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	<title>Naturfarbstoffe - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T13:51:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Naturfarbstoffe&amp;diff=369397&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ah am 2. Februar 2025 um 07:01 Uhr</title>
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		<updated>2025-02-02T07:01:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Isatis tinctoria habitus.jpg|mini|Aus Färberwaid (&amp;#039;&amp;#039;Isatis tinctoria&amp;#039;&amp;#039;) wurde früher kommerziell Indigo gewonnen.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Indigo plant extract sample.jpg|mini|Indigo, natürlich]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Alizarin-sample.jpg|mini|Probe von Alizarin]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Naturfarbstoffe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind organische [[Farbstoff]]e pflanzlichen oder tierischen Ursprungs. Umgangssprachlich werden mitunter auch natürlich vorkommende [[Pigment#Anorganische Pigmente|anorganische Pigmente]] als Naturfarbstoffe bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{RömppOnline|ID=RD-14-00560|Name=Naturfarbstoffe|Abruf=2018-11-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Pflanzliche Naturfarbstoffe ==&lt;br /&gt;
Nach [[August Seybold]] können Pflanzenfarbstoffe nach ihrem [[Zellbiologie|cytologischen]] Vorkommen unterteilt werden in&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;plasmochrome Pflanzenfarbstoffe&amp;#039;&amp;#039; (Lokalisation in [[Chromoplast|Chromo-]] oder [[Chloroplast]]en und daher [[Hydrophobie|hydrophob]]),&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;chymochrome Pflanzenfarbstoffe&amp;#039;&amp;#039; (Lokalisation im wässrigen Zellsaft der [[Vakuole]] und daher [[Hydrophilie|hydrophil]]) und&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;membranochrome Pflanzenfarbstoffe&amp;#039;&amp;#039; (Lokalisation in der [[Zellwand]]).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=August Seybold |Titel=Untersuchungen über den Farbwechsel von Blumenblättern, Früchten und Samenschalen |Sammelwerk=Sitzungsberichte der Heidelberger Akademie der Wissenschaften |Band=1953/54|Nummer=2|Verlag=Springer Verlag |Ort= Berlin, Heidelberg|Datum= 1954|ISBN= 978-3-662-28034-8|Seiten=|DOI= 10.1007/978-3-662-29542-7|Online={{Google Buch|BuchID=bHfvBgAAQBAJ}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die wichtigsten natürlichen Pflanzenfarbstoffe sind die grünen [[Chlorophylle]] – [[Magnesium]]-Komplexfarbstoffe mit einem [[Porphyrine|Porphyrin-Gerüst]]. Diese sind für die [[Photosynthese]] von entscheidender Bedeutung.&lt;br /&gt;
Die Farbe von Blüten und Früchten wird durch die wasserlöslichen [[Anthocyane]] und [[Flavone]] verursacht. Wie die Anthocyane werden auch die [[Lipophilie|fettlöslichen]] [[Carotinoide]] als [[Lebensmittelfarbstoffe]] eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutsame Pflanzenfarbstoffe zum [[Färben]] von Textilien oder anderen Substraten sind [[Indigo]], gewonnen aus der [[Indigopflanze]] oder dem [[Färberwaid]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Albert Gossauer]]|Titel=Struktur und Reaktivität der Biomoleküle: Eine Einführung in die organische Chemie|Verlag=Verlag Helvetica Chimica Acta |Ort= Zürich|Datum=2006|ISBN= 978-3-906390-29-1|Seiten=477|Online={{Google Buch|BuchID=j7lIt9SU43cC}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, [[2-Hydroxy-1,4-naphthochinon|Henna]] (auch &amp;#039;&amp;#039;Lawson&amp;#039;&amp;#039;) aus dem [[Hennastrauch]], [[Alizarin]] aus der Wurzel des [[Färberkrapp]], [[Crocetin]] aus [[Safran]], sowie [[Brasilin]] aus [[Rotholz]] (auch &amp;#039;&amp;#039;Basilholz&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tierische Naturfarbstoffe ==&lt;br /&gt;
Die wichtigsten tierischen Farbstoffe sind die strukturell mit den Chlorophyllen verwandten [[Häme (Stoffgruppe)|Häme]], z.&amp;amp;nbsp;B. das Häm b als Bestandteil des Blutfarbstoffs [[Hämoglobin]]. Die roten [[eisen]]haltigen Porphyrin-Komplexe spielen eine zentrale Rolle bei der Aufnahme von [[Sauerstoff]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtige Naturfarbstoffe tierischen Ursprungs für färberische Anwendungen sind das [[Purpur (Farbstoff)|Purpur]] aus der [[Purpurschnecke]], sowie verschiedene rote Farbstoffe aus [[Schildlaus|Schildläusen]] – beispielsweise [[Karmin|echtes Karmin]] aus der [[Cochenilleschildlaus]], [[Kermes]] (&amp;#039;&amp;#039;unechtes Karmin&amp;#039;&amp;#039;) aus verschiedenen europäischen und asiatischen Schildläusen und [[Färberlack|Lac Dye]] aus der [[Lackschildlaus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sepia (Farbstoff)|Sepia]], ein braun- bis grauschwarzer Farbstoff, wird aus dem [[Tintenbeutel]] von [[Tintenfisch]]en ([[Sepien]]) gewonnen. Traditionell zum Färben von Stoffen und als [[Tusche]] zum Zeichnen verwendet, findet Sepia heute noch Anwendung zum Färben von Lebensmitteln ([[Pasta]], Gebäck) sowie in der [[Aquarellmalerei]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Naturfarbstoffe aus Bakterien ==&lt;br /&gt;
Der Farbstoff [[Phycocyanin|Spirulina Blau]] wird aus [[Cyanobakterien]] gewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
Mit Naturfarbstoffen werden seit Jahrtausenden die unterschiedlichsten Materialien gefärbt (Textilien, Wolle, Leder, Haare etc.), wobei mit der Entwicklung der synthetischen Farbstoffe ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts diese Nutzung stark zurückgegangen ist. Einige Naturfarbstoffe spielen nach wie vor eine Rolle als zugelassene Lebensmittelfarbstoffe.&amp;lt;ref&amp;gt;{{CELEX|32012R0231|Spezifikationen der zugelassenen Lebensmittelzusatzstoffe}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Färberei in der Antike]]&lt;br /&gt;
* [[Färberpflanze]]&lt;br /&gt;
* [[Färben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*{{Literatur |Autor=Renate Kaiser-Alexnat |Titel=Farbstoffe aus der Natur. Eine Übersicht mit Rückblick und Perspektiven|Verlag=epubli GmbH|Ort=Berlin|Datum= 2012|ISBN= 978-3-8442-2095-7}}[http://www.dyeplants.de/pdf/Naturfarbstoffe.pdf Broschüre (PDF)]&lt;br /&gt;
*{{Internetquelle |autor= Andrea Grotzky, Dörte Lösch|url=https://www.chf.de/eduthek/projektarbeit-faerben-mit-naturfarbstoffen.html |titel=Färben mit Naturfarbstoffen |hrsg= Institut Dr. Flad, Berufskolleg für Chemie, Pharmazie, Biotechnologie und Umwelt|datum=2003 |zugriff=2018-11-26}}&lt;br /&gt;
*{{Literatur |Autor=Gerhard Richter |Titel=Stoffwechselphysiologie der Pflanzen: Physiologie und Biochemie des Primär- und Sekundärstoffwechsels|Auflage=6.|Verlag=Georg Thieme Verlag |Ort=Stuttgart, New York |Datum= 1998|ISBN=978-3-13-442006-7|Seiten=|Online={{Google Buch|BuchID=nZEALlGLXaYC}}}}&lt;br /&gt;
* Lutz Roth, Kurt Kormann, Helmut Schweppe: &amp;#039;&amp;#039;Färbepflanzen, Pflanzenfarben.&amp;#039;&amp;#039; ecomed, Landsberg/Lech 1992, ISBN 978-3-609-65490-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nachwachsender Rohstoff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Textilfarbstoff| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Buntpapier]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ah</name></author>
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