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	<title>Nattwerder - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T20:11:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;M Huhn: Geschichte; Sehenswürdigkeiten; Quellennachweis; Literaturverzeichnis sortiert; kleine sprachliche Überarbeitung</title>
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		<updated>2024-04-10T10:09:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Geschichte; Sehenswürdigkeiten; Quellennachweis; Literaturverzeichnis sortiert; kleine sprachliche Überarbeitung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Wegweiser Bern.JPG|mini|Wegweiser in die alte Heimat]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nattwerder&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Gemeindeteil des Ortsteils [[Grube (Potsdam)|Grube]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.potsdam.de/cms/beitrag/10002299/68848/ Potsdam-Seite]&amp;lt;/ref&amp;gt; der Stadt [[Potsdam]]. Der Ort befindet sich im Nordwesten Potsdams zwischen [[Werder (Havel)#Stadtgliederung|Töplitz]] und [[Golm (Potsdam)|Golm]] direkt an der [[Wublitz]]. Die Ortschaft hat etwa 40&amp;amp;nbsp;Einwohner (2006).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Nattwerder Kirche.jpg|mini|hochkant|Dorfkirche in Nattwerder]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Da die [[Mark Brandenburg]] nach dem [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] vielfach entvölkert war, wandte sich 1683 der [[Friedrich Wilhelm (Brandenburg)|Kurfürst Friedrich Wilhelm]] hilfesuchend an die Stadtväter von [[Bern]] mit der Bitte, doch in der Landwirtschaft erfahrene Leute in die Mark zu schicken. Da sich die wirtschaftliche Situation um Bern nicht auf dem Höhepunkt befand und viel Not herrschte, kamen 14 Familien samt ihren [[Knecht]]en und [[Magd|Mägden]], insgesamt 103 Männer, Frauen und Kinder, am 18. Juni 1685 in die Mark und begründeten das Schweizer Kolonistendorf Nattwerder.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bernd Giesen&amp;quot;&amp;gt;Bernd Giesen: &amp;#039;&amp;#039;Freie Menschen aus hohen Bergen. Nattwerder ist ein unscheinbares Fleckchen Erde in der Mark Brandenburg. Doch es hat eine ungewöhnliche Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Frankfurter Allgemeine Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, 29. Februar 2024, S. R3.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Kurfürst ließ ihnen das zum Kauf von Werkzeugen nötige Geld auszahlen, stellte ihnen das Saatgut für die erste Aussaat und gewährte für die Dauer von 30 Jahren die Befreiung von Abgaben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bernd Giesen&amp;quot; /&amp;gt; 1768 wurde ein [[Schöpfwerk]] zur Entwässerung der umliegenden Moore eingerichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bernd Giesen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Siedler bewahrten lange ihre Eigenart, ihre Gebräuche und ihre Sprache. Erst seit der Mitte des 19. Jahrhunderts kam es zu Heiraten zwischen den „Schweizern“ und ihren Nachbarn.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bernd Giesen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwaltungszugehörigkeit ==&lt;br /&gt;
Nattwerder war eine Gemeinde des [[Landkreis Osthavelland|Kreises Osthavelland]]. Am 1. April 1939 wurde der Ort in den Stadtkreis Potsdam umgegliedert. Am 25. Juli 1952 wurde er aus Potsdam wieder ausgegliedert und kam als Ortsteil zur Gemeinde [[Grube (Potsdam)|Grube]] (damals [[Kreis Potsdam-Land]]). Schließlich wurde der Ort zusammen mit Grube am 26. Oktober 2003 nach Potsdam eingemeindet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Historisches Gemeindeverzeichnis&amp;quot; /&amp;gt; Er ist heute ein Gemeindeteil des Ortsteils Grube der Stadt Potsdam&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hauptsatzung/Potsdam&amp;quot; /&amp;gt;. Kirchlich gehört Nattwerder zum Pfarrbereich [[Töplitz (Werder)|Töplitz]] (Stadt [[Werder (Havel)]], [[Landkreis Potsdam-Mittelmark]]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pfarrbereich&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wublitzbrücke.jpg|mini|Die Fußgängerbrücke über die Wublitz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Bereits im Jahr der Ankunft der Neusiedler, 1685, wurde die reformierte [[Dorfkirche Nattwerder|Dorfkirche in Nattwerder]] erbaut. Sie ist die älteste genutzte und erhaltene Kirche in Potsdam. Sie wird seit 2009 rekonstruiert.&lt;br /&gt;
* Im Süden von Nattwerder befindet sich eine Fußgängerbrücke, die die Insel Potsdam mit der Insel Töplitz verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Dietmar Bleyl (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Nattwerder 1685–2010. 325 Jahre Besiedlung des Golmer Bruches.&amp;#039;&amp;#039; [https://www.nattwerder.de/ Verein Schweizer Kolonistendorf Werder e. V.] Druckerei Rüss, Potsdam 2010.&lt;br /&gt;
* Dietmar Bleyl: &amp;#039;&amp;#039;Die Schweizer Kolonisten im Golmer Bruch bei Potsdam. Das Schicksal einer reformierten Gemein(d)e&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen des Brandenburgischen Landeshauptarchivs&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 76). Berliner Wissenschafts-Verlag, Berlin 2021, ISBN 978-3-8305-5092-1 ([https://library.oapen.org/bitstream/id/c39f2463-9213-44ad-b4d4-a8ff5100b328/external_content.pdf online]).&lt;br /&gt;
* Frank Bürger: &amp;#039;&amp;#039;Mit Schweizer Flair. Die älteste Kirche Potsdams steht im geschichtsträchtigen Ortsteil Nattwerder.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Kirche.&amp;#039;&amp;#039; 34/2009, 23. August 2009.&lt;br /&gt;
* Hermann Fellien: &amp;#039;&amp;#039;Zur Ansiedlung der Kolonisten im Golmer Luch.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Potsdamer Land 1959. Heimatkalender für den Kreis Potsdam.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom Rat des Kreises Potsdam in Verbindung mit dem Deutschen Kulturbund, Kreisleitung Potsdam-Land. 1959, S. 88–91.&lt;br /&gt;
* Henning Heese: &amp;#039;&amp;#039;Schweizer Kolonisten am Golmer Bruch bei Potsdam.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Der Landkreis Potsdam. Heimatkundliche und heimatgeschichtliche Beiträge.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom Kreisarchiv beim Landratsamt Potsdam. Heft 1, 1992, S. 54–62.&lt;br /&gt;
* Petra Krimphove: &amp;#039;&amp;#039;Mit Schiff und Privilegien nach Deutschland&amp;#039;&amp;#039;. Swissinfo.ch. 2015.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Petra Krimphove |url=https://www.swissinfo.ch/ger/gesellschaft/mit-schiff-und-privilegien-nach-deutschland/41707730 |titel=Mit Schiff und Privilegien nach Deutschland |werk=swissinfo.ch |abruf=2024-03-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
* S. Knörrich: &amp;#039;&amp;#039;Die Schweizer&amp;#039;&amp;#039;. In: Walter Iwan (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Golmer Luch.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Berliner Geographische Arbeiten.&amp;#039;&amp;#039; Heft 18). Kommissionsverlag von J. Engelhorns Nachf., Stuttgart 1939, S. 20–31.&lt;br /&gt;
* [[Dieter Mehlhardt]]: &amp;#039;&amp;#039;Nattwerder: Dorfkirche. Ein Denkmal im Zeichen des 300. Jahrestages des Edikts von Potsdam.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Potsdamer Neueste Nachrichten|Brandenburgische Neueste Nachrichten]].&amp;#039;&amp;#039; 11. Mai 1984.&lt;br /&gt;
* Werner Schmidt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Havelland um Werder, Lehnin und Ketzin. Ergebnisse der landeskundlichen Bestandsaufnahme in den Gebieten Groß Kreutz, Ketzin, Lehnin und Werder.&amp;#039;&amp;#039; (= [[Werte der deutschen Heimat]]. Band 53). Selbstverlag des Instituts für Länderkunde Leipzig 1992, ISBN 3-86082-014-1, S. 99 f.&lt;br /&gt;
* B. Wallstabe: &amp;#039;&amp;#039;Nattwerder&amp;#039;&amp;#039;. In: Walter Iwan (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Golmer Luch.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Berliner Geographische Arbeiten.&amp;#039;&amp;#039; Heft 18). Kommissionsverlag von J. Engelhorns Nachf., Stuttgart 1939, S. 32–37.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Nattwerder (Potsdam)}}&lt;br /&gt;
* [https://nattwerder.de/ Förderverein „Schweizer Kolonistendorf Nattwerder e. V.“]&lt;br /&gt;
* [https://orgel-verzeichnis.de/potsdam-grube-dorfkirche-nattwerder/ Schuke Orgel der Dorfkirche Nattwerder] – Beitrag auf Orgel-Verzeichnis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Historisches Gemeindeverzeichnis&amp;quot;&amp;gt;Beitrag zur Statistik Landesbetrieb für Datenverarbeitung und Statistik Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005 19.1 Brandenburg an der Havel, Potsdam, Frankfurt (Oder), Cottbus [https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/Publikationen/Stat_Berichte/2015/SB_A01-99-01_2006u00_BB.pdf (PDF)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hauptsatzung/Potsdam&amp;quot;&amp;gt;Hauptsatzung der Landeshauptstadt Potsdam vom 11.11.2004 [https://www.potsdam.de/sites/default/files/documents/abl21_2004.pdf (PDF)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pfarrbereich&amp;quot;&amp;gt;[http://www.kirche-toeplitz.de/ Pfarrbereich Töplitz]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=52.425153|EW=12.938397|type=city|region=DE-BB}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Landeshauptstadt Potsdam}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Potsdam]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Potsdam)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;M Huhn</name></author>
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