[Detonationswelle|Gasschlag]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß Kriegsstärke-Nachweis 613 von 1. März 1943 wurde der Werfer in der Batterie zu 6 Geschützen in der Bespannung mit der Protze der [[10,5-cm-leichte Feldhaubitze 16|le.FH 16]] gefahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch im Gebirge oder bei Schnee konnte der Nebelwerfer 41 transportiert werden. Dazu wurde dieser auf den [[Schlitten 1000 kg (Hs. 5)|Heeresschlitten (Hs. 5)]], welcher ab 1942 zur Verfügung stand, verlastet. Alternativ zu den Schlitten wurden sogenannte Schneekufen bereitgestellt. Diese bestanden aus zwei Radkufen und einer Spornkufe und dienten zum Fortbewegen des Nebelwerfer im tiefen Schnee. Zeitgleich zum Transport konnten die Kufen auch als Schießunterlage für das Geschütz genutzt werden. Oftmals wurden diese Kufen, durch zur Verfügung gestellter Zeichnungen, selbst angefertigt. Gezogen wurde das Geschütz dann durch die Soldaten selber.&amp;lt;ref name=&amp;quot;72-19&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
D. 72, Hs. 5 mit 15 cm Nebelwerfer 41.png|Der Nebelwerfer 41 auf dem Hs. 5&lt;br /&gt;
D. 72, Schneekufen mit 15 cm Nebelwerfer 41.png|Der Nebelwerfer 41 auf Schneekufen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gleichen Startrohre in zwei Reihen zu je fünf Stück wurden auch auf gepanzerten Opel-[[Halbkettenfahrzeug]]en (Sd.Kfz. 4/1 „Maultier“)&amp;amp;nbsp;– unter der Bezeichnung „[[Panzerwerfer 42]]“&amp;amp;nbsp;– montiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 21-cm-Nebelwerfer 42 ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 101I-299-1803-01, Frankreich, 21cm Nebelwerfer.jpg|mini|rechts|Soldaten rollen einen 21-cm-Nebelwerfer 42 im Jahr 1944 in Frankreich aus einer Deckung]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 101I-674-7772-13A, Flugzeug Focke-Wulf Fw 190, Bewaffnung.jpg|mini|rechts|Bewaffnung eines Jagdflugzeugs [[Focke-Wulf Fw 190]] mit Werfergranaten 21]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser mit fünf im Kreis angeordneten Rohren von 1300&amp;amp;nbsp;mm Länge ausgestattete Werfer feuerte 110&amp;amp;nbsp;kg schwere Raketen über eine Reichweite von 7850&amp;amp;nbsp;m. Die 1260&amp;amp;nbsp;mm lange Rakete hatte einen konventionellen Aufbau mit 22 am Heck angebrachten, zur Drallerzeugung leicht schräggestellten Düsen. Der auf Sprengwirkung ausgelegte Gefechtskopf trug 38,6&amp;amp;nbsp;kg Sprengstoff. Obwohl aerodynamisch besser gestaltet als die Raketen des 15-cm-Nebelwerfers, hatte diese Rakete eine größere Streuung. Versuche ergaben, dass die Presslinge der [[Treibladung]] vor dem Ende der Brennzeit zusammenbrachen, wodurch sich ein schwankender Anstieg des Schubes ergab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Rakete wurde auch aus unter den Flügeln angebrachten Einzelrohren von [[Jagdflugzeug]]en und Bf-110-Zerstörern gestartet, um alliierte Bomberverbände aus größerer Entfernung bekämpfen zu können. Dabei zeigte sich, dass die Drallstabilisierung mit schräg angeordneten Düsen eine korkenzieherartige [[Flugbahn]] bewirkte. Um diesem Problem zu begegnen, ging man zu einer verlängerten Einzeldüse über, die vier nach hinten aufklappende Messerleitwerkflügel trug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den 21-cm-Werferrohren konnten nach Einsetzen von zusätzlichen Führungsschienen auch die Raketen des 15-cm-Nebelwerfers abgefeuert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schweres Wurfgerät 40/41 ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mémorial du Souvenir 17 - Schweres Wurfgerät 41.jpg|mini|Schweres Wurfgerät 41, ausgestellt im [[Mémorial du Souvenir]], [[Dünkirchen]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;schwere Wurfgerät 40 (Holz)&amp;#039;&amp;#039; und das &amp;#039;&amp;#039;schwere Wurfgerät 41 (Stahl)&amp;#039;&amp;#039; konnten sowohl den 28-cm-Sprengwurfkörper als auch den 32-cm-Flammwurfkörper abfeuern. Beim Wurfgerät 40 waren vier hölzerne Packkisten von 30&amp;amp;nbsp;kg Gewicht auf einem 52&amp;amp;nbsp;kg schweren Gestell untergebracht&amp;lt;!--Noch unklar ob das Gewicht für alle vier Kisten zusammen gilt und aus welchem Material das Gestell war--&amp;gt;. Ersetzt wurde es 1941 durch das schwere Wurfgerät 41 (Stahl), bei dem vier Raketen jeweils in einer 20&amp;amp;nbsp;kg schweren Stahlpackkiste auf einem 110&amp;amp;nbsp;kg schweren stählernen Gestell untergebracht waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 28-cm-WK-Spr ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 101I-049-0176-26, Russland, Zugkraftwagen mit Nebelwerfern.jpg|mini|28/32-cm-Nebelwerfer 41 in Russland]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem &amp;#039;&amp;#039;28-cm-WK-Spr&amp;#039;&amp;#039; handelte es sich um den Treibsatz der 15-cm-Werfergranate 41 mit einem überkalibrigen Sprengkopf mit 1&amp;amp;nbsp;mm Wandstärke. Bei 1260&amp;amp;nbsp;mm Länge und 82&amp;amp;nbsp;kg Gesamtgewicht trug der auf Druckwirkung (Gasschlag) ausgelegte Gefechtskopf 50&amp;amp;nbsp;kg Sprengstoff. Wegen des kleinen Treibsatzes wurde nur eine Reichweite von etwa 1900&amp;amp;nbsp;m erzielt und die Streuung war erheblich. Da es sich aber um eine Flächenwaffe handelte, konnte die Streuung in Kauf genommen werden. Die große Wirkung brachte der Waffe den Namen „[[Stuka]] zu Fuß“ ein, wegen des Startgeräuschs wurde sie auch „Heulende Kuh“ genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 32-cm-WK-Flamm ===&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;32-cm-WK-Flamm&amp;#039;&amp;#039; hatte den gleichen Treibsatz, der Gefechtskopf von maximal 33,7&amp;amp;nbsp;cm Durchmesser trug 50&amp;amp;nbsp;l [[Flammöl]] und eine Zerlegeladung von 1,6&amp;amp;nbsp;kg. Bei 1300&amp;amp;nbsp;mm Länge und 79&amp;amp;nbsp;kg Gesamtgewicht wurde eine Reichweite von etwa 2200&amp;amp;nbsp;m erzielt. Ein Treffer setzte eine Fläche von etwa 200&amp;amp;nbsp;m² (entspricht beispielsweise einem Quadrat von etwa 14&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;14 Metern) in Brand. Es war üblich, eine Raketen-Salve dergestalt zu mischen, dass das Verhältnis von Sprengmunition zu Flamm-Munition fünf zu eins betrug. Beispielsweise trug das &amp;#039;&amp;#039;SdKfz 251/1 Ausf.&amp;amp;nbsp;B mit Wurfrahmen&amp;#039;&amp;#039; meistens fünf &amp;#039;&amp;#039;28-cm-WK-Spr&amp;#039;&amp;#039; und einen &amp;#039;&amp;#039;32-cm-Wurfkörper Flamm&amp;#039;&amp;#039; in seitlich angebrachten einzelnen [[Wurfrahmen 40]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 28/32-cm-Nebelwerfer 41 ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 101I-278-0888-23, Russland, Zugkraftwagen, Nebelwerfer.jpg|mini|28/32-cm-Nebelwerfer 41 mit Sd.Kfz. 11]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;28/32-cm-Nebelwerfer 41&amp;#039;&amp;#039; war eine Anhängerlösung für die schon im Einsatz befindlichen Geschosse des &amp;#039;&amp;#039;schweren Wurfgeräts&amp;#039;&amp;#039;, bei dem vom Anhänger herunter geschossen werden konnte. Als Zugfahrzeug konnten die in Serie gefertigten [[Sd.Kfz. 10]] oder [[Sd.Kfz. 11]] verwendet werden. Die Waffe war mit 2000,-- Reichsmark auch nur halb so teuer wie ein 21cm Nebelwerfer 42.&amp;lt;ref&amp;gt;Pawlas: &amp;#039;&amp;#039;28/32cm Nebelwerfer 41&amp;#039;&amp;#039; 1973 S. 1631&amp;lt;/ref&amp;gt; Es entfiel die Beladung des Werfergestells mit den schweren Geschossen beim Beziehen einer Feuerstellung und es konnte nach dem Schuss ein schneller [[Stellung (Militär)|Stellungswechsel]] vorgenommen werden. Für jeden weiteren Schuss aus einer bezogenen Feuerstellung musste das Gerät von vorne mit den Raketengeschossen beladen werden, welche auf dem Zugfahrzeug oder zusätzlichen Munitionsfahrzeugen mitgeführt wurden. Zur größeren Stabilisierung erhielt der Anhänger vorne zwei Stützen am Rahmen in Feuerrichtung und eine Klappstütze mit einem Spornblech an der Deichsel. Das Richten mit &amp;#039;&amp;#039;[[Richtaufsatz 35]]&amp;#039;&amp;#039; erfolgte für die Höhe mit einer Ratsche und für die Seite mit einer Kurbel. Mit einschiebbaren Metallrahmen-Einsätzen war auch bei diesem System der Schuss mit den &amp;#039;&amp;#039;28-cm-Spr&amp;#039;&amp;#039; Geschossen möglich. Die Geschosse wurden elektrisch per &amp;#039;&amp;#039;Glühzündstück 40 ohne Verzögerung&amp;#039;&amp;#039; gezündet. Der Abschuss erfolgte mindestens 3 Minuten versetzt nacheinander. Das Nachladen benötigte ca. 5 Min und auf kurze Distanz wurden nur die oberen drei Rahmen beladen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Joachim Baschin |Titel=Nebel-, Panzer- und Vielfachwerfer |Hrsg=Heiner F. Duske, Tony Greenland, Detlev Terlisten |Sammelwerk=Nuts&amp;amp;Bolts |Band=30 |Nummer= |Auflage=1. |Verlag=Nuts&amp;amp;Bolts Verlag GbR |Ort=Neumünster |Datum=2013 |ISBN= |Seiten=2 ff.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eingeführt 1941, doch aufgrund der geringen Reichweite (1.925 m Sprenggeschoss/2.200 m Flammgeschoss) wurde die Waffe nur wenig verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Terry Gander, Peter Chamberlain |Titel=Enzyklopädie deutscher Waffen |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage=1. |Verlag=Motorbuch Verlag |Ort=Stuttgart |Datum=1999 |ISBN=3-613-01975-2 |Seiten=335}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch erlaubte die große Streuung der Geschosse ausschließlich die Bekämpfung von Flächenzielen wie zum Beispiel Ortschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;Pawlas: &amp;#039;&amp;#039;28/32cm Nebelwerfer 41&amp;#039;&amp;#039; 1973 S. 1634&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Technische Daten ===&lt;br /&gt;
Bezeichnung: 28/32 cm Nb W 41&lt;br /&gt;
|Lafette: Einheitsanhänger (1-achs) Typ B&lt;br /&gt;
|Gewicht (leer): 1130 kg&lt;br /&gt;
|Gewicht (beladen: 28cm Spreng): 1630 kg&lt;br /&gt;
|Gewicht (beladen: 32cm Flamm): 1600 kg&lt;br /&gt;
|Abmessungen in Fahrstellung:&lt;br /&gt;
- 1,91 m breit&lt;br /&gt;
- 1,69 m hoch&lt;br /&gt;
- 3,20 m lang&lt;br /&gt;
|Spurweite: 1,58 m&lt;br /&gt;
|Minimale Schußweite: 750 m&lt;br /&gt;
|Richtmittel: Richtaufsatz 35&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 30-cm-Nebelwerfer 42 ==&lt;br /&gt;
Im Juli 1943 wurde offiziell der 30-cm-Nb.W. 42 eingeführt. Die 1098&amp;amp;nbsp;kg schwere Waffe war eine verbesserte Ausführung des 28/32-cm-Nb.W. 41, bei der sechs Stahlpackkisten in zwei Reihen übereinander angebracht waren. Wegen der geringen Reichweite der 28/32 WK. wurde der mit dem Treibsatz der 21-cm-Rakete ausgestattete 30-cm-WK. 42 Spr. entwickelt. Der 127&amp;amp;nbsp;kg schwere und 1249&amp;amp;nbsp;mm lange Wurfkörper, der 45&amp;amp;nbsp;kg Sprengstoff trug, hatte eine Reichweite von etwa 4550&amp;amp;nbsp;m.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|30-cm-Nebelwerfer 42}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 30-cm-Raketen-Werfer 56 ==&lt;br /&gt;
Anfang 1944 wurde das gut funktionierende Konzept der Werfer auf Anhängerfahrgestellen um ein Kombinationsmodell ergänzt. Dieses konnte sowohl 30-cm-Werfergranaten als auch die 15-cm-Werfergeschosse mit der größeren Reichweite verschießen. Vom 30-cm-Raketen-Werfer 56 wurden etwa 500 Stück gebaut.&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|30-cm-Raketen-Werfer 56}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Nebelmittelwurfanlage]]&lt;br /&gt;
* [[Rauchgranate]]&lt;br /&gt;
* [[Wurfrahmen 40]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3613019752}}&amp;lt;!-- Gander, Chamberlain: Enz. dt. Waff. 1. Ed. (1999) ---&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Karl R. Pawlas; &amp;#039;&amp;#039;Schweres Wurfgerät 40&amp;#039;&amp;#039;; in Waffen Revue Nr. 10; Journal-Verlag Schwend GmbH, Schwäbisch Hall; 1973; S. 1621–1622&lt;br /&gt;
* Karl R. Pawlas; &amp;#039;&amp;#039;Schweres Wurfgerät 41&amp;#039;&amp;#039;; in Waffen Revue Nr. 10; Journal-Verlag Schwend GmbH, Schwäbisch Hall; 1973; S. 1623–1628&lt;br /&gt;
* Karl R. Pawlas; &amp;#039;&amp;#039;Schwerer Wurfrahmen 40&amp;#039;&amp;#039;; in Waffen Revue Nr. 10; Journal-Verlag Schwend GmbH, Schwäbisch Hall; 1973; S. 1629–1630&lt;br /&gt;
* Karl R. Pawlas; &amp;#039;&amp;#039;Der 28/32 cm Nebelwerfer 41&amp;#039;&amp;#039;; in Waffen Revue Nr. 10; Journal-Verlag Schwend GmbH, Schwäbisch Hall; 1973; S. 1631–1642&lt;br /&gt;
* OKW: Vorschrift D 321 – &amp;#039;&amp;#039;Der 10&amp;amp;nbsp;cm Nebelwerfer. – Vorläufige Gerätbeschreibung und Bedienungsanleitung&amp;#039;&amp;#039;, 1939.&lt;br /&gt;
* OKW: Vorschrift D 1127 – &amp;#039;&amp;#039;30&amp;amp;nbsp;cm Nebelwerfer 42&amp;#039;&amp;#039;, 1943.&lt;br /&gt;
* OKW: Vorschrift H.Dv. 454/5 – &amp;#039;&amp;#039;Heeresfeuerwerkerei – Heft 5 – Geschosse für Geschütze, Nebelwerfer und Granatwerfer&amp;#039;&amp;#039;, 21. November 1936.&lt;br /&gt;
* OKW: Militärisches Merkblatt geheim 16/4 - &amp;#039;&amp;#039;Merkblatt über die Nebeltruppe&amp;#039;&amp;#039;, 1943, ISBN 978-3-7568-6014-2.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=Heereswaffenamt&lt;br /&gt;
 |Titel=D. 72, Schlitten und Kufen, Beschreibung, Verwendung und Anleitung zum Selbstbau von Behelfsgerät&lt;br /&gt;
 |Verlag=Reichsdruckerei&lt;br /&gt;
 |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
 |Datum=1942}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Nebelwerfer}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;72-19&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
|Autor=Heereswaffenamt&lt;br /&gt;
|Titel=D. 72&lt;br /&gt;
|Seiten=19–20}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Artillerie der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Raketenwerfer (Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Artillerierakete]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rowwlf</name></author>
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