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	<title>Nationaler Widerstand - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nationaler Widerstand&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Sammelbegriff und die Eigenbezeichnung für ein informelles [[Soziales Netzwerk (Soziologie)|Netzwerk]] verschiedener eigenständiger [[Rechtsextremismus|rechtsextremer]] Gruppierungen in Deutschland.&amp;lt;ref&amp;gt;Reiner Kapinus: &amp;#039;&amp;#039;[http://books.google.com/books?id=SmBejueb2_gC&amp;amp;pg=PA6 Die äußere Rechte: Extremistische Jugendkultur als soziale oder asoziale Bewegung?]&amp;#039;&amp;#039; 2009, S. 6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriffsbildung und Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Der Begriff wurde vor allem durch die [[Nationaldemokratische Partei Deutschlands]] (NPD) proklamiert und umfasst den aktionistisch ausgerichteten Teil der von der NPD propagierten &amp;#039;&amp;#039;Nationalen Außerparlamentarischen Opposition&amp;#039;&amp;#039; (NAPO).&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Rechtsextremismus in Stichworten.&amp;#039;&amp;#039; Landesamt für Verfassungsschutz, Freie und Hansestadt Hamburg 2001, S. 78.&amp;lt;/ref&amp;gt; In seiner Eröffnungsrede des &amp;#039;&amp;#039;1. Tages des nationalen Widerstandes&amp;#039;&amp;#039; erklärte [[Holger Apfel]], die NPD sei die einzige organisierte Partei, „die das politische System in der BRD bis auf die Wurzel bekämpft, auch die Wurzel abnimmt.“&amp;lt;ref&amp;gt;Steffen Kailitz: {{Webarchiv|url=http://www.bundestag.de/dasparlament/2005/45/Thema/007.html |wayback=20090929021734 |text=&amp;#039;&amp;#039;Stolze Verfassungsfeinde – Die NPD: Parlamentsarbeit mit nationalsozialistischer Programmatik.&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2019-05-03 08:33:14 InternetArchiveBot }} 7. November 2005.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die NPD veröffentlicht über den [[Deutsche Stimme|Deutsche Stimme-Verlag]] auch den &amp;#039;&amp;#039;Taschenkalender des nationalen Widerstandes&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sueddeutsche.de/kultur/buch-taschenkalender-des-nationalen-widerstandes-braune-bruehe-tag-fuer-tag-1.808120 &amp;#039;&amp;#039;Buch: „Taschenkalender des nationalen Widerstandes“. Braune Brühe Tag für Tag.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Süddeutsche Zeitung]].&amp;#039;&amp;#039; 26. Januar 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß dem [[Thüringer Landesamt für Verfassungsschutz|thüringischen Verfassungsschutz]] bezeichnet der auch von Teilen der [[Neonazismus|Neonaziszene]] verwendete Begriff „den Willen von Rechtsextremisten, gemeinsam organisationsübergreifend gegen das politische System der Bundesrepublik und die sie tragenden Kräfte vorzugehen.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://apps.thueringen.de/de/publikationen/pic/pubdownload843.pdf |wayback=20150731165509 |text=Verfassungsschutzbericht 2005, Freistaat Thüringen}}, S. 49.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb der rechtsextremen Szene spielt der Begriff als integratives Element in [[Slogan]]s,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Stephan Braun (Politiker)|Stephan Braun]] u. a.: &amp;#039;&amp;#039;[http://books.google.com/books?id=gTYRWkZ_-r0C Strategien der extremen Rechten: Hintergründe-Analysen-Antworten]&amp;#039;&amp;#039;. VS Verlag, 2009, S. 165, 303, 353, 428.&amp;lt;/ref&amp;gt; Veröffentlichungen und in der Gruppensymbolik (Kleidung, Transparente etc.) eine Rolle.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Christian Dornbusch]], [[Andreas Speit]]: &amp;#039;&amp;#039;Mode für den „Nationalen Widerstand“&amp;#039;&amp;#039;. In [[Andrea Röpke]]: &amp;#039;&amp;#039;Braune Kameradschaften: die militanten Neonazis im Schatten der NPD&amp;#039;&amp;#039;. Links Verlag, 2006, S. 130 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch in [[Rechtsrock|rechtsradikaler Musik]] ist der Begriff ein häufig auftretendes Thema, etwa bei Titeln von [[Stahlgewitter (Band)|Stahlgewitter]], [[Veit (Liedermacher)|Veit]]  oder auf den Samplern der Reihe &amp;#039;&amp;#039;Balladen des nationalen Widerstands&amp;#039;&amp;#039; (u.&amp;amp;nbsp;a. mit [[Frank Rennicke]], [[Jörg Hähnel]] und [[Daniel Eggers (Liedermacher)|Daniel Eggers]]). Der [[Landesamt für Verfassungsschutz Sachsen|sächsische Verfassungsschutz]] sieht in der Bezeichnung einen „Oberbegriff, der […] als kleinster gemeinsamer Nenner angesehen werden kann“. So könne sich „jeder Einzelne, jede Gruppierung und jedes Parteimitglied als Teil des Nationalen Widerstandes betrachten, wenn er mit dem grundsätzlichen Ziel, der ‚Ausschaltung aller volks- und naturfeindlichen Vorgänge‘ übereinstimmt“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.verfassungsschutz.sachsen.de/download/Kameradschaften_und_Freie_Nationalisten_HB_2009.pdf |wayback=20140328131451 |text=Kameradschaften und Freie Nationalisten |archiv-bot=2019-05-03 08:33:14 InternetArchiveBot }} (PDF; 42&amp;amp;nbsp;kB). Verfassungsschutz Sachsen, S. 1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zugehörige Gruppierungen ==&lt;br /&gt;
Die Zugehörigkeit von Gruppierungen zum Nationalen Widerstand ist nicht eindeutig, die Abgrenzung zu anderen Identifikationsgruppen ([[Autonome Nationalisten]], Freie Nationalisten, Freier Widerstand) unscharf. Insbesondere die [[Freie Kameradschaft|Freien Kameradschaften]] verstehen sich seit den Verboten rechtsextremer Gruppen in den 1990er Jahren als Träger eines Nationalen Widerstandes.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Christoph Butterwegge]]: [http://books.google.com/books?id=-BoQHNxd6Q8C&amp;amp;pg=PA73 &amp;#039;&amp;#039;Themen der Rechten, Themen der Mitte: Zuwanderung, demografischer Wandel und Nationalbewusstsein&amp;#039;&amp;#039;] VS Verlag, 2002, S. 73.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gudrun Hentges]]: [http://books.google.com/books?id=s0al6sisXuQC&amp;amp;pg=PA117 &amp;#039;&amp;#039;Massenmedien, Migration und Integration: Herausforderungen für Journalismus und politische Bildung&amp;#039;&amp;#039;]. VS Verlag, 2004, S. 117.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es existieren zahlreiche lokale und regionale Gruppen, die unter der Eigenbezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Nationaler Widerstand&amp;#039;&amp;#039; auftreten. Obwohl diese Gruppen über keine feste gemeinsame Organisationsform und -struktur verfügen,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Uwe Backes]]: [http://books.google.com/books?id=4atHOJUWcugC&amp;amp;pg=PA160 &amp;#039;&amp;#039;Totalitarismus und Transformation: Defizite der Demokratiekonsolidierung in Mittel- und Osteuropa&amp;#039;&amp;#039;]. Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, 2009, S. 160.&amp;lt;/ref&amp;gt; besteht innerhalb der Szene ein „Grund[[konsens]]“ über Inhalte und Positionen des nationalen Widerstandes.&amp;lt;ref&amp;gt;Henrick Steglich: &amp;#039;&amp;#039;[http://books.google.com/books?id=ScwelsLksgkC&amp;amp;pg=PA26 Die NPD in Sachsen: organisatorische Voraussetzungen ihres Wahlerfolgs 2004]&amp;#039;&amp;#039;. V&amp;amp;R unipress, 2005, S. 26.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach [[Thomas Grumke]] gehört dazu die „klare Frontstellung gegen eine als ‚[[Weltjudentum|jüdisch]]-[[mammon]]istisch‘ und westlich-[[Dekadenz|dekadent]] empfundende Weltordnung im Allgemeinen und die sozialen und politischen Verhältnisse in der Bundesrepublik im Besonderen.“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Thomas Grumke]]: &amp;#039;&amp;#039;[http://books.google.com/books?id=HR9-bBaFwvQC&amp;amp;pg=PA485 Die rechtsextreme Bewegung].&amp;#039;&amp;#039; In: [[Roland Roth]]: &amp;#039;&amp;#039;Die sozialen Bewegungen in Deutschland seit 1945: ein Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; Campus, 2008, S. 485.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Armin Pfahl-Traughber]] sieht ein Selbstverständnis von Teilen der [[Rechtsextreme Netzwerke|rechten Szene]] als [[Soziale Bewegung|Bewegung]] des Nationalen Widerstandes. Die einzelnen Gruppen wiesen zwar zum Teil „keine intellektuell entwickelten programmatischen Vorstellungen“ auf, haben aber „durchaus ein entwickeltes ‚Wir-Gefühl‘ im Sinne der Zugehörigkeit zu einer Bewegung mit bestimmten gemeinsamen Feindbildern und Idealen als Identifikationsmerkmalen“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Armin Pfahl-Traughber]]: &amp;#039;&amp;#039;{{Toter Link |datum=2019-05 |url=http://www.verfassungsschutz.thueringen.de/infomaterial/symposien/2002/Pfahl-Traughber.pdf |text=Rechtsextremismus als neue soziale Bewegung? Aktivitäten und Kooperation von NPD, Neonazis und Skinheads |archivebot=2019-05-03 08:33:14 InternetArchiveBot}}&amp;#039;&amp;#039;. S. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung im Versammlungsrecht ==&lt;br /&gt;
Das Unterlassen von Parolen mit der Wortfolge „Nationaler Widerstand“ kann nach einer Entscheidung des [[Bundesverfassungsgericht]]s zur Auflage für die Genehmigung von Versammlungen gemacht werden.&amp;lt;ref&amp;gt;BVerfG, NVwZ 20089, 671; nach Klaus Weber: [http://books.google.com/books?id=ZOTBvwxWsFgC&amp;amp;pg=PA60 Handbuch für Ausbildung und Praxis mit Kommentar des Sächsischen Versammlungsgesetzes]. VS Saxonia, S. 60.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
Das Modelabel &amp;#039;&amp;#039;[[Storch Heinar]]&amp;#039;&amp;#039; stellt in [[Satire|satirischer]] Absicht unter Bezugnahme auf den rechten Slogan „Hier marschiert der nationale Widerstand“ unter anderem [[T-Shirt]]s und [[Sweatshirt]]s mit der Aufschrift „Hier marschiert der nationale Viehbestand“ und entsprechenden Tierabbildungen (Kuh, Ente und Hirsch) als „Anti-[[Anti-Antifa]]-Demo-Kluft“ her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Andere Bedeutungen ==&lt;br /&gt;
Der Begriff „Nationaler Widerstand“ wurde in der [[Sowjetische Besatzungszone|Sowjetischen Besatzungszone]] und später in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] als Programmatik der [[Nationale Front (DDR)|Nationalen Front]] etabliert. Kernsätze waren der Widerstand gegen das [[Besatzungsstatut]], gegen die [[Wiederbewaffnung]] Westdeutschlands und die Einfuhr amerikanischer Waren sowie die „Aufklärung über amerikanische und englische Kriegspropaganda“ und die Unterstützung aller „Kämpfe der Arbeiter um die Sicherung ihrer Lebenshaltung und alle[r] Widerstandsaktionen der werktätigen Bevölkerung gegen Steuerdruck, Preistreibereien und sonstige Ausplünderung“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur| Autor = [[Hanns Jürgen Küsters]], Daniel Hofmann, Alexander Fischer, Karl Dietrich Bracher, Ernst Deuerlein| Titel = Dokumente zur Deutschlandpolitik| Verlag= Oldenbourg Wissenschaftsverlag| Ort = München| ISBN = 3-486-56172-3| Jahr = 1997| Seiten= 298ff| Online= {{Google Buch| BuchID= TNuS0A6BL9QC| Seite = 300}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freie Kameradschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neonazistische Organisation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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