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	<title>Ndabaningi Sithole - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T03:31:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ndabaningi_Sithole&amp;diff=657891&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie, Kleinigkeiten.</title>
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		<updated>2026-01-28T12:02:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie, Kleinigkeiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ndabaningi Sithole&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[31. Juli]] [[1920]] in [[Nyamandhlovu]] bei [[Bulawayo]], [[Südrhodesien]]; † [[12. Dezember]] [[2000]] in [[Philadelphia]], [[Vereinigte Staaten|USA]]) war ein [[Simbabwe|simbabwischer]] [[Methodistische und Wesleyanische Kirchen|methodistischer]] Pastor und einer der wichtigsten politischen Exponenten der Befreiungsbewegung der [[Bantu]] in Simbabwe. Er gründete 1963 die [[Zimbabwe African National Union]] (ZANU) und verbrachte nach dem Verbot der ZANU 1964 zehn Jahre im Gefängnis. Nach der Spaltung der ZANU entlang der Stammesgrenzen führte er die gemäßigte [[ZANU-Ndonga]]. 1978 wurde er Mitglied der Übergangsregierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die frühen Jahre ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sithole wuchs als Kind von Jim Sithole und Siyapi Tshuma in Nymanandhlovu auf, einem isolierten ländlichen Gebiet in einem [[Traditionelle afrikanische Religionen|traditionellen Glaubensumfeld]]. Sein Vater, ein Angehöriger der Ndau-Ethnie und Bauhandwerker, zog 1930 in den Bergbauort [[Zvishavane (Simbabwe)|Shabani]]. Dort fand er im [[Asbest]]bergbau Arbeit. Nach zwei Jahren gab er seinen Sohn an die hier ansässige [[Methodistische und Wesleyanische Kirchen|wesleyanische]] Schule, die wegen Geldmangel zunächst wieder verlassen musste. Sithole musste sich 1933 und 1934 als Küchenjunge selbst Geld verdienen, besuchte in dieser Zeit jedoch eine Abendschule. Im Jahr 1935 nahm er den Schulbesuch an der &amp;#039;&amp;#039;[[Dadaya]] Mission&amp;#039;&amp;#039; wieder auf, an der zu dieser Zeit [[Garfield Todd]] lehrte. Hier verblieb Sithole bis 1939, wo er mit Standard VI abschloss. Mit einem [[Alfred Beit|Beit]]-Stipendium war eine zweijährige Lehrerausbildung an der &amp;#039;&amp;#039;Waddilove Training Institution&amp;#039;&amp;#039; möglich. Danach sammelte er erste berufliche Erfahrungen in ländlichen Grundschulen. Im Fernstudium erwarb er das &amp;#039;&amp;#039;National Junior Certificate&amp;#039;&amp;#039;. Zurück in Dadaya lehrte er im Bereich Standard V und nutzte seine Freizeit zur Arbeit für das eigene &amp;#039;&amp;#039;Matriculation Exemption Certificate&amp;#039;&amp;#039;. 1948 ging Sithole als &amp;#039;&amp;#039;Assistant Method Master&amp;#039;&amp;#039; zur &amp;#039;&amp;#039;Tegwani Training Institution&amp;#039;&amp;#039;. Hier betrieb er intensive [[Bibelstudium|Bibelstudien]] und wurde schließlich Prediger bei der &amp;#039;&amp;#039;British Methodist Church&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Cary, Mitchel 135-137&amp;quot;&amp;gt;Robert Cary, Diana Mitchell: &amp;#039;&amp;#039;African nationalist leaders in Rhodesia who’s who&amp;#039;&amp;#039;. Africana book Society, Johannesburg, 1977, ISBN 0-869-20152-2, S. 135–137.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 1950 begann seine Mitgliedschaft in der [[Evangelisch-methodistische Kirche|United Methodist Church]]. Der berufliche Weg führte ihn nun 1953 zur &amp;#039;&amp;#039;Mt Selinda American Methodist Mission&amp;#039;&amp;#039; ([[Manicaland]]), wo er deren Lehrkörper angehörte. Nebenher konnte er nun ein Bachelor an der [[Universität von Südafrika|UNISA]] erwerben. Seine Arbeit hatte die Kirchenleitung stark beeindruckt, dass sie ihn zu einem dreijährigen [[Theologie]]studium in die [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]] an das &amp;#039;&amp;#039;Newton Theological Institution&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;!--später mit dem Andover Theological Seminary fusioniert, siehe en-Artikel--&amp;gt; in [[Newton (Massachusetts)|Newton]] bei [[Boston]] delegierte, wo er bis 1956&amp;lt;ref&amp;gt;Sheila Keeble (Hrsg.), S. P. P. Kutumela, A. Booley: &amp;#039;&amp;#039;The Black Who’s Who of Southern Africa Today&amp;#039;&amp;#039;. African Business Publ., Johannesburg 1979, 1. Aufl., S. 258–259.&amp;lt;/ref&amp;gt; eingeschrieben war. Während seines Aufenthaltes schrieb er an einem Buch mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;African nationalism&amp;#039;&amp;#039;, das mehrmals, auch 1961&amp;lt;ref&amp;gt;Copac: [https://discover.libraryhub.jisc.ac.uk/search?title=African%20Nationalism%20...%20With%20a%20foreword%20by%20the%20Hon bibliografischer Nachweis]. (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Kapstadt]] für [[Oxford University Press]] verlegt wurde. Nachdem er 1958 nach Südrhodesien zurückgekehrt war, erhielt er an der &amp;#039;&amp;#039;Mt. Selinda Congregationalist Church&amp;#039;&amp;#039; seine [[Ordination]] und wurde Prinzipal der &amp;#039;&amp;#039;Chikore Central Primary School&amp;#039;&amp;#039;. Im August 1959 lud ihn die &amp;#039;&amp;#039;African Teachers’ Association&amp;#039;&amp;#039; zur Hauptversammlung in [[Masvingo|Fort Victoria]] ein, da ihn seine Buchpublikation bereits etwas Bekanntheit eingebracht hatte. Im Verlauf der Tagung kam es zu Wahlen und er wurde Präsident dieser Berufsvereinigung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Cary, Mitchel 135-137&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die politische Karriere ==&lt;br /&gt;
Sitholes politische Karriere begann mit seinem Eintritt in die &amp;#039;&amp;#039;National Democratic Party&amp;#039;&amp;#039; (NDP) des [[Joshua Nkomo]], deren Schatzmeister er wurde. Sithole gewann rasch an Einfluss und half nach dem Verbot der NDP, die [[Zimbabwe African People’s Union]] (ZAPU) aufzubauen. Als auch diese verboten wurde, emigrierte er nach [[Tanganjika]] und arbeitete dort als Rundfunkredakteur für eine nach [[Föderation von Rhodesien und Njassaland|Rhodesien]] ausgestrahlte Sendung. Er kehrte 1963 zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1963 gründete Sithole mit dem Anwalt [[Herbert Chitepo]] die [[Zimbabwe African National Union]]. Auf dem Parteitag in Gwelo (heute [[Gweru]]) wurde Sithole zum Präsidenten gewählt und Mugabe zum Generalsekretär. Nach dem Verbot der ZANU und seiner Inhaftierung ermächtigte er Chitepo zum Kampf aus dem Exil und ernannte ihn zum Vertreter der ZANU dort. Er selbst wurde angeklagt, auf Smith ein Attentat geplant zu haben. Er und Mugabe, der ebenfalls inhaftiert war, wurden 1974 freigelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 18. März 1975 fiel Chitepo in der sambischen Hauptstadt Lusaka einem Attentat zum Opfer. Mugabe, der sich zu dieser Zeit in Mosambik aufhielt, beanspruchte sofort die Führung in der ZANU. Es kam zum Machtkampf zwischen ihm und Sithole, dem eine Spaltung der ZANU nach den Stämmen [[Ndebele (Simbabwe)|Ndebele]] und [[Shona (Volk)|Shona]] folgte, die in ZANU-Ndonga unter Sithole und ZANU unter Mugabe. Während Sithole von nun an den Weg der Verhandlungen suchte, widmete sich Mugabe fortan dem [[Guerillakrieg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1979 beteiligte sich Sithole an der Regierung von Bischof [[Abel Muzorewa]], einer Übergangsregierung nach der gescheiterten [[Rhodesien-Konferenz]] 1976 und einer Vorbereitung zum [[Lancaster-House-Abkommen]] 1979. Die in diesem Abkommen vereinbarten freien Wahlen gewann jedoch Mugabe mit überwältigender Mehrheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sithole geriet in Bedrängnis und emigrierte bald darauf 1983 nach [[Silver Spring]] in [[Maryland]] (USA). Nach neun Jahren Exil kehrte er nach Simbabwe in das politische Leben zurück. 1995 wurde er Parlamentsabgeordneter seiner Stammesmehrheit in [[Chipinge (Simbabwe)|Chipinge]] im Südosten des Landes bei [[Birchenough Bridge]]. Im Dezember 1997 wurde ihm die Teilnahme an einer Verschwörung zur Ermordung Mugabes zur Last gelegt, was ihn fortan daran hinderte, sein Mandat wahrzunehmen. Sitholes kleine Opposition gewann im Jahre 2000 jedoch erneut das Mandat in Chipinge. Am 12. Dezember 2000 starb er in Philadelphia, USA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.britannica.com/biography/Ndabaningi-Sithole Britannica: Biography of Sithole]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1199325112|LCCN=n/50/48477|NDL=00526234|VIAF=111697149}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sithole, Ndabaningi}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Methodistischer Geistlicher (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter (Simbabwe)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1920]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2000]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Sithole, Ndabaningi&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=simbabwischer methodistischer Pastor und Exponent des „Freiheitskampfes“ der Bantu in Simbabwe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=31. Juli 1920&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Nyamandhlovu]], Simbabwe&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. Dezember 2000&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Philadelphia]], USA&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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