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	<title>Nanette Schechner - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Nanette_Schechner&amp;diff=2697631&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo</title>
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		<updated>2026-02-06T06:53:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Anna Schechner Litho.jpg|mini|Anna Schechner als Weiße Dame in François-Adrien Boieldieus &amp;#039;&amp;#039;[[La dame blanche]]&amp;#039;&amp;#039;, Lithographie von [[Josef Lanzedelli d. Ä.]], um 1830]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nanette Schechner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, eigentlich &amp;#039;&amp;#039;Anna Schechner&amp;#039;&amp;#039;, verheiratete &amp;#039;&amp;#039;Anna Schechner-Waagen&amp;#039;&amp;#039;, (* [[3. Februar]] [[1804]] in [[München]]; † [[29. April]] [[1860]] ebenda) war eine [[Deutschland|deutsche]] [[Opernsängerin]] ([[Sopran]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Gesangskarriere ==&lt;br /&gt;
[[Nanette]] Schechner war eine Tochter des Münchener Mechanikus und Erfinders Xaver Schechner. Ersten Klavier- und Gesangsunterricht erhielt sie von einem [[Schauspieler]]. Anschließend kam sie unter die Obhut der Theaterchor-Singmeisterin Dorothea Güthe und wirkte im Chor der italienischen Oper mit. Ihre Begabung wurde bald wahrgenommen, so dass sie der [[Intendant]] der italienischen Hofoper München dem Singinstitut des [[Ferdinando Orlandi]] zu weiterer Ausbildung übergab. Als nun die gefeierte Altistin [[Giuseppina Grassini]] (* 1773 zu Varese; † 1850 in Mailand) zu Anfang der 1820er Jahre in München in der Oper &amp;#039;&amp;#039;[[Gli Orazi e i Curiazi]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Domenico Cimarosa]] auftreten wollte, konnte nur die Schechner mit der Darstellung des Curiazio betraut werden. Obgleich kaum ausgebildet, überstrahlte doch Schönheit und Fülle ihrer Stimme, Mittel und Können der bereits alternden Grassini derart, dass diese minder gut als sonst sang. Orlandi wandte der Schechner fortan besondere Aufmerksamkeit zu und unterrichtete sie im [[Solfège|Solfeggio]], während Domenico Ronconi mit ihr Rollen einstudierte. Als sie, wie mit der Grassini, 1825 mit der [[Henriette Méric-Lalande]] zusammen sang, glänzte sie auch neben dieser durch Auffassung und kräftigen Willen und erreichte überall Hochgelungenes. Bereits 1821 war sie bei der italienischen Oper engagiert worden; im Juli 1822 trat sie erstmals als Servilia im &amp;#039;&amp;#039;[[La clemenza di Tito|Titus]]&amp;#039;&amp;#039; auf und sang bald auch das Ännchen im &amp;#039;&amp;#039;[[Der Freischütz|Freischütz]]&amp;#039;&amp;#039;. Ab 1. Oktober wurde sie dann zugleich für die deutsche Oper gewonnen, der sie dann seit 1. Juli 1825 ausschließlich zugeteilt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit großem Erfolg sang sie in diesem Jahre bereits an der Münchner Hofoper den &amp;#039;&amp;#039;[[Fidelio]]&amp;#039;&amp;#039; und begab sich auch auf Gastspielreisen (u.&amp;amp;nbsp;a. nach Stuttgart und Karlsruhe). Im Frühjahr 1826 verließ sie München und ging zunächst nach Wien. Sie debütierte als Emmeline in der &amp;#039;&amp;#039;[[Die Schweizer Familie|Schweizer Familie]]&amp;#039;&amp;#039; im [[Kärntnertortheater]] mit herausragendem Erfolg, und man verglich sie mit der jungen [[Anna Milder]]. In [[Rossini]]s &amp;#039;&amp;#039;[[La gazza ladra|diebischer Elster]]&amp;#039;&amp;#039; errang sie die größten Triumphe. Da sie jedoch keine adäquaten Angebote erhielt, wechselte sie bald nach Berlin, wo sie bei ihren Gastspielen 1827 und 1829 ebenfalls größte Sensation machte. Sie konnte [[Christoph Willibald Gluck|Glucks]] und [[Mozart]]s Opern genauso souverän darbieten wie das französische und neuere italienische Repertoire. Sie trat sowohl als Agathe im &amp;#039;&amp;#039;Freischütz&amp;#039;&amp;#039; als auch als Julia in [[Gaspare Spontini|Spontinis]] &amp;#039;&amp;#039;[[La Vestale|Vestalin]]&amp;#039;&amp;#039; und Gluck-Partien auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Schechner 1828 nach München zurückgekehrt war, musste sie dort die jüngst verstorbene [[Klara Vespermann|Clara Metzger-Vespermann]] (* 1800, † 6. März 1827) ersetzen. Sie spielte nun mit größtem Erfolg die Agathe im &amp;#039;&amp;#039;Freischütz,&amp;#039;&amp;#039; Fatime (in &amp;#039;&amp;#039;[[Oberon (Weber)|Oberon]]&amp;#039;&amp;#039;), den Kreuzritter in &amp;#039;&amp;#039;[[Il crociato in Egitto]]&amp;#039;&amp;#039; (von [[Giacomo Meyerbeer|Meyerbeer]]) und Lady Macbeth (in &amp;#039;&amp;#039;[[Macbeth (Chelard)|Macbeth]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Hippolyte Chelard]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schechner war 1826/27 in Wien mit dem Sänger [[Ludwig Cramolini (Sänger)|Ludwig Cramolini]] verlobt und heiratete am 17. Oktober 1831 den Lithographen und Maler [[Carl Waagen]] und trat nun als Schechner-Waagen auf. Doch wurde ihre Präsenz auf der Bühne durch eine Schwangerschaft und gesundheitliche Einbußen seltener. 1833 trat sie nochmals in Glucks &amp;#039;&amp;#039;Iphigenie&amp;#039;&amp;#039; auf, überanstrengte sich aber mit einigen anderen Rollen. Da sie ihre Stimme eingebüßt hatte, wurde sie am 1. Dezember 1834 pensioniert. Nanette Schechner starb 1860 im Alter von 54 Jahren in München.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grabstätte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab-Nanette-Schechner-Waagen-Alter-Suedl-Friedhof-Muenchen-GF-33-7-34.jpg|mini|Grab von Nanette Schechner auf dem [[Alter Südfriedhof (München)|Alten Südlichen Friedhof]] in München]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grabstätte von Nanette Schechner befindet sich auf dem [[Alter Südfriedhof (München)|Alten Südlichen Friedhof]] in München (Gräberfeld 33 – Reihe 7 – Platz 34, {{Coordinate|text=Standort|name=Grab von Nanette Schechner-Waagen|NS=48/7/33.69/N|EW=11/33/49.60/E|type=landmark|region=DE-BY}}).&amp;lt;ref&amp;gt;Schiermeier/Scheungraber, Alter Südlicher Friedhof in München, Übersichtsplan, 2008, ISBN  978-3-9811425-6-3 [https://www.stadtatlas-muenchen.de/shopdb1f8b85/Alter-Südlicher-Friedhof-in-München-p160402830 Titel auf Verlagsseite]&amp;lt;/ref&amp;gt; In dem Grab ist auch Nanette Schechners Mann [[Carl Waagen]] sowie deren Töchter Anna und Marie begraben&amp;lt;ref&amp;gt;Reiner Kaltenegger, [https://litera-bavarica.de/literatur/d_literatur.php?id=11457 &amp;#039;&amp;#039;Gräber des Alten Südfriedhofs München - Inschriften · Biographien &amp;#039;&amp;#039;], 1. Auflage 2019, PDF-Ausgabe, S. 5534&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Die Söhne von Nanette Schechner waren der geadelte Generalmajor [[Gustav von Waagen]] (1832–1906), der Maler [[Adalbert Waagen]] (1834–1898),&amp;lt;ref&amp;gt;{{ADB|54|778|780|Waagen, Adalbert|[[Hyacinth Holland]]|ADB:Waagen, Adalbert}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie der Geologe [[Wilhelm Heinrich Waagen]] (1841–1900). Auf dem Grabstein sind auch die Töchter Anna Waagen und Marie Waagen (verheiratete Großschedel 1848-19¿¿) erwähnt&amp;lt;ref&amp;gt;Reiner Kaltenegger, [https://litera-bavarica.de/literatur/d_literatur.php?id=11457 &amp;#039;&amp;#039;Gräber des Alten Südfriedhofs München - Inschriften · Biographien &amp;#039;&amp;#039;], 1. Auflage 2019, PDF-Ausgabe, S. 5534&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Geologe [[Lukas Waagen]] (1877–1959) war einer ihrer Enkel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Rellstab (Dichter)|Ludwig Rellstab]]: &amp;#039;&amp;#039;Nanette Schechner.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Königlich-privilegirte Zeitung von Staats- und gelehrten Sachen&amp;#039;&amp;#039; ([[Vossische Zeitung|Vossische]]) Nr. 107, 8. Mai 1860, 2. Beilage, S. 6 ([https://dfg-viewer.de/show/?set%5Bimage%5D=22&amp;amp;set%5Bzoom%5D=default&amp;amp;set%5Bdebug%5D=0&amp;amp;set%5Bdouble%5D=0&amp;amp;set%5Bmets%5D=http%3A%2F%2Fcontent.staatsbibliothek-berlin.de%2Fzefys%2FSNP27112366-18600508-0-0-0-0.xml Web-Ressource])&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Tietz]] &amp;#039;&amp;#039;Anna Schechner, Henriette Sonntag und ihre Zeit.&amp;#039;&amp;#039; (Alte Erinnerungen von Fr. Tz.). In: &amp;#039;&amp;#039;Königlich-privilegirte Zeitung von Staats- und gelehrten Sachen&amp;#039;&amp;#039; (Vossische) Nr. 111, 12. Mai 1860, 2.&amp;amp;nbsp;Beilage, S.&amp;amp;nbsp;1&amp;amp;nbsp;f. ([https://dfg-viewer.de/show/?set%5Bimage%5D=17&amp;amp;set%5Bzoom%5D=default&amp;amp;set%5Bdebug%5D=0&amp;amp;set%5Bdouble%5D=0&amp;amp;set%5Bmets%5D=http%3A%2F%2Fcontent.staatsbibliothek-berlin.de%2Fzefys%2FSNP27112366-18600512-0-0-0-0.xml Web-Ressource])&lt;br /&gt;
* {{ADB|30|654|661|Schechner-Waagen, Nanette|[[Hans Michael Schletterer]]|ADB:Schechner-Waagen, Nanette}}&lt;br /&gt;
* {{Eisenberg-1903||S=875}}&lt;br /&gt;
* Karl-Josef Kutsch und Leo Riemens: &amp;#039;&amp;#039;[[Großes Sängerlexikon]]&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 6, 4., erw. u. akt. Aufl., München 2003, S. 4183.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{BMLO|s0230}}&lt;br /&gt;
* [https://www.portraitindex.de/dokumente/pnd/117113239 Nanette Schechner.] Porträt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117113239|VIAF=32765360}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schechner, Nanette}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opernsänger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sopran]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1804]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1860]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schechner, Nanette&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Schechner, Anna (wirklicher Name); Schechner-Waagen, Anna&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Opernsängerin (Sopranistin)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. Februar 1804&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[München]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. April 1860&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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