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	<title>Nariqala - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Nariqala&amp;diff=346976&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;AbeerT am 3. Mai 2024 um 08:31 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:097 Narikala fortress Tbilisi Georgia (1541480392).jpg|miniatur|Die Festung Nariqala über der Altstadt von Tiflis von Nordosten.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nariqala&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Georgische Sprache|georgisch]] {{lang|ka|ნარიყალა}}) ist eine [[Festung]] in der georgischen Hauptstadt [[Tiflis]]. Sie wurde am Ende des 3. Jahrhunderts erbaut und war die wichtigste mittelalterliche Burg [[Georgien]]s. Sie liegt seit 1827 als Ruine auf dem Gipfel des Sololaki-Gebirgskamms über der [[Tiflis#Sehenswürdigkeiten|Altstadt]] und besteht aus zwei ummauerten Sektionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Festung wurde unter der Besetzung der persischen [[Sassaniden]] erbaut. Ihr heutiger Name entstammt dem persischen Wort &amp;#039;&amp;#039;Nari-Qala&amp;#039;&amp;#039; und bedeutet &amp;#039;&amp;#039;uneinnehmbare Burg&amp;#039;&amp;#039;. Auf [[Georgische Sprache|Georgisch]] hieß sie zunächst &amp;#039;&amp;#039;Schuris ziche&amp;#039;&amp;#039; („Festung des Neides“). Ihre Aufgabe war die militärische Verteidigung der Hauptstadt. Dazu war sie an der engsten Stelle der [[Kura]]-Schlucht erbaut worden, wo sich die Straßen von [[Europa]] nach [[Indien]] und von Nord nach Süd kreuzten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iberiens König [[Wachtang I. Gorgassali]] verstärkte ihre Mauern in der zweiten Hälfte des 5. Jahrhunderts. Sie wurde von [[Islamische Expansion|Arabern]] zwischen dem 7. Jahrhundert und 10. Jahrhundert, den [[Mongolen]] im 13. Jahrhundert, den [[Türken]] im 16. Jahrhundert und den [[Safawiden|Persern]] im 17. Jahrhundert immer wieder belagert, zerstört und erneut aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Araber richteten im Turmfort &amp;#039;&amp;#039;Schachtachti&amp;#039;&amp;#039; im 6. Jahrhundert ein astronomisches [[Observatorium]] ein, das bis zum 14. Jahrhundert arbeitete. Die Türken bauten im 16. Jahrhundert den viereckigen &amp;#039;&amp;#039;[[Istanbul]]er Turm&amp;#039;&amp;#039;, der über Jahrhunderte ein Gefängnis war. Zuletzt renovierten die Perser Nariqala im 17. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1827 traf ein Blitz ein Pulvermagazin in den [[Kasematte]]n, das daraufhin explodierte. Weite Teile der Festung stürzten ein. Zu diesem Zeitpunkt war Georgien Teil des [[Russisches Kaiserreich|Russischen Reichs]] und die Burg ohne strategische Bedeutung. Sie wurde deshalb nicht mehr aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Narikala_1911.jpg|miniatur|links|Festung Nariqala, 1911]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Festung besteht aus zwei Teilen: der oberen und der unteren Festung. Die obere Festung auf dem Bergrücken ist eine [[Zitadelle]]. Sie diente im Belagerungsfalle als letzte Bastion der Verteidigung und galt als nahezu uneinnehmbar, da sie nach drei Seiten an einen fast senkrechten Abhang grenzt. Die untere Festung, &amp;#039;&amp;#039;Qala&amp;#039;&amp;#039;, wird von parallelen Mauern gebildet, die sich von der Zitadelle bis hin zum Fluss ziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mehrzahl der heute sichtbaren Gebäude stammt aus dem 8. Jahrhundert. Sie sind aus behauenem Stein und Backsteinen, die mit Kalk und grobkörnigem Sand verbunden sind. Aus der Zeit König Wachtang Gorgassalis blieben nur Fragmente eines Turms an der nordöstlichen Ecke der Burg. Unter der Erde befinden sich in mehreren Schichten der Sockel zerstörter Vorläufergebäude. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Burgruine ist heute ein beliebtes Touristenziel. Ihre Zinnen können erklettert werden und bieten Ausblicke über die Stadt. In der unteren Sektion der Festung steht die &amp;#039;&amp;#039;Nariqala-Kirche&amp;#039;&amp;#039;, die bei den Einheimischen als Hochzeitskirche populär ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Festung verläuft ein Panoramaweg zur Statue &amp;#039;&amp;#039;[[Kartlis Deda]]&amp;#039;&amp;#039; („Mutter Georgiens“) auf einem Bergkamm über Tiflis. Zwischen Festung und Statue befindet sich die Bergstation der im Juni 2012 eröffneten Seilbahn, die den Rike-Park am anderen Kura-Ufer mit Nariqala verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Narikala|Nariqala}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.geocities.com/revaz2002/narikala/ | wayback=20071015111212 | text=Die Geschichte Nariqalas}} (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=41/41/16/N |EW=44/48/31/E |type=landmark |region=GE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Festung in Georgien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Tiflis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Festung in Asien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sassanidische Architektur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;AbeerT</name></author>
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