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	<title>Nasensekret - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T06:41:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Nasensekret&amp;diff=179864&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler am 29. März 2026 um 06:54 Uhr</title>
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		<updated>2026-03-29T06:54:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Popel.jpg|mini|Ein „Popel“, unten das flüssige Nasensekret, oben schon angetrocknet]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nasensekret&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nasenschleim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (umgangssprachlich „Rotz“ oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schnodder&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Friedrich Kluge]], [[Alfred Götze (Philologe)|Alfred Götze]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache]].&amp;#039;&amp;#039; 20. Auflage. Herausgegeben von [[Walther Mitzka]]. De Gruyter, Berlin / New York 1967; Neudruck („21. unveränderte Auflage“) ebenda 1975, ISBN 3-11-005709-3, S. 672 und 670 (&amp;#039;&amp;#039;Schnodder&amp;#039;&amp;#039;, von mittelhochdeutsch &amp;#039;&amp;#039;snuder&amp;#039;&amp;#039;, wie „[[Rhinitis|Schnupfen]]“ und „schneuzen“ zurückgehend auf indogermanisch *&amp;#039;&amp;#039;sneu-&amp;#039;&amp;#039; ‚fließen‘).&amp;lt;/ref&amp;gt; genannt, angetrocknet „Popel“) ist ein [[schleim]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;artiges [[Sekret]], das im Inneren der [[Nase]] von Menschen und Tieren mit Hilfe spezieller [[Drüse]]n in der [[Schleimhaut]] gebildet wird. Normalerweise reinigt sich die Nase selbst durch [[Niesen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erklärung ==&lt;br /&gt;
Der biologische Nutzen des Nasensekrets besteht in der Befeuchtung der [[Atem]]luft und ihrer Reinigung von [[Staub]]. Der Hauptteil des Nasensekrets ist dünnflüssig und fließt fortwährend nach innen über den [[Rachen]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;raum ab. Bei [[Mensch]]en und anderen [[Trockennasenprimaten]] verfestigt sich jedoch im Bereich der Nasenlöcher, der verstärkt der Austrocknung ausgesetzt ist, ein Teil des Sekrets und kann nicht mehr von alleine abfließen. Dieses angetrocknete Sekret muss dann, z.&amp;amp;nbsp;B. mit Hilfe eines [[Finger]]s („[[Nasenbohren]]“, „Popeln“) oder durch Ausblasen der Nase in ein [[Taschentuch]] („Schnäuzen“), nach außen entfernt werden, um wieder eine freie [[Atmung]] durch die Nase zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erkrankungen ==&lt;br /&gt;
Die vermehrte Abgabe von krankhaft verändertem Nasensekret wird als [[Nasenausfluss]] (griechisch &amp;#039;&amp;#039;Rhinorrhoe&amp;#039;&amp;#039;)  bezeichnet. Eine ungenügende Bildung von Nasensekret führt zu einer Austrocknung der Nasenschleimhaut („trockene Nase“, [[Rhinitis sicca]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sprachliches ==&lt;br /&gt;
* Eine bereits im Mittelalter gebräuchliche Bezeichnung war Rotz, womit ursprünglich alle durch die Nase abgesonderten Sekrete gemeint waren, vor allem Schleim, aber auch Tränenflüssigkeit und (wie beim auch als „Rotz“ bezeichneten &amp;#039;&amp;#039;[[Rotz (Krankheit)|malleus humidus]]&amp;#039;&amp;#039;) Eiter. Im übertragenen Sinne wurden auch andere Schleimabsonderungen (etwa des Magens) Rotz genannt. Die Schleimabsonderungen wurden zudem als Arten der „Leibesfeuchte“ &amp;#039;&amp;#039;[[Phlegma]]&amp;#039;&amp;#039; angesehen, und das Phlegma (der „Weißschleim“ in der [[Humoralpathologie]]) wurde ebenfalls mit ‚Rotz‘ übersetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gundolf Keil]]: &amp;#039;&amp;#039;Die „Cirurgia“ Peters von Ulm. Untersuchungen zu einem Denkmal altdeutscher Fachprosa mit kritischer Ausgabe des Textes&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Forschungen zur Geschichte der Stadt Ulm.&amp;#039;&amp;#039; Band 2). Stadtarchiv, Ulm 1961 (zugleich Philosophische Dissertation Heidelberg 1960: &amp;#039;&amp;#039;Peter von Ulm. Untersuchungen zu einem Denkmal altdeutscher Fachprosa mit kritischer Ausgabe des Textes&amp;#039;&amp;#039;), S. 451–452 (zum &amp;#039;&amp;#039;Rotz&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Weitere regionale Bezeichnungen sind „Schnuddel“, „Schnudel“,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Deutsches Wörterbuch |Lemma=Schnudel |Band=15 |Sp=1382 |lemid=S15692}}&amp;lt;/ref&amp;gt; „Rotze“, oder „Schnötte“, norddeutsch „Schnotten“. Die verfestigte Form hat eigene Namen: medizinisch „Borke“; umgangssprachlich „Popel“, fränkisch „Bubbl“,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Martin Droschke]]: &amp;#039;&amp;#039;Franken hat so schöne Wörter. Bubbl.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Franken 2024. Franken-Wissen für das ganze Jahr.&amp;#039;&amp;#039; Emons Verlag, Köln 2023, ISBN 978-3-7408-1797-8, Blatt &amp;#039;&amp;#039;19. April.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; süddeutsch auch „Nasenmann, Nasenstein, Nasenbohrer“ oder „Bettler“, [[Bairische Dialekte|bairisch]] auch „Rammel“ oder „Wuckerl“, [[Kölsch (Sprache)|kölsch]] auch „Mömmes“,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.koelsch-woerterbuch.de/moemmes-auf-deutsch-939.html www.koelsch-woerterbuch.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; lippisches Plattdeutsch auch „Mock“,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Wörterbuch Hochdeutsch – Lippisches Plattdeutsch.&amp;#039;&amp;#039; Bearbeitet von Sabine Schierholz nach der Vorlage von Fritz Platenau, Lippischer Heimatbund, Detmold 2003, ISBN 3-926311-90-8.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Österreichisches Deutsch|österreichisch]] selten auch „Rawuza“; früher Nachweis als „der Kengel“ bei [[Friedrich Dedekind]]: &amp;#039;&amp;#039;Grobianus&amp;#039;&amp;#039; (Worms 1551), niederhessisch auch „der Ginkel“, [[schweizerdeutsch]] „Böögg“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://digital.idiotikon.ch/p/lem/244508 &amp;#039;&amp;#039;Bögg I,&amp;#039;&amp;#039; Bedeutung 2.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Schweizerisches Idiotikon]],&amp;#039;&amp;#039; Band IV, Spalte 1083&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Im Volksmund werden „ungezogene“ Kinder manchmal abfällig oder scherzhaft als „[[Rotznase]]n“ oder „Rotzlöffel“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
* Die Gewohnheit des Verspeisens von Nasensekret wird in der Medizin [[Mukophagie]] genannt.&lt;br /&gt;
* Absichtliches &amp;#039;&amp;#039;Schnäuzen&amp;#039;&amp;#039; auf den Boden (meist durch Zuhalten einer Nasenhöhle) bezeichnet man als &amp;#039;&amp;#039;rotzen,&amp;#039;&amp;#039; in Berlin auch als &amp;#039;&amp;#039;[[Charlottenburger#Weitere Bedeutung|Charlottenburger]]&amp;#039;&amp;#039;, in Teilen Österreichs als &amp;#039;&amp;#039;Bauernschnäuzer&amp;#039;&amp;#039;. Es ist wie das [[Speichel|Spucken]] &amp;#039;&amp;#039;(späuzen)&amp;#039;&amp;#039; heute allgemein verpönt, jedoch rechtlich nicht verboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
* Der [[Nasensauger]] ist ein Gerät zum Entfernen des Sekrets.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Roland Flicket: &amp;#039;&amp;#039;Das große Buch des Popelns&amp;#039;&amp;#039; (Originaltitel: &amp;#039;&amp;#039;Nosepicking for Pleasure: A Handy Guide&amp;#039;&amp;#039;, übersetzt von Sabine Rahn). Achterbahn, Kiel 1999, ISBN 3-89719-061-3.&lt;br /&gt;
* Werner Pieper: &amp;#039;&amp;#039;Eene Mene Mopel – Die Nase und der Popel – Handbuch für NasenbohrerInnen.&amp;#039;&amp;#039; Medienexperimente, Lährbach 1990, ISBN 3-925817-39-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Nasal mucus|Nasensekret|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Körperflüssigkeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
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