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	<title>Natalie Beer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T04:41:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Natalie_Beer&amp;diff=585341&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Giacomo1970: Schreibweisen vereinheitlicht</title>
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		<updated>2026-04-08T04:24:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schreibweisen vereinheitlicht&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Natalie Beer bei der Verleihung des Silbernen Ehrenzeichens1975 (Foto- Helmut Klapper) 00910 013.tiff|mini|Natalie Beer bei der Verleihung des Silbernen Ehrenzeichens 1975]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Natalie Emilia Beer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. Juni]] [[1903]] in [[Au (Vorarlberg)|Au]] im [[Bregenzerwald]]; † [[31. Oktober]] [[1987]] in [[Rankweil]]) war eine [[österreichische Schriftsteller]]in.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Familie ===&lt;br /&gt;
Natalie Beer wurde 1903 als Tochter des Kaufmanns Josef Anton Beer (* 1873) und seiner Frau Maria Eugenia, geborene Bachmann (*&amp;amp;nbsp;1880), in Au geboren. Sie entstammt der traditionsreichen Familie [[Beer (Architektenfamilie)|Beer]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Hrsg= |Titel=Persönlichkeiten Europas: Österreich |Verlag=Iatas-Verlag |Ort= |Datum=1975 |ISBN= |Seiten= |Online=https://books.google.de/books?id=0Kw-AQAAIAAJ&amp;amp;q= |Abruf=2018-05-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihr Verlobter fiel im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]]. Beer blieb kinderlos.&lt;br /&gt;
Sie stand mit ihrem Verwandten und Leiter der [[Bregenzer Festspiele]] [[Ernst Bär]] in Briefkontakt und berichtete u.&amp;amp;nbsp;a. 1954 in einem Aufsatz von der Premiere bei den Festspielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirken ===&lt;br /&gt;
Natalie Beer wuchs in Au auf und besuchte dort die Volksschule. 1924 zog die Familie nach Rankweil. Sie ging ein Jahr in die Handelsschule nach [[Bregenz]] und half anschließend über zehn Jahre im elterlichen Geschäft, dann nach Konkurs des Geschäfts in Läden und Hotels in der Gegend. Ebenfalls verdingte sie sich als Haushaltshilfe und war um 1937 u.&amp;amp;nbsp;a. in [[Frankfurt am Main|Frankfurt]], [[München]] und [[Lindau (Bodensee)|Lindau]] tätig. In jungen Jahren lernte sie die Schriftstellerin [[Grete Gulbransson]] kennen, die sie mehrfach in Bludenz besuchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früh war sie begeistert von [[Adolf Hitler]]; u.&amp;amp;nbsp;a. schrieb sie 1938 im &amp;#039;&amp;#039;[[Vorarlberger Tagblatt]]&amp;#039;&amp;#039; den Artikel „Als ich zum erstenmal den Führer sah“. Sie beantragte am 24.&amp;amp;nbsp;März 1939 die Aufnahme in die [[NSDAP]] und wurde zum 1.&amp;amp;nbsp;Jänner 1940 aufgenommen (Mitgliedsnummer 7.364.357).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/1111005&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans Weiss, Krista Federspiel |Hrsg= |Titel=Wer? |Verlag=Kremayr &amp;amp; Scheriau |Ort= |Datum=1988 |ISBN=978-3-218-00475-6 |Seiten=16 |Online=https://books.google.de/books?hl=de&amp;amp;id=cq-0AAAAIAAJ&amp;amp;dq= |Abruf=2018-05-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1938 bewarb sie sich um die Aufnahme in die [[Reichsschrifttumskammer]] und wurde Ende 1939 &amp;#039;&amp;#039;befreites Mitglied&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
Im Zuge ihrer Gesinnung trat sie aus der Kirche aus. Später war sie sowohl wegen ihrer Funktion als „Gauabteilungsleiterin für Presse und Propaganda“ bei der [[NS-Frauenschaft]] im Gauamt Innsbruck&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Meinrad Pichler |Hrsg= |Titel=Nationalsozialismus in Vorarlberg: Opfer. Täter. Gegner |Verlag=StudienVerlag |Ort= |Datum=2014 |ISBN=978-3-7065-5719-1 |Seiten= |Online=https://books.google.de/books?id=1j-ADAAAQBAJ&amp;amp;pg= |Abruf=2018-05-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, die sie wahrscheinlich von 1939 bis 1945 innehatte, als auch wegen [[Apologie|apologetischer]] Äußerungen aus der Nachkriegszeit zum [[Österreich in der Zeit des Nationalsozialismus|Nationalsozialismus]] umstritten. In Innsbruck versuchte sie das [[Abitur]] nachzuholen und hörte Vorlesungen an der [[Universität Innsbruck|Universität]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Kriegsende wurde sie arbeitslos und ging für zwei Jahre auf den Ziegerberg im [[Montafon]]. Dort gab sie Nähkurse und leistete karitative Arbeit. Nach dem Krieg war sie u.&amp;amp;nbsp;a. als Sekretärin bei der Leitung der [[Dornbirner Messe]] tätig, die zu dieser Zeit als „ein Auffangbecken für alte Nationalsozialisten“ galt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ulrike Längle |Titel=Max Riccabona und Natalie Beer. Zwei Antipoden der Nachkriegszeit |Hrsg=[[Ulrich Nachbaur]], [[Alois Niederstätter]] |Sammelwerk=Aufbruch in eine neue Zeit. Vorarlberger Almanach zum Jubiläumsjahr 2005 |Ort=Bregenz |Datum=2006 |Seiten=219-243}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ebenso arbeitete sie unter dem Pseudonym &amp;#039;&amp;#039;Ursula Berngath&amp;#039;&amp;#039; für das Radio Dornbirn. Ab 1951 publizierte sie wieder als freie Mitarbeiterin unter dem ehemaligen Nationalsozialisten [[Franz Ortner (Journalist)|Franz Ortner]] bei den &amp;#039;&amp;#039;[[Vorarlberger Nachrichten]]&amp;#039;&amp;#039;. 1975 wurde sie mit dem &amp;#039;&amp;#039;Dichtersteinschild&amp;#039;&amp;#039; des 1999 wegen nationalsozialistischer Wiederbetätigung verbotenen [[Verein Dichterstein Offenhausen|Vereins Dichterstein Offenhausen]] ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natalie Beer veröffentlichte [[Lyrik]], „heimatgebundene“ [[Erzählung]]en sowie [[Roman]]e. Sie schrieb auch unter dem [[Pseudonym]] &amp;#039;&amp;#039;Fred Lugenau&amp;#039;&amp;#039;. Trotz ihrer Gesinnung gilt sie als die Schriftstellerin Vorarlbergs mit der größten öffentlichen Anerkennung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Titel=Acta Germanica |Hrsg= |Verlag=Institut für Germanistik an der József-Attila-Universität |Ort= |Datum=1993 |ISBN= |Seiten=203 |Online=https://books.google.de/books?hl=de&amp;amp;id=eqUKAQAAMAAJ&amp;amp;dq= |Abruf=2018-05-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weder [[Klaus Amann]] in &amp;#039;&amp;#039;Der österreichische NS-Parnaß. Literaturbetrieb in der ‚Ostmark‘ (1938–1945)&amp;#039;&amp;#039; noch [[Karl Müller (Germanist)|Karl Müller]] in &amp;#039;&amp;#039;Zäsuren ohne Folgen. Das lange Leben der literarischen Antimoderne Österreichs seit den 1930er Jahren&amp;#039;&amp;#039; weisen Natalie Beer als prominente NS-Autorin aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie starb nach langer, schwerer Krankheit im Jahr 1987.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Verband der Antiquare Österreichs |Hrsg= |Titel=Anzeiger des österreichischen Buchhandels |Verlag=Hauptverband des Österreichischen Buchhandels |Ort= |Datum=1987 |ISBN= |Seiten=240 |Online=https://books.google.de/books?hl=de&amp;amp;id=2KckAQAAIAAJ&amp;amp;dq= |Abruf=2018-05-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nationalsozialismus ==&lt;br /&gt;
Natalie Beer war bis zu ihrem Tod Sympathisantin des [[Drittes Reich|Dritten Reichs]]. In ihrer Autobiographie 1983 schwärmte sie von [[Adolf Hitler|Hitler]] und vertrat das mit dem Nationalsozialismus verbundene Gedankengut. So nannte sie später Gesinnungsgenossen, die „nachher zu Kreuz gekrochen“ sind, „Verräter“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Meinrad Pichler |Hrsg= |Titel=Das Land Vorarlberg 1861 bis 2015: Geschichte Vorarlbergs |Verlag=Universitätsverlag Wagner |Ort= |Datum=2015 |ISBN=978-3-7030-0913-6 |Seiten=200 |Online=https://books.google.de/books?id=YMI8DwAAQBAJ&amp;amp;pg= |Abruf=2018-05-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ebenso sah sie Vorzüge im Nationalsozialismus&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Hrsg= |Titel=Profil |Verlag=Wirtschaftstrend Zeitschriftenverlag |Ort= |Datum=1983-07 |ISBN= |Seiten=58 |Online=https://books.google.de/books?hl=de&amp;amp;id=avE8AQAAIAAJ&amp;amp;dq= |Abruf=2018-05-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und pries die NS-Zeit als die „sieben schönsten und reichsten Jahre“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Meinrad Pichler, Harald Walser |Hrsg= |Titel=Die Wacht am Rhein: Alltag in Vorarlberg während der NS-Zeit |Verlag=Vorarlberger Autoren Gesellschaft |Ort= |Datum=1988 |ISBN= |Seiten=8 |Online=https://books.google.de/books?id=MFO3AAAAIAAJ&amp;amp;q= |Abruf=2018-05-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie spielte [[KZ Auschwitz|Auschwitz]] herunter und sah die Verantwortung für den Krieg bei England.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie hatte als Gasthörerin für die Erreichung des Abiturs die Vorlesungen von [[Adolf Helbok]] an der [[Universität Innsbruck]] besucht, was sie nachhaltig ideologisch prägte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Beate Böckem, Olaf Peters, Barbara Schellewald |Hrsg= |Titel=Die Biographie - Mode oder Universalie?: Zu Geschichte und Konzept einer Gattung in der Kunstgeschichte |Verlag=Walter de Gruyter GmbH &amp;amp; Co KG |Ort= |Datum=2015 |ISBN=978-3-11-040455-5 |Seiten= |Online=https://books.google.de/books?id=dwY_CwAAQBAJ&amp;amp;pg= |Abruf=2018-05-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Später wurde sie von [[Hans Nägele (Journalist)|Hans Nägele]] als „heimische Literatin“ entdeckt und wechselte gemeinsam mit Ida Bammert-Ulmer in das neu entstehende nationalsozialistische Lager Vorarlbergs. Sie gründeten 1933 die „Vereinigung Vorarlberger Schriftsteller“, die sich dem reichsdeutschen Verband statt dem „[[Schutzverband Deutscher Schriftsteller in Österreich|Schutzverband Deutscher Schriftsteller Österreichs]]“ anschloss.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Klar [[Faschistoid|faschistoide]] Züge sind in ihrem Werk &amp;#039;&amp;#039;Der Urahn&amp;#039;&amp;#039; und u.&amp;amp;nbsp;a. das NS-Frauenbild sowohl in &amp;#039;&amp;#039;Der Urahn&amp;#039;&amp;#039; als auch im &amp;#039;&amp;#039;Der Traum des Weibes&amp;#039;&amp;#039; zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrer Funktion in der NS-Frauenschaft war sie auch zuständig für den Aufbau nationalsozialistischer Kindergruppen. Hierbei stand für sie im Vordergrund, dass die Kinder lernen, &amp;#039;&amp;#039;deutsch&amp;#039;&amp;#039; zu sein, &amp;#039;&amp;#039;erste Kameradschaften&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Verpflichtetsein&amp;#039;&amp;#039; erfahren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg wurde sie ebenso wie andere Gleichgesinnte (z.&amp;amp;nbsp;B. der antisemitische Hassprediger [[Bruno Amann]] und die NS-Journalistin Ida Bammert-Ulmer) von dem ehemaligen Nationalsozialisten [[Hermann Rhomberg]] als Sekretärin bei der Dornbirner Messe eingestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt; Sie berichtet in ihrer Autobiographie von einem Veröffentlichungsverbot, das sich aber nicht eindeutig belegen lässt. Ihre Publikationen platzierte sie u.&amp;amp;nbsp;a. im rechten [[Leopold Stocker Verlag|Leopold-Stocker-Verlag]]. Ihre Ernennung zur Professorin wurde im rechtsextremen [[Eckartbote]]n gewürdigt,&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot; /&amp;gt; für den sie auch als Autorin tätig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Würdigungen, Auszeichnungen und deren Aufarbeitung ==&lt;br /&gt;
* 1974 Boga-Tinti-Preis des [[Presseclub Concordia|Presseclubs Concordia]]&lt;br /&gt;
* 1975 [[Ehrenzeichen des Landes Vorarlberg|Silbernes Ehrenzeichen Vorarlbergs]], gemeinsam u.&amp;amp;nbsp;a. mit [[Elfriede Blaickner]], [[Karl Graf (Politiker, 1919)|Karl Graf]] und [[Karl Ilg]]. Im September 2025 forderten die Grünen Vorarlbergs die Aberkennung.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://vorarlberg.orf.at/stories/3320229/ Ehrenzeichen für Natalie Beer soll aberkannt werden], ORF 4. September 2025, abgerufen am 7. September 2025&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://vorarlberg.gruene.at/news/grune-landesregierung-muss-sich-von-ehrung-natalie-beers-distanzieren/ Regierung muss sich von Ehrung Natalie Beers distanzieren], Die Grünen Vorarlberg 3. September 2025, abgerufen am 7. September 2025&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1977 Professortitel (Österreich) durch den Bundespräsidenten [[Rudolf Kirchschläger]] verliehen&lt;br /&gt;
* 1978 Ehrenring der Marktgemeinde Rankweil (2021 wieder aberkannt&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.rankweil.at/Ehrenringtraeger_innen Ehrenringträger:innen], Webseite: rankweil.at, abgerufen am 4. September 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.rankweil.at/aktuell/aberkennung-des-ehrenrings-von-natalie-beer Aberkennung des Ehrenrings von Natalie Beer], Webseite: rankweil.at vom 7. Oktober 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
* 1978 Ehrenring der Gemeinde Au&lt;br /&gt;
* 1983 Franz-Michael-Felder-Medaille, woraufhin 1987 [[Monika Helfer]] aus Protest gegen die nationalsozialistischen Äußerungen Beers ihre Medaille zurückgibt. Der neue Vorstand des Vereins hat sich im Oktober 2022 &amp;quot;einstimmig dafür ausgesprochen, sich von der Verleihung der Felder-Medaille an Natalie Beer in aller Form zu distanzieren.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.felderverein.at/aktuelles/121022/stellungnahme-zu-natalie-beer Stellungnahme zu Natalie Beer – Felder-Verein distanziert sich von Verleihung der Felder-Medaille], abgerufen am 7. September 2025&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1994 richtet Beers Heimatgemeinde [[Rankweil]] ihr zu Ehren ein Natalie-Beer-Museum ein. Es wurde 2025 wieder geschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.vol.at/rankweil-setzt-ein-zeichen-endgueltige-schliessung-des-umstrittenen-natalie-beer-museums/9449429 Rankweil setzt ein Zeichen: Endgültige Schließung des umstrittenen Natalie-Beer-Museums] (3. Juni 2025). Robert Hamerling schreibt dazu:&lt;br /&gt;
&amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Wehrlos&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
Du meinst, daß wenn im Grab, ein Müdgehetzter,&lt;br /&gt;
Du liegst, daß alles sei vorbei für immer&lt;br /&gt;
Und abgethan? Du irrst! im Grabe liegend,&lt;br /&gt;
Bist du nicht tot, bist du nur stumm geworden&lt;br /&gt;
Und wehrlos!&lt;br /&gt;
Was dich ins Grab gehetzt: Neid, Bosheit, Haß,&lt;br /&gt;
Das triumphiert auch übers Grab hinaus&lt;br /&gt;
Noch über dich und ringelt züngelnd sich&lt;br /&gt;
Als gift’ge Natter unter stillen Blumen,&lt;br /&gt;
Die scheinbar friedlich überm Grab dir blühn.&lt;br /&gt;
Den Makel, den ein falsches Weib, ein Feind,&lt;br /&gt;
Vielleicht auch nur ein leichtgesinnter Schwätzer&lt;br /&gt;
Dem Namen, den du trugest, angehängt,&lt;br /&gt;
Den schleppst du durch die Ewigkeit mit dir,&lt;br /&gt;
Und wenn du dir Unsterblichkeit errungen,&lt;br /&gt;
So wird zum Fluch dir die Unsterblichkeit.&lt;br /&gt;
Unglücklicher, du hast nur einen Kerker,&lt;br /&gt;
kein Grab gefunden unterm Rasenhügel!&lt;br /&gt;
Du bist nicht tot, du bist nur stumm geworden.&lt;br /&gt;
Robert Hamerling&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
=== Gedichte ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bergfahrt&amp;#039;&amp;#039;, 1932&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Frühlicht&amp;#039;&amp;#039;, im [[Völkischer Beobachter|Völkischen Beobachter]] 1935&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Traum des Weibes&amp;#039;&amp;#039;, 1947&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die eherne Waage. Gedichte aus fünfzehn Jahren&amp;#039;&amp;#039;, 1951&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;An die Großen der Welt&amp;#039;&amp;#039;, 1955&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Weil ich Dich liebe. Eine Totengabe&amp;#039;&amp;#039;, 1958&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Im Vorübergehn&amp;#039;&amp;#039;, 1961&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ins Antlitz der Zeit&amp;#039;&amp;#039;, 1971&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die singenden Hügel&amp;#039;&amp;#039;, 1976&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Im Leben zu Gast sein&amp;#039;&amp;#039;, 1977&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Dorf im Herbst&amp;#039;&amp;#039;, 1979&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;In den Tag gesprochen&amp;#039;&amp;#039;, 1980&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gesang der Landschaft&amp;#039;&amp;#039;, 1982&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Des Lebens Wahn und Wagnis&amp;#039;&amp;#039;, 1985&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Romane ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kleine Kindheit&amp;#039;&amp;#039;, 1941&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schicksal auf Vögin. Ein Bregenzerwaldroman&amp;#039;&amp;#039;, 1942 (angeregt durch [[Erwin Guido Kolbenheyer|Erwin Guido Kobenheyers]] Paracelsus-Trilogie und in drei Auflagen 1942, 1943 und 1944 im NS-Gauverlag Innsbruck erschienen)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Urahn&amp;#039;&amp;#039;, 1943&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wanderer durch das eigene Herz. Familienroman aus dem Kleinen Walsertal&amp;#039;&amp;#039;, 1954 (Neuauflage 1959 unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;... und führt ihn einen andern Weg&amp;#039;&amp;#039;, Neuauflage 1974 unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Das unruhige Herz&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Prophet und Sibylle&amp;#039;&amp;#039;, 1956 (2. Aufl. unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Wenn die Sterne dunkeln&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ich suche den Menschen&amp;#039;&amp;#039;, 1960&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jubel der Steine&amp;#039;&amp;#039;, 1964&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mathis der Maler. Ein [[Matthias Grünewald]]-Roman&amp;#039;&amp;#039;, 1970&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sand im Stundenglas&amp;#039;&amp;#039;, 1974&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Als noch die Sonne schien. Roman meiner Jugend&amp;#039;&amp;#039;, 1978&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Im Garten blüht der Lavendel&amp;#039;&amp;#039;, 1980&lt;br /&gt;
* unvollendet: &amp;#039;&amp;#039;Der letzte Landammann&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schauspiele ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Eines Menschen Schuld&amp;#039;&amp;#039;, 1947&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jubel der Steine&amp;#039;&amp;#039;, 1965&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonstige Werke ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Kindergruppe der NS-Frauenschaft im Gau Tirol-Vorarlberg&amp;#039;&amp;#039;, In: Bergland, 1941&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Hirtin von Tilisuna&amp;#039;&amp;#039;, Erzählungen, 1951&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die eherne Waage. Gedichte aus fünfzehn Jahren&amp;#039;&amp;#039;, 1951&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Immer die weiße Wolke. Eine Hirtenlegende&amp;#039;&amp;#039;, 1954&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Und fanden das Kind in der Krippe&amp;#039;&amp;#039;, Erzählungen, 1968&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kleine Reise ohne Nepomuk. Eine Südlandsfahrt&amp;#039;&amp;#039;, 1971&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Lächeln der Madonna Hodigitria. Der Mann mit der Nelke&amp;#039;&amp;#039;, Erzählungen, 1975&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;’s Lisabethle goht of d’ Reis, Erzählung in Vorarlberger Mundart&amp;#039;&amp;#039;, 1977&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der kleine Esel Trabbelbei&amp;#039;&amp;#039;, 1977&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der brennende Rosenbusch. Lebenserinnerungen&amp;#039;&amp;#039;, 1983&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Walthers Weihnachtslied&amp;#039;&amp;#039;, handgeschriebene Gestaltung mit Illustrationen von [[Konrad Honold]], 1983&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Funde am Lebensweg. Erzählungen, Skizzen, Gedichte&amp;#039;&amp;#039;, 1983&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitgliedschaften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* [[Reichsverband Deutscher Schriftsteller]] (Nicht stattgegebener Antrag, da nicht in Deutschland lebend, aber mit Mitgliedsnummer 5130, Mitte 1934)&lt;br /&gt;
* [[Österreichischer Schriftstellerverband]]&lt;br /&gt;
* [[Deutsches Kulturwerk Europäischen Geistes]]&lt;br /&gt;
* [[Vorarlberger Autorenverband]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachlass ==&lt;br /&gt;
Der Nachlass von Natalie Beer wird im [[Franz-Michael-Felder-Archiv]] der [[Vorarlberger Landesbibliothek]] in Bregenz aufbewahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Emil Brenner: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Literaturgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, Leitner, 1960, S. 291.&lt;br /&gt;
* Armin Hartmann: &amp;#039;&amp;#039;Professor Natalie Beer †. Eine Patriotin des Bregenzerwaldes.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Bregenzerwald-Heft.&amp;#039;&amp;#039; Jg. 7, 1988, S. 114–122.&lt;br /&gt;
* [[Ilse Korotin]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;biografıA. Lexikon österreichischer Frauen.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;A–H.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau, Wien/Köln/Weimar 2016, ISBN 978-3-205-79590-2, S. 239.&lt;br /&gt;
* [[Christoph König (Germanist)|Christoph König]]: &amp;#039;&amp;#039;Provinz-Literatur. Positionen der Prosa Vorarlbergs in synchroner Sicht&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Innsbrucker Beiträge zur Kulturwissenschaft/Germanistische Reihe.&amp;#039;&amp;#039; 20). Institut für Germanistik, Innsbruck 1984.&lt;br /&gt;
* [[Ulrike Längle]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Max Riccabona]] und Natalie Beer – Zwei Antipoden der Nachkriegszeit&amp;#039;&amp;#039;, Vortragsverstaltung des Franz-Michael-Felder-Archivs, Bregenz 2005.&lt;br /&gt;
* Gudrun Reidel: &amp;#039;&amp;#039;Die historischen Romane von Natalie Beer.&amp;#039;&amp;#039; Hausarbeit. Universität Innsbruck, 1983.&lt;br /&gt;
* Karin Spiegl: &amp;#039;&amp;#039;Natalie Beer (1903–1987). Stationen einer Karriere vor dem Hintergrund österreichischer Kulturpolitik vor und nach 1945&amp;#039;&amp;#039;. Magisterarbeit, Universität Wien, 2010 ([http://othes.univie.ac.at/12938/1/2010-11-23_0401569.pdf Digitalisat] abrufbar über das [http://othes.univie.ac.at/ Hochschulschriften-Service] der Universität Wien).&lt;br /&gt;
* Roger Vorderegger: &amp;#039;&amp;#039;Das gebundene Ich. Zu Natalie Beers früher Lyrik.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch des Franz-Michael-Felder-Archivs.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 6, 2005, S. 83–96.&lt;br /&gt;
* [[Harald Walser]]: &amp;#039;&amp;#039;[http://malingesellschaft.at/texte/politische-kultur-1/harald-walser-1984-...-nicht-die-letzten-der-fall-beer-und-die-vorarlberger-kulturpolitik/ »…&amp;amp;nbsp;nicht die Letzten?« Der »Fall Beer« und die Vorarlberger Kulturpolitik].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Allmende – Zeitschrift für Literatur|Allmende. Eine alemannische Zeitschrift]].&amp;#039;&amp;#039; Heft 9, 1984, S. 169–174.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116108304}}&lt;br /&gt;
* [https://vlb.vorarlberg.at/was-haben-wir/felder-archiv/bestaende/beer-natalie Auflistungen des Nachlasses von Natalie Beer] auf Vorarlberger Landesbibliothek&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116108304|LCCN=n/50/8145|VIAF=17965366}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Beer, Natalie}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heimatdichtung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lyrik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzählung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Roman, Epik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historischer Roman]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Drama]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Architektenfamilie Beer|Natalie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Reichsschrifttumskammer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenringträger der Gemeinde Au (Vorarlberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenringträger der Marktgemeinde Rankweil]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ehrenzeichens des Landes Vorarlberg in Silber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Österreichischen Schriftsteller/innenverbandes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Professor (Berufstitelträger)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1903]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1987]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Beer, Natalie&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Beer, Natalie Emilia (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichische Schriftstellerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. Juni 1903&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Au (Vorarlberg)|Au]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=31. Oktober 1987&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Rankweil]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Giacomo1970</name></author>
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