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	<title>Naturherd - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Naturherd&amp;diff=1721039&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Uwe Gille: /* Literatur */</title>
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		<updated>2022-11-03T13:10:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Naturherd&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet man in der [[Infektionsbiologie]] ein geografisch begrenztes Gebiet, in denen bestimmte Krankheiten natürlich vorkommen und in denen sich ein [[ökologisches Gleichgewicht]] zwischen [[Krankheitserreger]], empfänglichen [[Wirt (Biologie)|Wirten]] und Überträgern entwickelt hat. Naturherde entwickeln sich vor allem für von [[Zecken]] oder [[Insekten]] übertragene Krankheiten wie [[Frühsommer-Meningoenzephalitis]], [[Babesien|Babesiosen]] und [[Piroplasmose]]n. Ein Naturherd entwickelt sich, wenn ein  bestimmter Landschaftstyp als geeigneter Lebensraum für Überträger und infektionsanfällige Menschen oder Tiere notwendig ist. Der Begriff wurde 1939 durch Pavloski geprägt. Ein Naturherd ist wie auch die [[Endemie]] oder [[Enzootie]] durch eine erhöhte [[Prävalenz]] und [[Inzidenz (Epidemiologie)|Inzidenz]] gekennzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Naturherdinfektionen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; zeichnen sich häufig dadurch aus, dass es aufgrund der hohen Durchseuchung zu einer primären [[Infektion#Symptomauffälligkeit bzw. Abwehrkraft des Organismus|Latenz]] gegenüber dem Krankheitserreger kommt, Infektionen also zumeist ohne klinische Symptome („stumm“) oder nur mit geringen Krankheitszeichen verlaufen. Dadurch wird eine stete Weitergabe der Erreger auf empfängliche Tiere und Überträger gewährleistet und der Infektionszyklus aufrechterhalten. Gelangen jedoch andere empfängliche Wirte in diese Region, so sind sie der Erkrankung schutzlos ausgeliefert, da das [[Immunsystem]] auf den Erreger nicht schnell genug reagieren kann. Sie entwickeln dann – im Gegensatz zur einheimischen Population – schwere Krankheitsbilder. Diese Erkrankungen werden auch als „Reisekrankheiten“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Theodor Hiepe]]: &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Parasitologie: Mit den Grundzügen der Immunologie, Diagnostik und Bekämpfung&amp;#039;&amp;#039;. Georg Thieme Verlag, Stuttgart 2006, ISBN 978-3-83-044101-4, S.&amp;amp;nbsp;23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Infektiologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Immunologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Uwe Gille</name></author>
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