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	<title>Natronsee - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T20:43:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Natronsee&amp;diff=521236&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gaudimax: /* Beispiele */</title>
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		<updated>2025-08-02T20:47:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Beispiele&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Der Natronsee in Tansania (&amp;#039;&amp;#039;Lake Natron&amp;#039;&amp;#039;) wird unter [[Natronsee (Tansania)]] beschrieben}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Natronseen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sodaseen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, sind abflusslose [[Binnengewässer]] in niederschlagsarmen Regionen mit ungewöhnlich hohen [[pH-Wert]]en und gleichzeitig hohen Anteilen [[Salinität|gelöster Minerale]]. Den Schwerpunkt bilden dabei Natriumverbindungen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans Murawski]], [[Wilhelm Meyer (Geologe)|Wilhelm Meyer]]: &amp;#039;&amp;#039;Geologisches Wörterbuch&amp;#039;&amp;#039;. 12. Auflage, Spektrum-Akademischer Verlag, Heidelberg 2010, S. 115, 142.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alkalische Milieu wird vor allem durch gelöste [[Natrium]]salze wie [[Natriumcarbonat]] und [[Natriumhydrogencarbonat]] hervorgerufen. Es treten dabei auch [[Natriumchlorid]] und [[Natriumsulfat]] auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Murawsky, Wilhelm Meyer: Geologisches Wörterbuch. 12. Auflage, Spektrum-Akademischer Verlag, Heidelberg 2010, S. 142.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Salze reichern sich in abflusslosen Seen bei Vorliegen entsprechender geologischer Verhältnisse ([[Subrosion|Auslaugung]] carbonathaltiger Gesteine oder vulkanische Aktivitäten) und hohen [[Evaporation|Verdunstungsraten]] an. Dabei können den Seen nahe Gesteinseinheiten die Quelle entsprechender Salze sein oder die meist episodischen Seezuflüsse bereits über eine signifikante [[Salinität]] verfügen. Die extrem ariden Verhältnisse in den Becken bedingen eine hohe Verdunstungsrate, wodurch sich ein zunehmender Mineralgehalt im Wasserkörper anreichert. Trocknen die Seen zeitweilig oder dauerhaft aus, hat sich eine [[Salztonebene]] gebildet. Natronseen findet man deshalb vor allem in Halbwüsten und [[Steppe]]n. Einer der bekanntesten Sodaseen ist der [[Natronsee (Tansania)|&amp;#039;&amp;#039;Lake Natron&amp;#039;&amp;#039;]] in [[Tansania]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Radim Kettner]]: &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Geologie&amp;#039;&amp;#039;. Band 2, Berlin 1959, S. 104–105.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Radim Kettner: &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Geologie&amp;#039;&amp;#039;. Band 4, Berlin 1960, S. 159.&amp;lt;/ref&amp;gt; Weitere Gewässer dieses Typs befinden sich westlich des [[Nildelta]]s. Der größte ist der in Kleinasien gelegene [[Vansee]], das größte Gewässer der Türkei. Auch in Nord- und Südamerika, weiteren Teilen Asiens und Südosteuropa findet man diesen Gewässertyp mit diesem [[Ablagerungsmilieu]]. Bekannte Beispiele sind der [[Owens Lake]] in [[Kalifornien]], der Güsgundag-See am [[Kleiner Ararat|Kleinen Ararat]] in [[Armenien]] und kleinere Seen in der Gegend zwischen den ungarischen Städten [[Debrecen]] und [[Szeged]].&amp;lt;ref&amp;gt;Radim Kettner: &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Geologie&amp;#039;&amp;#039;. Band 3, Berlin 1959, S. 327–328.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natronseen sind oft reich an Biomasse. Aufgrund der hohen pH-Werte und Salzkonzentrationen sind die hier lebenden Organismen [[Alkalophilie|alkaliphil]] oder [[Alkalitoleranz|alkalitolerant]] und gleichzeitig [[Halophilie|halophil]]. Die wenigen hierauf spezialisierten [[Bakterien]], [[Archaeen]] und [[Algen]] können sich massenhaft vermehren und führen in einigen Fällen zu [[Sichttiefe]]n von nur wenigen Zentimetern. Manche Natronseen gehören deshalb zu den produktivsten [[Ökosystem]]en der Welt.&lt;br /&gt;
Einige der Einzeller betreiben [[Photosynthese]] mit Pigmenten intensiver Farbe. Diese Mikroorganismen – und nicht die gelösten Salze – sind der Grund für die ungewöhnlichen Färbungen verschiedener Natronseen. In drei ostafrikanischen Natronseen kommen auch speziell angepasste Fische vor, die [[Sodacichliden]] (&amp;#039;&amp;#039;Alcolapia&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Einige Natronseen dienen der Gewinnung von Natur[[Soda (Mineral)|soda]]. Dafür genutzte Salzablagerungen an solchen Seen von größerer historischer Bedeutung befinden sich in Ägypten, Tansania und Ungarn.&amp;lt;ref&amp;gt;Ludwig Pfeiffer, Manfred Kurze, Gerhard Mathé: &amp;#039;&amp;#039;Einführung in die Petrologie&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1981, S. 308.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Gustav Adolf Buchheister, Georg Ottersbach: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Drogisten-Praxis&amp;#039;&amp;#039;. 11. Auflage, Verlag von Julius Springer, Berlin 1914, S. 705.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johann Reinhard Blum]]: &amp;#039;&amp;#039;Lithurgik oder Mineralien und Felsarten nach ihrer Anwendung in ökonomischer, artistischer und technischer Hinsicht systematisch abgehandelt&amp;#039;&amp;#039;. E. Schweizerbart’s Verlagshandlung, Stuttgart 1840, S. 368.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Lake elmenteita.jpg|[[Elmenteitasee]], stark alkalischer See im östlichen Arm des [[Ostafrikanischer Graben|Ostafrikanischen Grabens]]&lt;br /&gt;
Datei:LakeNatron satellite labelled.jpg|Satellitenbild des südlichen [[Natronsee (Tansania)|Natronsees in Tansania]]. Im vergrößerten Ausschnitt sind im flachen Wasser helle Salzkrusten sichtbar&lt;br /&gt;
Datei:Urao.JPG|Laguna de Urao, ein Natronsee im [[Bundesstaat Mérida]] in [[Venezuela]]&lt;br /&gt;
Datei:Neusiedler Lake satellite.png|Der [[Neusiedler See]] ist ein europäischer Sodasee&lt;br /&gt;
Datei:STS079-781-53.jpg|Der [[Vansee]] in der Türkei&lt;br /&gt;
Datei:Lake_turkana_satellite.jpg|Der [[Turkanasee]] in Ostafrika&lt;br /&gt;
Datei:Skyline_Langano.jpg|Der [[Langano]] befindet sich ebenfalls im [[Ostafrikanischer Graben|Ostafrikanischen Graben]]&lt;br /&gt;
Datei:Lake_Nakuru.jpg|[[Nakurusee]] in Kenia&lt;br /&gt;
Datei:monolake01.jpg|Der [[Mono Lake]] in Kalifornien&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stillgewässer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gaudimax</name></author>
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