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	<title>Natalie Bauer-Lechner - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T01:42:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Natalie_Bauer-Lechner&amp;diff=2011983&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-23234-7: Korrektur der Schreibung der Namen</title>
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		<updated>2025-07-20T16:31:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Korrektur der Schreibung der Namen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Natalie Bauer-Lechner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, geb. Lechner (* [[9. Mai]] [[1858]] in [[Penzing (Wiener Bezirksteil)|Penzing]], heute zu [[Wien]]; † [[8. Juni]] [[1921]] in Wien), war eine Bratschistin, die u. a. mit dem Streichquartett-Ensemble von [[Marie Soldat-Röger]] zwischen 1895 und 1913 durch ganz Europa tourte. Sie war außerdem eine langjährige Vertraute von [[Gustav Mahler]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Natalie Bauer-Lechner Bratsche.jpg|mini|Natalie Bauer-Lechner (1897)]]&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Natalie Anna Juliana Bauer-Lechner war die älteste Tochter des Wiener Universitätsbuchhändlers [[Rudolf Lechner (Verleger)|Rudolf Lechner]] (1822–1895) und der Julie, geb. von Winiwarter (1831–1905).&amp;lt;ref&amp;gt;Mit großer Wahrscheinlichkeit war sie die Enkelin des Wiener Bratschisten Franz Lechner (&amp;#039;&amp;#039;Addressen-Buch von Tonkünstlern, Dilettanten, Hof-Kammer-Theater- und Kirchenmusikern, Vereinen, Lehr- und Pensions-Instituten&amp;#039;&amp;#039;, [...], 1823, S. 87 ([https://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/content/pageview/340889?query=Lechner Digitalisat])).&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie studierte am [[Universität für Musik und darstellende Kunst Wien|Wiener Konservatorium]] [[Violine]] und Klavierbegleitung, wo sie 1872 absolvierte. Am 27. Dezember 1875, mit siebzehn Jahren, heiratete sie veranlasst durch ihre Eltern den am 16. Februar 1836 in [[Mosonmagyaróvár]] geborenen verwitweten Professor für chemische Technologie an der [[Technische Universität Wien|Technischen Hochschule Wien]], [[Alexander Bauer (Chemiker)|Alexander Bauer]] (1836–1921). Bauers kleine Töchter waren damals elf, acht und ein Jahr alt. Am 19. Juni 1885 wurde die Ehe einverständlich geschieden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Helmut Brenner]], [[Reinhold Kubik]]: &amp;#039;&amp;#039;Mahlers Menschen. Freunde und Weggefährten.&amp;#039;&amp;#039; Residenz-Verlag, St. Pölten/Salzburg/Wien 2014, ISBN 978-3-7017-3322-4, S. 17.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1885 bis zu ihrem Tod lebte Natalie Bauer-Lechner als Bratschistin und Violinpädagogin in Wien. Von 1895 bis 1913 spielte sie Bratsche im Damen-Streichquartett von Marie Soldat-Röger&amp;lt;ref&amp;gt;Volker Timmermann, Art. [https://www.sophie-drinker-institut.de/soldat-marie &amp;quot;Soldat, Marie&amp;quot;]. In: Lexikon &amp;quot;Europäische Instrumentalistinnen des 18. und 19. Jahrhunderts&amp;quot;, hrsg. von Freia Hoffmann, 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; (1. Violine), zusammen mit [[Elly Finger-Bailetti]]&amp;lt;ref&amp;gt;Annkatrin Babbe, Art. [https://www.sophie-drinker-institut.de/finger-bailetti-ella &amp;quot;Finger-Bailetti, Ella&amp;quot;]. In: Lexikon &amp;quot;Europäische Instrumentalistinnen des 18. und 19. Jahrhunderts&amp;quot;, hrsg. von Freia Hoffmann, 2013/2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; (2. Violine, ab 1898 [[Elsa von Plank]]&amp;lt;ref&amp;gt;Annkatrin Babbe, Art. [https://www.sophie-drinker-institut.de/plank-elsa-von &amp;quot;Plank, Elsa von&amp;quot;]. In: Lexikon &amp;quot;Europäische Instrumentalistinnen des 18. und 19. Jahrhunderts, hrsg. von Freia Hoffmann, 2013/2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;) und [[Lucy Campbell|Lucy Herbert-Campbell]] (Violoncello, ab 1903 [[Leontine Gärtner]]&amp;lt;ref&amp;gt;Annkatrin Babbe, Art. [https://www.sophie-drinker-institut.de/gaertner-leontine &amp;quot;Gärtner, Leontine&amp;quot;]. In: Lexikon &amp;quot;Europäische Instrumentalistinnen des 18. und 19. Jahrhunderts&amp;quot;, hrsg. von Freia Hoffmann, 2013/2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;). Das Quartett debütierte am 11. März 1895 im Wiener [[Bösendorfer-Saal]] und gab insgesamt 51 Konzerte zwischen 1895 und 1913 in Wien und weitere auf Auslandstourneen. Bauer-Lechner schloss sich nach ihrer gescheiterten Ehe Gustav Mahler an, das Naheverhältnis endete nach Mahlers Verlobung mit [[Alma Schindler]]. Zentraler Zeitraum der Kontakte zwischen Mahler und Bauer-Lechner ist die Zeit zwischen 1890 und 1901.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mahlers Menschen&amp;quot;&amp;gt;[[Helmut Brenner]], [[Reinhold Kubik]]: &amp;#039;&amp;#039;Mahlers Menschen. Freunde und Weggefährten.&amp;#039;&amp;#039; Residenz-Verlag, St. Pölten/Salzburg/Wien 2014, ISBN 978-3-7017-3322-4, S. 19.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Soldat-Roeger-Damen-Streichquartett.jpg|mini|Das Soldat-Röger-Quartett (Quelle: A. Ehrlich. Das Streich-Quartett in Wort und Bild. Leipzig 1898, S. 25.) v.l.: Elly Finger-Bailletti, Natalie Lechner-Bauer, Lucy Campbell, Marie Soldat-Röger]]&lt;br /&gt;
In fortgeschrittenen Jahren entwickelte sich Natalie Bauer-Lechner zur [[Feministin]] und [[Pazifist]]in. 1907 veröffentlichte sie im väterlichen Verlag das Buch &amp;#039;&amp;#039;Fragmente. Gelerntes und Gelebtes&amp;#039;&amp;#039;, eine Sammlung von Aphorismen und Essays zu künstlerischen, politischen, philosophischen und psychologischen Themen, in denen sich ein starker Bezug zur [[Frauenfrage]] findet. Vor allem in den Kapiteln &amp;#039;&amp;#039;Beruf und Liebe&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Sozialismus und Frauenfrage&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Kindererziehung&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Die Frauen – Sexuelle Fragen&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Weiberkleidung&amp;#039;&amp;#039; werden frauenspezifische Themen konkret behandelt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mahlers Menschen&amp;quot;/&amp;gt; Der 1918 publizierte Artikel gegen den Krieg &amp;#039;&amp;#039;Über den Krieg&amp;#039;&amp;#039; führte zu einer Haftstrafe wegen [[Hochverrat]]s. 1921 hielt sich Natalie Bauer-Lechner im Sanatorium der Wiener Kaufmannschaft bis zum 26. Februar auf. Danach lebte sie bis zu ihrem Tod am 8. Juni 1921 im Haus ihres Bruders Oskar. Dort wurde sie zu einem vereinbarten Tagessatz von 300 Kronen versorgt. Die Nachlasssumme inklusive ihrer Geige wurde mit 77.000 Kronen festgesetzt, was dem in anderen Quellen dargestellten Tod in Armut widerspricht. Natalie Bauer-Lechner wurde in der Gruft der Familie Lechner am [[Wiener Zentralfriedhof]] beigesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mahlers Menschen&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bruchstücke der „Mahleriana“ wurden in &amp;#039;&amp;#039;Der Merker&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{ZDB|799323-7}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; (April 1913) anonym und in &amp;#039;&amp;#039;Musikblätter des Anbruch&amp;#039;&amp;#039; (April 1920) publiziert. &amp;#039;&amp;#039;Erinnerungen an Gustav Mahler&amp;#039;&amp;#039; kam 1923 heraus. Das Material befindet sich derzeit im Eigentum des Mahler-Forschers [[Henry-Louis de La Grange]]. Das Manuskript ist nicht intakt. Zahlreiche Seiten wurden von unbekannter Hand herausgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Natalie Bauer-Lechner war die Großtante von [[Herbert Killian]], dem „[[Nestor (Wissenschaft)#Ehrenbezeichnung|Nestor]] der [[Forstgeschichte]]“ in Österreich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bauernzeitung&amp;quot;&amp;gt;[https://bauernzeitung.at/?id=2500%2C123382%2C%2C &amp;#039;&amp;#039;Herbert Killian – 85 Jahre&amp;#039;&amp;#039;, Seite auf: BauernZeitung.at], abgerufen am 18. Juni 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; Killian gab 1984 ihre gesammelten „Erinnerungen an Gustav Mahler“ (&amp;#039;&amp;#039;Gustav Mahler in den Erinnerungen von Natalie Bauer-Lechner&amp;#039;&amp;#039;) heraus.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://lccn.loc.gov/n84192115 Library of Congress Authorities: Eintrag über Herbert Killian], abgerufen am 18. Juni 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihre „Mahleriana“, die auf einem nicht erhaltenen privaten Tagebuch der Jahre 1890–1912 basieren, bieten wertvolle Einblicke in Mahlers berufliches und privates Leben jener Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fragmente: Gelerntes und Gelebtes&amp;#039;&amp;#039;. Wien 1907&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Erinnerungen an Gustav Mahler&amp;#039;&amp;#039;. E. P. Tal &amp;amp; Co., Wien-Leipzig 1923 ({{archive.org|erinnerungengust00baue}}). Revidierte und erweiterte Ausgabe: [[Herbert Killian]] (Hrsg.), [[Knud Martner]] (Anmerkungen): &amp;#039;&amp;#039;Gustav Mahler in den Erinnerungen von Natalie Bauer-Lechner.&amp;#039;&amp;#039; Wagner, Hamburg 1984, ISBN 3-921029-92-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Martina Bick]]: &amp;#039;&amp;#039;Musikerinnen um Gustav Mahler&amp;#039;&amp;#039;, Berlin/Leipzig: Hentrich &amp;amp; Hentrich, 2020, S. 8–15.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Helmut Brenner]], [[Reinhold Kubik]]: &amp;#039;&amp;#039;Mahlers Menschen. Freunde und Weggefährten.&amp;#039;&amp;#039; Residenz-Verlag, St. Pölten/Salzburg/Wien 2014, ISBN 978-3-7017-3322-4, S. 89–90.&lt;br /&gt;
*Helen Haas: „Marie Soldat-Roeger (1863–1955)“. In: Carolin Stahrenberg und Susanne Rode-Breymann (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;„... mein Wunsch ist, Spuren zu hinterlassen ...“ Rezeptions- und Berufsgeschichte von Geigerinnen.&amp;#039;&amp;#039; Hannover 2011, S. 136–152.&lt;br /&gt;
* Rezension von &amp;#039;&amp;#039;Erinnerungen an Gustav Mahler&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Hermann Bahr]]: &amp;#039;&amp;#039;Liebe der Lebenden. Tagebücher 1921/23&amp;#039;&amp;#039;. Band 3. Borgmeyer, Hildesheim 1925, S. 222–223 (Tagebuch. 15. September [1923]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filme ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Meine Zeit wird kommen. Gustav Mahler in den Erinnerungen von Natalie Bauer-Lechner&amp;#039;&amp;#039;. Spiel-Dokumentarfilm, Österreich 2010. (Regie: [[Beate Thalberg]]. Darsteller: [[Petra Morzé]] und [[Robert Ritter (Schauspieler)|Robert Ritter]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|121751414}}&lt;br /&gt;
* Claudia Schweitzer: [https://www.sophie-drinker-institut.de/bauer-lechner-natalie Artikel „Bauer-Lechner, Natalie, geb. Lechner“]. In: &amp;#039;&amp;#039;Europäische Instrumentalistinnen des 18. und 19. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;. 2013. Online-Lexikon des Sophie Drinker Instituts, hrsg. von Freia Hoffmann.&lt;br /&gt;
* Martina Bick: [https://mugi.hfmt-hamburg.de/artikel/Natalie_Bauer-Lechner.html Artikel „Natalie Bauer-Lechner“]. In: &amp;#039;&amp;#039;MUGI. Musikvermittlung und Genderforschung: Lexikon und multimediale Präsentationen&amp;#039;&amp;#039;, hg. von Beatrix Borchard und Nina Noeske, Hochschule für Musik und Theater Hamburg, 2003ff. Stand vom 18. Dezember 2018&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=121751414|LCCN=n/82/111889|VIAF=7549553}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bauerlechner, Natalie}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassischer Bratschist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person um Gustav Mahler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1858]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1921]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bauer-Lechner, Natalie&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Bratschistin und langjährige Vertraute von Gustav Mahler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. Mai 1858&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Penzing (Wiener Bezirksteil)|Penzing]], heute zu Wien&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. Juni 1921&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-23234-7</name></author>
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