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	<title>Nationalpark Manú - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Nationalpark_Man%C3%BA&amp;diff=236236&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Altaileopard: /* Bedrohungen */</title>
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		<updated>2026-04-30T18:52:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Bedrohungen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Schutzgebiet&lt;br /&gt;
| IUCN_Kategorie     = II&lt;br /&gt;
| Name               = Parque Nacional del Manú&lt;br /&gt;
| Bild               = Manu riverbank.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung   = Flussufer im Nationalpark Manú&lt;br /&gt;
| Lage               = [[Region Cusco|Cusco]], [[Region Madre de Dios|Madre de Dios]] &amp;lt;br /&amp;gt;({{PER}})&lt;br /&gt;
| WDPA-ID            = 257&lt;br /&gt;
| Fläche             = 17.162,95 km²&lt;br /&gt;
| Fläche-FFH         = &lt;br /&gt;
| Fläche-Vogelschutz = &lt;br /&gt;
| Breitengrad        = -12.1075&lt;br /&gt;
| Längengrad         = -71.7126&lt;br /&gt;
| Region-ISO         = PE&lt;br /&gt;
| Höhe-Min           = 280&lt;br /&gt;
| Höhe-Max           = 4045&lt;br /&gt;
| Einrichtungsdatum  = 1973-05-29&lt;br /&gt;
| Verwaltung         = [[Servicio Nacional de Areas Naturales Protegidas por el Estado|SERNANP]]&lt;br /&gt;
| Rechtsgrundlage    = Decreto Supremo N° 0644-73-AG (1)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;mapframe text=&amp;quot;Lage des Nationalparks Manú&amp;quot; latitude=&amp;quot;-12.1075&amp;quot; longitude=&amp;quot;-71.7126&amp;quot; zoom=&amp;quot;7&amp;quot; width=&amp;quot;300&amp;quot; height=&amp;quot;300&amp;quot; align=&amp;quot;right&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{  &amp;quot;type&amp;quot;: &amp;quot;ExternalData&amp;quot;,  &amp;quot;service&amp;quot;: &amp;quot;geoline&amp;quot;,  &amp;quot;ids&amp;quot;: &amp;quot;Q390264&amp;quot;, &amp;quot;properties&amp;quot;: { &amp;quot;stroke&amp;quot;: &amp;quot;#008000&amp;quot;, &amp;quot;stroke-width&amp;quot;: 4 } }&amp;lt;/mapframe&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nationalpark Manú&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{esS|Parque Nacional del Manú}}) ist ein [[Nationalpark]] im [[Amazonasgebiet]] im Südosten [[Peru]]s in der [[Verwaltungsgliederung Perus|Region]] [[Region Madre de Dios|Madre de Dios]] und zu kleinen Teilen in der [[Region Cusco]]. Er liegt östlich von [[Cusco]] am Ostabhang der [[Anden]]. Der Park wurde 1973 begründet und ist somit der [[Liste der Nationalparks in Peru|dritte Nationalpark des Landes]] und eines der ältesten [[Schutzgebiete in Natur- und Landschaftsschutz|Schutzgebiete]] dieses Ranges im [[Tropischer Regenwald|tropischen Regenwald]] und er umfasst eine Fläche von 18.812 km². Sein Zweck ist die Erhaltung der typischen Tier- und Pflanzenwelt wie auch die Bewahrung der Lebensart der ursprünglichen Bewohner, der [[Autochthone Völker|autochthonen]] [[Indianer]] in diesem Teil des Amazonaswaldes. Bereits mit der Gründung erklärte die [[UNESCO]] den Nationalpark zum [[Biosphärenreservat]] und 1987 zum [[UNESCO-Welterbe|Weltnaturerbe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Charakteristik ==&lt;br /&gt;
Der Zugang zum Nationalpark ist sehr eingeschränkt. Die Kernzone, die 81,5 Prozent der Fläche ausmacht, darf nicht betreten werden. Ausgenommen von dieser Regelung sind kleine Indianerstämme (z.&amp;amp;nbsp;B. die [[Mashco-Piro]]), die keinen Kontakt zur Außenwelt wünschen. Weitere 13,5 Prozent der Fläche dürfen nur mit spezieller Erlaubnis für Forschung und eingeschränkten [[Fremdenverkehr|Tourismus]] betreten werden und dienen als Puffer zur Kernzone. Die restlichen 5 Prozent sind weitestgehend besiedelt, wobei dieser Teil meist den Indigenen vorbehalten ist. Durch diese äußerst restriktiven Maßnahmen konnte die ursprüngliche Tier- und Pflanzenwelt des Nationalparks weitgehend erhalten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den östlichen Ausläufern der Anden und dem Tiefland des [[Amazonas]] liegt eine Höhendifferenz von 4000&amp;amp;nbsp;m und beschert damit dem Nationalpark drei verschiedene [[Höhenstufe (Ökologie)|Vegetationsstufen]]: Regenwald, [[Bergregenwald]] und [[Hochgebirge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klima ==&lt;br /&gt;
Die klimatischen Bedingungen im Nationalpark sind sehr unterschiedlich. Das Klima ist im Allgemeinen sehr regenreich und die Niederschläge variieren je nach Höhenlage. In der südlichen Zone (der höchstgelegenen) gibt es 1.500 bis 2.000 mm Regen pro Jahr. Im mittleren Bereich steigt die Regenmenge auf 3.000 bis 3.500 mm pro Jahr. Der höchste Rekord wird im nordwestlichen Teil mit mehr als 8.000 mm pro Jahr erreicht. In der Trockenzeit von Mai bis September nehmen die Niederschläge ab und die Temperaturen sinken. Auch der Wärmehaushalt ist sehr unterschiedlich, denn das Amazonasgebiet ist mit einer durchschnittlichen Jahrestemperatur von 25,6 °C warm, während das Andengebiet mit einer durchschnittlichen Jahrestemperatur von 8 °C kalt ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SERNANP&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gob.pe/institucion/sernanp/informes-publicaciones/1948163-parque-nacional-del-manu |titel=Parque Nacional del Manu |werk=gob.pe |hrsg=SERNANP |datum=2019-01-01 |abruf=2023-09-01 |sprache=es}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flora und Fauna ==&lt;br /&gt;
Die Verschiedenartigkeit der Flora und Fauna ist auch Forschungsgegenstand an der biologischen Station Cocha Cashu, die die größte [[Datenbank]] über tropische Ökosysteme in [[Südamerika]] besitzt. Betrieben wird die Station von der [[Universität]] La Molina in Zusammenarbeit mit dem zoologischen Institut [[Frankfurt am Main]]. Die Forscher schätzen, dass etwa 10 Prozent aller Pflanzen, die im Nationalpark gefunden werden, der Wissenschaft noch vollkommen unbekannt sind. Im Regenwald existieren gigantische Bäume mit über 60&amp;amp;nbsp;m Höhe und 3&amp;amp;nbsp;m Durchmesser, von welchen [[Lianen]] und andere Rankengewächse herunter hängen und verhindern, dass Licht den Boden des Regenwaldes erreicht. Im Bergregenwald gibt es Bäume mit verdrehten Stämmen, dichtere Vegetation und eine wesentlich höhere Artenvielfalt. Hier existieren [[Flechte]]n, [[Moose]], [[Farne]] und eine riesige Auswahl an [[Orchideen]]. Im Hochgebirge geht die Vegetation in eine lichtere Waldlandschaft mit dem für die Anden typischen zwergartigen [[Schilfrohr|Schilfgras]] über. In den drei Vegetationsstufen wurden 550 bisher unbekannte Vogel-, über 200 Säugetier- und über 100 Fledermausarten registriert. Vom Aussterben bedrohte Tiere, wie der [[Schwarzer Kaiman|Schwarze Kaiman]] oder der [[Riesenotter]], sind hier noch in stabilen Populationen zu finden. Im Schutzgebiet sind 155 Amphibienarten und 132 Reptilienarten zu finden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.scielo.br/pdf/bn/v13n4/1676-0603-bn-13-04-269.pdf The amphibians and reptiles of Manu National Park and its buffer zone, Amazon basin and eastern slopes of the Andes, Peru von Alessandro Catenazzi, Edgar Lehr &amp;amp; Rudolf von May aus Biota Neotrop., vol. 13, no. 4] (PDF; 4,1&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Darüber hinaus wurden im Nationalpark bisher 210 Fischarten, 300 Ameisenarten, 650 Käferarten, 136 Libellenarten und mehr als 1300 Schmetterlingsarten nachgewiesen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SERNANP&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Säugetiere ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Tayra.jpg|mini|Die [[Tayra]], die große Landmarderart des tropischen Amerika]]&lt;br /&gt;
Durch seine Größe und die verschiedenen Vegetationszonen bietet der Park zahlreichen Tierarten, darunter etwa 200 Säugetieren eine Heimat. Der [[Jaguar]] und der etwas kleinere [[Puma]] stellen die [[Spitzenprädator]]en des Gebietes dar, wobei der Puma vom Tiefland bis in Höhen von über 3000 m emporsteigt und der Jaguar in der Regel unterhalb von 1000 m bleibt. Die größeren Höhen oberhalb von 1700 m sind auch die Heimat des [[Brillenbär]]en. Kleinere Raubtiere sind in den Tieflandwäldern durch [[Ozelot]]s, [[Tayra]]s, [[Kurzohrfuchs|Kurzohrfüchse]], [[Nasenbär]]en, [[Wickelbär]]en und Riesenotter, in den Hochlagen durch [[Andenschakal]]e vertreten. Die größten Tiere des Gebietes stellen die [[Flachlandtapir]]e dar. Weitere Huftiere des Schutzgebietes sind [[Halsbandpekari]]s, [[Weißbartpekari]]s, Spießhirsche und [[Weißwedelhirsch]]e. Auch der [[Sumpfhirsch]] wurde bereits nachgewiesen. Unter den Zahnarmen sind der [[Großer Ameisenbär|Große Ameisenbär]], der [[Tamandua]], der [[Zwergameisenbär]], das [[Riesengürteltier]], das [[Neunbindengürteltier]] und zwei Faultierarten zu nennen. Zu den auffälligsten Nagetieren zählen des Wasserschwein, das [[Pakarana]] und das [[Paka]]. Insgesamt 14 verschiedene Affenarten und zahlreiche Kleinsäuger bereichern die Fauna ebenfalls. Im Manú Biosphärenreservat, das den Park einschließt, wurden im Einzelnen folgende Affenarten nachgewiesen: Der [[Springtamarin]], das winzige [[Zwergseidenäffchen]], der [[Weißstirnkapuziner]] (Unterart &amp;#039;&amp;#039;cuscinus&amp;#039;&amp;#039;), der [[Gehaubter Kapuziner|Gehaubte Kapuziner]] (Unterart &amp;#039;&amp;#039;peruanus&amp;#039;&amp;#039;), der [[Braunrückentamarin]], der [[Kaiserschnurrbarttamarin]], der [[Bolivianischer Totenkopfaffe|Bolivianische Totenkopfaffe]], der [[Schwarzköpfiger Nachtaffe|Schwarzköpfige Nachtaffe]], der [[Brauner Springaffe|Braune Springaffe]], der [[Kahlgesichtiger Saki|Kahlgesichtige Saki]], der [[Bolivianischer Brüllaffe|Bolivianische Brüllaffe]], der [[Schwarzgesichtklammeraffe]] und der [[Grauer Wollaffe|Graue Wollaffe]]. An der Nordgrenze des Nationalparks wurde auch der [[Schnurrbarttamarin]] nachgewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;Sergio Solari, Víctor Pacheco, Lucía Luna, Paul M. Velazco, and Bruce D. Patterson (2006). &amp;#039;&amp;#039;List of mammal species known to occur in Manu Biosphere Reserve, Peru.&amp;#039;&amp;#039; FIELDIANA: ZOOLOGY, N.S., NO. 110, NOVEMBER 10, 2006, PP. 13–22 {{Webarchiv|url=http://fm1.fieldmuseum.org/aa/Files/patterso/Solari_et_al_2006_Fieldiana_Zoology.pdf |wayback=20120322230449 |text=online PDF |archiv-bot=2022-12-20 02:57:55 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Victor Pacheco, Bruce D. Patterson, James, L. Patton, Louise H. Emmons, Sergio Solari, César F. Ascorra: List of mammal species known to occur in Manu Biosphere Reserve, Peru. Publicationes del Museo de Historia Natural. Serie a Zoologica 1993. {{Webarchiv |url=http://www.fieldmuseum.org/Manu/pdf/mammal_list.pdf |wayback=20090317224839 |text=Archivierte Kopie}} online-PDF&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Avifauna ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Rupicola peruviana (male) -San Diego Zoo-8.jpg|mini|[[Andenklippenvogel]]]]&lt;br /&gt;
Der Nationalpark Manú weist wegen seiner sehr unterschiedlichen Lebensräume eine sehr große Avifauna auf. Man schätzt, dass es im Park mehr als 1000 Vogelarten gibt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SERNANP&amp;quot; /&amp;gt; Zu den hier vertretenen Arten zählen unter anderem [[Tangaren]], [[Tukane]], [[Baumsteiger (Vögel)|Baumsteiger]], [[Kolibris]], [[Pharomachrus|Quetzals]] und [[Eigentliche Papageien]]. Einige Arten haben im Nationalpark ihren Verbreitungsschwerpunkt. Dazu gehören der [[Schwarzgesichtkotinga]] und die [[Roststirn-Ameisendrossel]]. Zu den besonderen Arten, die im Nationalpark vorkommen, zählen außerdem der [[Hoatzin]], die [[Orinokogans]], der [[Andenklippenvogel]] und die [[Harpyie (Vogel)|Harpyie]]. Auf den Zugzeiten finden sich hier außerdem zahlreiche Vogelarten ein, deren Brutareal in Nordamerika liegt. Dazu zählen insbesondere sehr viele [[Waldsänger]]. Auch nordamerikanische Küstenvögel nutzen die Flussufer zur Rast. Zu den besonderen Schauspielen gehören die großen Schwärme verschiedener [[Eigentliche Aras|Aras]], die bestimmte Klippen und Flussufer im Tieflandregenwald aufsuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ethnien ==&lt;br /&gt;
Im Nationalpark leben kleine Indianerstämme in ihrer natürlichen Umgebung. Einige davon sind durch ihre Namen bekannt, wie die [[Machiguengas]], die [[Yora]], die [[Yaminahuas]], die Mashco-Piros und die [[Amahuacas]]. Nur die Machiguengas und Yora haben Kontakt mit der Außenwelt und den Parkbehörden. Sie leben in tropischen, mit [[Palmengewächse|Palmenblättern]] gedeckten Hütten und betätigen sich als [[Jäger und Sammler]] und bewirtschaften kleine Anbauflächen. Inmitten des Nationalparks tragen sie zum Gleichgewicht der Natur bei. Wie bereits vor hunderten von Jahren wird ihre Gesellschaftsform durch Verwandtschaftsregeln und Ahnenglauben gesteuert. Handwerklich stellen sie Kleider aus [[Baumwolle]] her und töpfern [[Keramik|keramische]] Gebrauchsgegenstände und Schmuck. Auf den kleinen Flächen rund um die Dörfer kultivieren sie [[Maniok|Yuca]], [[Mais]], [[Papaya]], [[Ananas]] und [[Bananen]]. Für die Jagd verwenden sie Pfeile, Speere und Steinäxte. Der Einfluss der modernen Gesellschaft lässt sich nicht ganz fernhalten und daher versuchen einige Indianer ihren Stamm langsam auf die Veränderung vorzubereiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Paititi]], die verlorene Stadt der [[Inka]], soll sich im Nationalpark befinden. Viele Expeditionen, zuletzt im Jahr 2002, fanden bis jetzt nur Spuren der Inka und zahlreiche [[Petroglyphen]]. Durch das enorme Vorkommen an [[Naturkautschuk|Kautschuk]] kam es im letzten Jahrhundert zu einem Boom, im Zuge dessen die Stadt [[Puerto Maldonado]] entstand. Nach dem Abflauen des Booms verdienten sich viele Arbeiter ihren Lebensunterhalt mit dem Verkauf von [[Jaguarfell]]en, [[Ozelotfell]]en und von [[Schlangen]]- und [[Krokodile|Krokodilhäuten]]. Heute ist die Stadt Ausgangspunkt der Touren in den Regenwald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedrohungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Parque Nacional del Manu 022.jpg|mini|Brüllaffe]]&lt;br /&gt;
Eine wichtige Pufferzone des Nationalparks, das Nahua-Nanti-Reservat, ist durch Perus größtes Erdgasprojekt &amp;quot;Camisea&amp;quot; gefährdet. Durch Sprengungen und andere Öl- und Gasarbeiten gibt es dort bereits Einschränkungen für Tier- und Pflanzenwelt. Auch indigene Völker sind bedroht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.survivalinternational.de/ueber/camisea-erdgas Projekt Camisea]&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine geplante Erweiterung von Camisea könnte weitere Einschränkungen auch für den Nationalpark erzeugen. Hinzu kommt, dass die peruanische Regierung Berichten zufolge auch Öl- und Gasförderung im Nationalpark selbst in Betracht zieht, auch wenn die Pläne bisher unter Verschluss gehalten werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.theguardian.com/environment/2013/feb/11/gas-company-manu-park-amazon Gas company targets protected Manú park in Peruvian Amazon]&amp;lt;/ref&amp;gt; Peruanische Organisationen von [[Indigene Völker|indigenen Völkern]] und die Menschenrechtsorganisation [[Survival International]] setzen sich gegen diese Projekte und für den Schutz der Gebiete ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
* David Burnie (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Vögel&amp;#039;&amp;#039;, München 2008, Dorling Kindersley, ISBN 978-3-8310-1272-5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Manú National Park|Nationalpark Manú}}&lt;br /&gt;
* {{WDPA|257}}&lt;br /&gt;
* {{Weblink Welterbe |Nummer=402}}&lt;br /&gt;
* [http://www.inkanatura.com/manu-tours-and-safaris Touranbieter für den Manú-Nationalpark]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Welterbe Peru&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Nationalparks in Peru&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4510594-7|VIAF=223622440}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nationalpark in Südamerika|Manu]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nationalpark in Peru|Manu]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tropisches Regenwaldgebiet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Welterbestätte in Amerika]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Welterbestätte in Peru]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weltnaturerbestätte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region Madre de Dios]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region Cusco]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebietsgründung 1973|Manu]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Altaileopard</name></author>
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