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	<title>Natascha Wodin - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Natascha_Wodin&amp;diff=260429&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Apokatastasis1: /* Leben */ Komma nötig.</title>
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		<updated>2026-01-03T08:57:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; Komma nötig.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Natascha Wodin Leipziger Buchmesse 2017.jpg|mini|Natascha Wodin auf der [[Leipziger Buchmesse]] 2017]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Natascha Wodin &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. Dezember]] [[1945]] in [[Fürth]] als &amp;#039;&amp;#039;Natalja Nikolajewna Wdowina&amp;#039;&amp;#039;, {{ruS|Наталья Николаевна Вдовина}}; {{ukS|Наталія Миколаївна Вдовіна}}) ist eine deutsche [[Schriftsteller]]in und [[Übersetzer]]in aus dem Russischen. Ihren größten Erfolg verzeichnete Wodin mit dem [[Autofiktion|autofiktionalen]] Werk &amp;#039;&amp;#039;[[Sie kam aus Mariupol]]&amp;#039;&amp;#039;, das im Erscheinungsjahr 2017 den [[Preis der Leipziger Buchmesse]] erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Natascha Wodin wurde als Kind [[Sowjetunion|sowjetischer]] [[Zwangsarbeit in der Zeit des Nationalsozialismus|Zwangsarbeiter]] geboren, die aus Furcht vor [[Stalinismus|stalinistischer]] Verfolgung nach [[Zweiter Weltkrieg|Kriegs]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;ende in Deutschland blieben. Die Familie verbrachte fünf Jahre in einer notdürftigen illegalen Behausung und zwei in einem Lager für [[Displaced Person]]s, bevor sie in einer [[ghetto]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;artigen Siedlung am Stadtrand von [[Forchheim]] unterkam. Als Wodin elf Jahre alt war, nahm sich ihre Mutter das Leben. Ihr Vater, der als Sänger in einem [[Kosakenchor]] ganzjährig auf Tournee war, brachte sie und ihre jüngere Schwester in einem [[Katholizismus|katholischen]] Mädchenheim unter. Als er fünf Jahre später eine Arbeit vor Ort fand und sie wieder bei ihm lebten, flüchtete Wodin vor seiner Gewalt in die [[Obdachlosigkeit]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;dlf 452479 &amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.deutschlandfunk.de/musik-und-fragen-zur-person-die-schriftstellerin-natascha.1782.de.html?dram:article_id=452479 |titel=Zwischentöne mit Natascha Wodin|datum=2019-08-04|abruf=2021-10-24|werk=deutschlandfunk.de|autor=Tanja Runow }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ihren beruflichen Ein- und Aufstieg – sie hatte keinerlei schulische Abschlüsse – brauchte sie mehrmals Glück und Courage. Nach Tätigkeiten als [[Telefonist]]in und [[Stenotypist]]in qualifizierte sie sich zur [[Dolmetscher]]in und gehörte zu den ersten, die nach Abschluss der [[Ostverträge]] in den 1970er Jahren für westdeutsche Firmen und Kultureinrichtungen in die Sowjetunion reisten. In den 80ern lebte sie vorübergehend in [[Moskau]], begegnete dort zahlreichen renommierten Schriftstellern, begann Literatur aus dem [[Russische Sprache|Russischen]] zu übersetzen (unter anderem [[Wenedikt Wassiljewitsch Jerofejew|Wenedikt Jerofejew]], [[Jewgenija Semjonowna Ginsburg|Jewgenia Ginsburg]], [[Andrei Georgijewitsch Bitow|Andrej Bitow]] und Pawel Sanajew) und ist seit 1980 [[freier Beruf (Deutschland)|freie]] Schriftstellerin. Vor der Veröffentlichung ihres ersten Buchs bestand der Verlag darauf, dass Wodin ihren richtigen Namen &amp;#039;&amp;#039;Wdowin&amp;#039;&amp;#039; zur besseren Aussprache eindeutschte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Rene Drommert |Titel=Die gläserne Stadt |Sammelwerk=Die Zeit |Ort=Hamburg |Datum=1984-09-28 |ISSN=0044-2070 |Online=https://www.zeit.de/1984/40/die-glaeserne-stadt |Abruf=2024-02-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Befördert durch das gemeinschaftliche Singen in der Familie, entwickelte Wodin eine Liebe zur Musik, insbesondere zur [[Oper]]. Seit 1994 lebt sie in [[Berlin]] und Mecklenburg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dlf 452479 &amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In erster Ehe heiratete Wodin ein Mitglied der seinerzeit neugegründeten [[NPD]], dessen Vater in [[NS-Staat|Nazideutschland]] [[Gauleiter]] gewesen war. Rückschlüsse auf ihre Gesinnung daraus abzuleiten, ist unbegründet; ursächlich war vielmehr ihre unverschuldete Unkenntnis. Elternhaus und Schule, so Wodin, hätten sie in dem Glauben erzogen, der Krieg sei nicht etwa von deutschem, sondern von russischem Boden ausgegangen, auf Betreiben [[Stalin]]s. Erst mit Anfang 20, durch Kontakt mit der [[68er-Bewegung]], sei ihr Geschichts- und Weltbild vom Kopf auf die Füße gestellt worden. Ihre zweite Ehe schloss Wodin 1994 mit dem Schriftsteller [[Wolfgang Hilbig]]. In ihrem acht Jahre währenden Zusammenleben folgte sie ihm darin, nur noch nachts zu schreiben – eine Gewohnheit, die sie bis in die jüngste Vergangenheit beibehielt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dlf 452479 &amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schaffen ==&lt;br /&gt;
Als Autorin eigener Texte trat Wodin erst mit knapp 40 in Erscheinung. Zu ihrem Rüstzeug gehörte, neben den Einflüssen aus ihrer Übersetzungstätigkeit, vor allem die literarisch-musische Bildung, die sie in der Kindheit von ihrer Mutter empfangen hatte. Richtungsweisend war dann eine der glücklichen Fügungen ihres Lebens. Ihr Tagebuch, das sie als obdachlose Teenagerin geführt und mit erdachten Geschichten über Liebe und Tod gefüllt hatte, geriet in die Hände ihres ersten Ehemanns und von ihm in die seines Scheidungsanwalts, der ihr ausrichten ließ, sie solle sich überlegen, Schriftstellerin zu werden. Das verwirklichte sie allerdings erst über ein Jahrzehnt später, als der [[Deutscher Literaturfonds|Deutsche Literaturfonds]] sie mit einem [[Stipendium]] ausstattete.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dlf 452479 &amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[autobiografisch]]e Grundierung ihres [[Belletristik|belletristischen]] Werks, das inzwischen mehr als ein Dutzend Titel zählt, war von Beginn an offensichtlich. So bilden ihre ehelichen Beziehungserfahrungen den Mittelpunkt in &amp;#039;&amp;#039;Die Ehe&amp;#039;&amp;#039; (1997) und &amp;#039;&amp;#039;Nachtgeschwister&amp;#039;&amp;#039; (2009); in &amp;#039;&amp;#039;Alter, fremdes Land&amp;#039;&amp;#039; (2014) beschreibt sie den verstörenden Alterungsprozess einer Frau, der ihr erklärtermaßen selbst stark zusetzt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;dlf 452479 &amp;quot;/&amp;gt; in &amp;#039;&amp;#039;[[Nastjas Tränen]]&amp;#039;&amp;#039; (2021), ihrem jüngsten Roman, porträtiert Wodin eine Frau aus ihrem privaten Umfeld, die aus ähnlichen Motiven, aber zu einer ganz anderen Zeit den gleichen Weg geht wie einst ihre eigene Mutter: von der [[Ukraine]] nach Deutschland. Ihre Mutter selbst ist die Hauptfigur in &amp;#039;&amp;#039;[[Sie kam aus Mariupol]]&amp;#039;&amp;#039; (2017), ihr Vater in &amp;#039;&amp;#039;Irgendwo in diesem Dunkel&amp;#039;&amp;#039; (2018), wobei Wodin mit der Publikation dieser beiden Werke zwei ihrer früheren Titel als überholt ansieht: &amp;#039;&amp;#039;Die gläserne Stadt&amp;#039;&amp;#039; (1983) und &amp;#039;&amp;#039;Einmal lebt ich&amp;#039;&amp;#039; (1989).&amp;lt;ref&amp;gt;In &amp;#039;&amp;#039;Irgendwo in diesem Dunkel&amp;#039;&amp;#039; wird dies unter den Eingangsinformationen über das Buch explizit vermerkt; in &amp;#039;&amp;#039;Sie kam aus Mariupol&amp;#039;&amp;#039; findet sich im Text (S. 36) eine ähnlich lautende Äußerung der [[Ich-Erzähler]]in.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihren an der Schnittstelle zwischen [[Autobiografie]] und Roman verlaufenden Schreibprozess stellt Wodin selbst wie folgt dar:  Der „Rohstoff“ ihrer Bücher sei in der Tat ihr Leben; da sie sich jedoch auf die Eigendynamik einlasse, die jeder Text bei seiner Entstehung entwickle, könne sie im Nachhinein oft selbst nicht unterscheiden, was sie tatsächlich erlebt und was „nur“ erdacht habe. Den Akt des Schreibens empfinde sie als ein „Schweben über dem Abgrund“; um nicht in ihm zu versinken, sei jedoch unabdingbar, dass eine Geschichte „ausgelitten“ ist. Zusätzlich bediene sie sich eines ungewöhnlichen Hilfsmittels: Während sie schreibt, läuft im Hintergrund das Fernsehen. Da sie es jedoch nicht bewusst wahrnehme, lenke es sie nicht ab, sondern sorge dafür, dass sie „in der Welt bleibt“ und nicht „versackt“. Dass ihre Bücher als [[Fiktion]] rezipiert werden sollen, signalisiert Wodin allein schon durch die von ihren realen Vorbildern abweichenden Namen (so heißt der Protagonist in &amp;#039;&amp;#039;Nachtgeschwister&amp;#039;&amp;#039; Jakob Stumm und nicht etwa Wolfgang Hilbig). In &amp;#039;&amp;#039;Sie kam aus Mariupol&amp;#039;&amp;#039;, das ohne [[Genre]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;bezeichnung erschien, macht Wodin hiervon eine Ausnahme und begründet den Gebrauch von [[Klarname]]n mit ihrem Streben nach größtmöglicher Realitätstreue.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dlf 452479 &amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Sie kam aus Mariupol&amp;#039;&amp;#039; war auch Wodins bislang größter Erfolg als Autorin. Er trug ihr mehrere Auszeichnungen ein, allen voran den [[Preis der Leipziger Buchmesse]] 2017 in der Sparte [[Preis der Leipziger Buchmesse/Belletristik|Belletristik]], machte sie einem größeren Publikum bekannt und befreite sie von der Furcht vor möglicher [[Altersarmut]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;dlf 452479 &amp;quot;/&amp;gt; In dem Buch begibt sie sich auf Spurensuche nach Herkunft und Leben ihrer früh verstorbenen Mutter – mit vollem Erfolg bezüglich ihres [[Stammbaum]]s, mit Abstrichen hinsichtlich ihres Lebenswegs in zwei [[totalitär]]en Systemen: als mögliche [[Kollaborateur]]in in der stalinistischen Sowjetunion und als freiwillige oder [[Deportation|deportierte]] Zwangsarbeiterin im [[nationalsozialistisch]]en Deutschland. „Die katastrophalen Geschichtsbrüche des 20. Jahrhunderts“, so [[Helmut Böttiger (Autor, 1956)|Helmut Böttigers]] Urteil in [[Die Zeit]], „werden in dieser Familienrecherche en miniature verhandelt, ohne großen [[rhetorisch]]en Aufwand, aber mit existenzieller Wucht.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;zeit11&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.zeit.de/2017/11/natascha-wodin-sie-kam-aus-mariupol |titel=Dann spielt die Mutter Chopin|datum=2017-03-07|abruf=2021-10-17|werk=zeit.de|autor=[[Helmut Böttiger (Autor, 1956)|Helmut Böttiger]] }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Sommer 2022 führte Tanja Walenski für die Literaturzeitschrift [[Sinn und Form]] ein ausführliches Gespräch mit Natascha Wodin über ihr Leben und „über die Angst, das Unsagbare und Wörter als vorletzte Wahrheit“. Angesprochen auf den großen Erfolg von &amp;#039;&amp;#039;Sie kam aus Mariupol&amp;#039;&amp;#039;, das bis zum Sommer 2022 bereits in 16 Sprachen übersetzt vorlag, unter anderem ins Ukrainische und Chinesische, bis dahin aber noch nicht ins Russische, antwortete Natascha Wodin: „Nein, ins Russische wurde nie etwas von mir übersetzt. Ich scheine dort nicht in die Landschaft zu passen. Ich weiß nicht, ob das politische oder ganz andere Gründe hat. Vielleicht besteht bei den Lesern kein Interesse daran, wie eine im Ausland geborene und lebende Russin Rußland sieht. Im Grunde bin ich darüber aber nicht unglücklich, weil Rußland immer eine sehr ambivalente Liebe war, immer auch Beunruhigung und Verwirrung. Hätte man mich dort übersetzt, wären wohl neue Beziehungen entstanden und hätten wieder an die frühere Ambivalenz gerührt, an eine einst lebensgefährliche Wunde, die inzwischen verheilt ist.“&amp;lt;ref&amp;gt;[https://sinn-und-form.de/leseprobe--7915-18 &amp;#039;&amp;#039;Natascha Wodin, Tanja Walenski, &amp;quot;Man kann den Abgrund nicht beschreiben, solange man sich darin befindet&amp;quot;. Ein Gespräch über die Angst, das Unsagbare und Wörter als vorletzte Wahrheit&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Sinn und Form]], 6/2023&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 18. November 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die gläserne Stadt. Eine Erzählung.&amp;#039;&amp;#039; Rowohlt, Reinbek 1983, ISBN 3-498-07296-X; Neuausgabe bei ars vivendi verlag, Cadolzburg 2017/2020, ISBN 978-3-86913-841-1.&lt;br /&gt;
* Nadja: &amp;#039;&amp;#039;Briefe aus Russland.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg., übers. und eingeleitet von Natascha Wodin. Nishen, Kreuzberg 1984, ISBN 3-88940-003-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Sprachverlies.&amp;#039;&amp;#039; Gedichte. Rowohlt, Reinbek 1987, ISBN 3-546-49825-9.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Einmal lebt ich.&amp;#039;&amp;#039; Roman. DTV, München 1989, ISBN 3-423-11575-0.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sergej. Griechisches Tagebuch.&amp;#039;&amp;#039; Büchergilde Gutenberg, Frankfurt am Main 1993.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Erfindung einer Liebe.&amp;#039;&amp;#039; Roman. Reclam, Leipzig 1993, ISBN 3-379-00745-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Ehe.&amp;#039;&amp;#039; Roman. Kiepenheuer, Leipzig 1997, ISBN 3-378-00596-3.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Singen der Fische.&amp;#039;&amp;#039; Erzählungen. Kiepenheuer, Leipzig 2001, ISBN 3-88423-182-0.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nachtgeschwister.&amp;#039;&amp;#039; Roman. Kunstmann, München 2009, ISBN 978-3-88897-560-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Alter, fremdes Land.&amp;#039;&amp;#039; Roman. Jung und Jung, Salzburg/Wien 2014, ISBN 978-3-99027-057-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Sie kam aus Mariupol]].&amp;#039;&amp;#039; Rowohlt, Reinbek 2017, ISBN 978-3-498-07389-3.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Irgendwo in diesem Dunkel.&amp;#039;&amp;#039; Rowohlt, Reinbek 2018, ISBN 978-3-498-07403-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Nastjas Tränen]].&amp;#039;&amp;#039; Rowohlt, Hamburg 2021, ISBN 978-3-498-00260-2.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Fluss und das Meer.&amp;#039;&amp;#039; Erzählungen. Rowohlt, Hamburg 2023, ISBN 978-3-498-00376-0.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/buecher/lesefruechte/der-fluss-und-das-meer-100.html |titel=„Der Fluss und das Meer“ von Natascha Wodin |datum=2023-12-14 |sprache=de |abruf=2024-02-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die späten Tage&amp;#039;&amp;#039;. Rowohlt, Hamburg 2025, ISBN 978-3-498-00334-0.&amp;lt;ref&amp;gt;Anke Jahns: [https://www.ndr.de/kultur/buch/buchdesmonats/ndr-buch-des-monats-natascha-wodin-die-spaeten-tage,wodin-102.html NDR Buch des Monats: Natascha Wodin - &amp;quot;Die späten Tage&amp;quot;], Rezension auf ndr.de/kultur, erschienen und abgerufen am 2. Dezember 2025&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stipendien / Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Natascha Wodin.jpg|mini|Wodin im Juni 2016]]&lt;br /&gt;
* 1984: [[Hermann-Hesse-Preis]]&lt;br /&gt;
* 1984: [[Preis der Stadt Nürnberg|Kultur-Förderpreis der Stadt Nürnberg]]&lt;br /&gt;
* 1985: [[Andreas-Gryphius-Preis|Andreas-Gryphius-Förderpreis]]&lt;br /&gt;
* 1988: Stipendium [[Künstlerhaus Edenkoben]]&lt;br /&gt;
* 1989: [[Brüder-Grimm-Preis der Stadt Hanau]]&lt;br /&gt;
* 1990: Stipendium [[Akademie Schloss Solitude]]&lt;br /&gt;
* 1992: Stipendium [[Künstlerdorf Schöppingen]]&lt;br /&gt;
* 1998: [[Adelbert-von-Chamisso-Preis]]&lt;br /&gt;
* 2005: [[Wolfram-von-Eschenbach-Preis]]&lt;br /&gt;
* 2006: [[Deutsche Schillerstiftung#Kester-Haeusler-Ehrengabe|Kester-Haeusler-Ehrengabe der Deutschen Schillerstiftung von 1859]]&lt;br /&gt;
* 2009: [[Brüder-Grimm-Preis der Stadt Hanau]]&lt;br /&gt;
* 2015: [[Alfred-Döblin-Preis]]&lt;br /&gt;
* 2017: [[Preis der Leipziger Buchmesse]] (Kategorie: [[Preis der Leipziger Buchmesse/Belletristik|Belletristik]]) für &amp;#039;&amp;#039;[[Sie kam aus Mariupol]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2017: [[August-Graf-von-Platen-Preis]] für &amp;#039;&amp;#039;Sie kam aus Mariupol&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2019: [[Hilde-Domin-Preis für Literatur im Exil]]&lt;br /&gt;
* 2021 Gisela-Elsner-Preis des Literaturhauses Nürnberg&lt;br /&gt;
* 2022: [[Joseph-Breitbach-Preis]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.swr.de/swr2/literatur/natascha-wodin-bekommt-breitbachpreis-100.html Natascha Wodin erhält Joseph-Breitbach-Preis 2022]&amp;#039;&amp;#039; auf swr.de, veröffentlicht und abgerufen am 6. Mai 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2023: [[Bayerischer Verdienstorden]]&amp;lt;ref&amp;gt;Bayerischer Staatsanzeiger, Ausgabe 7, 2025&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2025: Boccaccio.cc-Preis der gleichnamigen Literaturplattform als „beste Erzählung des Jahres“ für ihre Erzählung &amp;#039;&amp;#039;Nachbarinnen&amp;#039;&amp;#039; aus ihrem Erzählband &amp;#039;&amp;#039;Der Fluss und das Meer&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.derstandard.de/story/3000000255692/natascha-wodin-erhaelt-ersten-boccacciocc-preis Natascha Wodin erhält ersten Boccaccio.cc-Preis]&amp;#039;&amp;#039; Der Standard, 3. Februar 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Petra Thore: &amp;#039;&amp;#039;„wer bist du hier in dieser stadt, in diesem land, in dieser neuen welt“. Die Identitätsbalance in der Fremde in ausgewählten Werken der deutschsprachigen Migrantenliteratur&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Acta Universitatis Upsaliensis / Studia Germanistica Upsaliensia&amp;#039;&amp;#039;, Band 45). Universität Uppsala 2004, ISBN 91-554-5907-2 (Dissertation [[Universität Uppsala]] 2004, [http://uu.diva-portal.org/smash/get/diva2:164470/FULLTEXT01.pdf Volltext online] PDF, kostenfrei, abgerufen am 23. März 2017. Unter anderem zu Natascha Wodins Roman &amp;#039;&amp;#039;Die gläserne Stadt&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
* Katja Suren: &amp;#039;&amp;#039;„Am liebsten habe ich Geschichten mit Menschen, die essen oder gekocht werden“. Zur vermeintlich einigenden Kraft des Essens bei Natascha Wodin und [[Aglaja Veteranyi]].&amp;#039;&amp;#039; In: [[Claudia Lillge]], Anne-Rose Meyer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Interkulturelle Mahlzeiten. Kulinarische Begegnungen und Kommunikation in der Literatur.&amp;#039;&amp;#039; Transcript, Bielefeld 2008, ISBN 978-3-89942-881-0, S. 171–184.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.transcript-verlag.de/ts881/ts881.php |wayback=20111106073025 |text=Buchinfo}} beim [[Transcript Verlag]]. Abgerufen am 21. Dezember 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Katja Suren: &amp;#039;&amp;#039;Ein Engel verkleidete sich als Engel und blieb unerkannt: Rhetoriken des Kindlichen bei Natascha Wodin, [[Herta Müller]] und [[Aglaja Veteranyi]]&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Kulturwissenschaftliche Gender Studies&amp;#039;&amp;#039;, Band 5). Helmer, Sulzbach 2011, ISBN 978-3-89741-316-0, {{OCLC|920329947}} (Dissertation, Universität Paderborn 2010).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://kw.uni-paderborn.de/forschung/promotionsverfahren/ Liste der Promotionen] an der [[Universität Paderborn]]. Abgerufen am 21. Dezember 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
* Boris Hoge: &amp;#039;&amp;#039;„Ich war mein eigener Nazi“ – Natascha Wodins Romanwerk und die Problematik des Rassismus.&amp;#039;&amp;#039; In: Ders.: &amp;#039;&amp;#039;Schreiben über Russland. Die Konstruktion von Raum, Geschichte und kultureller Identität in deutschen Erzähltexten seit 1989&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur neueren Literaturgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, Band 314). Winter, Heidelberg 2012, S. 305–346, ISBN 978-3-8253-6133-4 (Dissertation Universität Münster (Westfalen) 2011, 478 Seiten, 21 cm).&lt;br /&gt;
* Petra Thore: &amp;#039;&amp;#039;Brüchige Identitätskonstitutionen. Zu Wolfgang Hilbigs „Provisorium“ und Natascha Wodins „Nachtgeschwister“.&amp;#039;&amp;#039; [https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/00393274.2013.849546?scroll=top&amp;amp;needAccess=true. Volltext online].&lt;br /&gt;
* Tanja Walenski: &amp;#039;&amp;#039;Transkulturelles Erinnern in autobiographischen Familiengeschichten. „Sie kam aus Mariupol“ (2017) von Natascha Wodin und „Vielleicht Esther“ (2014) von Katja Petrowskaja.&amp;#039;&amp;#039; In: Norman Ächtler, Anna Heidrich, José Fernández Pérez, Mike Porath (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Generationalität, Gesellschaft, Geschichte. Schnittfelder in den deutschsprachigen Literatur- und Mediensystemen nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; Festschrift für Carsten Gansel. Verbrecher Verlag, Berlin 2021, S. 463–488. ISBN 978-3-95732-455-9.&lt;br /&gt;
* Weertje Willms: &amp;#039;&amp;#039;Natascha Wodin – autobiografisches Erinnern zwischen Russland, Ukraine, Sowjetunion und Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Acta Germanica&amp;#039;&amp;#039;, 50/2022, [https://www.peterlang.com/document/1305762/], ISBN 978-3-631-89460-6, S. 258–270.&lt;br /&gt;
* edition text+kritik, Hrsg. Natalia Blum-Barth, Heft 242, 2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|123609240}}&lt;br /&gt;
* {{Litport|Natascha.Wodin}}&lt;br /&gt;
* [https://www.wdr.de/mediathek/audio/wdr3/wdr3-gespraech-am-samstag/audio-natascha-wodin-im-samstagsgespraech-100.amp &amp;#039;&amp;#039;Mosaik. Gespräch am Samstag&amp;#039;&amp;#039;] WDR 3 (Westdeutscher Rundfunk) vom 27. Oktober 2018&lt;br /&gt;
* [https://www.deutschlandfunk.de/musik-und-fragen-zur-person-die-schriftstellerin-natascha.1782.de.html?dram:article_id=452479 &amp;#039;&amp;#039;Natascha Wodin.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Zwischentöne. Musik und Fragen zur Person.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Deutschlandfunk]] vom 4. August 2019&lt;br /&gt;
* [https://www.deutschlandfunk.de/roman-sie-kam-aus-mariupol-was-kann-ein-mensch-ertragen.700.de.html?dram:article_id=379905 Uli Hufen über Natascha Wodin und ihren Roman „Was kann ein Mensch ertragen?“]&lt;br /&gt;
* Natascha Wodin, Tanja Walenski: [https://sinn-und-form.de/leseprobe--7915-18 &amp;#039;&amp;#039;„Man kann den Abgrund nicht beschreiben, solange man sich darin befindet“. Ein Gespräch über die Angst, das Unsagbare und Wörter als vorletzte Wahrheit.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Sinn und Form]],&amp;#039;&amp;#039; 6/2023, S. 725–738 (das Gespräch wurde im Sommer 2022 schriftlich geführt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=123609240|LCCN=n85183603|VIAF=29548445|NDL=032619166}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wodin, Natascha}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Sowjetbürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Russe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pseudonym]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autofiktion]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wodin, Natascha&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Wdowina, Natalja Nikolajewna (Geburtsname); Вдовина, Наталья Николаевна (russisch)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Schriftstellerin und Übersetzerin ukrainisch-russischer Abstammung&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. Dezember 1945&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Fürth]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Apokatastasis1</name></author>
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