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	<title>Nasenblasversuch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T01:21:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Nasenblasversuch&amp;diff=1006979&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gib Senf dazu!: tk kl</title>
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		<updated>2026-03-19T00:55:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;tk kl&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Nasenblasversuch.png|mini|Nasenblasversuch]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nasenblasversuch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Methode der Diagnostik in der [[Zahnmedizin]], um nach einer [[Extraktion (Zahnmedizin)|Zahnextraktion]] im Oberkieferseitenzahnbereich die [[Eröffnung der Kieferhöhle]] als mögliche [[Komplikation]] der Extraktion auszuschließen. Ferner ist es ein Diagnoseverfahren zur Prüfung der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nasendurchgängigkeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, insbesondere beim [[Kleinkind]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anatomische Grundlagen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gray1003.png|hochkant=1.6|mini|Anatomische Nähe von Kieferhöhle und Wurzelspitzen der oberen Molaren]]&lt;br /&gt;
Während der Extraktion eines Zahnes kann eine Verbindung von der Mundhöhle über das [[Zahnfach]] und die durchstoßene dünne Lamelle des Kieferhöhlenbodens zur Kieferhöhle entstehen, eine [[Mund-Antrum-Verbindung]], (MAV). Physiologisch besteht über den Ausgang der Kieferhöhle zum mittleren [[Nasenhöhle|Nasengang]] eine Verbindung bis in den [[Pharynx|Rachenbereich]]. Je nach Druckverhältnissen kann Luft und Sekret durch dieses verbundene System strömen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Durchführung ==&lt;br /&gt;
Beim Nasenblasversuch erfolgt ein Druckaufbau in der Nasenhöhle, indem bei zugehaltener Nase in die Nase geschnaubt wird. Das begleitende „Ohrenknacken“ ist ein Zeichen für den erhöhten Druck in der Nase und im Rachenraum ([[Valsalva-Versuch]]). Dabei dichtet das [[Gaumensegel]] den Mundraum an der Zungenwurzel ab, so dass in der Mundhöhle kein Druckaufbau erfolgt. Für den Nasenblasversuch muss der Mund geöffnet bleiben. Sollte die Kieferhöhle eine offene Verbindung zur Mundhöhle haben, wegen des eröffneten Kieferhöhlenbodens während der Extraktion, dann strömt Luft unter hohem Druck aus der Nase in die Kieferhöhle und von dort über die zu diagnostizierende Mund-Antrum-Verbindung (MAV, Mund-Kieferhöhlen-Öffnung) in den Mund. Das ist mit einem lauten Geräusch (Zischen, Pfeifen, Gurgeln) aus der [[Zahnfach|Alveole]] verbunden. Der Nasenblasversuch ist in diesem Fall positiv, was als therapeutische Konsequenz eine plastische Deckung mit dichtem Verschluss der Wunde erfordert, um die entstandene Verbindung zu verschließen. Das Blut in der Alveole kann bei einem positiven Nasenblasversuch durch den Luftstrom aus der Alveole sichtbare Bläschen in der Alveole bilden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Blasversuch&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Falsche Ergebnisse ===&lt;br /&gt;
Gelegentlich kommt es zu einem falsch positiven Ergebnis, wenn das Zischen eine andere Ursache hat, weil beispielsweise das Gaumensegel am Mundboden wegen der erfolgten Betäubung des Gaumens im Rahmen der Zahnextraktion nicht dicht abschließt und flattert. Ebenso können Zysten, Polypen oder Tumoren die MAV verschließen, so dass keine Luft aus der Alveole ausströmt (falsch negatives Ergebnis).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Blasversuch&amp;quot;&amp;gt;J. Th. Lambrecht: &amp;#039;&amp;#039;Die Eröffnung der Kieferhöhle&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Schweiz Monatsschr Zahnmed&amp;#039;&amp;#039;, 1998, Vol 108, 12, S. 1201; {{Webarchiv|url=https://www.sso.ch/fileadmin/upload_sso/2_Zahnaerzte/2_SDJ/SMfZ_1998/SMfZ_12_1998/smfz-98-12-bildung2.pdf |wayback=20170926143617 |text=sso.ch |format=PDF |archiv-bot=2024-03-27 18:11:05 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umgekehrter Nasenblasversuch ==&lt;br /&gt;
Eine Ergänzung zum Nasenblasversuch stellt der &amp;#039;&amp;#039;umgekehrte Nasenblasversuch&amp;#039;&amp;#039; dar. Dabei wird versucht einen Luftstrom von der Mundhöhle in die Nasenhöhle zu erzeugen, um so zu diagnostizieren, ob die Kieferhöhle zum Mund hin eröffnet ist. Dazu bläst der Patient seine Wangen auf („wie ein Trompeter“). Die Nase wird beim &amp;#039;&amp;#039;umgekehrten Nasenblasversuch&amp;#039;&amp;#039; nicht zugehalten. Dabei wird das Gaumensegel automatisch gegen die hintere Rachenwand gedrückt, so dass die Nasennebenhöhle abgeschlossen ist. In der Nasenhöhle herrscht normaler Druck. Der Druckerhöhung in der Mundhöhle erfolgt durch die aufgepusteten Wangen und/oder durch den durch die Lungen erzeugten Luftdruck. Der umgekehrte Nasenblasversuch fällt dann positiv aus, wenn die Luft vom Mund über die Kieferhöhle in die Nase entweichen kann, was durch ein deutliches Zischen der ausströmenden Luft aus der Nase hörbar wird. Gegebenenfalls ist wegen der eröffneten Kieferhöhle ein Druckaufbau im Mund gar nicht möglich und die Wangen können gar nicht aufgeblasen werden. Bei einer sehr kleinen Kieferhöhleneröffnung geht der Druckabfall nur sehr langsam vonstatten. Wenn nach einer Zahnextraktion auch die Lippe mit betäubt ist, kann der Patient die Lippen nicht richtig schließen, wodurch die Luft durch die Lippenspalte zischen kann. Um dies zu verhindern werden die Lippen des Patienten zugehalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Blasversuch&amp;quot; /&amp;gt; Der &amp;#039;&amp;#039;umgekehrte Nasenblasversuch&amp;#039;&amp;#039; als zusätzliches Diagnostikmerkmal wird damit begründet, dass der Defekt im Kieferhöhlenboden beim regulären Nasenblasversuch  durch eine Art Ventillappen verschlossen werden kann, der nur beim &amp;#039;&amp;#039;umgekehrten Nasenblasversuch&amp;#039;&amp;#039; den Luftdurchtritt erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nasenblasversuch ist einer Sondierung vorzuziehen, da beim Sondieren eventuell die dünne, verbliebenen Restschleimhaut am Kieferhöhlenboden durchstochen werden kann und dadurch erst eine Mund-Antrum-Verbindung erzeugt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Medizin ==&lt;br /&gt;
Der Nasenblasversuch ist ein Diagnoseverfahren in der [[Pädiatrie|Kinder]]- und [[Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde]] zur Prüfung der Nasendurchgängigkeit insbesondere beim Kleinkind. Bei einseitig behinderter Nasenatmung ist beim Nasenblasversuch ein ungleichseitiges Beschlagen eines unter die Nase gehaltenen kalten Metallspiegels festzustellen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Nasenblasversuch&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Roche Lexikon der Medizin&amp;#039;&amp;#039;. Elsevier Health Sciences, 2003, ISBN 3-437-15156-8, S. 1294; [https://books.google.com/books?id=UJe3tx9KQ-AC&amp;amp;pg=PA1294 books.google.com]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Norbert Schwenzer, Michael Ehrenfeld: &amp;#039;&amp;#039;Zahn-Mund-Kiefer-Heilkunde&amp;#039;&amp;#039;. Lehrbuchreihe zur Aus- und Weiterbildung. 5 Bände. Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Zahnärztliche Chirurgie&amp;#039;&amp;#039;. 3. Auflage. Thieme Verlag, Stuttgart 2000, ISBN 3-13-116963-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Diagnostisches Verfahren in der Zahnmedizin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gib Senf dazu!</name></author>
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