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	<title>Nassereith - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T18:43:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Nassereith&amp;diff=203202&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-24049-44: /* Söhne und Töchter der Gemeinde */</title>
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		<updated>2026-04-19T20:24:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Söhne und Töchter der Gemeinde&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Österreich&lt;br /&gt;
|Art                = Gemeinde&lt;br /&gt;
|Name               = Nassereith&lt;br /&gt;
|Wappen             = Wappen_at_nassereith.png&lt;br /&gt;
|lat_deg            = 47/18/55/N&lt;br /&gt;
|lon_deg            = 10/50/18/E&lt;br /&gt;
|Höhe               = 838&lt;br /&gt;
|Fläche             = 72.4&lt;br /&gt;
|PLZ                = 6465&lt;br /&gt;
|Vorwahl            = 05265&lt;br /&gt;
|Kfz                = IM&lt;br /&gt;
|Gemeindekennzahl   = 70212&lt;br /&gt;
|NUTS               = AT334&lt;br /&gt;
|Straße             = Karl-Mayr-Straße 116a&lt;br /&gt;
|Website            = [https://www.nassereith.tirol.gv.at/ www.nassereith.tirol.gv.at]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister      = Herbert Kröll &lt;br /&gt;
|Partei             = LISTE 1&lt;br /&gt;
|Gemeinderatanzahl  = 15&lt;br /&gt;
|Gemeinderat        = 7 LISTE 1&amp;lt;br /&amp;gt;4 BIN&amp;lt;br /&amp;gt;3 DAHUEM&amp;lt;br /&amp;gt;1 SPÖ&lt;br /&gt;
|Wahljahr           = 2022&lt;br /&gt;
|Bild1              = Nassereith.JPG&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung1  = Zentrum Nassereith Dorf (von Osten gesehen)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nassereith&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Gemeinde]] und ein Dorf mit {{EWZ|AT|70212}} Einwohnern (Stand {{EWD|AT|70212}}) im [[Bezirk Imst]] des Bundeslandes [[Tirol (Bundesland)|Tirol]] ([[Österreich]]). Die Gemeinde liegt im [[Gerichtsbezirk Imst]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Nassereith liegt am Anfang des [[Gurgltal]]s an der vielbefahrenen Route vom [[Fernpass]] nach [[Imst]] (ehemalige [[Via Claudia Augusta]]). Hier mündet auch die alte Salzstraße über den [[Holzleitensattel]] und das [[Mieminger Plateau]] nach [[Telfs]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde hat eine Fläche von {{FL|AT|70212|2}} Quadratkilometer. Davon sind 6 Prozent landwirtschaftliche Nutzfläche, 65 Prozent sind bewaldet, 5 Prozent Almen und 22 Prozent entfallen auf alpines Gelände.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.statistik.at/blickgem/G0101/g70212.pdf |titel=Ein Blick auf die Gemeinde Nassereith, Fläche und Flächennutzung |hrsg=Statistik Austria |format=PDF |abruf=2021-12-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
* Nassereith (Dorf)&lt;br /&gt;
* Roßbach (Rotte)&lt;br /&gt;
* Brunnwald (Siedlung)&lt;br /&gt;
* Fernstein (Rotte)&lt;br /&gt;
* [[Fernpass|Fernpaß]] (Weiler)&lt;br /&gt;
* Wiesenmühle (Weiler)&lt;br /&gt;
* Dormitz (Dorf)&lt;br /&gt;
* See-Eck (Siedlung)&lt;br /&gt;
* St. Wendelin (Siedlung)&lt;br /&gt;
[[Hauptort]] ist Nassereith. Dazu kommen noch verschiedene [[Einzelsiedlung]]en und Almen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
| NORD = [[Berwang]] ([[Bezirk Reutte|RE]])&lt;br /&gt;
| NORDWEST = &lt;br /&gt;
| NORDOST = [[Lermoos]] ([[Bezirk Reutte|RE]])&lt;br /&gt;
| WEST = [[Tarrenz]]&lt;br /&gt;
| OST = [[Biberwier]] ([[Bezirk Reutte|RE]])&lt;br /&gt;
| SUEDWEST = &lt;br /&gt;
| SUED = [[Haiming (Tirol)|Haiming]]&lt;br /&gt;
| SUEDOST = [[Obsteig]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dormitz, die Wahlfahrtskirche Dm799 foto6 2012-08-15 09.33.jpg|mini|hochkant|Wallfahrtskirche Dormitz]]&lt;br /&gt;
Dormitz, ein Ortsteil von Nassereith, wurde als &amp;#039;&amp;#039;„locus qui dicitur Dormundes“&amp;#039;&amp;#039; um 1101–1120 in einer [[Traditionsnotiz]] des [[Kloster Rottenbuch|Klosters Rottenbuch am Inn]] erstmals urkundlich erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Martin Bitschnau]], [[Hannes Obermair]] |Hrsg=Tiroler Landesmuseen-Betriebsgesellschaft m. b. H. |Titel=Tiroler Urkundenbuch. II. Abteilung: Die Urkunden zur Geschichte des Inn-, Eisack- und Pustertals. Band 1: Bis zum Jahr 1140 |Verlag=Universitätsverlag Wagner |Ort=Innsbruck |Datum=2009 |ISBN=978-3-7030-0469-8 |Seiten=246, Nr. 279}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Doch aus dem Besiedelungsnachweis geht hervor, dass im Ortsbereich von Dormitz bereits 200 bis 300&amp;amp;nbsp;Jahre vor Christus eine Dauersiedlung bestanden hat, ebenso eine Wegverbindung über den Fernpass und über den Holzleitensattel. Hier befindet sich eine der schönsten und ältesten Wallfahrtskirchen im Tiroler Oberland. Die spätgotische, 1746 innen barockisierte Kirche ist dem [[Nikolaus von Myra|Heiligen Nikolaus]] geweiht. Am Hochaltar findet sich eine Muttergottes-Statue mit Kind aus dem 15. Jahrhundert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Austriaforum|AEIOU/Nassereith}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ortskern des Hauptortes befindet sich die große Pfarrkirche. Mit rund 400 Sitzplätzen zählt sie zu den größten Dorfkirchen Tirols. Die Kirche ist den [[Heilige Drei Könige|Heiligen Drei Königen]] geweiht. Erwähnenswert ist der barocke, über 300&amp;amp;nbsp;Jahre alte Zwiebelturm, sowie in der [[Karwoche]] das „Heilige Grab“. Im Dorf befindet sich auch das Altersheim der Barmherzigen Schwestern. Dieses Haus wurde 1887 von den Schwestern erworben. 2017 lebten dort drei geistliche Schwestern, die damit eine 130 Jahre lange Tradition fortführten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Klause Fernstein wurde urkundlich 1288 erstmals erwähnt und war die ehemalige Zollstation an der Fernpassstraße. Der [[Fernsteinsee]], der sich in Privatbesitz befindet, ist ein beliebtes [[Tauchgebiet]]. Unweit davon liegen der &amp;#039;&amp;#039;Samerangersee&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;Schanzlsee&amp;#039;&amp;#039;. Besonders beliebtes Ausflugsziel ist der Nassereither See direkt hinter der Pfarrkirche gelegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsname ===&lt;br /&gt;
Die früheste schriftliche Erwähnung erfolgte 1333: &amp;#039;&amp;#039;in molendino Naserit&amp;#039;&amp;#039; (dt. ‚bei der kleinen Mühle Naserit‘). Das Wort ist eine [[Eindeutschung]] vom [[Vulgärlatein|vulgärlateinischen]] [[Flurname]]n *in aceretu = beim Ahornwald. Die Genese: *in aceretu &amp;gt; *nacerit &amp;gt; Naserit &amp;gt; Nassereith, vgl. [[Zweite Lautverschiebung]], [[Diphthongierung]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Peter Anreiter]], Christian Chapman, Gerhard Rampl |Titel=Die Gemeindenamen Tirols: Herkunft und Bedeutung |Verlag=Wagner |Ort=Innsbruck |Datum=2009 |Reihe=Veröffentlichungen des Tiroler Landesarchives |ISBN=3703004495 |Seiten=58 ff.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
{{#chart:Nassereith Demography.Line.chart}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg Fernstein.JPG|mini|hochkant|[[Burg Fernstein]] und Schloss Fernstein]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bodenseeraum 2012 ii 125.jpg|mini|[[Ruine Sigmundsburg]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:A Nassereith PfarrkircheA.jpg|mini|[[Pfarrkirche Nassereith]]]]&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
{{weitereBDA}}&lt;br /&gt;
* [[Burg Fernstein]]&lt;br /&gt;
* [[Ruine Sigmundsburg]] im [[Fernsteinsee]]&lt;br /&gt;
* [[Pfarrkirche Nassereith]] Heilige Drei Könige&lt;br /&gt;
* [[Wallfahrtskirche Dormitz|Wallfahrtskirche zum hl. Nikolaus in Dormitz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brauchtum ===&lt;br /&gt;
; Schellerlaufen&lt;br /&gt;
Der [[Karneval, Fastnacht und Fasching|Fasnachts]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;brauch des [[Schellerlaufen]]s findet alle drei Jahre in Nassereith statt, zuletzt im Jänner 2023. Die Hauptfiguren sind dabei der schöne Zug mit Kehrer, Roller und Scheller, der Bär mit Bärentreiber und Bärenpfeifer, Hexen und Karrner. Der Kampf zwischen Bär und Bärentreiber symbolisiert den Kampf des Frühlings gegen den Winter, den schließlich der Frühling (Bär) gewinnt. Die Figuren sind das ganze Jahr im Fasnachtsmuseum zu besichtigen. Es zählt seit 2012 zum immateriellen UNESCO-Kulturerbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Das Heilige Grab&lt;br /&gt;
Das Heilige Grab in Nassereith wird seit 1861 jedes Jahr in der Karwoche aufgestellt. Es ist eines der größten Kulissengräber in Tirol. Letztmals wurde es 1989 renoviert. Am Gründonnerstag ist während des Tages und der Messe das Letzte Abendmahl zu sehen. Am Ende der Gründonnerstagsmesse wird das Allerheiligste übertragen; im Grab verschwindet das Bild vom Abendmahl und ein blutschwitzender Jesus erscheint. Am Schluss der Karfreitagsliturgie wird das Allerheiligste im Grab ausgesetzt und der Leichnam Christi erscheint. Er wird von zwei Brettfiguren, die Römer darstellen, bewacht. Der Karsamstag zeigt das gleiche Bild. Am Abend des Karsamstages findet die Feier der Osternacht statt. Beim Gloria verschwindet der Leichnam Jesu im Grab und mittels einer mechanischen Vorrichtung erscheint hoch über dem Grab der auferstandene Herr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Prozessionen und Bittgänge&lt;br /&gt;
Am Fronleichnamstag, am Herz-Jesu-Sonntag und am zweiten Sonntag im September (zu Ehren der Mutter Gottes und der Heiligen drei Könige) finden Prozessionen statt. Schon am Vortag läuten um 14:00 Uhr allen Glocken, um den Feiertag anzukündigen. Dazu wird mit einer Kanone geschossen. Am Abend spielt die Musik dann zum Zapfenstreich im Dorfzentrum. Beim &amp;#039;&amp;#039;Ave-Maria-Spielen&amp;#039;&amp;#039; um fünf Uhr Früh am Prozessionstag versammeln sich einige Musikanten in der Hennengasse, einem Ortsteil von Nassereith, und spielen Marienlieder. Dabei wird wieder geläutet und geschossen. Entlang des Prozessionsweges werden viele Häuser mit den sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Majelen&amp;#039;&amp;#039;, frischen Laub- und Nadelhölzern, geschmückt. Auf den Prozessionen werden Fahnen und Heiligenfiguren, die sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Fargerln&amp;#039;&amp;#039;, mitgetragen. Eine weitere Prozession findet am ersten Maisonntag am Abend statt. Diese Dankprozession geht auf das Kriegsjahr 1945 zurück, in dem man aufgrund der Verschonung des Dorfes gelobt hat, alle Jahre eine Dankesmesse in der Wallfahrtskirche Dormitz mit einer Prozession von Nassereith aus zu feiern. Auch werden jedes Jahr die Bittgänge an den Tagen vor Christi Himmelfahrt abgehalten. Zu Mariä Himmelfahrt (15. August) bringen die Nassereither Frauen Blumen und Kräuter zur Weihe in die Kirche mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Advent- und Weihnachtsbräuche&lt;br /&gt;
Bei der &amp;#039;&amp;#039;Herbergsuche&amp;#039;&amp;#039; in der Adventzeit ist in jedem Ortsteil eine Muttergottesstatue unterwegs. Sie bleibt jeweils für einen Tag bzw. eine Nacht in einem Haushalt, dann bringt man sie den Nachbarn, wo gemeinsam gebetet wird. Nachher wird man meist gut bewirtet. Nassereith ist bekannt für seine [[Weihnachtskrippe|Krippen]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;figuren, die nicht wie sonst üblich geschnitzt, sondern aus Lehm gebrannt sind. Sie werden jährlich vom Fest der [[Unbefleckte Empfängnis|Unbefleckten Empfängnis]] bis zum Fest der [[Taufe Jesu]] am „Nassereither Krippenweg“ präsentiert. Der &amp;#039;&amp;#039;Christkindleinzug&amp;#039;&amp;#039; wurde 2010 nach längerer Pause wieder ins Leben gerufen. An diesem Umzug nehmen mehr als 80 Kinder vom Ort teil, die Mädchen als Engel und die Buben als Hirten. Das Christkind wird traditionell von einem Bub aus der zweiten Volksschulklasse verkörpert, der im folgenden Jahr die Kommunion empfängt. Der Zug der Kinder führt durch das Dorf zum Majenbrunnen und zum Postplatz, wo sie von Pfarrer und Bürgermeister empfangen werden. Musikalisch umrahmt wird der Festakt von der Musikkapelle Nassereith und allen Chören. Die Feuerwehr in brauner Uniform beleuchtet das Geschehen mit Fackeln. Der Umzug wird immer mit einem Markt abgehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Die Wirtschaft basiert zum größten Teil auf Tourismus und Fernverkehr. Ansonsten ist Nassereith hauptsächlich landwirtschaftlich geprägt. Das größte ansässige Unternehmen ist der in Privatbesitz befindliche Möbelkonzern Demaac. Der größte Arbeitgeber im Dorf ist das Heim Via Claudia der Barmherzigen Schwestern mit über 60 Mitarbeitern.&lt;br /&gt;
Neben Tourismus und ein paar Gewerbebetrieben hat Nassereith die Funktion einer [[Pendlergemeinde|Auspendlergemeinde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Österreichische Bundesforste|Österreichischen Bundesforste]] betreiben seit 2006 das [[Kleinwasserkraft]]werk Tegesbach. Es wurde schon 2007 saniert und erhielt 2015 im Zuge einer Revitalisierung einen neuen Generator, der 470 kW leistet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.salzburg24.at/news/salzburg/pongau/untertauern-neues-wasserkraftwerk-an-der-taurach-eroeffnet-73458367 Untertauern : Neues Kraftwerk an der Taurach eröffnet] salzburg24.at, 15. Juli 2019, abgerufen am 1. Februar 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wagner-consult.at/kleinwasserkraftwerk-tegesbach/ Kleinwasserkraftwerk Tegesbach] wagner-consult.at, abgerufen am 1. Februar 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bundesforste.at/leistungen/erneuerbare-energie/kleinwasserkraft/kw-tegesbach.html Kleinwasserkraftwerk Tegesbach] bundesforste.at, abgerufen am 1. Februar 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
; Straßenverkehr&lt;br /&gt;
Nassereith war ein wichtiger Verkehrsknoten, an dem sich im Zusammenhang mit dem Fuhrverkehr ein blühendes Gewerbe entwickelte. Eine 1995 eröffnete Umfahrungsstraße entlastete den Ort vom Durchzugsverkehr. Die Fernpassroute könnte durch Projekte wie den [[Tschirganttunnel]] weiter ausgebaut werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Busverkehr&lt;br /&gt;
Folgende Linien des [[regiobus Tirol (Österreich)|regiobus Tirol]] im Auftrag des [[Verkehrsverbund Tirol|Verkehrsverbundes Tirol]] verkehren ab Nassereith:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe7&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Linie&lt;br /&gt;
! Linienbezeichnung&lt;br /&gt;
! Linienverlauf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{ÖPNV Innsbruck|VVT|4176}} || regiobus Tirol || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nassereith&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; – &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Telfs]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; – [[Zirl]]/[[Hochzirl]] LKH – &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Innsbruck]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{ÖPNV Innsbruck|VVT|4206}} || regiobus Tirol || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nassereith&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; – [[Tarrenz]] – [[Obtarrenz]] – [[Imst]] – [[Zams]] – [[Landeck (Tirol)|Landeck]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{ÖPNV Innsbruck|VVT|4250}} || regiobus Tirol || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nassereith&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; – [[Biberwier]] – [[Ehrwald]] – [[Berwang]]/Brand – &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Reutte]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Radverkehr&lt;br /&gt;
Nassereith liegt am [[Fernradweg]], der als [[Via Claudia Augusta (Radweg)|Via Claudia Augusta]] entlang einer gleichnamigen antiken [[Römerstraße]] verläuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der Gemeinderat besteht aus 15 Mitgliedern.&lt;br /&gt;
* Mit den [[Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen in Tirol 2016]] hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 5 Trendwende, 4 Wir für Nassereith (ÖVP), 4 BIN, 1 Hubert und 1 SPÖ.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wahlen.tirol.gv.at/gemeinderats_und_buergermeisterwahlen_2016/gemeinden/nassereith.html |titel=Land Tirol - Wahlen 2016 |abruf=2022-08-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Mit den Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen in Tirol 2022 hat der Gemeinderat folgende Verteilung: 7 Bürgermeisterliste Herbert Kröll (LISTE 1), 4 Bewegung in Nassereith (BIN), 3 DAHUEM (DAHUEM) und 1 SPÖ.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wahlen.tirol.gv.at/gemeinderats_und_buergermeisterwahlen_2022/gemeinden/nassereith.html |titel=Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen 2022 {{!}} Gemeinde Nassereith |hrsg=Land Tirol |abruf=2022-08-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Amtszeiten:&lt;br /&gt;
|Bürgermeister&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1900 bis 1903&lt;br /&gt;
|Ludwig Sterzinger, Postmeister&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1903 bis 1906&lt;br /&gt;
|Hermann Falbesoner, Stieglwirt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1906 bis 1908&lt;br /&gt;
|Ludwig Sterzinger – beim Uhrmacher&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1909 bis 1919&lt;br /&gt;
|Hermann Falbesoner, Stieglwirt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1910 bis 1922&lt;br /&gt;
|Josef Donnemüller&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1923 bis 1925&lt;br /&gt;
|Karl Füruther&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1925 bis 1928&lt;br /&gt;
|Josef Donnemüller&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1929 bis 1930&lt;br /&gt;
|Hermann Falbesoner, Stieglwirt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1930 bis 1935&lt;br /&gt;
|Martin Huber&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1935 bis 1936&lt;br /&gt;
|Johann Gassler&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1937&lt;br /&gt;
|Amtsverwalter Thurner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1937 bis 1938&lt;br /&gt;
|Martin Huber&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1938 bis 1945&lt;br /&gt;
|Hermann Kranewitter&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Mai bis Juni 1945&lt;br /&gt;
|Martin Huber&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Juni bis August&lt;br /&gt;
|Adalbert Frischhut (ab Sept. Innsbruck, Akad. Gymnasium)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|August bis 25. Oktober 1945&lt;br /&gt;
|Hartmann Pair (verstorben am 25. Oktober 1945)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|November 1945 bis 1950&lt;br /&gt;
|Kaspar Sterzinger&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1950 bis 1956&lt;br /&gt;
|Johann Markt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2. April 1956 bis 29. April 1965&lt;br /&gt;
|Hermann Zimmermann&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|29. April 1965 bis 16. April 1974&lt;br /&gt;
|Hermann Schaller&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|16. April 1974 bis 12. April 1980&lt;br /&gt;
|Hermann Malaun&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|12. April bis 13. Juni 1980&lt;br /&gt;
|Hermann Riess&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|14. Juni bis 10. Oktober 1980&lt;br /&gt;
|Amtsverwalter AR Richard Pfurtscheller, &amp;lt;abbr&amp;gt;BH&amp;lt;/abbr&amp;gt; Innsbruck&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6. Oktober 1980 bis 11. April 1983&lt;br /&gt;
|Hermann Riess&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|11. April 1983 bis 16. März 1986&lt;br /&gt;
|Rudolf Öfner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|17. März 1986 – 15. März 1992&lt;br /&gt;
|Hermann Rieß&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|30. März 1992 – 28. Februar 2016 &lt;br /&gt;
|Reinhold Falbesoner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|ab 14. März 2016 &lt;br /&gt;
|Herbert Kröll&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.nassereith.tirol.gv.at/Politik/Fuehrung/Buergermeister |titel=Herbert Kröll (Bürgermeister) |hrsg=Gemeinde Nassereith |abruf=2021-09-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wahlen.tirol.gv.at/engere_wahl_des_buergermeisters_2022/gemeinden/nassereith.html |titel=Engere Wahl des Bürgermeisters 2022 {{!}} Gemeinde Nassereith |hrsg=Land Tirol |abruf=2022-08-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde von der Landesregierung im Jahr 1980 verliehen: „Ein von Rot und Silber gespaltener Schild, im silbernen Feld drei grüne, im Dreipaß gestellte Ahornblätter.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ahornblätter stehen für den Gemeindenamen, der sich vom lateinischen Wort &amp;#039;&amp;#039;acereto&amp;#039;&amp;#039; (Ahornwald) ableitet. Die Dreizahl der Blätter symbolisieren die Straßengabelung in Nassereith.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.nassereith.tirol.gv.at/Gemeindeamt/Wissenwertes/Zahlen_und_Fakten |titel=Zahlen und Fakten |werk=tirol.gv.at |hrsg=Gemeinde Nassereith |sprache=de |abruf=2021-12-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Ehrenbürger der Gemeinde ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Jahr der Verleihung Vorname Nachname chronologisch ergänzen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1989: Pfarrer Cons. Erwin Neururer (1916–1991), Pfarrer von Nassereith von 1951 bis 1991&lt;br /&gt;
* 1995: Sr. Jakoba Maria Kohler (1929–2010), Oberin im Versorgungshaus von 1971 bis 2002&lt;br /&gt;
* 2017: Reinhold Falbesoner, Bürgermeister von Nassereith 1992–2016&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Sieghard Krabichler |url=https://www.meinbezirk.at/imst/lokales/altbuergermeister-falbesoner-wird-ehrenbuerger-in-nassereith-d2151947.html |titel=Altbürgermeister Falbesoner wird Ehrenbürger in Nassereith - Imst |werk=meinbezirk.at |datum=2017-06-09 |abruf=2024-02-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehrenzeichenträger in Gold ===&lt;br /&gt;
* Josef Ahorn, Pfarrer in Nassereith seit 2002&lt;br /&gt;
* Thurner Christoph, ehemaliger Kapellmeister&lt;br /&gt;
* Günther Nothdurfter (†), ehemaliger Fußballobmann und Volksschuldirektor&lt;br /&gt;
* Anton Huber (†), Pfarrmesner&lt;br /&gt;
* Hermann Agerer (†), Gemeindechronist und langjähriger Gemeinderat&lt;br /&gt;
* Johann Sterzinger (†), Fasnachtsobmann und Obmann des Kirchenrates&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Gemeinde ===&lt;br /&gt;
* [[Martin Falbesoner]] (1728–1815), Bildhauer&lt;br /&gt;
* [[Josef Falbesoner]] (1767–1848), Bildhauer&lt;br /&gt;
* [[Johann Martin Schermer]] (&amp;lt;!--2.11.--&amp;gt;1785–1868), Maler&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johann Jakob Staffler]]: &amp;#039;&amp;#039;Tirol und Vorarlberg, topographisch mit geschichtlichen Bemerkungen&amp;#039;&amp;#039;, Band 1, Felician Rauch, Innsbruck 1841, S. 272 ({{Google Buch |BuchID = Uu9BAQAAMAAJ |Seite = PA272 |Linktext = Volltext |Hervorhebung = &amp;quot;Johann Martin Schermer&amp;quot;}})&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Ignaz Falbesoner]] (1808–1881), Bildhauer und Krippenschnitzer&lt;br /&gt;
* [[Alois Meßmer]] (1822–1857), Schriftsteller und Theologe&lt;br /&gt;
* [[Leopold Scheiring]] (1884–1927),  Landschaftsmaler&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Tiroler Heimatblätter]]. Monatshefte für Geschichte, Natur- und Volkskunde&amp;#039;&amp;#039;, Bände 5–6, 1937, S. 163.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Aloys Sprenger]] (1813–1893), Orientalist&lt;br /&gt;
* [[Franz Kranewitter]] (1860–1938), Dramatiker&lt;br /&gt;
* [[Franz Egg]] (1861–1922), Bildhauer&lt;br /&gt;
* [[Ignaz Mader]] (1866–1953), Heimatforscher und Arzt&lt;br /&gt;
* [[Franz Josef Kranewitter]] (1893–1974), Bildhauer, Ehrenbürger&lt;br /&gt;
* [[Lisa Mayer (Lyrikerin)|Lisa Mayer]] (* 1954), Lyrikerin&lt;br /&gt;
* [[Markus Köhle]] (* 1975), Autor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* [https://www.nassereith.tirol.gv.at/ Website der Gemeinde]&lt;br /&gt;
* {{GeschichteTirol|ort}}&lt;br /&gt;
* {{StatistikAustria|70212}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Bezirk Imst}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4210619-9|VIAF=247700596}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mieminger Kette]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lechtaler Alpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1150]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hauptort einer Gemeinde in Tirol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nassereith| ]]&lt;/div&gt;</summary>
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