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	<title>Nautik - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Nautik&amp;diff=50569&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wikitarisch: historische nautische Instrumente</title>
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		<updated>2025-10-17T10:42:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;historische nautische Instrumente&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Historical nautical instruments in Museum Windstärke 10 (Cuxhaven).jpg|alternativtext=Historische nautische Instrumente im Museum Windstärke 10|mini|Historische nautische Instrumente im Museum Windstärke 10]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nautik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die Wissenschaft und Lehre von der Führung eines [[Schiff]]es, von der [[Schifffahrt]] und ihren Hilfsmitteln, kurz die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schifffahrtskunde&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;dwds&amp;quot;&amp;gt;{{Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache |Stichwort=Nautik |Abruf=2015-06-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; oder &amp;#039;&amp;#039;[[Steuermann]]s&amp;lt;nowiki/&amp;gt;kunst&amp;#039;&amp;#039;. Das Wort wurde in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts entlehnt aus dem [[Altgriechische Sprache|altgriechischen]] {{lang|grc|ναυτική}} (sc. {{lang|grc|τέχνη)}} &amp;#039;&amp;#039;{{lang|grc-Latn|nautikḗ}}&amp;#039;&amp;#039; (nämlich &amp;#039;&amp;#039;téchnē&amp;#039;&amp;#039;),&amp;lt;ref name=&amp;quot;dwds&amp;quot; /&amp;gt; das bereits „Schifffahrtskunde“ bedeutete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definition ==&lt;br /&gt;
Das [[Eigenschaftswort]] nautisch bezeichnet einerseits die damit zusammenhängenden Tätigkeiten, andererseits unterscheiden sich die in der Schifffahrt verwendeten Methoden und [[Messgerät]]e von jenen der [[Luftfahrt]], der [[Geodäsie]] und anderen Fachgebieten (siehe z.&amp;amp;nbsp;B. [[Seemeile|nautische Meile]], [[Dämmerung#Bürgerliche, nautische, astronomische Dämmerung|nautische Dämmerung]], [[nautisches Jahrbuch]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte der Nautik ==&lt;br /&gt;
Um 3500 v.&amp;amp;nbsp;Chr. führte verstärkter Handel zwischen [[Mesopotamien]] und dem [[Mittelmeer]]gebiet zur Gründung der ersten Küstenstädte in der [[Levante]]. Der Seehandel führte nach Westen entlang der Küste von [[Kleinasien]] in die [[Ägäisches Meer|Ägäis]] und in Richtung Süden nach [[Ägypten]]. Die Seefahrer richteten sich nach markanten Küstenpunkten, verwendeten das [[Lot (Schifffahrt)|Steinlot]] zum Messen der Wassertiefe und richteten sich nach dem Sonnenstand. Wenn ein senkrechter Stab (Gnomon) den kürzesten Schatten warf, war Mittag. In dieser Richtung war auch Norden, entgegengesetzt Süden und im [[Rechter Winkel|rechten Winkel]] Osten und Westen. In der Nacht richtete man sich nach dem [[Großer Bär|Großen Wagen]]. Dies alles gilt nur für die nördliche Erdhalbkugel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Überlieferungen soll der Gelbe Kaiser [[Huangdi]] 2634 v.&amp;amp;nbsp;Chr. in China den ersten [[Kompass]] verwendet haben. Ein Stück [[Magnetit|Magneteisenstein]], das auf einem Bambusbrettchen in einer Wasserschale schwamm und sich in die Nord-Süd-Richtung ausrichtete, diente als Kompassnadel. Die Chinesen nannten es daher Südstein. In Europa wurde dieses Wissen erst 800 Jahre später entdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Europa|Nordeuropa]] überwand man um 1500 v.&amp;amp;nbsp;Chr. größere Strecken mit Ruderfahrzeugen auf offener See mit dem so genannten &amp;#039;&amp;#039;Nachtsprung&amp;#039;&amp;#039; in klaren Nächten. Man orientierte sich nachts am [[Polarstern]] und musste tagsüber die Landmarken oder Berge der anzulaufenden Küste in Sicht haben. [[Thales|Thales von Milet]] (625–547 v.&amp;amp;nbsp;Chr.), [[Philosoph]], [[Mathematiker]] und [[Astronom]], beschäftigte sich auch mit Seefahrtsproblemen und soll ein erstes astronomisches Lehrbuch für die Seefahrt verfasst haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 600 v.&amp;amp;nbsp;Chr. beschrieb der &amp;#039;&amp;#039;[[Periplus]] von Massilia&amp;#039;&amp;#039;, dessen Originalmanuskript verloren ging, in drei Teilen die Seehandelswege von [[Marseille|Massilia]] nach [[Tartessos]], von Tartessos entlang der Westküste von Europa bis zu den Britischen Inseln und möglicherweise von Teilen der [[Nordsee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Seefahrer [[Skylax]] von [[Karyanda]] fuhr um 510 v.&amp;amp;nbsp;Chr. im Auftrag des Perserkönig [[Dareios I.]] vom [[Indus]] in 30 Monaten um die arabische Halbinsel bis nach Ägypten. Er verfasste eine [[Periplus]] (Küstenbeschreibung). Die nach ihm benannte heutige Fassung, die &amp;#039;&amp;#039;Pseudo-Skylax&amp;#039;&amp;#039;, war aber über 100 Jahre jünger und stammte von anderen Autoren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftlich unbelegt, wies vermutlich bereits ca. 440 v.&amp;amp;nbsp;Chr. der erste [[Leuchtturm]] und Tempel des [[Poseidon]] auf [[Kap Sunion]], der Landspitze des Vorgebirges von [[Attika (Landschaft)|Attika]], Seeleuten den Weg nach [[Piräus]] und [[Athen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
326–324 v.&amp;amp;nbsp;Chr. befand sich die Flotte von [[Alexander der Große|Alexander dem Großen]] auf dem Rückweg von [[Indien]] nach [[Mesopotamien]]. Ihr [[Admiral]] [[Nearchos]] benutzte diese Fahrt zu Forschungszwecken. Sein Bericht über diese Fahrt war die erste genauere Kunde aus dem [[Indischer Ozean|Indischen Ozean]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 280 v.&amp;amp;nbsp;Chr. wurde der erste bekannte Leuchtturm, der [[Pharos von Alexandria]], fertiggestellt und war eines der [[Weltwunder|sieben Weltwunder]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 285 v.&amp;amp;nbsp;Chr. entsandte [[Seleukos I.]], König der [[Seleukidenreich|Seleukiden]], den Griechen [[Patrokles (Entdecker)|Patrokles]] zu Erkundung des [[Kaspisches Meer|Kaspischen Meeres]]. Der Grieche [[Eratosthenes]] aus [[Kyrene]] berechnete nach Sonnenstandsmessungen mit einem Sonnenstab ([[Gnomon]]) in [[Alexandria]] und [[Assuan]] die Größe der Erdkugel bereits erstaunlich genau. Eratosthenes vermutete auch, dass der größte Teil der Erdoberfläche von Meeren bedeckt sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Küstenbeschreibungen um ca. 150 v.&amp;amp;nbsp;Chr. ([[Periplus]]) waren eine Zusammenfassung von [[Ptolemäus]]. Für exaktere Angaben fehlten noch die entsprechenden Messgeräte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Marinos von Tyros]] schrieb um 110 n.&amp;amp;nbsp;Chr. ein Werk über die damals bekannte Welt mit 7000 geographischen Positionen von den britischen Inseln bis in den Indischen Ozean. Marinos erwähnte die Reisezeiten für Seefahrer und verarbeitete diese Angaben für seine Breiten- und Längenkreise. [[Claudius Ptolemäus]] bezog sich bei seiner Arbeit auf Marinos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Bericht über Astronomie in China 200 n.&amp;amp;nbsp;Chr., der Sterne aufzählte, wurde auch erwähnt, dass Seeleute zur Navigation einige große Sterne beobachteten. Dies war der erste Hinweis für eine Hochseeschifffahrt, die sich nach dem Sternenstand orientierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste genauere Beschreibung von Seerouten war die &amp;#039;&amp;#039;Stadiasmus maris magni&amp;#039;&amp;#039;, darin wurde um 400 n.&amp;amp;nbsp;Chr. die Küsten, Häfen und Ansteuerungspunkte beschrieben und enthielten bereits Entfernungsangaben in Tagesleistungen bei durchschnittlichen Segel- und Ruderfahrten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wikinger]] entwickelten bereits im frühen Mittelalter einen [[Sonnenkompass]] zur Bestimmung der Himmelsrichtungen aufgrund des Sonnenstandes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Wissenschaftlern wird der Einsatz von [[Sonnenstein (Wikinger)|Sonnensteinen]] als [[Polarisationsfilter]] durch navigierende Wikinger des 9. bis 11. Jahrhunderts diskutiert, um am trüben Himmel des Polarkreises den Sonnenstand anpeilen zu können.&amp;lt;ref&amp;gt;Ramón Hegedüs et al.: &amp;#039;&amp;#039;Could Vikings have navigated under foggy and cloudy conditions by skylight polarization? On the atmospheric optical prerequisites of polarimetric Viking navigation under foggy and cloudy skies.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Proc. R. Soc. A&amp;#039;&amp;#039;, Band 463, Nr. 2080, 2007, S. 1081–1095, [[doi:10.1098/rspa.2007.1811]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:San Marco-00.jpg|mini|180px|Campanile di San Marco]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;[[Markusturm (Venedig)|Campanile di San Marco]]&amp;#039;&amp;#039; mit ca. 98 Metern Höhe wurde um 1150 in Venedig errichtet. Der Markusturm ist gleichzeitig Ansteuerungspunkt der Schiffe. Bei Tage glänzt seine vergoldete Spitze, bei Nacht wird oben ein Licht angezündet, damit der Markusturm als [[Leuchtturm]] dient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der deutsche Astronom und Mathematiker [[Regiomontanus]] veröffentlichte 1475 seine astronomischen Tafeln für die Jahre 1475 bis 1506. Diese „[[Ephemeriden]]“ genannten Tafeln zeigten den Stand der Gestirne bezogen auf die Erde zu jedem beliebigen Zeitpunkt. Für die Hochseeschifffahrt waren diese Ephemeriden zur Ortsbestimmung unentbehrlich und ermöglichten erst die Entdeckungsfahrten quer über die Ozeane. Der Mönch &amp;#039;&amp;#039;Felix Faber&amp;#039;&amp;#039; kehrte 1483 von einer [[Wallfahrt|Pilgerfahrt]] aus dem [[Heiliges Land|Heiligen Land]] zurück und beschrieb die Schiffsführung eines Mittelmeerschiffes. Der Steuermann (Pilot) verfügte bereits über einen Kompass neben dem Mast und über einen zweiten auf der Poop ([[Achtern|Achterdeck]]), [[Seekarte]]n, sowie über Instrumente, die nicht genauer beschrieben sind. Ferner beobachtete der Steuermann die Sterne, die [[Windrichtung]], die Fische und die Farbe des Wassers (so genannte „Augapfelnavigation“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einführung des [[Astrolabium]]s um 1500 und des [[Jakobstab]]s ermöglichten die astronomischen Berechnungen der Breite eines Ortes auf See, was das Wiederfinden einmal entdeckter Inseln und bei Meeresüberquerungen der Küste ermöglichte. Erst die Erfindung des [[Sextant]]en und des [[Längenuhr|Schiffschronometers]] (1764) löste das Problem der Ortsbestimmung auf See einigermaßen, so dass die [[Geographische Koordinaten|geographischen Koordinaten]] eines Orts bestimmt werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grundlagen der Organisation ==&lt;br /&gt;
In der Nautik ist die Organisation auf der Brücke für die Steuerung des Schiffes von hoher Bedeutung. Ein zentrales Element ist die [[Seemannschaft]]. Sie besteht aus dem [[Kapitän]] und den Offizieren. Ein Offizier mit Befehlsgewalt ist der wachhabende Offizier. Die Arbeit im Team erfolgt auf der Basis internationaler Regeln. Diese sind im [[Bridge Procedure Guide]] festgelegt und werden als [[Bridge Resource Management]] oder als [[Maritime Resource Management]] angewendet. Die Reedereien bemühen sich gemeinsam mit der IMO um eine international einheitliche Praxis. Weitere wichtige Bestimmungen sind die [[Kollisionsverhütungsregeln]], die Bestimmungen für das sichere Gehen einer [[Wache (Schifffahrt)|Seewache]] nach dem [[STCW-Übereinkommen|STCW Code]], das [[Ship Management System]] nach dem ISM Code, interne Anordnungen und die Regeln guter Seemannschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;Bernhard Berking, Werner Huth: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Nautik – Navigatorische Schiffsführung.&amp;#039;&amp;#039; 1. Auflage. Seehafen Verlag, 2010, S. 11–44&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wissenschaftliche Fachgebiete ==&lt;br /&gt;
Die Nautik bezieht mehrere wissenschaftliche Disziplinen ein. Dazu gehören die [[Geographie]], die [[Meereskunde|Ozeanografie]], die [[Meteorologie]] und die [[Chemie]]. Die Reisezeiten können durch [[Meer|Meeres-]] oder [[Gezeiten|Gezeitenströmungen]] beeinflusst werden. In die Reiseplanung muss einbezogen werden, ob es sich bei der Zielregion um eine [[Polarregion]] oder die [[Tropen]] handelt. Die Crew auf der Brücke muss kritische Situationen vorhersehen und auf sie reagieren können. Als Wetterphänomene können [[Hochdruckgebiet|Hoch-]] und [[Tiefdruckgebiet]]e, [[Gewitter]], [[Tornado|Wasserhosen]], [[Passat (Windsystem)|Passate]], [[Tropischer Wirbelsturm|Tropische Wirbelstürme]], Polar Lows und [[Meereis]] auftreten.&amp;lt;ref&amp;gt;Bernhard Berking, Werner Huth: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Nautik – Navigatorische Schiffsführung.&amp;#039;&amp;#039; 1. Auflage. Seehafen Verlag, 2010, S. 247–299&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Navigation ==&lt;br /&gt;
Ein bedeutender Teil der Nautik ist die [[Navigation]] – der Einsatz geeigneter Mittel, um ein Schiff sicher zum Ziel zu führen. Diese Aufgabe setzt sich aus verschiedenen Unteraufgaben zusammen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bestimmung des [[Ortsbestimmung|Schiffsortes]],&lt;br /&gt;
* Bestimmung der Geschwindigkeit und des Kurses [[Geschwindigkeit und Kurs über Grund|über Grund]] und [[Fahrt und Kurs durchs Wasser|im Wasser]],&lt;br /&gt;
* Planung der [[Route|Reiseroute]] unter Berücksichtigung der geographischen, meteorologischen und ozeanografischen Bedingungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bestimmung des Ortes, des gefahrenen Kurses und der Geschwindigkeit können durch [[Astronomische Navigation|astronomische]] oder [[terrestrische Navigation]] oder auch durch elektronische Navigation erfolgen. Auch [[Koppelnavigation|Koppeln]] ist möglich. Das Koppeln war in früheren Zeiten, wenn es keine Landsicht gab, im laufenden Schiffsbetrieb die Methode, die zurückgelegte Strecke und damit die gefahrene Geschwindigkeit und den gefahrenen Kurs zu ermitteln. Diese Methode ist aber ungenau, da hier die Fahrt durchs Wasser und der Kurs durchs Wasser bestimmt wird, jedoch nicht die Fahrt oder der Kurs über Grund. Heutzutage werden die Position, der Kurs und die Geschwindigkeit mittels [[Global Positioning System|GPS]] bzw. [[Differential Global Positioning System|DGPS]] bestimmt. GPS bzw. DGPS sind die wesentlichen Systeme der elektronischen Navigation. Weitere Systeme mit grafischen Displays sind [[Electronic Chart Display and Information System|ECDIS]], [[Radar]] und [[Automatic Identification System|AIS]].&amp;lt;ref&amp;gt;Bernhard Berking, Werner Huth: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Nautik – Navigatorische Schiffsführung.&amp;#039;&amp;#039; 1. Auflage. Seehafen Verlag, 2010, S. 139–217&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nautische Instrumente ==&lt;br /&gt;
* [[Lot (Schifffahrt)]]&lt;br /&gt;
* [[Kompass]]&lt;br /&gt;
* [[Sextant]]&lt;br /&gt;
* [[Quadrant (Astronomie)|Quadrant]]&lt;br /&gt;
* [[Oktant]]&lt;br /&gt;
* [[Stundenglas]] (Sandglas)&lt;br /&gt;
* [[Längenuhr]]&lt;br /&gt;
* [[Astrolabium]]&lt;br /&gt;
* [[Jakobsstab]]&lt;br /&gt;
* [[Numisnautik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung ==&lt;br /&gt;
{{Redundanztext&lt;br /&gt;
|3=Nautik#Ausbildung&lt;br /&gt;
|4=Nautischer_Offizier#Ausbildung&lt;br /&gt;
|2=Februar 2023|1=[[Benutzer:Majus012|Marius]] ([[Benutzer Diskussion:Majus012|Diskussion]]) 13:48, 2. Feb. 2023 (CET)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Staatslastig|DE&lt;br /&gt;
| Betrifft = Abschnitt&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausbildung zum Nautiker erfolgt bei der Marine oder an [[Seefahrtschule]]n beziehungsweise [[Fachhochschule]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausbildungszeit schließt man an der Seefahrtschule mit dem Befähigungszeugnis (Patent) zum Staatlich geprüften Nautiker ab und beträgt insgesamt zwei Jahre reine Ausbildungszeit. Viele Nautiker haben zuvor eine Ausbildung zum [[Schiffsmechaniker]] durchlaufen, ansonsten ist auch hier eine Praxiszeit von 12 Monaten vorgeschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Fachhochschule dauert die Ausbildung länger. Hier wird eine Praxiszeit von mindestens 12 Monaten an Bord von [[Seeschiff]]en gefordert, und man schließt als Dipl. Wirt. Ing. f. Seeverkehr ab ([[Hochschule Bremen]]). Die Regelstudienzeit beträgt acht Semester, inklusive der Praxissemester.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der [[Hochschule Wismar]], Bereich Seefahrt in [[Warnemünde]] schlossen alle Absolventen, welche bis einschließlich 2005 immatrikuliert wurden, mit dem Grad Dipl.-Ing.(FH) ab. Die Studienzeit betrug 9 Semester, sofern noch keine Seefahrpraxis vorlag. Konnten mindestens 12 Monate Seefahrtzeit nachgewiesen werden, reduzierte sich das Studium auf 7 Semester.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtliche Grundlagen ==&lt;br /&gt;
In die Arbeit eines Kapitäns und der Offiziere fließen juristische Grundlagen des [[Seeverkehrsrecht]]s, des [[Arbeitsrecht (Deutschland)|Arbeitsrechts]] und des [[Privatrecht]]s ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Bernhard Berking, Werner Huth: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Nautik – Navigatorische Schiffsführung.&amp;#039;&amp;#039; 1. Auflage. Seehafen Verlag, 2010, S. 319–357&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Aeronautik]]&lt;br /&gt;
* [[Astronautik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4041447-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4041447-4|LCCN=sh85090425|NDL=00566245}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nautik| ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[it:Nautica]]&lt;br /&gt;
[[pt:Náutica]]&lt;br /&gt;
[[ru:Морская навигация]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wikitarisch</name></author>
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