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	<title>Naum Isaakowitsch Eitingon - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-20T19:57:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Naum_Isaakowitsch_Eitingon&amp;diff=2078286&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Frank C. Müller: + Bild.</title>
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		<updated>2025-10-06T20:41:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ Bild.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Nahum Eitingon.png|mini|Naum Eitingon]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Naum Isaakowitsch Eitingon&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{RuS|Наум Исаакович Эйтингон}}, auch &amp;#039;&amp;#039;Nachum Eitingon&amp;#039;&amp;#039;; * {{JULGREGDATUM|18|12|1899|Link=1}} in [[Schklou|Schklow]] im [[Gouvernement Mogiljow]], [[Russisches Kaiserreich]] (heute [[Belarus]]); † [[3. Mai]] [[1981]] in [[Moskau]]) war ein [[Sowjetunion|sowjetischer]] Geheimdienstoffizier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Eitingon entstammte einer Familie jüdischer Kaufleute, sein Vater war Leiter der Buchhaltung einer Fabrik. Nachdem Naum die sieben Klassen der Realschule in [[Mahiljou|Mogiljow]] besucht hatte, beschloss er im März 1917 eine Stelle bei der lokalen Verwaltungsbehörde für Statistik anzunehmen, die er allerdings bald aufgab. Nach der [[Oktoberrevolution]] wurde er zum Mitarbeiter des Büros für Lebensmittelbeschaffung bei der Stadtverwaltung von Mogiljow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1919 trat er der [[Kommunistische Partei Russlands (Bolschewiki)|Kommunistischen Partei]] bei. Seit 1920 arbeitete er in verschiedenen Positionen beim Geheimdienst [[Tscheka]], leitete die Bekämpfung von als „Banden“ bezeichneten Überresten der [[Weiße Armee|Weißen Armee]] im Gouvernement [[Gomel]] und später in [[Baschkirien]]. Von 1923 bis 1926 studierte er Orientalistik und [[Sinologie]] an der Militärakademie der [[Rote Armee|Roten Armee]] in Moskau und wurde nach dem erfolgreichen Abschluss seines Studiums als [[Resident (Nachrichtendienst)|Resident]] des sowjetischen Auslandsgeheimdienstes im Range eines Konsuls zuerst nach [[Peking]] und dann nach [[Harbin]] entsandt, wo er bis zur Zerschlagung des sowjetischen Konsulats im Jahre 1929 blieb. Während seiner Dienstzeit in China war er unter anderem an den Intrigen und der Absetzung des faktisch als Diktator regierenden Marschalls [[Zhang Zuolin]] durch seinen Rivalen [[Chiang Kai-shek]] beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach entsandte man Eitingon als Residenten an die sowjetische diplomatische Vertretung in [[Istanbul]], wo er die Aufgabe hatte, verlässliche Informationen über die Pläne von Großbritannien und Frankreich im [[Naher Osten|Nahen Osten]] zu sammeln. Um keinen Verdacht bei den türkischen Behörden zu erregen, arbeitete Eitingon dort offiziell als Attaché unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Leonid Naumow&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Nach der Flucht des Leiters der Residentur der [[OGPU]] im Nahen Osten, [[Grigori Sergejewitsch Agabekow]], wurde die Residentur in Istanbul sofort geschlossen und alle Mitarbeiter zurück nach Moskau beordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1931 war Eitingon unter seinem Pseudonym Leonid Naumow Mitarbeiter der Auslandsabteilung des sowjetischen Geheimdienstes, dann Leiter der 8. Unterabteilung, die für Frankreich und Belgien zuständig war. 1933 wurde er zum Leiter der 1. Unterabteilung, die für die USA zuständig war, befördert; er war mehrmals in den Vereinigten Staaten gewesen, wobei vermutet wird, dass er dort einen erheblichen Beitrag zum Ausbau des Spionagenetzes geleistet haben könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Spanischer Bürgerkrieg|Spanischen Bürgerkrieg]] war Eitingon als General &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Leonid Kotow&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; für die Verfolgung und Ermordung von [[Trotzkismus|Trotzkisten]] verantwortlich. Er war Stellvertreter des Leiters der Residentur des sowjetischen Geheimdienstes in Spanien, [[Alexander Michailowitsch Orlow|Alexander Orlow]], und in dieser Funktion für den Aufbau der spanisch-republikanischen Geheimdienste und die Ausbildung des Personals verantwortlich. Nach der Flucht des General Orlow in den Westen wurde er zum Leiter der Residentur, allerdings wurde seine wichtigste Aufgabe die Organisation der Evakuierung sowjetischer „Spezialisten“ aus Spanien, da die Niederlage der Republikaner unmittelbar bevorstand. Anfang 1940 wurde er zum illegalen Residenten des sowjetischen Geheimdienstes in [[Paris]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit [[Pawel Anatoljewitsch Sudoplatow|Pawel Sudoplatow]] organisierte Eitingon 1940 die Ermordung [[Leo Trotzki]]s in Mexiko. Als Attentäter wählte er [[Ramón Mercader]] aus, den Sohn seiner Geliebten [[Caridad Mercader]]. Nach dem gelungenen Attentat entkam Eitingon, der die Ausführung unmittelbar vor Ort in Mexiko überwacht hatte, und kehrte Anfang 1941 nach Moskau zurück, wo er „für seine Verdienste vor dem Staat“ den [[Leninorden]] verliehen bekam. Im Mai 1941 wurde er darüber hinaus zum stellvertretenden Leiter der 1. Abteilung des Volkskommissariats für Staatssicherheit (NKGB) der Sowjetunion ernannt. Während des [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Großen Vaterländischen Krieges]] war er zusammen mit Sudoplatow einer der Organisatoren der [[Sowjetische Partisanen|Partisanenbewegung]] im Hinterland der deutschen Besatzungstruppen und zeichnete für mehrere Sabotageakte gegen die Nachschublinien der [[Wehrmacht]] an der Ostfront verantwortlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Ende 1946 bis Anfang 1947 wurde Eitingon auf persönlichen Befehl [[Josef Stalin]]s hin zum Verantwortlichen für die Ausbildung und den Aufbau der Geheimdienste der künftigen kommunistischen China-Regierung unter [[Mao Zedong]] ernannt. Bereits in wenigen Monaten erfolgte die Ernennung Eitingons zum stellvertretenden Leiter des sogenannten „Büro Nr.1“ des Ministeriums für Staatssicherheit der UdSSR, das für die Vorbereitung und Durchführung von Diversions- und Sabotageakten zuständig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eitingon wurde 1951 im Zuge der Kampagne gegen die „[[Wurzelloser Kosmopolit|wurzellosen Kosmopoliten]]“, die offensichtlich antisemitisch war, verhaftet und erst nach dem Tod Stalins im März 1953 auf Befehl von [[Lawrenti Beria]], mit dem er befreundet war, freigelassen und zum stellvertretenden Leiter der 9. Abteilung des Innenministeriums der UdSSR ernannt. Nach der Verhaftung Berias im Juli 1953 wurde auch Eitingon festgenommen und nach mehreren Jahren im Gefängnis erst 1957 in einem Geheimverfahren wegen „Verrats“ zu 12 Jahren Freiheitsstrafe verurteilt. Nach der Absetzung von [[Nikita Sergejewitsch Chruschtschow|Nikita Chruschtschow]] wurde Eitingon vorzeitig freigelassen und arbeitete seit 1965 als Redakteur beim Verlag &amp;#039;&amp;#039;Meschdunarodnye otnoschenija&amp;#039;&amp;#039; (deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Internationale Beziehungen&amp;#039;&amp;#039;). Erst 1992 wurde sein Verfahren im Zuge der Überprüfung von Verbrechen des kommunistischen Systems in der Sowjetunion wiederaufgerollt und er aus Mangel an Beweisen posthum rehabilitiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Vadim Abramov: &amp;#039;&amp;#039;Evrei v KGB. Palatschi i zertwy&amp;#039;&amp;#039;. Moskau, 2005 [deutsch: Juden im KGB. Henker und Opfer].&lt;br /&gt;
* [[Mary-Kay Wilmers]]: &amp;#039;&amp;#039;The Eitingons : A Twentieth-Century Story&amp;#039;&amp;#039;. Faber and Faber, London 2009, Ausgabe 2010, ISBN 978-0-571-23473-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Naum Eitingon}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://slovari.yandex.ru/~%D0%BA%D0%BD%D0%B8%D0%B3%D0%B8/%D0%93%D1%83%D0%BC%D0%B0%D0%BD%D0%B8%D1%82%D0%B0%D1%80%D0%BD%D1%8B%D0%B9%20%D1%81%D0%BB%D0%BE%D0%B2%D0%B0%D1%80%D1%8C/%D0%AD%D0%B9%D1%82%D0%B8%D0%BD%D0%B3%D0%BE%D0%BD%20%D0%9D%D0%B0%D1%83%D0%BC%20%D0%98%D1%81%D0%B0%D0%B0%D0%BA%D0%BE%D0%B2%D0%B8%D1%87/ | archive-is=20121221175442 | text=Artikel im Российский гуманитарный энциклопедический словарь}}, abgerufen am 13. September 2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=131667998|LCCN=no2004032984|VIAF=6072484}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Eitingon, Naum Isaakowitsch}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Agent (Nachrichtendienst)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (NKWD)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Spanischen Bürgerkrieg (Sowjetunion)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Partisanenkrieg im Zweiten Weltkrieg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Leninordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verurteilte Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sowjetbürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Belarusse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1899]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1981]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Eitingon, Naum Isaakowitsch&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Эйтингон, Наум Исаакович (russisch)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=sowjetischer Geheimdienstoffizier&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. Dezember 1899&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Schklou|Schklow]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. Mai 1981&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Moskau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Frank C. Müller</name></author>
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