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	<title>Nathaniel Ward - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T12:33:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2024-05-21T14:48:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Nathaniel Bagshaw Ward.png|mini|Nathaniel Bagshaw Ward]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nathaniel Bagshaw Ward&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1791]] in [[London]]; † [[4. Juni]] [[1868]] in [[St Leonards-on-Sea|St Leonards]], [[Sussex]]) war ein englischer [[Arzt]], der ab den 1830er Jahren mit seinem „Wardschen Kasten“ (Wardian Case) transportable [[Gewächshaus|Gewächshäuser]] populär gemacht hat. Ward wird bis heute oft als „Gewächshaus-Erfinder“ bezeichnet, jedoch hatte der Schotte [[Alan Maconochie]] bereits 1825 das Gewächshaus-Phänomen anhand eines Holzkastens mit Glasdeckel entdeckt, schwieg aber nach Wards Veröffentlichungen bescheiden dazu.&amp;lt;ref name=&amp;quot;glas&amp;quot;&amp;gt;Jane Tresidder, Stafford Cliff: &amp;#039;&amp;#039;Wohnen unter Glas. Faszinierende Glashäuser, Windergärten und Veranden von gestern und heute.&amp;#039;&amp;#039; Bauverlag, Wiesbaden und Berlin, 1986. ISBN 3-7625-2488-2, S. 8&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nathaniel Ward wurde 1791 als Sohn des Arztes Stephen Smith Ward in London geboren. Bereits als Kind sammelte er Insekten und Pflanzen und interessierte sich besonders für [[Farne]]. Als Erwachsener betätigte er sich neben seiner medizinischen Tätigkeit weiterhin auf dem Gebiet der [[Botanik]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;glas&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1817 wurde Ward Mitglied der [[Linnean Society of London]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 1829 experimentierte er erstmals mit einem erdgefüllten Gefäß, das er mit einem Glasdeckel verschloss. Er stellte fest, dass sich die aus der Erde aufsteigende Verdunstungsfeuchtigkeit am Deckel niederschlug und wieder auf die Erde zurücktropfte. Nach etwa einer Woche [[Keimung|keimten]] bei konstant bleibendem Feuchtigkeitspegel die ersten Pflanzensamen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;glas&amp;quot; /&amp;gt; In geschlossenen Glasbehältern konnten sich also auch Liebhaber tropischer Pflanzen in anderen Klimaten einen Miniaturdschungel anlegen. 1833 schickte Ward zwei speziell angefertigte Glaskästen mit Farnen und Gräsern auf die zur damaligen Zeit noch mehrmonatige Seereise von England nach Australien und zurück. Obwohl die Pflanzen dabei nie gegossen wurden, zeigten sie auch nach über einem Jahr keine Beeinträchtigungen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;glas&amp;quot; /&amp;gt; Ward machte daraufhin seine Erfindung bekannt und Sammler exotischer Pflanzen konnten fortan nicht nur Samen, sondern auch lebende Pflanzen in diesen Mini-Gewächshäusern erfolgreich über weite Strecken transportieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Absatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wardscher Kasten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Mini-Gewächshaus}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Ward&amp;#039;scher Kasten.jpg|mini|Wardscher Kasten, große Ausführung mit Tragegriffen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wardian Case.jpg|mini|Wardscher Kasten, Ausführung für Gärten]]&lt;br /&gt;
Wards Erfindung wurde unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Wardscher Kasten&amp;#039;&amp;#039; berühmt und wurde ab 1835 auf den botanischen Entdeckungs- und Sammelreisen von [[Pflanzenjäger]]n verwendet, um Pflanzen unversehrt auch mehrere Monate per Schiff transportieren zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wardsche Kasten ist eine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Einrichtung zum Transportieren und zur Kultur von Pflanzen unter sonst ungünstigen Verhältnissen, besteht aus einem flachen metallenen, gut gestrichenen Bodenstück, auf welchem sich ein metallenes Gestell zur Aufnahme von Glasplatten erhebt. Letztere bilden die Seitenwände und die Decke des Kastens. Das Bodenstück, welches einen einige Zoll hohen Rand besitzt, füllt man mit Erde, steckt in diese die Samen oder die Pflanzen, begießt und schließt dann den Kasten vollständig. Die Pflanzen gedeihen vorzüglich, denn sie sind vor Staub und schroffem Temperaturwechsel geschützt und hinlänglich mit Feuchtigkeit versehen, da das Wasser nie verdunsten kann. Für tropische Pflanzen läßt sich mit Hilfe einer kleinen Öl- oder Spirituslampe leicht die passende Temperatur herstellen. In England und in neuerer Zeit mehrfach auch im deutschsprachigen Raum werden die Wardschen Kasten in eleganter Ausstattung zur Kultur zarterer Pflanzen im Zimmer benutzt. Wichtig sind die Dienste, welche sie bei der Übersiedelung von Pflanzen leisten. [[Robert Fortune|Fortune]] benutzte sie zum Transport von vielen tausend Teepflanzen in den Himalaja, nach Virginia und Kalifornien, [[Justus Karl Haßkarl|Haßkarl]] hat mit ihrer Hilfe [[Chinarindenbäume]] von Amerika nach [[Java (Insel)|Java]] verpflanzt. Vgl. &amp;#039;&amp;#039;Ward, Observations on the growth of plants in closely-glazed cases (2. Aufl., Lond. 1854)&amp;#039;&amp;#039;.|Meyers Konversations-Lexikon, 1888–1890&amp;lt;ref&amp;gt;{{Meyers Online|16|389|spezialkapitel=Wardscher Kasten}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wardian cases.jpg|mini|Verschiedene, teils elegante Wardsche Kästen zur Zimmerkultur tropischer Pflanzen]]&lt;br /&gt;
Im „Langen Haus“ der [[Orangerie]] im [[Belvedere (Weimar)|Park Belvedere]] in Weimar ist der Wardsche Kasten in neuaufgelegtem, modernem Design zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wardsche Flasche ==&lt;br /&gt;
Eine Variante des aufwändig herzustellenden und abzudichtenden Kastens ist die Bepflanzung einer Flasche, einem [[Glasballon]] mit eher mehr als 3 Liter Fassungsinhalt bis etwa 25 Liter. Derartige Glasballons wurden zum Transport von Wein und Essig in Serie erzeugt und meist in einen Korb verpackt („[[Fiasco (Flasche)|Fiasco]]-Korbflasche“ wie beim [[Chianti (Wein)|Chiantiwein]]). Einmal mittels Holzpinzetten bepflanzt, angegossen und verstöpselt, wurden die Flaschen respektive Pflanzen so verschifft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Nathaniel Bagshaw Ward: &amp;#039;&amp;#039;[https://books.google.de/books?id=EFUDAAAAQAAJ&amp;amp;hl=de On the growth of plants in closely glazed cases.]&amp;#039;&amp;#039; John Van Voorst, Paternoster Row, London, 2. Aufl., 1852.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Nathaniel Bagshaw Ward|Nathaniel Ward}}&lt;br /&gt;
* [https://www.fownc.org/pdf/newsletter53.pdf &amp;#039;&amp;#039;Nathaniel Ward (1791- 1868).&amp;#039;&amp;#039;] Biografische Notizen. In: Friends of West Norwood Cemetery (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;FOWNC Newsletter.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 53, Mai 2005, S. 4–7 (englisch)&lt;br /&gt;
* Hansjörg Gadient: [https://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/exotische-pflanzen-matrosen-sind-keine-gaertner-a-716382.html &amp;#039;&amp;#039;Matrosen sind keine Gärtner.&amp;#039;&amp;#039;] Nachdruck aus &amp;#039;&amp;#039;[[Mare (Zeitschrift)|Mare]],&amp;#039;&amp;#039; Nr. 81, August 2010 in [[Spiegel Online]], 12. September 2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117141801|LCCN=n/88/198606|VIAF=45072794}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ward, Nathaniel}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erfinder]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Linnean Society of London]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brite]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1791]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1868]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ward, Nathaniel&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Ward, Nathaniel Bagshaw (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=britischer Arzt, Erfinder des Ward’schen Kastens zum Pflanzentransport&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1791&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[London]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. Juni 1868&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[St Leonards-on-Sea|St Leonards]], [[Sussex]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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