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	<title>Nazipunk - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Nazipunk&amp;diff=493910&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hadi: Bild und Bildunterschrift hinzugefügt</title>
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		<updated>2026-01-29T19:36:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bild und Bildunterschrift hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:British_Movement_Skinheads_90191.jpg|mini|Ein Punk zeigt das Hakenkreuz, London (circa 1979)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nazipunk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine in der [[Punk]]-Szene verbreitete Bezeichnung für Personen mit [[Neonazismus|neonazistischen]] oder [[Rassismus|rassistischen]] Ansichten, die sich an den Stil des Punks halten. Der Großteil der Punk-Bewegung steht ihnen ablehnend gegenüber, da sie das Selbstverständnis der Punks und nationalsozialistische Denkweisen als widersprüchlich ansieht. Dennoch existierten und existieren einige Individuen und Bands mit rechtsextremen und zumindest rechtsoffenen Haltungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung selbst tauchte eventuell zum ersten Mal in einem Stück der [[Dead Kennedys]] namens &amp;#039;&amp;#039;[[Nazi Punks Fuck Off]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;!-- Beleg? --&amp;gt; (engl. ‚Nazipunks, verpisst euch!‘) auf. Dessen Text ging allerdings nur an einer Stelle explizit auf Punks mit Faible für  Nazi-Symbolik ein. Der restliche Text kritisierte Gewalt auf den Tanzflächen und Machismo, deren Protagonisten Dead-Kennedys-Sänger [[Jello Biafra]] mit Jocks und Nazis verglich&amp;lt;ref name=&amp;quot;brown&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=August Brown |url=https://articles.latimes.com/2012/aug/09/entertainment/la-et-ms-jello-biafra-nazi-punks-hate-speech-20120809 |titel=Jello Biafra on &amp;#039;Nazi Punks&amp;#039; and hate speech |hrsg=[[Los Angeles Times]] |datum=2012-08-09 |zugriff=2014-09-06 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, und den elitären Anstrich der Hardcore-Punk-Szene mit ihren Dresscodes und Regeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichtlicher Hintergrund ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Frühphase war es bei vielen Punk-Bands verbreitet, mit Neonazismus, zumeist offen [[Ironie|ironisch]] und [[Satire|satirisch]], zu kokettieren. So fanden sich Liedtexte wie &amp;#039;&amp;#039;Masterrace Rock&amp;#039;&amp;#039; ([[The Dictators]]), &amp;#039;&amp;#039;Blitzkrieg Bop&amp;#039;&amp;#039; ([[Ramones]]), &amp;#039;&amp;#039;Belsen Was a Gas&amp;#039;&amp;#039; ([[Sex Pistols]]), &amp;#039;&amp;#039;Nazi Baby&amp;#039;&amp;#039; ([[The Vibrators]]), &amp;#039;&amp;#039;(I Wanna Form My Own) Nazi Party&amp;#039;&amp;#039; ([[The Models]]). Auch andere Liedtexte wurden kontrovers gesehen, so konnten &amp;#039;&amp;#039;White Riot&amp;#039;&amp;#039; ([[The Clash]]), &amp;#039;&amp;#039;Puerto Rican&amp;#039;&amp;#039; ([[Adam and the Ants]]), &amp;#039;&amp;#039;I Feel Like a Wog&amp;#039;&amp;#039; ([[The Stranglers]]) oder &amp;#039;&amp;#039;Love in a Void&amp;#039;&amp;#039; ([[Siouxsie and the Banshees]]) durchaus rassistisch bzw. antisemitisch aufgefasst werden. Andererseits kokettierten viele Gruppen auch äußerlich mit Nazisymbolik, nicht nur Bands wie die Sex Pistols, Joy Division oder Siouxsie and the Banshees, sondern auch weniger bekannte Gruppen wie [[The Skids]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.punk77.co.uk/groups/songs_lyrics.htm Punk &amp;amp; the Swastika Songs &amp;amp; Lyrics]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Crispin Sartwell unterstellt dem Punk, mit seiner Definition in Abgrenzung zu den [[Hippies]] eine rechte Politik als Standard angenommen zu haben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Crispin Sartwell |Titel=Political Aesthetics |Verlag=Cornell University Press |Ort=Ithaca, NY/London |Datum=2010 |Seiten=112 |Online=https://www.pdfhost.net/index.php?Action=DownloadFile&amp;amp;id=5deb1a236159a2f4ba4c178740185d17 |Abruf=2014-09-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Allerdings sei es schwer, Punk als Ganzes beim Untersuchen der Politik der prägenden Bands nicht als [[Anarchismus|anarchistische]] Bewegung zu sehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Crispin Sartwell |Titel=Political Aesthetics |Verlag=Cornell University Press |Ort=Ithaca, NY/London |Datum=2010 |Seiten=114 |Online=https://www.pdfhost.net/index.php?Action=DownloadFile&amp;amp;id=5deb1a236159a2f4ba4c178740185d17 |Abruf=2014-09-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Doppeldeutigkeit zog Personen an, die tatsächlich rassistisch gesinnt waren und für die Nazi-Symbolik nichts Ironisches und keinen Bezug zur [[Pop-Art]] mehr darstellte, sondern ein ernstgemeintes Bekenntnis war. So gründete sich im Umfeld der britischen [[British National Front|National Front]] eine militante Neonazigruppe namens [[Punk Front]], welche sich ausschließlich aus Punks rekrutierte und etliche Nazipunk-Bands (u.&amp;amp;nbsp;a. [[The Dentists]], [[The Ventz]], [[Tragic Minds]], [[White Boss]]) hervorbrachte&amp;lt;ref&amp;gt;Simon Reynolds: &amp;#039;&amp;#039;Rip It Up and Start Again: Postpunk 1978–1984&amp;#039;&amp;#039;. Penguin (Non-Classics), 2006. S. 65.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Aus dem neonazistischen Teil der Punk-Szene gingen auch die Gruppen [[Skrewdriver]] und [[Brutal Attack]] hervor, die später äußerlich den [[Skinhead]]-Stil adaptierten, worin ihnen die meisten vormaligen Nazipunks folgten und zu einer neuen Subszene, den „Nazi-Skinheads“, wurden und mit &amp;#039;&amp;#039;White Noise&amp;#039;&amp;#039; und [[Rock Against Communism]] eine musikalische Bewegung formierten, deren Bands musikalisch größtenteils simplen [[Streetpunk]], oftmals mit [[Heavy Metal]] und [[Hard Rock|Hard-Rock]]-Einflüssen, spielten und als „Nazipunk“ angesehen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was in London bereits in den späten 1970ern begonnen hatte, wiederholte sich einige Jahre später in den USA und Deutschland. [[Jello Biafra]] kritisierte in &amp;#039;&amp;#039;[[Nazi Punks Fuck Off]]&amp;#039;&amp;#039; Gewalt auf den Tanzflächen und verglich die Täter mit Nazis. Kurz darauf gaben sich echte Neonazis innerhalb der Szene zu erkennen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;brown&amp;quot; /&amp;gt; In der US-amerikanischen Hardcore-Szene wurden zynische Texte wie &amp;#039;&amp;#039;White Minority&amp;#039;&amp;#039; ([[Black Flag]]), &amp;#039;&amp;#039;[[Guilty of Being White]]&amp;#039;&amp;#039; ([[Minor Threat]]) oder &amp;#039;&amp;#039;Public Assistance&amp;#039;&amp;#039; ([[Agnostic Front]]) als rassistisch interpretiert und Hardcore-Punk-Gruppen sahen sich plötzlich mit eindeutig rassistisch und rechtsradikal gesinnten Fans konfrontiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ahc32-35&amp;quot;&amp;gt;Steven Blush, George Petros: &amp;#039;&amp;#039;American Hardcore: A Tribal History&amp;#039;&amp;#039;. Feral House 2001, S. 32–35.&amp;lt;/ref&amp;gt; Hinzu kamen einige Gruppen, welche selber zwar nicht rechtsradikal waren, jedoch durch patriotische und nationalistische Parolen auch ein Neonazi-Publikum anzogen. So kritisierten die [[Dead Milkmen]] in einem ihrer Lieder die Gruppe [[The F.U.’s]] und ihre Fans: „We hate blacks, and we hate jews, and we hate punks, but we love the F.U.’s“ (aus dem Stück &amp;#039;&amp;#039;Tiny Town&amp;#039;&amp;#039; vom Album &amp;#039;&amp;#039;Big Lizard in My Backyard&amp;#039;&amp;#039;). Ebenfalls mit Neonazismus kokettierte die [[Death Rock|Death-Rock]]- und [[Gothabilly]]-Gruppe [[Radio Werewolf]], die auch ein entsprechendes Publikum anzog&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://zinnober.net/pdf/EvilWilhelm.pdf |wayback=20120424202936 |text=EVIL WILHELM (MALOUF)   }}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Im Gefolge britischer [[Rock Against Communism|R.A.C.]]-Bands formierten sich jedoch auch amerikanische Nazipunk- und „[[Hatecore#Hatecore als rechtsextreme Musik|NS-Hardcore]]“-Gruppen wie F.F.F., [[White Pride]], [[Max Resist|Max Resist and the Hooligans]], [[Mid Town Bootboys]] und [[The Bully Boys]], die optisch wie ihre britischen Vorbilder bald größtenteils als Skinheads auftraten und in deren Umfeld später die Neonaziorganisation [[Hammerskins]] entstand. Auch zahlreiche Punk-Straßengangs  übernahmen mit der Zeit das Erscheinungsbild der Skinheads, von denen einige auch rechtsradikale Ansichten und Nazihabitus aufgriffen (anfangs v.&amp;amp;nbsp;a. die bereits genannten F.F.F., aber später vor allem „Public Enemy No1“ und die „Nazi Lowriders“) und teilweise unter Einfluss älterer rechtsradikaler Organisationen wie der [[American Front]] oder Gefängnisgangs wie der [[Aryan Brotherhood]] gerieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland übernahmen einige Punk-Bands den „Nazi-Chic“ der Sex Pistols, so u.&amp;amp;nbsp;a. [[Punkenstein]] oder Smash. Auch die Musikindustrie spielte hierbei eine Rolle: so wollte z.&amp;amp;nbsp;B. das Plattenlabel [[Teldec]] der Gruppe [[Big Balls and the Great White Idiot]] ein skandalträchtiges Naziimage verpassen, was bei der Band jedoch auf Ablehnung stieß.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ox-fanzine.de/web/print/pdf/s/212/itv/821/interviews.212.html Interviews – BIG BALLS &amp;amp; THE GREAT WHITE IDIOT]&amp;lt;/ref&amp;gt; Andere gerieten wegen kontroverser Texte in die Kritik, u.&amp;amp;nbsp;a. &amp;#039;&amp;#039;Dachau Disco&amp;#039;&amp;#039; ([[Cretins]]), &amp;#039;&amp;#039;Militürk&amp;#039;&amp;#039; ([[Mittagspause (Band)|Mittagspause]]), &amp;#039;&amp;#039;Ewiger Hass&amp;#039;&amp;#039; ([[Junge Front (Band)|Junge Front]]), &amp;#039;&amp;#039;Party in der Gaskammer&amp;#039;&amp;#039; ([[Middle Class Fantasies]]), &amp;#039;&amp;#039;Dachau&amp;#039;&amp;#039; ([[A+P]]), &amp;#039;&amp;#039;Türkenblues&amp;#039;&amp;#039; ([[Tollwut (Band)|Tollwut]]), und auch Band-Namen ([[SS Ultrabrutal]]) und Artwork sowie Kleidungsstil sorgten für Verwirrung, so vor allem bei [[OHL (Band)|OHL]] oder [[Deutsch Amerikanische Freundschaft]]. Einige Band-Mitglieder wie Teile von [[Circle of Sig-Tiu]] (mit [[Josef Maria Klumb]]), [[Böhse Onkelz]], [[Cotzbrocken]] oder [[Daily Terror]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.conne-island.de/nf/92/17.html Schlachtrufe BRD Tour 2002]&amp;lt;/ref&amp;gt; entwickelten sich aber tatsächlich, zumindest zeitweise, in die politisch rechte und sogar rechtsextreme Ecke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gefolge kontroverser Bands und Images traten auch in Deutschland bald die ersten Nazipunks auf, so u.&amp;amp;nbsp;a. die Hamburger Gruppierung [[Savage Army]] (SA). Doch wie in den USA und Großbritannien übernahmen auch hier bald die meisten ehemaligen Nazipunks bald ein Skinhead-Erscheinungsbild, wobei sich generell der Großteil der ersten Skinheadgeneration in Deutschland aus ehemaligen Punks rekrutierte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.chaostage.de/archiv/fanzines/1994/streetpunk/nagelpunk/index.php | wayback=20091222095301 | text=Karl Nagel wird Punk – DIE ERSTAUNLICHE KARRIERE EINES BEGRIFFS, DER SPRACHE UND POLITISCHE KULTUR VERÄNDERT HAT}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch später entstanden immer wieder Bands und Individuen, die sich selbst als Nazipunks bezeichnen oder als solche bezeichnet wurden, u.&amp;amp;nbsp;a. mit der zweiten und dritten Generation der [[Hatecore]]-Szene oder den [[Autonome Nationalisten|autonomen Nationalisten]]. Teilweise ist die Abgrenzung ideologischer Neonazis zu Personenkreisen, welche lediglich reaktionäre oder [[Patriotismus|patriotische]] Ansichten äußern und bei denen die Grenze zu [[Nationalismus]], [[Chauvinismus]], [[Sexismus]] und [[Homophobie]] überschritten werden, fließend. In diesem Sinne wird der Begriff „Nazipunk“ innerhalb der Punk-Bewegung auch als reines [[Schimpfwort]] verwendet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ahc32-35&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nazipunk-Bands ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Nazipunk-Bands bezeichnete Musikgruppen sind zum Beispiel:&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;column-width:20em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[ABH (Band)|ABH]]&lt;br /&gt;
* [[Above the Ruins]]&lt;br /&gt;
* [[A.D.L. 122]] (Italien)&lt;br /&gt;
* [[Anal Cunt]]&lt;br /&gt;
* [[Arma Blanca]]&lt;br /&gt;
* [[Brutal Attack]]&lt;br /&gt;
* [[Chaos 88]]&lt;br /&gt;
* [[Chaotic PigSS]] (Chile)&lt;br /&gt;
* [[The Dirty White Punks]]&lt;br /&gt;
* [[Fight for Freedom (Band)|Fight for Freedom]]&lt;br /&gt;
* [[Final Blow 88]]&lt;br /&gt;
* [[Forward Area]]&lt;br /&gt;
* [[The Fuck-Ups]]&lt;br /&gt;
* [[Homicide (Band)|Homicide]]&lt;br /&gt;
* [[Midgårds Söner]]&lt;br /&gt;
* [[Ódio Mortal]]&lt;br /&gt;
* [[Phase One (Band)|Phase One]]&lt;br /&gt;
* Pogrom (Griechenland)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-4260704,00.html |titel=Greece welcomes newest MP: A &amp;#039;Nazi punk&amp;#039; musician |hrsg=[[Ynetnews]] |datum=2012-07-26 |zugriff=2015-02-06 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Punkfront]]&lt;br /&gt;
* [[The Raw Boys]]&lt;br /&gt;
* [[Rotte Charlotte]] (Deutschland)&lt;br /&gt;
* [[V-Punk]]&lt;br /&gt;
* [[Warfare 88]]&lt;br /&gt;
* [[Youth Defense League]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
=== Nazipunk in der Popkultur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nazi-Punk-Subkultur fand Eingang in einige Filme, vornehmlich der „[[Exploitationfilm|Punxploitation]]“-Kategorie, unter anderem treten Nazipunks in &amp;#039;&amp;#039;[[Die Klasse von 1984]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Punk!]]&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;[[Surf Nazis Must Die]]&amp;#039;&amp;#039; auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kontroversen um Bands ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt in der Punk-Szene auch einige umstrittene Bands, denen eine nicht offen gezeigte neonazistische Einstellung nachgesagt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[The Exploited]] wurden und werden aufgrund ihres Frontmannes und Songschreibers Wattie Buchan oft kritisiert, da sie mitunter sexistische und homophobe Texte haben (&amp;#039;&amp;#039;Fuck a Mod&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;!-- Was soll an &amp;#039;&amp;#039;Fuck a Mod&amp;#039;&amp;#039; homophob sein? Gewaltverherrlichend vielleicht, aber das ist alles. --&amp;gt;, &amp;#039;&amp;#039;Porno Slut&amp;#039;&amp;#039;) und die 12”-EP &amp;#039;&amp;#039;War Now&amp;#039;&amp;#039; antisemitische Beschimpfungen in den Credits aufweist. [[Jello Biafra]] von den [[Dead Kennedys]] wirft der Band vor, immer schon eine konservative Haltung vertreten zu haben. Zudem macht er Wattie Buchan für einen Überfall auf ein Dead-Kennedys- und [[MDC (Band)|MDC]]-Konzert im Jahr 1981 verantwortlich, an dem sowohl Mitglieder des [[British Movement]] als auch der Exploited Roadcrew beteiligt waren.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ox-fanzine.de/web/itv/1336/interviews.212.html JELLO BIAFRA &amp;amp; THE MELVINS – It‘s a holiday in Iraq]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://nardwuar.com/vs/jello_biafra-1997/ NARDWUAR vs. Jello Biafra]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Band selbst distanziert sich von Neonazi-Vorwürfen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.conne-island.de/nf/17/5.html Exploited-Artikel auf der Homepage von Conne Island]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.chez.com/lenfer/mail.htm Reaktionen auf eine französische Fanpage]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Auch der deutschen Band [[SS-Kaliert]] wurde dieser Vorwurf wegen des kontroversen Liedtextes zu &amp;#039;&amp;#039;Faschistenpack&amp;#039;&amp;#039; gemacht. Darüber hinaus fiel der Gitarrist der Band, die sich nicht eindeutig auf der linken Seite positioniert, mit einem T-Shirt der Band [[The Jinx (Band)|The Jinx]] auf. Aufgrund dieser Vorwürfe bezog die Band in ihrem Lied &amp;#039;&amp;#039;Auge um Auge&amp;#039;&amp;#039; und in Interviews klar Stellung. &amp;#039;&amp;#039;Faschistenpack&amp;#039;&amp;#039; wird von der Band seit über vier Jahren nicht mehr live gespielt.&lt;br /&gt;
* Weitere Vorwürfe gab es gegen Willi Wucher von der Band [[Pöbel &amp;amp; Gesocks]], dass er privat Kontakte zu neonazistischen Kreisen unterhielte. Wucher spielte in den 1980er-Jahren bei der Oi!-Band [[Body Checks]], die in einem ihrer Stücke zu Gewalt gegen Punks aufrief, sich in den 90ern unter Beteiligung lediglich eines Originalmitglieds (nicht Wuchers) reformierte und bei [[Torsten Lemmer]]s Plattenfirma Funny Sounds ein Reunion-Album einspielte. In seinem alten [[Fanzine]] &amp;#039;&amp;#039;Scumfuck&amp;#039;&amp;#039; berichtete er einmal über den Besuch eines Skrewdriver-Konzertes, was ihm Kritik von Lesern und anderen Fanzines einbrachte. Außerdem unterhielt er eine kurze Geschäftsbeziehung zu der Plattenfirma [[Dim Records]]. In mehreren Artikeln auf der Homepage von [[Indymedia]] versuchte er sich endgültig von den Vorwürfen zu befreien.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://de.indymedia.org/2003/04/49571.shtml Der Rechte Rand des Punk (T. 2)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Der ehemalige [[Anarchistische Pogo-Partei Deutschlands|APPD]]-Politiker [[Karl Nagel (Politiker, 1960)|Karl Nagel]] stand ebenfalls längere Zeit im Verdacht, neonazistisch zu sein, da ihm vorgeworfen wurde, mit der APPD zur Zusammenarbeit Rechtsextremer und Linker aufgefordert zu haben, und er einen Link zur [[Querfront]] auf seiner Homepage hatte. Er hatte an mindestens einem Querfronttreffen der [[Nationalanarchismus|Nationalanarchisten]] teilgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://de.indymedia.org/2004/02/75697.shtml www.querfront.de abgeschaltet!]&amp;lt;/ref&amp;gt; Später traf er dann [[Christian Worch]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.heise.de/tp/features/Vom-Punk-zum-Neonazi-3448287.html „Vom Punk zum Neonazi? Karl Nagel letztes Gefecht“] von [[Ernst Corinth]] am 13. April 2001 auf Telepolis&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die Band [[Oberste Heeresleitung (Band)|OHL]], die sich unter anderem in ihren Liedtexten und auf den Plattenhüllen mehrerer Veröffentlichungen auch klar gegen [[Politische Linke|Links]] ausspricht&amp;lt;ref&amp;gt;„Die «Oberste Heeresleitung» ist absolut überparteilich! Politische Strömungen u. Richtungen in ihren extremen Formen laufen dem Selbstverständnis der Gruppenmitglieder zuwider. Daher erschien es notwendig, nach den Anklagen gegen die Nationalsozialistische &amp;#039;&amp;#039;[sic!]&amp;#039;&amp;#039; Vergangenheit u. die Neonazis der Gegenwart (siehe 1. lp &amp;#039;&amp;#039;[sic!]&amp;#039;&amp;#039; «Heimatfront» + 2.LP. «1000 Kreuze») nun auch gegen die extreme Linke Stellung zu beziehen. Rechts wie Links wollen die Manipulierbarkeit der Massen !! Wehrt Euch rechtzeitig !!!!!!!“ OHL: &amp;#039;&amp;#039;Oktoberrevolution&amp;#039;&amp;#039;, Rock-O-Rama 1983.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;„Politische Strömungen u. Richtungen in ihren extremen Formen laufen dem selbstverständnis &amp;#039;&amp;#039;[sic!]&amp;#039;&amp;#039; der Gruppenmitglieder zuwider. Rechts wie Links wollen die Manipulierbarkeit der Massen ! Wehrt Euch rechtzeitig !!“ OHL: &amp;#039;&amp;#039;Verbrannte Erde&amp;#039;&amp;#039;, Rock-O-Rama 1983.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;„OHL bekämpft jede Form von politischem Extremismus und religiösem Fanatismus. Rechte, linke und religiöse Systeme die sich zur Staatsform erheben, haben nur die Unterdrückung und Manipulation des Volkes zum Ziel und somit die Zerstörung der Freiheit. OHL stellt sich ebenfalls gegen jene blinde und taube Masse von Ignoranten, die die Realität nicht sehen kann oder will.“ {{Webarchiv | url=http://www.o-h-l.com/eingang_frameset.html | wayback=20080514015659 | text=&amp;#039;&amp;#039;Die Oberste Heeresleitung&amp;#039;&amp;#039;}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;, ist ebenfalls von solchen Vorwürfen betroffen. Auch wird ihr aufgrund ihres Bandnamens sowie ihrer Albennamen und -cover, die fast ausschließlich Soldaten zeigen, Soldatenverherrlichung vorgeworfen. Da sich OHL aber gleichzeitig auch gegen [[Radikalismus|Rechtsradikalismus]] aussprechen, werden sie auch gerne als „[[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]-Punks“ tituliert. Die Gruppe selbst verortet sich politisch im [[Radikalliberalismus]]&amp;lt;ref&amp;gt;Jennes: {{Webarchiv | url=http://www.o-h-l.com/scumfuck_inti.html | wayback=20090615030449 | text=&amp;#039;&amp;#039;Scumfuck Interview&amp;#039;&amp;#039;}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
* Der Band [[V-Punk]] wurde in einem Blog Nähe zum Rechtsextremismus vorgeworfen, da ihr mittlerweile verstorbener Sänger Zeljko Topić Kontakte zur rechtsextremen Szene unterhielt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.turnitdown.de/284.html | wayback=20080619081328 | text=V-Punk haben ausgespielt}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://de.indymedia.org/2002/05/21524.shtml V-punk und kein Ende] dk 6. Mai 2002&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neonazismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Punk]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hadi</name></author>
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