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	<title>Nasenbohren - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T00:04:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Nasenbohren&amp;diff=95555&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;PatrickBrauns: /* Zwanghaftes Nasenbohren */</title>
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		<updated>2025-02-14T10:26:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Zwanghaftes Nasenbohren&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Nose picking in progress.jpg|mini|hochkant|Mann, der in der Nase bohrt.]]&lt;br /&gt;
Unter &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nasenbohren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nasebohren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;In-der-Nase-Bohren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Popeln&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; versteht man das Einführen eines Fingers in die Nase, meist um angetrocknetes [[Nasensekret]] (fachsprachlich: Borke, umgangssprachlich: Popel, Butzen oder Bubbl) oder (seltener) Fremdkörper zu entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verletzungsrisiko ==&lt;br /&gt;
Nasebohren birgt in seltenen Fällen Risiken: Verletzungen ([[Exkoriation]]en) können zu [[Nasenbluten]] führen, wobei die Blutung meist aus dem [[Locus Kiesselbachi]], einem Netz von [[Blutgefäß]]en am vorderen Ende der [[Nasenscheidewand]], stammt. Es sind [[Infektion]]en mit einer Vielzahl von Krankheitserregern möglich, die auf der Fingerkuppe nachweisbar sind. Deshalb wird in aller Regel zur Benutzung eines [[Taschentuch]]s geraten. Allerdings haben die meisten Menschen auf der Nasenschleimhaut deutlich mehr Erreger als auf den Fingern und angetrocknetes Nasensekret ist häufig so fest angekrustet, dass ein bloßes Ausblasen der Nase („Schnauben“) noch nicht zum Ziel führt. Man kann aber auch das Taschentuch über den Finger legen und so die Nase von innen reinigen. Eine Reinigung der Nase kann zudem mit [[Nasenspülung]]en und [[Inhalation]]en verbessert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zwanghaftes Nasenbohren ==&lt;br /&gt;
{{Infobox ICD&lt;br /&gt;
| BREITE =&lt;br /&gt;
| 01-CODE = F98.8&lt;br /&gt;
| 01-BEZEICHNUNG = Sonstige näher bezeichnete Verhaltens- und emotionale Störungen mit Beginn in der Kindheit und Jugend&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das Bohren in der Nase ist vor allem bei Jugendlichen,&amp;lt;ref&amp;gt;C. Andrade, B. S. Srihari: &amp;#039;&amp;#039;A preliminary survey of rhinotillexomania in an adolescent sample.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;J Clin Psychiatry&amp;#039;&amp;#039; 62, 2001, S.&amp;amp;nbsp;426–431. PMID 11465519&amp;lt;/ref&amp;gt; aber auch Erwachsenen verbreitet. In einer US-amerikanischen Studie (in der Dane County, Wisconsin; 254 Antworten von 1000 befragten Personen) gaben 91 Prozent der befragten Erwachsenen an, „in der Nase zu bohren“, und 75 Prozent waren der Meinung, dass nahezu jeder dies tue.&amp;lt;ref name=&amp;quot;PMID7852253&amp;quot;&amp;gt;J. W. Jefferson, T. D. Thompson: &amp;#039;&amp;#039;Rhinotillexomania: psychiatric disorder or habit?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;J Clin Psychiatry&amp;#039;&amp;#039; 56, 1995, S.&amp;amp;nbsp;56–59. PMID 7852253&amp;lt;/ref&amp;gt; In den wenigsten Fällen ist dieses Verhalten [[pathologisch]]. Allerdings wird [[Zwangsstörung|zwanghaftes]] Nasebohren (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rhinotillexomanie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) als ein Verhalten mit Krankheitswert nach der [[Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme|ICD-10]] (der Internationalen Klassifikation der Krankheiten und verwandten Gesundheitsprobleme der [[Weltgesundheitsorganisation|WHO]]) mit F98.8 unter &amp;#039;&amp;#039;Sonstige näher bezeichnete Verhaltens- und emotionale Störungen mit Beginn in der Kindheit und Jugend&amp;#039;&amp;#039; eingeordnet. Alternativ kann auch die ICD-10 Kategorie F63.8 (Sonstige abnorme Gewohnheiten und Störungen der Impulskontrolle) erwogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Exzessives zwanghaftes Nasenbohren kann über einen langen Zeitraum zur Ausräumung des [[Siebbein]]s ([[Ethmoidektomie]]) und zur [[Perforation#Medizin|Perforation]] der [[Nasenscheidewand]] führen.&amp;lt;ref&amp;gt;R. D. Caruso u. a.: [http://www.ajnr.org/cgi/reprint/18/10/1949 &amp;#039;&amp;#039;Self-induced ethmoidectomy from rhinotillexomania.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Am J Neuroradiol&amp;#039;&amp;#039; 18, 1997, S.&amp;amp;nbsp;1949–1950. PMID 9403460.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Soziale Ächtung und Tabuisierung ==&lt;br /&gt;
Nasebohren in der Öffentlichkeit wird in der westlichen und in weiten Teilen der fernöstlichen Kultur als unhygienisch angesehen. Das Ausblasen der Nase in ein Taschentuch gilt oft in westlichen Ländern im Unterschied zum Nasebohren als nicht oder bedeutend weniger unhygienisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Mukophagie|Popelfresser}}&lt;br /&gt;
Bei der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mukophagie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von [[Griechische Sprache|griechisch]] &amp;#039;&amp;#039;mukos&amp;#039;&amp;#039; „Schleim“, &amp;#039;&amp;#039;phagein&amp;#039;&amp;#039; „essen“) wird das entfernte Sekret verzehrt. Dies unterliegt, obwohl ebenfalls verbreitet, einem noch stärkeren [[Tabu]]. Es sollte aber nicht mit Anfeuchten des Fingers zwecks Aufweichen verhärteten Sekrets verwechselt werden. Erwähnt sei noch, dass ein Großteil des Nasensekrets und der darin aufgefangenen Schmutzpartikel ohnehin über den Nasen-Rachen-Gang in den [[Rachen]] gelangt und dabei anschließend unwillkürlich hinuntergeschluckt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Nose-picking|Nasenbohren}}&lt;br /&gt;
* [http://www.calflora.net/primatenooz/nosepicking.html Harrison: &amp;#039;&amp;#039;Nose-Picking in the Pongidae and Its Implication for Human Evolution.&amp;#039;&amp;#039;] In: American Journal of Nasal Anatomy  (1987),  17, S.&amp;amp;nbsp;230–239. (Wissenschafts-Parodie)&lt;br /&gt;
* [https://clinical-neuropsychology.de/impulskontrollstoerung_selbsthilfetechnik_trichotillomanie_naegelkauen/ kostenlose Selbsthilfekonzepte] des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) gegen körperbezogene Impulskontrollstörungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Handlung und Verhalten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nase]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;PatrickBrauns</name></author>
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