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	<title>Naturns - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Naturns&amp;diff=198560&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mai-Sachme am 18. April 2026 um 14:03 Uhr</title>
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		<updated>2026-04-18T14:03:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Südtirol&lt;br /&gt;
| Name = Naturns&lt;br /&gt;
| AndereNamen = {{itS|&amp;#039;&amp;#039;Naturno&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
| BZG = Burggrafenamt (Bezirksgemeinschaft){{!}}Burggrafenamt&lt;br /&gt;
| EinwohnerVZ = 5492&lt;br /&gt;
| VZJahr = 2011&lt;br /&gt;
| ProzDeutsch = 95,78&lt;br /&gt;
| ProzItal = {{0}}4,06&lt;br /&gt;
| ProzLad = {{0}}0,17&lt;br /&gt;
| Breitengrad = 46/39//N&lt;br /&gt;
| Längengrad = 11/00//E&lt;br /&gt;
| Höhe1 = 518&lt;br /&gt;
| Höhe2 = 3081&lt;br /&gt;
| HöheZ = 528&lt;br /&gt;
| Fläche = 67,0&lt;br /&gt;
| Dauersiedlungsraum = 13,8&lt;br /&gt;
| Fraktionen = &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Naturns&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, [[Staben]], [[Tabland]], [[Tschirland]]&lt;br /&gt;
| Nachbargemeinden = [[Algund]], [[Kastelbell-Tschars]], [[Lana (Südtirol)|Lana]], [[Partschins]], [[Plaus]], [[St. Pankraz (Südtirol)|St. Pankraz]], [[Schnals]], [[Ulten]]&lt;br /&gt;
| Partnergemeinde = [[Axams]] ([[Österreich|A]]), [[Rhein-Pfalz-Kreis]] ([[Deutschland|D]]), [[Mutterstadt]] ([[Deutschland|D]]), [[Schloß Holte-Stukenbrock]] ([[Deutschland|D]])&lt;br /&gt;
| Postleitzahl = 39025&lt;br /&gt;
| Vorwahl = 0473&lt;br /&gt;
| ISTAT = 021056&lt;br /&gt;
| Steuernummer = 00449290212&lt;br /&gt;
| JahrBürgermeister = 2025&lt;br /&gt;
| Bürgermeister = Zeno Christanell&lt;br /&gt;
| Karte = Naturns in Südtirol - Positionskarte.svg&lt;br /&gt;
| Wappen = Naturno-Stemma.svg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Naturns&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([{{IPA|naˈtʊrns}}]; [[Italienische Sprache|italienisch]] &amp;#039;&amp;#039;Naturno&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[italien]]ische [[Marktgemeinde]] mit {{EWZ|IT|021056}} Einwohnern (Stand {{EWD|IT|021056}}) im [[Vinschgau]] in [[Südtirol]], circa 15 Kilometer von [[Meran]] entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt ist Naturns als Tourismusort, eine weitere wichtige Einnahmequelle ist die Landwirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Blick nach Tschars und Naturns.jpg|mini|Blick auf den Vinschgau bei Naturns von Süden: rechts der Hauptort der Gemeinde, etwa in der Bildmitte der Eingang ins Schnalstal]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Naturns Air2.jpg|mini|Luftansicht des Hauptorts]]&lt;br /&gt;
Naturns befindet sich im unteren [[Vinschgau]]. Aufgrund ihrer Nähe zu [[Meran]] ist die Gemeinde jedoch nicht der [[Bezirksgemeinschaft]] [[Vinschgau (Bezirksgemeinschaft)|Vinschgau]], sondern der Bezirksgemeinschaft [[Burggrafenamt (Bezirksgemeinschaft)|Burggrafenamt]] zugeordnet. Die dörflichen Siedlungen der Gemeinde liegen im breiten Talboden des [[Etschtal]]s. Der Hauptort Naturns ({{Höhe|528}}) befindet sich auf der [[Orographisch links und rechts|orographisch linken]], nördlichen Talseite, [[Staben]] ({{Höhe|550}}) liegt beiderseits der [[Etsch]], [[Tschirland]] ({{Höhe|578}}) und das etwas höher auf demselben [[Schwemmkegel]] positionierte [[Tabland]] ({{Höhe|670}}) sind auf der orographisch rechten Talseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nördlich vom Talboden nimmt die Gemeinde die Hänge des [[Sonnenberg (Vinschgau)|Sonnenbergs]] und einen Teil des Eingangsbereichs des [[Schnalstal]]s ein. Darüber erheben sich Gipfel der zu den [[Ötztaler Alpen]] gerechneten [[Texelgruppe]], die im [[Naturpark Texelgruppe]] unter Schutz gestellt sind und teils über {{Höhe|3000}} Höhe erreichen (etwa an der [[Kirchbachspitze]] und der [[Zielspitze]]). Gegenüber auf der anderen Talseite steigen die Hänge des [[Nördersberg]]s zum [[Zufrittkamm]] der [[Ortler-Alpen]] empor. Überragt wird hier das Gemeindegebiet, das auch den Bergrücken des [[Vigiljoch]]s erreicht, von der [[Naturnser Hochwart]] ({{Höhe|2608}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Urgeschichte ===&lt;br /&gt;
Die erste Anwesenheit des Menschen in Naturns bzw. auf dem Naturnser Gemeindegebiet lässt sich durch [[Silexabschläge]] aus der Periode des [[Mesolithikum]]s nachweisen, die 1984 auf dem Jochübergang zwischen Naturns und [[Ulten]] entdeckt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch aus dem darauffolgenden [[Neolithikum]] wurden 1958 unter einem auffälligen Felsdach am Sonnenhang ob Kompatsch mehrere Silexabschläge und [[Feuerstein|Silexgeräte]] entdeckt, die auf einen [[Jägerunterschlupf]] schließen lassen. Im [[Volksmund]] als „Neuräutl“ bekannt, wird von der Gemeinde Naturns eine Aufwertung der Fundstelle angestrebt, u.&amp;amp;nbsp;a. durch eine archäologische Untersuchung, die die These bestätigen soll, dass die gefundene Silici nicht aus dem Neolithikum, sondern aus dem [[Paläolithikum]] stammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siedlungsbefunde aus jener Zeit liegen im Naturnser Gemeindegebiet nicht vor, jedoch lag am nahegelegenen Burghügel von [[Schloss Juval]] eine bedeutende neolithische Siedlung, von der jedoch nur mehr Silexfunde und eine große Anzahl von [[Keramik]]überresten aus der Zeit der [[Vasi-a-bocca-quadrata-Kultur]] zeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühgeschichte ===&lt;br /&gt;
Durch vom ehemaligen Landesdenkmalpfleger Lorenzo Dal Rì geleitete Ausgrabungen konnte auch eine durchgehende Besiedlung des Naturnser Gemeindegebietes in der [[Bronzezeit]] erwiesen werden. Bei [[Grabung]]en nahe dem Eingang zum [[Schnalstal]] kamen hierbei [[Siedlungsbefund]]e und [[Keramik]] aus der Bronzezeit zum Vorschein. Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang die verhältnismäßig hohe Fundfrequenz der Bronzezeit auf dem nahen Juvaler Burghügel bzw. [[Tarsch (Latsch)|Tarsch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:ProkulsFresken.JPG|mini|Teilansicht der Fresken aus dem 7. Jahrhundert in der Prokulus-Kirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über dem westlichen Dorfausgang erkennt man am Sonnenberg deutlich zwei Geländestufen, die „obere“ und die „untere“ [[Wallburg]]. Durch den Nachweis von [[Trockenmauer]]n, die im Zuge des Elektrizitätswerk-Baus zerstört wurden, kann eine wohl [[eisenzeit]]liche Nutzung der strategisch gut gelegenen Geländestufen vermutet werden. Interessant ist vor allem der Zusammenhang mit einer Richtung Inneres Schnalstal gelegenen Felskuppe (lokal „Bürgele“, „Kleine Burg“, genannt), auf der ebenfalls Mauerreste nachgewiesen wurden und die eine einwandfreie Sicht sowohl ins Schnalstal als auch auf die Wallburg in Naturns bietet. Ob es einen Verbindungsweg zwischen dem Schnalstal und der Wallburg gab, ist nicht erwiesen, jedoch konnte ein [[Altstraße|Altweg]], der die Naturnser Talebene mit der unteren Wallburg praktisch ohne Kurve und in gleich bleibender Steigung verband, nachgewiesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Antike ===&lt;br /&gt;
Im Zuge des [[Alpenfeldzug]]es des [[Drusus]] 15. v. Chr. unter der Herrschaft Kaiser [[Augustus]]’ wurde die örtliche Bevölkerung der [[Venostes]] – diese Bezeichnung taucht auf dem römischen Siegesdenkmal in [[La Turbie]] auf – dem römischen Reich einverleibt. Durch den Fund eines römischen [[Meilenstein]]s in der Nachbargemeinde [[Rabland]], kann man sehr sicher davon ausgehen, dass die berühmte römische [[Via Claudia Augusta]] auch an Naturns vorbeiführte (trotz immer noch nicht abgeschlossenen Forschungen bezüglich des genauen Verlaufes). Konkrete [[Befund (Archäologie)|Befunde]] aus der Römerzeit fehlen in Naturns, jedoch konnte unter dem Fundament der Kirche [[St. Prokulus (Naturns)|St. Prokulus]] bei Ausgrabungen 1985/86 der Grundriss eines spätantiken Gebäudes nachgewiesen werden. Eine genaue Rekonstruktion der Struktur ist trotz Brandflecken einer Herdstelle, Pfostenlöchern und einiger verziegelter Stellen nicht möglich. Verbrannte Kleintierknochen, [[Lavez]]gefäße, Spinnwirtel und das Bruchstück eines bronzenen Körbchenohrringes lassen eine [[Datierung]] der Struktur um 600 n. Chr. zu. In die abgebrannte [[Ruine]] dieses Hauses wurden Bestattungen eingebracht, die [[Stratigraphie (Archäologie)|stratigraphisch]] einwandfrei nachweisbar aber vor dem Bau der St.-Prokulus-Kirche geschahen. Mit dem Bau der Kirche zwischen 630 und 650 (erste Phase) wurden diese Bestattungen durch den Bau der Westmauer gestört, bzw. andere Bestattungen an jener Stelle wurden wohl entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Im [[Hochmittelalter]] erscheint die Siedlung auf den ersten Schriftzeugnissen. Naturns wurde in einer Urkunde aus dem Jahr 1158 als „Nocturnis“ erstmals schriftlich erwähnt. 1182 ist „Naturnes“ verschriftlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Naturns gehörte bis zum Ende des Ersten Weltkriegs zum [[Gerichtsbezirk Meran]] und war Teil des [[Bezirk Meran|Bezirks Meran]]. 1928 wurde die Gemeinde Naturns um die bis dato eigenständigen [[Staben]] und [[Tabland]] vergrößert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsname ==&lt;br /&gt;
Herkunft und Ausgangswort des Ortsnamens lassen sich mit dem Erstbeleg „Nocturnis“ nicht eindeutig [[Rekonstruktion (Sprachwissenschaft)|rekonstruieren]]. Es kann {{laS|nocturnus}} „nächtlich“ (im Sinne von „nächtlicher Weideplatz des Viehs“) zugrunde liegen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Diether Schürr |Titel=Tiroler Toponyme und das Zeugnis venetischer Inschriften |Ort=Heidelberg |Datum=2005 |Reihe=Beiträge zur Namensforschung |BandReihe=40 |Seiten=435}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Andere sehen den zweiten Beleg „Naturnes“ als den ursprünglichen an und stellen den Ortsnamen zu [[Natters]], das auf einen [[Indogermanische Ursprache|indogermanischen]] Wortstamm &amp;#039;&amp;#039;*natra-&amp;#039;&amp;#039; in der Bedeutung „Feuchtgebiet“ zurückgehen könnte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Peter Anreiter]] |Titel=Zur Methodik der Namendeutung: mit Beispielen aus dem Tiroler Raum |Herausgeber=Institut für Sprachwissenschaft der Universität Innsbruck |Ort=Innsbruck |Datum=1997 |Reihe=Innsbrucker Beiträge zur Kulturwissenschaft |BandReihe=17 |ISBN=3851241843 |Seiten=140}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Bürgermeister seit 1952:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.gvcc.net/gemeindeamt/html/GEMEINDEN50-Jahre-dt.pdf | titel=Die Bürgermeister der Gemeinden Südtirols seit 1952 | werk=Festschrift 50 Jahre Südtiroler Gemeindenverband 1954–2004 | hrsg=[[Südtiroler Gemeindenverband]] | seiten=139–159 | zugriff=2015-11-16 | format=PDF; 15 MB }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Franz Christanell: 1952–1960&lt;br /&gt;
* Wilhelm Lesina: 1960–1965&lt;br /&gt;
* Peter Gritsch: 1965–1969&lt;br /&gt;
* Artur Lesina Debiasi: 1969–1977&lt;br /&gt;
* Walter Weiss: 1977–2005&lt;br /&gt;
* Andreas Heidegger: 2005–2020&lt;br /&gt;
* Zeno Christanell: seit 2020&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Naturns ist gemäß den erhobenen [[Ethnischer Proporz (Südtirol)|Sprachgruppenzugehörigkeitserklärungen bzw. Sprachgruppenzuordnungserklärungen]] eine weitgehend deutschsprachige Gemeinde. Als Berechnungsgrundlage der folgenden Prozentwerte wurden die gültigen Erklärungen von Personen mit italienischer Staatsbürgerschaft herangezogen.&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align: right;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ style=&amp;quot;padding-bottom:1em&amp;quot; |Verteilung nach Sprachgruppenzugehörigkeits- bzw. Sprachgruppenzuordnungserklärungen&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Sprache !! 1981&amp;lt;ref name=&amp;quot;astat1981&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://astat.provinz.bz.it/de/aktuelles-publikationen-info.asp?news_action=300&amp;amp;news_image_id=899072|titel=Volkszählung 1981 – Die amtliche Bürgerzahl und die Sprachgruppen in Südtirol nach Gemeinde und Bezirk|hrsg=[[Landesinstitut für Statistik der Autonomen Provinz Bozen – Südtirol]]|datum=1983-03|zugriff=2024-12-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; !! 1991&amp;lt;ref name=&amp;quot;astat2001&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://astat.provinz.bz.it/downloads/mit17_02.pdf|titel=Volkszählung 2001 – Berechnung des Bestandes der drei Sprachgruppen in der Provinz Bozen-Südtirol|hrsg=[[Landesinstitut für Statistik der Autonomen Provinz Bozen – Südtirol]]|datum=2002-08|zugriff=2024-12-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; !! 2001&amp;lt;ref name=&amp;quot;astat2001&amp;quot; /&amp;gt; !! 2011&amp;lt;ref name=&amp;quot;astat2024&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://astat.provinz.bz.it/de/aktuelles-publikationen-info.asp?news_action=300&amp;amp;news_image_id=1160209|titel=Ergebnisse Sprachgruppenzählung 2024 – Berechnung des Bestandes der drei Sprachgruppen in der Autonomen Provinz Bozen - Südtirol|hrsg=[[Landesinstitut für Statistik der Autonomen Provinz Bozen – Südtirol]]|datum=2024-12|zugriff=2024-12-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  !! 2024&amp;lt;ref name=&amp;quot;astat2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Deutsch&lt;br /&gt;
| 97,32 %&lt;br /&gt;
| 97,03 %&lt;br /&gt;
| 97,07 %&lt;br /&gt;
| 96,83 %&lt;br /&gt;
| 95,78 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Italienisch&lt;br /&gt;
| 2,66 %&lt;br /&gt;
| 2,88 %&lt;br /&gt;
| 2,89 %&lt;br /&gt;
| 3,04 %&lt;br /&gt;
| 4,06 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Ladinisch&lt;br /&gt;
| 0,03 %&lt;br /&gt;
| 0,09 %&lt;br /&gt;
| 0,04 %&lt;br /&gt;
| 0,14 %&lt;br /&gt;
| 0,17 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Für den [[Kraftverkehr]] ist die Gemeinde in erster Linie durch die [[Strada Statale 38 dello Stelvio|Vinschger Staatsstraße]] erschlossen. Diese wurde im Gemeindegebiet mit zwei im Jahr 2003 eröffneten [[Ortsumgehung|Umfahrungstunnels]] für den Hauptort Naturns und Staben weitgehend neu trassiert. Zugang zur [[Vinschgaubahn]] bieten die Bahnhöfe Naturns und Staben. Zudem durchquert die [[Radroute&amp;amp;nbsp;2 „Vinschgau–Bozen“]] das Gemeindegebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
In der Gemeinde Naturns gibt es Bildungseinrichtungen für die deutsche Sprachgruppe. Zu diesen zählen drei [[Grundschule (Südtirol)|Grundschulen]] (im Hauptort Naturns, in Staben und Tabland) sowie eine [[Mittelschule (Südtirol)|Mittelschule]] im Hauptort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Naturdenkmäler in Naturns}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Naturns - Naturno top view.jpg|mini|Naturns (Nov. 2015)]]&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmäler in Naturns}}&lt;br /&gt;
* [[St. Prokulus (Naturns)|St.-Prokulus-Kirche]]: Bedeutende frühmittelalterliche [[Fresko|Fresken]], gemäß der Datierung von ca. 720–770 sind es die ältesten im deutschsprachigen Kulturraum. Neben der Kirche das St.-Prokulus-Museum (siehe Weblinks).&lt;br /&gt;
* [[Schloss Juval]]: Wohnsitz von [[Reinhold Messner]], enthält u.&amp;amp;nbsp;a. seine [[Tibet]]ika-Sammlung&lt;br /&gt;
* [[Naturpark Texelgruppe]]&lt;br /&gt;
* Jugend- und Erlebnisbahnhof&lt;br /&gt;
* Erlebnisbad Naturns&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Seilbahn ===&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Prokulus, Südwestansicht.jpg|mini|313x313px|St. Prokulus]]&lt;br /&gt;
Die [[Seilbahn Sonnenberg]] fährt von Naturns nach Unterstell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kraftwerk ===&lt;br /&gt;
In Naturns befindet sich auch eines der architektonisch interessantesten Beispiele zeitgenössischer Industriearchitektur, das [[Wasserkraftwerk Naturns]], entworfen von den Architekten Dalla Bona &amp;amp; Zamolo (Bozen) und W. Gutweniger (Meran), in Betrieb genommen 1963. Erbauer bzw. Konstrukteur war Ing. Leo Perwanger.&lt;br /&gt;
Das Triebwasser kommt aus dem [[Vernagt-Stausee]] auf 1689,5 m Meereshöhe. Das Einzugsgebiet umfasst 150 Quadratkilometer. Von dort gelangt es über einen 15 km langen [[Druckstollen]], in den vier Bäche eingeleitet werden, sowie eine zwei Kilometer lange Druckrohrleitung zum Krafthaus. Die Druckrohrleitung verläuft weithin sichtbar am Hang des Naturnser Sonnberges und weist einen Durchmesser von rund 2 m auf. Das Kraftwerk ist als Bau mit vorgespannten Stahlbetonschalen ausgeführt, spiegelt die karge Landschaft der dahinterliegenden Felsformationen wider und verfügt über drei [[Pelton-Turbine|Doppelpeltonturbinen]] der Firmen [[Voith (Unternehmen)|Voith]] und Riva. Zusammen leisten diese maximal 180 MW, bei der enormen Fallhöhe von über 1150 Metern. Es ist das leistungsstärkste Wasserkraftwerk in Südtirol und zählt zu den Kraftwerken mit der weltweit größten Fallhöhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Naturns von der Aussichtsplattform Unterstell.jpg|mini|Naturns mit der Aussichtsplattform Unterstell]]&lt;br /&gt;
* Bike Transalp Challenge (Mountainbike Rennen quer durch die Alpen)&lt;br /&gt;
* [[Ötzi-Alpin-Marathon]] (Triathlon in MTB, Laufen, Skitour)&lt;br /&gt;
* Keramikmarkt Naturns (mit internationaler Beteiligung im 2-Jahresrhythmus am ersten Juniwochenende)&lt;br /&gt;
* Die Nacht der Lichter (alljährliche Sternenküche im Juli)&lt;br /&gt;
* Naturns Lacht! (Internationaler Humorsommer)&lt;br /&gt;
* Rieslingtage (Gourmetherbst in Naturns)&lt;br /&gt;
* Sonnenberger Bauernkuchl (Gourmetherbst in Naturns)&lt;br /&gt;
* [[Törggelen]] am Dorfbrunnen (traditionelles Genuss-Erlebnis, mittwochs im Oktober)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Gemeinde ===&lt;br /&gt;
* [[Simon Ybertracher]] (1694–1772), Barockmaler&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Mit der Gemeinde verbundene Persönlichkeiten === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Raiffeisenkasse Naturns (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Naturns, Plaus und ihre Raiffeisenkasse&amp;#039;&amp;#039;, 1993 ([https://digital.tessmann.it/tessmannDigital/Medium/Seite/22622/1 online]).&lt;br /&gt;
* Mathias Frei: &amp;#039;&amp;#039;St. Prokulus in Naturns&amp;#039;&amp;#039;, Südtirol-Bildverlag, Bozen, ohne Datum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Naturns}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage|Naturns}}&lt;br /&gt;
* [http://www.gemeinde.naturns.bz.it Offizielle Website]&lt;br /&gt;
* {{Landschaftsplan Südtirol|57|Naturns}}&lt;br /&gt;
* {{Tirol Atlas|210056}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Gemeinden Südtirol&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Gemeinden der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4041390-1|LCCN=n/91/89385|VIAF=145086595}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturns| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Südtirol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeinde in Südtirol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1158]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturpark Texelgruppe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Etsch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Ortsname lateinischer Herkunft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mai-Sachme</name></author>
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