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	<title>Naxos - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Naxos&amp;diff=64525&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Holger Uwe Schmitt: (GR) File renamed: File:&quot;Die Geschichte der Portara reicht bis in das 11. Jahrhundert v. Chr. zurück&quot;.jpg → File:&quot;Die Geschichte der Portara reicht bis in das 6. Jahrhundert v. Chr. zurück&quot;.jpg 2.jpg Fehler</title>
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		<updated>2026-04-05T09:54:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;(&lt;a href=&quot;/index.php?title=C:GR&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;C:GR (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;GR&lt;/a&gt;) &lt;a href=&quot;/index.php?title=C:COM:FR&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;C:COM:FR (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;File renamed&lt;/a&gt;: &lt;a href=&quot;/index.php?title=Datei:%22Die_Geschichte_der_Portara_reicht_bis_in_das_11._Jahrhundert_v._Chr._zur%C3%BCck%22.jpg&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Datei:&amp;quot;Die Geschichte der Portara reicht bis in das 11. Jahrhundert v. Chr. zurück&amp;quot;.jpg (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;File:&amp;quot;Die Geschichte der Portara reicht bis in das 11. Jahrhundert v. Chr. zurück&amp;quot;.jpg&lt;/a&gt; → &lt;a href=&quot;/index.php?title=Datei:%22Die_Geschichte_der_Portara_reicht_bis_in_das_6._Jahrhundert_v._Chr._zur%C3%BCck%22.jpg_2.jpg&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Datei:&amp;quot;Die Geschichte der Portara reicht bis in das 6. Jahrhundert v. Chr. zurück&amp;quot;.jpg 2.jpg (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;File:&amp;quot;Die Geschichte der Portara reicht bis in das 6. Jahrhundert v. Chr. zurück&amp;quot;.jpg 2.jpg&lt;/a&gt; Fehler&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit der Kykladeninsel Naxos. Zu anderen gleichnamigen Begriffen siehe [[Naxos (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Insel&lt;br /&gt;
|NAME=Naxos (Νάξος)&lt;br /&gt;
|BILD1=Naxos by Sentinel-2 Cloudless.jpg&lt;br /&gt;
|BILD1-TEXT=Satellitenaufnahme von Naxos&lt;br /&gt;
|BILD2=&lt;br /&gt;
|BILD2-TEXT=&lt;br /&gt;
|GEWAESSER=Mittelmeer&lt;br /&gt;
|GRUPPE=[[Kykladen]]&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD=37/3//N&lt;br /&gt;
|LAENGENGRAD=25/28//E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO=GR-L&lt;br /&gt;
|KARTE=&lt;br /&gt;
|POSKARTE=&lt;br /&gt;
|LAENGE=32.5&lt;br /&gt;
|BREITE=21.7&lt;br /&gt;
|FLAECHE=389.43&lt;br /&gt;
|ERHEBUNG=Zas&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Νάξος - Naxos, 1:40.000 (Karte 311) |Verlag=ΣΚΑΪ |Ort=[[Nea Ionia (Attika)|Nea Ionia]], Athen |Datum=2009}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|HOEHE=1001&lt;br /&gt;
|HOEHE-BEZUG=&lt;br /&gt;
|HAUPTORT=Naxos (Chora)&lt;br /&gt;
|EINWOHNER=19597&lt;br /&gt;
|ZENSUS=2021&lt;br /&gt;
|ZENSUS-REFERENZ=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Naxos&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{elS|Νάξος}} {{F.Sg.}}, auch &amp;#039;&amp;#039;Náxia&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Griechenland|griechische]] Insel im [[Ägäis|Ägäischen Meer]]. Sie ist mit einer Fläche von 389,43&amp;amp;nbsp;km²&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ägäisministerium&amp;quot;&amp;gt;Naxos, Ministerium für Handelsmarine, Ägäis und Inselpolitik, griechisch [http://www.ypai.gr/site/home/Basic+Menu/The+islands+of+Aegean/Southern+Aegean/NOMOS+KYKLADON/NAXOS.csp]&amp;lt;/ref&amp;gt; die größte Insel der [[Kykladen]] und von der Insel [[Paros]] nur durch eine schmale Meerenge getrennt. Naxos hat im Osten steile Ufer, nach Westen hin ebeneres Land und wird von Norden nach Süden von einem im Berg Zas (Zeus, auch: Oxia) bis zu 1000 m ansteigenden [[Granit]]gebirge durchzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der letzten Volkszählung im Jahre 2021 weist die Insel 19.597&amp;lt;ref name=&amp;quot;Volkszählung2021&amp;quot;&amp;gt;{{cite web |title=Αποτελέσματα της Απογραφής Πληθυσμού-Κατοικιών έτους 2021 που αφορούν στο Μόνιμο Πληθυσμό της Χώρας. |language=el |publisher=Ελληνική Στατιστική Αρχή |url=https://kede.gr/wp-content/uploads/2023/04/APOF_APOT_MON_DHM_KOIN.pdf |accessdate=2026-02-04 | trans-title=Ergebnisse der Volkszählung 2021}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Einwohner aus (bei tatsächlich nach Jahreszeit stark schwankender Zahl der Ansässigen). Der Hauptort und -hafen heißt [[Naxos (Stadt)|Naxos]] und wird, wie die Hauptorte auf fast allen Inseln, [[Chora (Zentralort)|&amp;#039;&amp;#039;Chora&amp;#039;&amp;#039;]] (griechisch Χώρα) genannt. Die Stadt ist zentraler Hafenort der Insel (für Fährdienste, Fischerei und Sportschifffahrt) und Sitz des griechisch-orthodoxen Bischofs des [[Bistum Naxos-Paros|Bistums Naxos-Paros]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie, Klima, Geographie ==&lt;br /&gt;
Im Nordwesten von Naxos liegt [[Migmatit]]; Marmor befindet sich im Süden und Osten der Insel. Dazwischen liegen Glimmerschiefer sowie [[Gneis]]e und im Westen finden sich [[Granodiorit]]e und [[Konglomerat (Gestein)|Konglomerate]] ein. Marmor ist das am meisten abgebaute Gestein, das heute vornehmlich bei [[Kinidaros]] gebrochen wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://nibis.ni.schule.de/~trianet/naxos/region/region08.htm |text=Naxos: Gestein und Abbau |wayback=20160304194240 |archiv-bot=2024-03-28 18:15:34 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Antike Marmorbrüche gibt es beispielsweise bei [[Apollonas (Naxos)|Apollonas]] und [[Melanes]] und [[Schmirgel]] wird im Gebiet von [[Aperathos]] und [[Koronos]] abgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Naxos herrscht ein [[Maritim (Adjektiv)|maritimes]], mildes [[Klima]]. In den drei Wintermonaten (Dezember bis Februar) ist mit starkem Regenfall zu rechnen. Monatliche [[Niederschlagssumme]]n von 350 mm und mehr sind durchaus normal, dies bei rund 20 [[Regentag]]en pro Monat. Die mittleren [[Lufttemperatur]]en liegen zwischen 14 und 16 °C. Die mittleren Sommertemperaturen schwanken zwischen 24 und 28&amp;amp;nbsp;°C, wobei die Monate Juli und August in der Regel niederschlagsfrei sind. Die starken Niederschläge im Herbst und Winter können dabei zu starker [[Bodenerosion]] führen, oft begünstigt durch zu geringe [[Bodenschutz]]maßnahmen in der [[Landwirtschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen|es fehlen Belege für die Angaben zum Klima}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Mythologie und Vorgeschichte ===&lt;br /&gt;
Die vorgeschichtlichen Bewohner der Insel sollen laut [[Thukydides]] und [[Herodot]] [[Karer]] gewesen sein, die vom kretischen König [[Minos]]&amp;lt;ref&amp;gt;Thukydides, &amp;#039;&amp;#039;Der Peloponnesische Krieg&amp;#039;&amp;#039; 1,4&amp;lt;/ref&amp;gt;, nach einer anderen Version von [[Ionier]]n und [[Dorer]]n&amp;lt;ref&amp;gt;Herodot, &amp;#039;&amp;#039;Historien&amp;#039;&amp;#039; 1,171&amp;lt;/ref&amp;gt; nach Kleinasien vertrieben wurden. Der Sage nach soll [[Theseus]] nach seinem Sieg über den [[Minotaurus]] auf dem Rückweg von [[Kreta]] nach [[Athen]] hier die kretische Königstochter [[Ariadne]] zurückgelassen haben, deren kultische Verehrung als Vegetationsgöttin für das antike Naxos bezeugt ist.&lt;br /&gt;
[[Datei:John Vanderlyn 001.jpg|mini|links|Die schlafende Ariadne auf Naxos]]&lt;br /&gt;
[[Datei:&amp;quot;Ein Musterbeispiel für die kykladische Architektur&amp;quot;. 18.jpg|mini|Abendstimmung in Naxos-Stadt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Idols NAMA 080737.jpg|mini|hochkant|Artefakte der [[Kykladenkultur|Kykladen&amp;amp;shy;kultur]] vom Grabungs&amp;amp;shy;ort Spedos auf Naxos]]&lt;br /&gt;
Archäologische Forschungen ergaben, dass Naxos bereits während der späten [[Jungsteinzeit]] und der [[bronzezeit]]lichen [[Kykladenkultur]] besiedelt war. Fundorte auf der Insel waren namensgebend für die [[Grotta-Pelos-Kultur]], deren Anfänge noch im [[Spätneolithikum]] liegen (ca. Mitte 4. Jahrtausend v. Chr.) und die sich bis ins [[Kykladenkultur#Frühkykladische Epoche|Frühkykladikum]] fortsetzte (bis etwa 2650 v. Chr.).&lt;br /&gt;
[[Datei:&amp;quot;Delphi ist der Mittelpunkt der Welt glaubten die Menschen in der Antike. 04.jpg|mini|Die Sphinx von Naxos im Archäologischen Museum Delphie]]&lt;br /&gt;
[[Datei:&amp;quot;Ein Musterbeispiel für die kykladische Architektur&amp;quot;. 08.jpg|mini|Nachbildung der Sphinx am Stadtrand von Naxos]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Antike ===&lt;br /&gt;
Die im gesamten historischen Verlauf als einheitlicher Staat regierte Insel &amp;lt;!-- Beleg? --&amp;gt; erlebte ihre Blüte schon in [[Geometrischer Stil|spätgeometrischer]] und [[Archaik|früharchaischen Zeit]]: Naxier gründeten 735 v. Chr. die erste [[Griechische Kolonisation|griechische Kolonie]] auf [[Sizilien]] ([[Naxos (Sizilien)|Naxos]], heute: [[Giardini-Naxos]]). Für die archaische Zeit ist die Verehrung von [[Dionysos]] als zentralem Gott bezeugt, auch Kultstätten für [[Zeus]], [[Apollon]] und [[Demeter]] sind belegt. In den dreißiger Jahren des 6. Jahrhunderts v. Chr. geriet der nun unterlegene Kleinstaat Naxos erstmals in den festländischen Konflikt zwischen [[Athen]] und [[Sparta]], als [[Peisistratos]] von Athen [[Lygdamis von Naxos|Lygdamis]], den Führer der oligarchischen Partei auf Naxos, gewaltsam als Tyrannen über die Insel einsetzte. Eine spartanische Expedition beendete 524 v. Chr. seine Herrschaft. Der Bau eines monumentalen Dionysos-Tempels auf einer Insel vor dem Haupthafen wurde aufgegeben. Endgültig verlor Naxos seine Bedeutung nach der Eroberung und Zerstörung durch die [[Perserreich|Perser]] 490 v. Chr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die naxischen Schiffe in der [[Schlacht von Salamis]] zu den Griechen übergegangen waren und die Freiheit von der persischen Oberherrschaft mit erstritten hatten, wurde die Insel Mitglied des [[Attischer Seebund|Attischen Seebundes]], fiel jedoch 467 v. Chr. ab, verlor nach der erzwungenen Unterwerfung unter Athen endgültig ihre Autonomie und teilte das Schicksal der Inseln unter der Herrschaft [[Philipp II. (Makedonien)|Philipps II.]] von Makedonien, seines Sohnes [[Alexander der Große|Alexander]], der [[Diadochen]] und Römer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die geistig-kulturelle Rolle Naxos’ in der griechischen Antike ist wenig bedeutend. Erwähnenswert sind die naxischen Bildhauerschulen des 7. und 6. Jahrhunderts v. Chr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;siehe auch: [[Herzogtum Archipelagos]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Antique shop Antico Veneziano, Naxos, medieval relief, detail, 118842.jpg|mini|links|Der Markuslöwe]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pyrgos Agias 02.jpg|mini|Venezianischer Wohnturm &amp;#039;&amp;#039;[[Pyrgos Agias]]&amp;#039;&amp;#039; im Norden der Insel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 395 gehörte Naxos zum Oströmischen Reich. Im [[Mittelalter]] erhielt die Insel den Namen &amp;#039;&amp;#039;Naxia&amp;#039;&amp;#039;. Nachdem die Kreuzfahrer 1204 Konstantinopel erobert hatten und das [[Byzantinisches Reich|Byzantinische Reich]] zerfiel, geriet auch Naxos unter die Herrschaft der [[Lateinisches Kaiserreich|Lateiner]]. Der [[Republik Venedig|Venezianer]] [[Marco Sanudo]] eroberte die Insel 1207 und erhielt sie und die übrigen Inseln der [[Kykladen]] vom lateinischen Titularkaiser Ostroms [[Heinrich (Lateinisches Kaiserreich)|Heinrich von Hainault]] 1210 als erbliches Lehensherzogtum zugesprochen. Der Eroberer wurde zum Herzog des Archipelagos erhoben, Naxos wurde Sitz des Herzogtums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sanudo verteilte das eroberte Land unter die Offiziere seiner Flotte, die auf ca. 50 Lehen befestigte Wohnsitze errichteten und für Jahrhunderte eine [[Feudalherrschaft]] westeuropäischen Charakters in der Ägäis begründeten. Über den antiken Resten auf dem Stadthügel von Naxos wurde eine zwölftürmige Burganlage erbaut, die den Herzogspalast und die Stadthäuser der Lehnsmänner umschloss. Inmitten der Burg entstand ein Bischofssitz der römisch-katholischen Kirche ([[Erzbistum Naxos, Andros, Tinos und Mykonos]]), der noch heute ein Teil der Inselbevölkerung (wie vor allem auch auf [[Syros]] und [[Tinos]]) anhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als das Haus Sanudo 1362 im Mannesstamm erlosch, erhielt der Gemahl der Tochter des letzten Herzogs, Giovanni dalle Carceri, Herr von Negroponte (d.&amp;amp;nbsp;i. [[Euböa]]) das Herzogtum Naxos übertragen. Als letzte lateinische Herzöge herrschten von 1383 bis 1564 die [[Crispi (Familie)|Crispi]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
[[Datei:&amp;quot;Ein Musterbeispiel für die kykladische Architektur&amp;quot;. 01.jpg|mini|Blick von einer Fähre auf Naxos-Stadt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:&amp;quot;Happy Hour&amp;quot; in Chora auf der Insel Naxos. 13.jpg|mini|Tavernen im Hafen von Naxos-Stadt]]&lt;br /&gt;
[[Datei:&amp;quot;Ein Musterbeispiel für die kykladische Architektur&amp;quot;. 06.jpg|mini|Hafen des Hauptortes Naxos]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon 1537 kam die Insel nach der Eroberung durch die Flotte [[Khair ad-Din Barbarossa|Chaireddin Barbarossas]] unter osmanische Herrschaft. Als ersten Nachfolger der venezianischen Herzöge übertrug Sultan [[Selim II.]] der Trunkenbold 1566 dem [[Marranen]] [[Joseph Nasi|Iussuf Nasi]] die Herrschaft über Naxos. Unter Nasi, der die Insel bis zu seinem Tod 1579 nie betrat, wie nachfolgend bis zum griechischen Freiheitskampf ab 1821 stand die Insel unter wechselnder Verwaltung von Tributären der [[Hohe Pforte|Hohen Pforte]], die der italienischen und französischen Aristokratie und dem städtischen Patriziat konstantinopolitanischer Griechen angehörten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Griechenland|Griechischen Freiheitskrieg]] ab 1821 fanden keine Kämpfe auf der Insel statt, doch Naxos erlebte einen Zustrom von Flüchtlingen aus den Kampfgebieten des Festlands und der Inseln. Mit Beginn der Regentschaft von [[Ioannis Kapodistrias]] (1827) wurde Naxos Teil des zunächst autonomen, ab 1829 selbständigen [[Griechenland]]s und teilte dessen Schicksal. Im Zweiten Weltkrieg war Naxos ab 1941 bis zum Sturz [[Mussolini]]s 1943 von bis zu 2.000 italienischen Soldaten besetzt, ab Oktober 1943 von nurmehr 70 Deutschen, die in der Vorbereitung ihres Abzugs nach dreitägigem Kampf im Oktober 1944 gefangen genommen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwaltungsgliederung ==&lt;br /&gt;
Nach der Staatsgründung [[Königreich Griechenland|Griechenlands]] war die Insel Naxos zwischen 1834 und 1912 in zwei Distrikte untergliedert. Die Gemeinden Naxos und Vivlos mit dem Hauptort Naxos bildeten den einen Distrikt. Der zweite Distrikt bestand aus den Gemeinden Apiranthos, Koronis und Tragea mit dem Hauptort Tragea.&amp;lt;ref&amp;gt;Regierungsblatt des Königreichs Griechenland (ΦΕΚ) Nr. 4 vom 10. März 1835&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem 1912 durch Gebietsteilungen weitere 10 Gemeinden entstanden, erhöhte sich bis 1951 durch kleinere Gebietskorrekturen die Anzahl von 15 auf 21 Landgemeinden, die Stadt Naxos erhielt den Status einer Stadtgemeinde. Durch die Umsetzung der [[Politische Gliederung Griechenlands#Das Kapodistrias-Programm von 1997|Gebietsreform]] nach dem Kapodistrias-Programm im Jahr 1997 wurde die Insel Naxos in die beiden Gemeinden [[Naxos (Gemeindebezirk)|Naxos]] und [[Drymalia]] mit insgesamt 22 Gemeindebezirken untergliedert. Im Zuge der [[Kallikratis-Programm|griechischen Verwaltungsreform 2010]] wurden sie mit den ehemaligen Inselgemeinden der [[Kleine Kykladen|Kleinen Kykladen]] zur Gemeinde [[Naxos und Kleine Kykladen]] zusammengeführt und erhielten den Status von Gemeindebezirken. Der flächengrößte Gemeindebezirk Drymalia ist in einen Stadtbezirk und zehn Ortsgemeinschaften, der einwohnerstärkste Gemeindebezirk Naxos ist in zwei Stadtbezirke und neun Ortsgemeinschaften untergliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! align=&amp;quot;left&amp;quot;|Gemeindebezirk&lt;br /&gt;
! align=&amp;quot;left&amp;quot;|griechischer Name&lt;br /&gt;
! align=&amp;quot;left&amp;quot;|Code&lt;br /&gt;
! align=&amp;quot;left&amp;quot;|Fläche (km²)&lt;br /&gt;
! align=&amp;quot;left&amp;quot;|Einwohner 2001&lt;br /&gt;
! align=&amp;quot;left&amp;quot;|Einwohner 2011&amp;lt;ref name=&amp;quot;VZ2011&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.statistics.gr/portal/page/portal/ESYE/BUCKET/General/resident_population_census2011rev.xls |text=Ergebnisse der Volkszählung 2011, Griechisches Statistisches Amt (ΕΛ.ΣΤΑΤ) |wayback=20150627221846}} (Excel-Dokument, 2,6 MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
!Einwohner 2021&amp;lt;ref name=&amp;quot;Volkszählung2021&amp;quot;&amp;gt;{{cite web |title=Αποτελέσματα της Απογραφής Πληθυσμού-Κατοικιών έτους 2021 που αφορούν στο Μόνιμο Πληθυσμό της Χώρας. |language=el |publisher=Ελληνική Στατιστική Αρχή |url=https://kede.gr/wp-content/uploads/2023/04/APOF_APOT_MON_DHM_KOIN.pdf |accessdate=2026-02-04 | trans-title=Ergebnisse der Volkszählung 2021}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
! align=&amp;quot;left&amp;quot; class=&amp;quot;unsortable&amp;quot; |Stadtbezirke / Ortsgemeinschaften&amp;lt;br /&amp;gt;(Δημοτική / Τοπική Κοινότητα)&amp;lt;!--Verwaltungsbegriff, bitte keine Dörfer eintragen!!!--&amp;gt;&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;unsortable&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;|Lage&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Naxos (Gemeindebezirk)|Naxos]]&lt;br /&gt;
| Δημοτική Ενότητα Νάξου&lt;br /&gt;
| 670201&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot; | 126,957&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot; | 12.089&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot; | 12.726&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot; | 14.708&lt;br /&gt;
| [[Naxos (Stadt)|Naxos]], Agios Arsenios, Vivlos, Galanado, Galini, Glinado, Engares, [[Kinidaros]], [[Melanes]], Potamias, [[Sangri]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:DE Naxou.svg|120x120px|ohne]]&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Drymalia]]&lt;br /&gt;
| Δημοτική Ενότητα Δρυμαλίας&lt;br /&gt;
| 670203&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot; | 302,828&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot; | 6.099&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot; | 5.204&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot; | 4.889&lt;br /&gt;
| [[Aperathos]], Filoti, Damarionas, Danakos, Keramoti, Koronis, Koronos, Mesi, Moni, Skado, Chalki&lt;br /&gt;
| [[Datei:DE Drymalias.svg|120x120px|ohne]]&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;sortbottom hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gesamt &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;6702&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;429,785&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;18.188&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;17.930&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;19.597&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
[[Datei:&amp;quot;Der Marmor von Naxos ist für die griechische Antike von großer Bedeutung&amp;quot;. 03.jpg|mini|Stufenfömiger Abbau im Marmorsteinbruch auf Naxos bei Kinidaros]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Insel ist gut bewässert und vor allem in den niederen Teilen nahe der Nordwestküste und in einem Zentralbecken im Inland, aber auch in Terrassengärten zahlreicher Bergdörfer sehr fruchtbar. Die landwirtschaftliche Tätigkeit ist auf Obst- und Gemüsebau, Wein, Öl- und [[Olivenbaum|Olivengewinnung]], Getreideanbau (vor allem Gerste als Viehfutter), Viehzucht und Milchprodukte ([[Käse]], [[Joghurt]]) konzentriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Industriell abgebaut wird [[Naxos-Marmor]]; der Abbau von [[Schmirgel]], bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts der bedeutendste Wirtschaftszweig der Insel, wurde eingestellt. Bereits seit der Antike wurde im Untertagebau in kleinen Stollen Schmirgel gewonnen. Er fand und findet als [[Schleifmittel]] Verwendung. Die Firma [[Naxos-Union]] in [[Frankfurt am Main|Frankfurt]] hatte seit 1871 jahrzehntelang das Alleinverkaufsrecht für Naxosschmirgel auf dem europäischen Festland. In der Folge stellte Naxos-Union nicht nur Schleifmittel her, sondern entwickelte und produzierte seit 1880 erste [[Steinschleifmaschine]]n. Mit der Einführung von [[Korund|Elektrokorund]] und [[Siliziumcarbid]] als Ersatzstoffe büßte der Naturschmirgel seit Anfang des 20. Jahrhunderts seine Bedeutung für die Schleifkörperherstellung ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit den 1980er Jahren gewinnt der Tourismus zentrale Bedeutung für die naxische Wirtschaft. Allein das bebaute Stadtgebiet hat sich seither annähernd verdoppelt, und in den küstennahen Gebieten sind zahlreiche Ferienhäuser von Griechen und Ausländern gebaut worden. Der noch bis vor wenigen Jahren einzigartige Strandabschnitt Agia Anna – Plaka mit seinen Dünen wird inzwischen touristisch stark genutzt, es gibt kaum mehr einen Platz an diesem Strand, der nicht von einem Hotel mit gebührenpflichtigen Liegestühlen und Sonnenschirmen belegt ist. Einzig von weiträumiger Überbauung durch große Hotelkomplexe ist die Insel bislang freigeblieben, trotz kilometerlanger Strände vor teilweise kleinteiliger Dünenlandschaft vor allem entlang der Westküste. Massenhafter Zustrom wird durch den Mangel an einem internationalen Flughafen verhindert, allerdings wird von Teilen der insularen Touristikwirtschaft seit längerem der Ausbau des nur dem binnenländischen Verkehr dienenden [[Flughafen Naxos|Flughafens]] gefordert. Für die Nutzung als Massenziel mag auch das lokale Klima hindernd sein, das von Starkwinden und eher kühlen Temperaturen an 240 Tagen im Jahr, nicht zuletzt in den Sommermonaten, gekennzeichnet ist. Außerdem wird der Zugang zum Meer mancherorts durch zerklüftete, algenüberwachsene Steinplatten stark behindert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sicherung des gegen das Meer offenen Fährhafens, neben Paros zentraler Verteiler der östlichen Kykladen, ist ein Ziel, dem die natürliche Beschaffenheit der Hafenbucht entgegensteht.&lt;br /&gt;
[[Datei:&amp;quot;Der Tempel von Sangri gehört zu den frühen ionischen Tempeln&amp;quot;. 07.jpg|mini|Der Demeter-Tempel von Sangri]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:&amp;quot;Einzige noch erhaltene Burganlage der Venezianer außerhalb Italiens&amp;quot;. 01.jpg|mini|Kastro über der Alt&amp;amp;shy;stadt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Burgstadt (Kastro)&lt;br /&gt;
Die Inselhauptstadt wird überragt von der durch die Venezianer über dem 30 m hohen Stadthügel erbauten Burganlage. Von ehemals 12 Wehrtürmen steht als einziger der &amp;#039;&amp;#039;Glezos-Turm&amp;#039;&amp;#039; aufrecht. Das benachbarte &amp;#039;&amp;#039;Trani-Tor&amp;#039;&amp;#039;, einer von einst drei Zugängen zur Burg, ist fast unversehrt erhalten. Im Inneren der Burgstadt sind die Wohnsitze der katholischen Aristokratie vorhanden, eines der Häuser ist als &amp;#039;&amp;#039;Museum Venezianischer Wohnkultur&amp;#039;&amp;#039; geöffnet. Gegenüber der &amp;#039;&amp;#039;[[Mitropolitikos Naos Ypapantis tou Kyriou|katholischen Bischofskirche]]&amp;#039;&amp;#039; findet sich am Zentralplatz das [[Archäologisches Museum Naxos|Archäologische Museum]] mit Funden von der Insel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bürgerstadt&lt;br /&gt;
Den Burgberg umringt bis auf Meereshöhe hinab die in ihrer mittelalterlich engen Gassenstruktur vor allem in den Stadtvierteln &amp;#039;&amp;#039;Boúrgos&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Agorá&amp;#039;&amp;#039; fast unveränderte Bürgerstadt. Unter der &amp;#039;&amp;#039;orthodoxen Bischofskirche&amp;#039;&amp;#039; im Viertel Grótta sind im &amp;#039;&amp;#039;Grotta-Museum&amp;#039;&amp;#039; Ausgrabungen von Gebäuderesten aus der frühen Siedlungszeit um 1600 v. Chr. zu besichtigen.&lt;br /&gt;
[[Datei:&amp;quot;Die Geschichte der Portara reicht bis in das 6. Jahrhundert v. Chr. zurück&amp;quot;.jpg 2.jpg|mini|Portara]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Portara von Naxos|Portara]]&lt;br /&gt;
Auf der dem Hafen vorgelagerten einstigen Insel Palátia steht als einziges Relikt des unvollendeten Apollon-Tempels des Lygdamis das mächtige Tor des [[Opisthodom]]s aus dem späten 6. Jahrhundert v. Chr., die Portara. Das marmorne Tempelportal misst 5,95 m in der Höhe und 3,65 m in der Breite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Wohntürme&lt;br /&gt;
Über die gesamte Insel, strategisch verteilt, finden sich zahlreiche burgartige venezianische Gebäude (Pyrgoi, Singular Pyrgos = Turm) des späten Mittelalters, erbaut gleichermaßen als Landsitze des Adels innerhalb je zugeteilter Lehen und als Festungen gegen Angriffe auf die Insel.&lt;br /&gt;
[[Datei:&amp;quot;Im Schatten eines bäuerlichen Gartens liegt die Kouros-Statue von Flerio&amp;quot; 02.jpg|mini|[[Kouros von Flerio]] bei Melanes]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kouroi&lt;br /&gt;
Drei antike, aus dem rohen Stein gehauene, unvollendete monolithische Kolossalstatuen sogenannte Jünglinge ([[Kouros|Kouroi]]) liegen noch heute in Steinbrüchen aus der [[Archaik|archaischen Zeit]]. Die Statuen stammen aus dem 7. oder 6. Jahrhundert v. Chr. und waren zur Aufstellung in Heiligtümern bestimmt. Wahrscheinlich stellen sie die Götter [[Apollon]] oder [[Dionysos]] dar. Der in einem dörflichen Garten liegende [[Kouros von Flerio]] bei [[Melanes]] erreicht eine Größe von 5,5 m und ein zweiter befindet sich in einem Steinbruch in der Nähe des Ortes. Der [[Kouros von Apollonas]], auch &amp;#039;&amp;#039;Apollon&amp;#039;&amp;#039; genannte, der offen in geringer Höhe über dem Dorf [[Apollonas (Naxos)|Apollonas]] lagert, misst 10,7 m. Warum die Kouroi nicht vollendet wurden, ist nicht überliefert. Die Forschung geht davon aus, dass dieser Kouros für einen Transport zu schwer war. Die These, dass Auftraggeber ihre Zahlungen einstellten oder dass die Arbeiten abgebrochen wurden, weil sich die Marmorblöcke bei der Bearbeitung als fehlerhaft erwiesen oder wegen mangelnder Sorgfalt bei der Bearbeitung zerbrachen, sind nicht belegt. Beide Kouroi von Flerio sind beim Transport an ihrer schwächsten Stelle, beim Übergang der Beine zu den Füßen, abgebrochen. Bei einem Kouros wurden die abgebrochenen steinernen Füße gefunden.&lt;br /&gt;
[[Datei:Naos Drosianis Naxos 03.jpg|mini|Panagia Drosiani]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Byzantinische Kirchen&lt;br /&gt;
Auf Naxos gibt es mehr als 150 frühchristliche und byzantinische Kirchen. Etwa die Hälfte von ihnen weist Fresken bzw. Freskenreste auf, weshalb Naxos manchmal auch als „byzantinische Pinakothek der Ägäis“ bezeichnet wird. Das einmalige Ensemble deckt alle Epochen vom 6. bis zum 13. Jahrhundert ab. Die Darstellungen in der [[Panagia Drosiani]] bei Moni aus dem 6.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert zählen zu den wichtigsten in ganz Griechenland. In der Kuppel ist Christus sowohl als junger als auch als älterer Mann dargestellt. Bedeutend auch die Zeugnisse aus der Zeit des [[Ikonoklasmus]], in der Heiligenbilder durch geometrische Muster, Tier- und Pflanzenmotive ersetzt wurden. Die Kirchen sind über die ganze Insel verteilt, mit Schwerpunkten um Chalkí und Sangrí. Viele von ihnen befinden sich in einem schlechten Zustand. Einige sind auch nur noch Ruinen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Naxos emery-mine.JPG|mini|Seilbahn und Bergwerk an einem Ort des Schmirgelabbaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Industriedenkmale&lt;br /&gt;
Die Gebirgshöhen über der Ostküste sind von heute aufgegebenen Schmirgel-Minen durchsetzt. Von dort führen erhaltene Seilbahnstränge zum kleinen Hafen Moutsoúna hinab. Obwohl die Anlagen schon im Besatzungsjahr 1941 außer Betrieb gesetzt wurden, hängen immer noch gefüllte Behälter an den Seilen. Inzwischen besteht allerdings Einsturzgefahr. An der Straße nach Lionas wurde vor einigen Jahren der Versuch unternommen, eine Anlage mit EU-Mitteln zu einer Art Museum auszubauen. Außer einigen halbfertigen Gebäuden und neu angelegten Wegen ist von diesem Vorhaben kaum mehr etwas zu sehen, nur das in einem Felseinschnitt am Boden liegende Baustellenschild weist noch darauf hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Menhir]] und Totenstadt [[Tsikalario]] aus [[Geometrischer Stil|geometrischer Zeit]] (ca. 1000–700 v. Chr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Dirk Schönrock: &amp;#039;&amp;#039;Naxos.&amp;#039;&amp;#039; M. Müller, Erlangen, 9. Auflage 2024, ISBN 978-3-96685-296-8.&lt;br /&gt;
* [[Ernst Curtius]]: &amp;#039;&amp;#039;Naxos. Ein Vortrag im wissenschaftlichen Vereine zu Berlin 1846 gehalten.&amp;#039;&amp;#039; [[IArchive:bub_gb_0Q5CAAAAcAAJ|Digitalisat]], neu herausgegeben von [[Martin Biastoch]], Göttingen 2012.&lt;br /&gt;
* Georgios M. Melissinos: &amp;#039;&amp;#039;Naxos.&amp;#039;&amp;#039; Naxos 1968 (griech.); heimatkundlicher Abriss, reiche Materialsammlung zu Naxos, nicht immer zuverlässig.&lt;br /&gt;
* Luca Giuliani: &amp;#039;&amp;#039;Der Koloss der Naxier&amp;#039;&amp;#039;. In: Luca Giuliani (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Meisterwerke der antiken Kunst&amp;#039;&amp;#039;. C. H. Beck, München 2005, S. 13–27, ISBN 3-406-53094-X [https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:16-propylaeumdok-69828 Online verfügbar].&lt;br /&gt;
* Christian Ucke: &amp;#039;&amp;#039;Wandern auf Naxos.&amp;#039;&amp;#039; Ed. Graf, aktualisierte 2. Auflage München 2018, ISBN 978-3-9819250-0-5 (Detailkarten, GPS-Daten, Fotos und spezielle Informationen zu Landschaft, Fauna, Flora, Klima, Geologie und Geschichte).&lt;br /&gt;
* M. Chatzidakis: &amp;#039;&amp;#039;Byzantine Art In Greece – Naxos.&amp;#039;&amp;#039; „Melissa“ 1989, Athen&lt;br /&gt;
* Γεώργιος Στυλ. Μαστορόπουλος, Νάξος – Το άλλο κάλλος, Ελληνικές Ομοιογραφικές Εκδοσεις (griechisch und englisch)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Naxos und kleine Kykladen&amp;#039;&amp;#039; Landkarte 1:40.000. Anavasi-Verlag, Athen 2018. ISBN 978-960-8195-54-7 (gefaltet, mit GPS-Gitternetz, sehr genaue und detaillierte Karte von Naxos).&lt;br /&gt;
* Tristan Carter, Daniel A. Contreras, Justin Holcomb, Danica D. Mihailović, Panagiotis Karkanas, Guillaume Guérin, Ninon Taffin, Dimitris Athanasoulis, Christelle Lahaye: &amp;#039;&amp;#039;Earliest occupation of the Central Aegean (Naxos), Greece: Implications for hominin and Homo sapiens’ behavior and dispersals&amp;#039;&amp;#039;, in: Science Advances, 16. Oktober 2019. ([https://www.science.org/doi/10.1126/sciadv.aax0997 online])&lt;br /&gt;
* Antonella Favaro: &amp;#039;&amp;#039;Marco Sanudo e il Ducato di Nasso&amp;#039;&amp;#039;, in: Notiziario dell’Associazione nobiliare regionale veneta 3 (2011) 13–26. ([https://www.academia.edu/13315327/Marco_Sanudo_e_il_Ducato_di_Nasso academia.edu])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* [http://nibis.ni.schule.de/~trianet/naxos/region/rg05.htm Geologische Karte von Naxos]&lt;br /&gt;
* Mark Cartwright: [http://www.ancient.eu/Naxos/ &amp;#039;&amp;#039;Naxos&amp;#039;&amp;#039;], in: &amp;#039;&amp;#039;Ancient History Encyclopedia&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Ehemaliger Welterbekandidat in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Welterbekandidat in Griechenland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Holger Uwe Schmitt</name></author>
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