<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Nationale_Alternative</id>
	<title>Nationale Alternative - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Nationale_Alternative"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Nationale_Alternative&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-31T21:53:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Nationale_Alternative&amp;diff=1425226&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;L. aus W.: Kategorie genauer</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Nationale_Alternative&amp;diff=1425226&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-05-05T13:28:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorie genauer&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nationale Alternative&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (NA) ist eine [[Neonazismus|neonazistische]] Gruppe und eine Partei, die in [[Ost-Berlin]] gegründet wurde. Am 5. März 1990 wurde sie, als einzige [[Rechtsextremismus in der DDR|rechtsextreme]] Partei, in das Parteienregister der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in den 1980er Jahren entstandene Ostberliner [[Skinhead]]gruppe „Lichtenberger Front“ benannte sich, als sie sich der neo-nationalsozialistischen Bewegung zuwandte, in „Bewegung 30. Januar“ um. Aus dieser Gruppe gründete sich am 31. Januar 1990 die Nationale Alternative. Diese wurde zum Zentrum des [[Rechtsextremismus]] in Ostdeutschland. Nach der [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|Wende]] erhielt die Gruppe Unterstützung durch die österreichische [[Volkstreue außerparlamentarische Opposition]] (VAPO) und die [[Gesinnungsgemeinschaft der Neuen Front]] (GdNF) um [[Michael Kühnen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die NA bestand aus einer Reihe bekannter Berliner Neonazis. Nach der Gründung folgte am 28. Februar 1990 in [[Berlin-Lichtenberg]] eine Reihe von Hausbesetzungen. Am 5. März wurde der Gruppe daraufhin von der [[Kommunale Wohnungsverwaltung|Kommunalen Wohnungsverwaltung]] Lichtenberg ein legales Mietverhältnis für das große Eckhaus [[Weitlingkiez|Weitlingstraße]] 122 (Ecke Lückstraße) angeboten. Dort wurde eine Parteizentrale errichtet. Zahlreiche deutsche Neonazikader nutzten diesen Ort, um Schulungen durchzuführen. Später besetzten die Neonazis auch die Weitlingstraße 120. Die Anzahl der Anhänger und Sympathisanten erreichte in der zweiten Hälfte des Jahres 1990 mit 600 ihren Höhepunkt. Am 27. April wurde eines der besetzten Häuser von der Polizei gestürmt. Es wurden Waffen und Propagandamaterial beschlagnahmt, zeitweise wurde der gesamte NA-Vorstand festgenommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bb129f&amp;quot;&amp;gt;Britta Bugiel: &amp;#039;&amp;#039;[https://books.google.de/books?id=TnGrRFjFJ_YC&amp;amp;pg=PA129&amp;amp;lpg=PA129&amp;amp;dq=%22Nationale+Alternative%22&amp;amp;source=web&amp;amp;ots=OmSB12HnaE&amp;amp;sig=lRh8kG3tEPFHfK5sQRrlWZtnk8k&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result#PPA129,M1 Rechtsextremismus Jugendlicher in der DDR und in den neuen Bundesländern von 1982–1998]&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Medien &amp;amp; Politik.&amp;#039;&amp;#039; Band 21). Lit-Verlag, Münster 2002, S. 129f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu den Mitgliedern der NA gehörten zeitweilig [[Ingo Hasselbach]], [[Frank Lutz (Neonazi)|Frank Lutz]], [[Heiko Baumert]], [[Oliver Schweigert]], [[Bendix Jörg Wendt|Bendix Wendt]] und [[Andre Riechert]]. Weibliche Mitglieder mussten der [[Deutsche Frauenfront|Deutschen Frauenfront]] beitreten. Ende 1990 setzte aufgrund interner Streitigkeiten ein Zerfallsprozess ein. Zum Bruch mit der GdNF kam es noch 1990. Anlass waren die Diskussion um Kühnens Homosexualität und das von ihm durchgesetzte Aktivitätsbeschränkungsgebot für die NA auf Berlin. Ein Teil der Anhänger wechselte in die [[Deutsche Alternative]] (DA). Aus der NA entstand der „Freundeskreis Revolutionärer Volkssozialisten“ und die „Kameradschaft Sozialrevolutionärer Nationalisten“. Formell wurde die NA nicht aufgelöst.&amp;lt;ref&amp;gt;Norbert Madloch: &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv|url=http://www.rosalux.de/cms/fileadmin/rls_uploads/pdfs/Schriften/Rechts_Antifa.pdf |wayback=20051007215502 |text=Rechtsextremismus in Deutschland nach dem Ende des Hitlerfaschismus }} (PDF; 1,0&amp;amp;nbsp;MB).&amp;#039;&amp;#039; In: [[Klaus Kinner]], Rolf Richter: &amp;#039;&amp;#039;Rechtsextremismus und Antifaschismus. Historische und aktuelle Dimension.&amp;#039;&amp;#039; Karl Dietz Verlag, Berlin 2000, S. 75ff., S. 90, S. 165.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partei ==&lt;br /&gt;
Die NA wurde am 5. März 1990 in das DDR-Parteienregister aufgenommen. Das [[Parteiprogramm]] wurde von der [[Hamburg]]er Partei [[Christian Worch#Nationale Liste|Nationale Liste]] (NL) zum Teil wortwörtlich übernommen. Schnell entstanden NA-Zweigstellen in [[Dresden]], [[Cottbus]], [[Rostock]], [[Bitterfeld]] und [[Königs Wusterhausen]]. Die Partei finanzierte sich aus dem Verkauf von [[Militaria]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;bb129f&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Kommunalwahlen in der DDR 1990]] wurde ihr eine Wahlteilnahme untersagt. Die NA stellte einen Kandidaten für die Wahl zum [[Abgeordnetenhaus von Berlin|Berliner Abgeordnetenhaus]] im Dezember 1990.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Jens Mecklenburg]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Deutscher Rechtsextremismus&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1996, S. 286f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neonazistische Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsextreme Partei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Partei (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parteigründung 1990]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;L. aus W.</name></author>
	</entry>
</feed>