<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Namenkunde</id>
	<title>Namenkunde - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Namenkunde"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Namenkunde&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-12T10:05:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Namenkunde&amp;diff=16783&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Berita: /* Literatur */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Namenkunde&amp;diff=16783&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-17T15:02:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Fotothek df tg 0007047 Sprachwissenschaft ^ Onomastik ^ Namenskunde.jpg|mini|Holzschnitt von [[Leonhard Thurneysser|Leonhardt Thurneysser]] aus dem Jahre 1583 zum Thema Onomastik]]Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Namenkunde&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Onomastik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Namenforschung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Onomatologie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ist eine Teildisziplin der [[Sprachwissenschaft]] und beschäftigt sich mit der Bedeutung, Herkunft, Verbreitung, Struktur, Entwicklung und Verwendung von [[Eigenname]]n, unter anderem von Personennamen ([[Anthroponymie|Anthroponomastik]]) und Ortsnamen ([[Toponomastik]]).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Natalija Mychailivna Zhigan |url=https://dspace.onu.edu.ua/server/api/core/bitstreams/535f7be3-26b1-4243-952f-4f039e74787b/content |titel=Eigennamen und ihre Entwicklung bei den alten Germanen |werk=Nationaluniversität Odessa |datum=2024 |sprache=de |abruf=7.6.2025}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie umfasst verschiedene Disziplinen und Fragestellungen, die sich thematisch untereinander überschneiden. Dies verdeutlicht den interdisziplinären Charakter der Namenkunde, die neben Sprachwissenschaften auch andere Wissenschaften einbezieht. Zu den Methoden gehören das Sammeln, Deuten und Auswerten von Namen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Prof. Dr. Barbara Aehnlich |url=https://www.gw.uni-jena.de/phifakmedia/14110/ |titel=Onomastik |werk=Friedrich-Schiller-Universität Jena |datum=15.10.2019 |format=PDF |sprache=de |abruf=06.06.2025}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Terminologie ==&lt;br /&gt;
Die wissenschaftliche Beschäftigung mit Eigennamen wird unter verschiedenen Bezeichnungen geführt. Der gebräuchlichste Fachbegriff ist Onomastik, abgeleitet von {{grcS|ὄνομα|ónoma|de=Name}} bzw. von ὀνομαστικός &amp;#039;&amp;#039;onomastikós&amp;#039;&amp;#039;, deutsch ‚benennend‘, ‚den Namen betreffend‘.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Synonym dazu werden die Begriffe Namenkunde und Namenforschung verwendet, insbesondere in populärwissenschaftlichen oder deutschsprachigen Kontexten. Namenkunde und Namenforschung werden oft synonym, manchmal auch unterschiedlich verwendet. Namenkunde ist der allgemeine Begriff für die Wissenschaft von Eigennamen, einschließlich Forschung, Wissen und Lehre, während Namenforschung speziell den Prozess der wissenschaftlichen Erforschung von Namen darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff Onomatologie (von griechisch &amp;#039;&amp;#039;onomatología&amp;#039;&amp;#039;, „Namenlehre“) war früher gebräuchlich, ist jedoch im heutigen Sprachgebrauch weitgehend durch Onomastik ersetzt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Frühe Formen der Onomastik lassen sich in der [[Antike]] nachweisen. Bereits in der [[Antikes Griechenland|griechischen]] und [[Römisches Reich|römischen]] [[Gelehrsamkeit]] existierten sogenannte [[Onomastikon|Onomastika]] – thematisch geordnete Wörter- und Begriffssammlungen, die sich mit Fachbegriffen und Namen aus verschiedenen Bereichen wie [[Seefahrt]], [[Botanik]] oder [[Alltagskultur|Alltagsleben]] beschäftigten.&amp;lt;ref&amp;gt;Renzo Tosi: &amp;#039;&amp;#039;Onomastikon&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Neue Pauly]]&amp;#039;&amp;#039;, Stuttgart 1996ff. Der genaue Autor konnte nicht ermittelt werden.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese frühen Sammlungen gelten als wichtige Vorläufer der systematischen wissenschaftlichen Beschäftigung mit Eigennamen, wie sie in der modernen Onomastik erfolgt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klostermann&amp;quot; /&amp;gt; Ein bedeutendes Beispiel ist das [[Onomastikon der biblischen Ortsnamen]] des [[Kirchenvater]]s [[Eusebius von Caesarea]] aus dem [[4. Jahrhundert]]. Es enthält rund 1000 [[Bibel|biblische]] Ortsnamen, die mit geografischen und [[Etymologie|etymologischen]] Kommentaren versehen wurden. Dabei griff Eusebius auf antike Quellen zurück und lokalisierte viele Orte mithilfe von Entfernungsangaben in [[Römische Meile|römischen Meilen]]. Das Werk wurde später von [[Hieronymus (Kirchenvater)|Hieronymus]] ins [[Latein]]ische übersetzt und weiterverarbeitet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klostermann&amp;quot;&amp;gt;[[Erich Klostermann]]: {{Digitalisat |IA=p1eusebiuswer03euse |SZ=n8 |LT=&amp;#039;&amp;#039;Das Onomastikon der biblischen Ortsnamen.&amp;#039;&amp;#039;}} Eusebius Werke Bd. 3.1. Hinrichs, Leipzig 1904.&amp;lt;/ref&amp;gt;[[Datei:Eusebius-of-caesarea.jpg|mini|Eusebius von Caesarea – Verfasser des Onomastikon der biblischen Ortsnamen]]&lt;br /&gt;
Die systematische Erforschung der Namen entwickelte sich über die Jahrhunderte hinweg insbesondere in der mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Literatur, oft im Rahmen genealogischer und historischer Studien.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ernst Eichler |Titel=Entwicklung der Namenforschung |Sammelwerk=1. Halbband |Verlag=De Gruyter Mouton |Datum=2008-07-14 |ISBN=978-3-11-020342-4 |DOI=10.1515/9783110114263.1.1.1/html |Seiten=1–7 |Online=https://www.degruyterbrill.com/document/doi/10.1515/9783110114263.1.1.1/html |Abruf=2025-06-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Herausbildung der modernen [[Philologie]] und Sprachwissenschaft im 18. und 19. Jahrhundert wurde die Namenkunde eine eigenständige [[Einzelwissenschaft|Disziplin]], die sich [[Methodik|methodisch]] zunehmend auf historische Quellen stützte. Insbesondere im deutschsprachigen Raum wurden in dieser Zeit grundlegende Sammlungen und etymologische Untersuchungen angelegt, die den Grundstock für die heutige Onomastik bilden. Ein Beispiel ist [[Ernst Förstemann]], der mit seinem [[Altdeutsches Namenbuch|Altdeutschen Namenbuch]] als Pionier der deutschen Onomastik gilt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 20. Jahrhundert wurde die Namenkunde durch [[Interdisziplinarität|interdisziplinäre]] Zugänge erweitert: Neben sprachwissenschaftlichen Methoden flossen auch kulturhistorische, soziologische und geographische Perspektiven ein. Dies führte zu einer breiteren Betrachtung der Funktion von Namen als kulturelle und gesellschaftliche Phänomene. Die aktuelle Forschung zeichnet sich durch den Einsatz moderner Methoden wie [[Datenbank|Datenbanken]], computergestützter Analyse und systematischer Archivarbeit aus. Namen werden heute nicht nur als linguistische Einheiten, sondern auch als Spiegel historischer Prozesse und sozialer Strukturen verstanden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigennamen als Forschungsgegenstand ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Zwergplaneten.jpg|mini|Namen der [[Zwergplanet]]en des [[Sonnensystem]]s]]&lt;br /&gt;
Eigennamen sind von [[Gattungsname]]n zu unterscheiden:&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Wilhelm F.&amp;amp;nbsp;H. Nicolaisen: &amp;#039;&amp;#039;Name and Appellative.&amp;#039;&amp;#039; In: Ernst Eichler, [[Gerold Hilty]], Heinrich Löffler, Hugo Steger, Ladislav Zgusta (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Namenforschung. Ein internationales Handbuch zur Onomastik,&amp;#039;&amp;#039; Bd.&amp;amp;nbsp;1 (= &amp;#039;&amp;#039;HSK&amp;#039;&amp;#039; 11.1), S.&amp;amp;nbsp;384–393.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eigennamen bezeichnen einzelne Personen (z.&amp;amp;nbsp;B. Angela Merkel) oder einzelne Gegenstände (z.&amp;amp;nbsp;B. der Planet Jupiter); Gattungsnamen hingegen bezeichnen ganze Klassen von Personen (z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039;Politiker&amp;#039;&amp;#039;) oder Gegenständen (z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039;Planet&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Damaris Nübling, Fabian Fahlbusch, Rita Heuser: &amp;#039;&amp;#039;Namen. Eine Einführung in die Onomastik.&amp;#039;&amp;#039; Tübingen 2012, S.&amp;amp;nbsp;17.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Eigenname hat also keine [[Wortschatz|lexikalische]] Bedeutung und steht daher in der Regel nicht im Wörterbuch, sondern dient als individuelles Etikett und zur Identifizierung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot;&amp;gt;Damaris Nübling, Fabian Fahlbusch, Rita Heuser: &amp;#039;&amp;#039;Namen. Eine Einführung in die Onomastik.&amp;#039;&amp;#039; Tübingen 2012, S.&amp;amp;nbsp;13.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit &amp;#039;&amp;#039;[[Rotes Meer]]&amp;#039;&amp;#039; ist also nicht eines von mehreren roten Meeren gemeint, und es muss auch nicht wirklich rot sein. Der Unterschied zu einem gewöhnlichen Adjektiv wird durch die [[Großschreibung]] von &amp;#039;&amp;#039;Rotes&amp;#039;&amp;#039; ausgedrückt. Auch sprachlich weisen Eigennamen gegenüber Gattungsnamen Besonderheiten auf. Sie unterliegen keinen orthografischen oder grammatikalischen Regeln. Beispielsweise wird einem Personennamen in der Standardsprache kein [[Artikel (Wortart)|Artikel]] vorangestellt („Angela Merkel“), wohl aber in der Umgangssprache („die Angela Merkel“) oder unter besonderen Bedingungen („eine ganz neue Angela Merkel“).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; Untersucht werden:[[Datei:USA historical popular baby names.svg|mini|Historische Rangfolge der beliebtesten Babynamen in den USA ]]&lt;br /&gt;
* [[Anthroponymie|Anthroponyme]] (Personen- und Gruppennamen)&lt;br /&gt;
** [[Vorname]]n&lt;br /&gt;
** [[Familienname]]n&lt;br /&gt;
** [[Ethnonymie|Ethnonyme]] (Namen von Stämmen, Völkern, Ethnien)&lt;br /&gt;
* [[Toponomastik|Toponyme]] (Ortsnamen)&lt;br /&gt;
** [[Oikonym]]e (Namen von Städten und Siedlungen)&lt;br /&gt;
** [[Bauwerksname|Domonyme]] (Namen von Bauwerken)&lt;br /&gt;
** [[Flurname|Agronyme]] (Flurnamen)&lt;br /&gt;
** [[Hydronym]]e (Namen von Gewässern)&lt;br /&gt;
** [[Oronym]]e (Namen von Bergen und Gebirgen)&lt;br /&gt;
** [[Straßenname|Hodonyme]] (Namen von Wegen und Plätzen)&lt;br /&gt;
** [[Astronym]]e (Namen von Himmelskörpern)&lt;br /&gt;
* Sonstige Namen&lt;br /&gt;
** Theonyme (Namen von übernatürlichen Wesen)&lt;br /&gt;
** [[Tiername|Zoonyme]] (individuelle Tier- und Pflanzennamen)&lt;br /&gt;
** [[Ergonym|Ergonyme]] (Namen von Institutionen, materiellen und geistigen Werken, Dienstleistungen und Versammlungen)&lt;br /&gt;
** Eventonyme (Namen von Ereignissen wie [[Phänomen|Phänomenen]], Ereignissen und Zeitabschnitten)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Natalija Vasil’eva |url=https://ul.qucosa.de/api/qucosa%3A12560/attachment/ATT-0/ |titel=Die Terminologie der Onomastik, ihre Koordinierung und lexikographische Darstellung |hrsg=Namenkundliche Informationen |sprache=de |abruf=07.06.2025}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Deonomastik|Deonyme]] (Wörter, die von Eigennamen abgeleitet sind, ohne selbst Eigennamen sein zu müssen)&lt;br /&gt;
Diese Bezeichnungen sind hilfreich, aber keine starren Regeln. In der Praxis entscheidet oft der Kontext, wie ein Name eingeordnet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fragestellungen und Interdisziplinarität ==&lt;br /&gt;
Die Onomastik ist ein hochgradig interdisziplinäres Forschungsgebiet. Sprachlichen Eigenheiten von Eigennamen (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Morphologie (Linguistik)|Morphologie]] und besondere Schreibweisen) gehören ebenso zum Forschungsgebiet der Onomastik wie die Rekonstruktion ihrer Herkunft ([[Etymologie]]).&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Friedhelm Debus: &amp;#039;&amp;#039;Namenkunde und Namengeschichte. Eine Einführung.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2012, S.&amp;amp;nbsp;62–64.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu den Disziplinen, die sich mit Eigennamen befassen, zählen [[Soziologie]], [[Psychologie]], [[Pädagogik]], [[Philosophie]], [[Kulturanthropologie]], [[Ethnologie]], [[Geographie|Geografie]], [[Geschichtswissenschaft|Geschichts-]], [[Rechtswissenschaft|Rechts-]] und [[Religionswissenschaft]]en, sowie [[Biologie]] und [[Genetik]].&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Damaris Nübling, Fabian Fahlbusch, Rita Heuser: &amp;#039;&amp;#039;Namen. Eine Einführung in die Onomastik.&amp;#039;&amp;#039; Tübingen 2012, S.&amp;amp;nbsp;14.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;  Dabei geht es um:[[Datei:Icelandic Patronyms.svg|mini|Beispiel für Namensgebung nach [[Patronym|patronymischem]] [[Namensrecht]] ]]&lt;br /&gt;
* Namenstruktur: Form und Aufbau von Namen ([[Morphologie (Linguistik)|Morphologie]], [[Phonologie]])&lt;br /&gt;
* [[Pragmatik (Linguistik)|Pragmatik]]: Motivationen bei der Namensgebung, Verwendung von Namen (z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039;Frau Dr. Merkel&amp;#039;&amp;#039; – &amp;#039;&amp;#039;Angela&amp;#039;&amp;#039; – &amp;#039;&amp;#039;die Bundeskanzlerin&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* Namen[[soziologie]]: Einfluss sozialer Faktoren wie Schicht, [[Ethnizität]], Religion auf die Namensgebung. Aus soziologischer und [[Soziolinguistik|soziolinguistischer]] Perspektive werden z.&amp;amp;nbsp;B. das Prestige einzelner Vornamen sowie soziokulturelle Motivationen bei der Namenvergabe untersucht.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Friedhelm Debus: Soziolinguistik der Eigennamen. Sprache und Gesellschaft (Sozio-Onomastik). In: Ernst Eichler, Gerold Hilty, Heinrich Löffler, Hugo Steger, Ladislav Zgusta (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Namenforschung. Ein internationales Handbuch zur Onomastik,&amp;#039;&amp;#039; Bd.&amp;amp;nbsp;1 (= &amp;#039;&amp;#039;HSK&amp;#039;&amp;#039; 11.1), S.&amp;amp;nbsp;393–399.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Namen[[psychologie]]: Wahrnehmung und [[Assoziation (Psychologie)|Assoziationen]] von einzelnen Namen („Sage mir deinen Namen und ich sage dir, wer du bist“, Hiroshima) &amp;#039;&amp;#039;(→ siehe auch: [[Kevinismus]])&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Namen[[Geographie|geografie]]: regionale Verteilung und Variationen von Namen&lt;br /&gt;
* Namentextologie: Verwendung von Namen in bestimmten [[Textsorte]]n und Kontexten&lt;br /&gt;
* Namen[[historie]]: Herkunft und Wandel von Namen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Michala Němečková |url=https://naos-be.zcu.cz/server/api/core/bitstreams/439b2e57-ec0c-46ae-bf16-8a9999fa16d6/content |titel=Deutsche Nachnamen in verschwundenem Dorf Plöss |werk=Westböhmische Universität Pilsen |datum=2019 |format=PDF |sprache=de |abruf=06.06.2025}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Geschichtswissenschaft können unter anderem Ortsnamen (Toponyme) für die Rekonstruktion der [[Besiedlung]]sgeschichte eines Ortes fruchtbar gemacht werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Bauer: &amp;#039;&amp;#039;Namenforschung im Verhältnis zu anderen Forschungsdisziplinen.&amp;#039;&amp;#039; In: Ernst Eichler, Gerold Hilty, Heinrich Löffler, Hugo Steger, Ladislav Zgusta (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Namenforschung. Ein internationales Handbuch zur Onomastik,&amp;#039;&amp;#039; Bd.&amp;amp;nbsp;1 (= &amp;#039;&amp;#039;HSK&amp;#039;&amp;#039; 11.1), S.&amp;amp;nbsp;8–23; hier: S.&amp;amp;nbsp;10.&amp;lt;/ref&amp;gt;[[Datei:20200829-mohrenstrasse-2.jpg|mini|Übermaltes Straßenschild der [[Mohr]]en&amp;lt;nowiki/&amp;gt;straße, benannt nach mittelalterlichen [[Mauren]] / [[Mauretanien|Mauretaniern]] / [[Nordafrika]]nern]]&lt;br /&gt;
* [[Theoretische Namenforschung]]: Im philosophischen Diskurs wird bereits seit der Antike das Verhältnis von Name und Sache (griech. &amp;#039;&amp;#039;pragma&amp;#039;&amp;#039;) diskutiert, wobei der Namenbegriff hier zumeist weit gefasst wird und auch [[Gattungsname]]n einschließt.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Orrin F. Summerell: &amp;#039;&amp;#039;Philosophy of Proper Names.&amp;#039;&amp;#039; In: Ernst Eichler, Gerold Hilty, Heinrich Löffler, Hugo Steger, Ladislav Zgusta (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Namenforschung. Ein internationales Handbuch zur Onomastik,&amp;#039;&amp;#039; Bd.&amp;amp;nbsp;1 (= &amp;#039;&amp;#039;HSK&amp;#039;&amp;#039; 11.1), S.&amp;amp;nbsp;368–372.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* In der Religionswissenschaft vermag die etymologische Deutung von Gottesnamen (Theonymen) „Beziehungen zwischen den [[Religion|religiösen]] Vorstellungen weit voneinander entfernt lebender Völker aufzudecken“.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Bauer: &amp;#039;&amp;#039;Namenforschung im Verhältnis zu anderen Forschungsdisziplinen.&amp;#039;&amp;#039; In: Ernst Eichler, Gerold Hilty, Heinrich Löffler, Hugo Steger, Ladislav Zgusta (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Namenforschung. Ein internationales Handbuch zur Onomastik,&amp;#039;&amp;#039; Bd.&amp;amp;nbsp;1 (= &amp;#039;&amp;#039;HSK&amp;#039;&amp;#039; 11.1), S.&amp;amp;nbsp;8–23; hier: S.&amp;amp;nbsp;12.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Da die Vergabe von Ruf- und Familiennamen in allen Staaten gesetzlichen Beschränkungen und Vorschriften unterliegt, sind diese Namenarten auch aus [[Namensrecht|juristischer Sicht]] relevant.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Gerhard Bauer: &amp;#039;&amp;#039;Namenforschung im Verhältnis zu anderen Forschungsdisziplinen.&amp;#039;&amp;#039; In: Ernst Eichler, Gerold Hilty, Heinrich Löffler, Hugo Steger, Ladislav Zgusta (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Namenforschung. Ein internationales Handbuch zur Onomastik,&amp;#039;&amp;#039; Bd.&amp;amp;nbsp;1 (= &amp;#039;&amp;#039;HSK&amp;#039;&amp;#039; 11.1), S.&amp;amp;nbsp;8–23; hier: S.&amp;amp;nbsp;13.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Für die [[Humangenetik]] sind Familiennamen von Interesse, da sie sich wie das [[Y-Chromosom]] über die männliche Linie weitervererben, in ihrer Entstehung bis ins Mittelalter zurückreichen und so Rückschlüsse auf die Vererbung z.&amp;amp;nbsp;B. bestimmter körperlicher Merkmale erlauben. Bei männlichen Trägern der Berufsnamen &amp;#039;&amp;#039;Schmidt&amp;#039;&amp;#039; vs. &amp;#039;&amp;#039;Schneider&amp;#039;&amp;#039; wurden signifikante Unterschiede im Körperbau nachgewiesen und Ersteren auch heute noch ein dem Schmiedeberuf entsprechender kräftigerer Körperbau attestiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Konrad Kunze: &amp;#039;&amp;#039;dtv-Atlas Namenkunde. Vor- und Familiennamen im deutschen Sprachgebiet.&amp;#039;&amp;#039; 4., überarb. u. erw. Auflage. München 2003, S.&amp;amp;nbsp;189.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgrenzung ==&lt;br /&gt;
Onomastik als wissenschaftliche Disziplin ist deutlich abzugrenzen von [[Pseudowissenschaft|pseudowissenschaftlicher]], stellenweise bizarrer Populärliteratur,&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot; /&amp;gt; naiven Zugängen zur Namenkunde (z. B. &amp;#039;&amp;#039;[[Nomen est omen]]&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;Arno Ruoff: &amp;#039;&amp;#039;Naive Zugänge zur Namenforschung.&amp;#039;&amp;#039; In: Ernst Eichler, Gerold Hilty, Heinrich Löffler, Hugo Steger, Ladislav Zgusta (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Namenforschung. Ein internationales Handbuch zur Onomastik,&amp;#039;&amp;#039; Bd.&amp;amp;nbsp;1 (= &amp;#039;&amp;#039;HSK&amp;#039;&amp;#039; 11.1), S.&amp;amp;nbsp;360–367.&amp;lt;/ref&amp;gt; oder [[Volksetymologie]]n&amp;lt;ref&amp;gt;Konrad Kunze: &amp;#039;&amp;#039;dtv-Atlas Namenkunde. Vor- und Familiennamen im deutschen Sprachgebiet.&amp;#039;&amp;#039; 4., überarb. u. erw. Auflage. München 2003.&amp;lt;/ref&amp;gt; (z.&amp;amp;nbsp;B. Fehldeutung von &amp;#039;&amp;#039;Isenbert&amp;#039;&amp;#039; als &amp;#039;&amp;#039;Eisenbart&amp;#039;&amp;#039;). Derlei Methoden deuten Namen oft aufgrund formaler Ähnlichkeiten mit [[Gattungsname|Appellativen]] und verkennen, dass der Eigenname keine lexikalische Bedeutung trägt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin ist die Namenkunde abzugrenzen von der [[Genealogie]] (Ahnenforschung), mit der sie gleichwohl verwandt ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. z.&amp;amp;nbsp;B. {{Webarchiv |url=http://www.onomastik.com/ahnenforschung_und_namenforschung.php |wayback=20041011062028 |text=Archivierte Kopie |archiv-bot=2019-05-03 04:37:15 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung und Beratung ==&lt;br /&gt;
Obwohl es in Deutschland keinen eigenständigen [[Studiengang]] für Namenkunde gibt, sind Elemente davon in anderen Studiengängen wie Sprachwissenschaften, Geschichte, Religion oder [[Volkskunde]] enthalten. An mehreren deutschen Universitäten, z.&amp;amp;nbsp;B. in Leipzig, Regensburg, [[Mainz]], [[Jena]], München, Berlin, werden Lehrveranstaltungen zur Onomastik angeboten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Günter Junkers |url=https://www.compgen.de/2022/05/namenforschung-in-deutschland-leipzig-und-mainz/ |titel=Namenforschung in Deutschland: Leipzig und Mainz |werk=compgen.de |hrsg=Verein für Computergenealogie e.&amp;amp;nbsp;V. (CompGen) |datum=2022-05-23 |sprache=de |abruf=2025-06-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Leipzig, Gebäudekomplex zwischen Mozartstraße und Beethovenstraße.jpg|mini|Philologische Fakultät der Universität Leipzig mit Namenberatungsstelle]]&lt;br /&gt;
An der [[Universität Leipzig]] kann Namenforschung als [[Wahlpflichtunterricht|Wahlpflichtfach]] studiert werden. Sie ist ein bedeutender Standort für die Onomastik, mit einer langjährigen Tradition und dem einzigen [[Lehrstuhl]] für Onomastik in Deutschland. Hier finden wissenschaftliche [[Tagung]]en statt. Außerdem befindet sich an der Universität Leipzig eine Namenberatungsstelle, die Bürgern und Forschern Unterstützung anbietet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Dr Dietlind Kremer |url=https://www.philol.uni-leipzig.de/namenberatungsstelle/namenberatungsstelle/ueber-uns |titel=Namenberatungsstelle: Über uns |werk=uni-leipzig.de |hrsg=Universität Leipzig |sprache=de |abruf=2025-05-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Forschergruppe NAMEN der [[Universität Regensburg]] widmet sich der Onomastik. Sie wurde 1998 gegründet und vereint Wissenschaftler verschiedener [[Fakultät (Hochschule)|Fakultäten]], um gemeinsame Onomastik-Projekte zu initiieren. Des Weiteren steht sie beratend zur Seite, z. B. bei der Erstellung von Gutachten und generell als Ansprechpartner für die Öffentlichkeit. Die Gruppe ist national und international vernetzt und beteiligt sich an der wissenschaftlichen [[Diskussion]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Wolfgang Janka |url=https://www.uni-regensburg.de/forschung/forschergruppe-namen/home/index.html |titel=Forschergruppe NAMEN |hrsg=Universität Regensburg |datum=21.12.2023 |sprache=de |abruf=2025-06-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Onomastiker ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;→ siehe [[:Kategorie:Onomastiker|Liste von Onomastikern]]&amp;#039;&amp;#039;[[Datei:Scholtz-Förstemann.jpg|mini|[[Ernst Förstemann]], Begründer der modernen deutschen Orts- und Familiennamenforschung]]Außerdem:&lt;br /&gt;
* Max Bathe (1904–1978)&lt;br /&gt;
* George Redmonds (1936–2018)&lt;br /&gt;
* Ricaro Cierbide (1936–2018)&lt;br /&gt;
* Jordi J. Costa (1939–2018)&lt;br /&gt;
* Rosa und Volker Kohlheim (beide * 1941)&lt;br /&gt;
* Angel Iglesias Ovejero (* 1943)&lt;br /&gt;
* Pavel Donec (* 1958)&lt;br /&gt;
* Dietlind Kremer (* 1961)&lt;br /&gt;
* Lyubomir Beley (1962–2018)&lt;br /&gt;
* Johannes Helmbrecht (1963–2024)&lt;br /&gt;
* Wolfgang Janka (* 1965)&lt;br /&gt;
* Wolodymyr Kamianets (* 1966)&lt;br /&gt;
* Harald Bichlmeier (* 1969)&lt;br /&gt;
* Barbara Aehnlich (* 1975)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Namensschwund]]&lt;br /&gt;
* [[Exonym und Endonym]]&lt;br /&gt;
* [[Beiträge zur Namenforschung]] [[Beiträge zur Namenforschung|(Fachzeitschrift)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nachschlagewerke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
→ &amp;#039;&amp;#039;[[Familienname#Literatur]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
→ &amp;#039;&amp;#039;[[Vorname#Literatur]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
→ &amp;#039;&amp;#039;[[Toponomastik#Literatur]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Onomastik allgemein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Andrea Brendler, Silvio Brendler (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Namenforschung morgen. Ideen, Perspektiven, Visionen.&amp;#039;&amp;#039; Baar, Hamburg 2005, ISBN 3-935536-30-5.&lt;br /&gt;
* Andrea Brendler, Silvio Brendler (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Namenarten und ihre Erforschung. Ein Lehrbuch für das Studium der Onomastik.&amp;#039;&amp;#039; Baar, Hamburg 2004, ISBN 3-935536-70-4.&lt;br /&gt;
* Silvio Brendler: &amp;#039;&amp;#039;Nomematik. Identitätstheoretische Grundlagen der Namenforschung (insbesondere der Namengeschichte, Namenlexikographie, Namengeographie, Namenstatistik und Namenstheorie).&amp;#039;&amp;#039; Baar, Hamburg 2008, ISBN 978-3-935536-54-7.&lt;br /&gt;
* Ernst Hansack: &amp;#039;&amp;#039;Der Name im Sprachsystem. Grundprobleme der Sprachtheorie.&amp;#039;&amp;#039; Roderer, Regensburg 2000, ISBN 978-3-89783-201-5.&lt;br /&gt;
* Hartwig Kalverkämper: &amp;#039;&amp;#039;Textlinguistik der Eigennamen.&amp;#039;&amp;#039; Klett-Cotta, Stuttgart 1978, ISBN 3-12-910560-3 (zugleich 1976 Dissertation an der Gesamthochschule Siegen unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Eigennamen und Kontext.&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
* Hartwig Kalverkämper: &amp;#039;&amp;#039;Eigennamen in der Fachkommunikation: Onomastik der Moderne – eine moderne Onomastik? Ein kritisches Plädoyer für eine interdisziplinäre Methodologie&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe angewandte Linguistik aus interdisziplinärer Sicht.&amp;#039;&amp;#039; Band 8). Kovač, Hamburg 2006, ISBN 978-3-8300-2738-6.&lt;br /&gt;
* Gerhard Koß: &amp;#039;&amp;#039;Namenforschung. Eine Einführung in die Onomastik.&amp;#039;&amp;#039; 3.&amp;amp;nbsp;Auflage. Niemeyer, Tübingen 2002, ISBN 978-3-484-25134-2.&lt;br /&gt;
* [[Konrad Kunze]]: &amp;#039;&amp;#039;Atlas Namenkunde.&amp;#039;&amp;#039; CD-ROM (= &amp;#039;&amp;#039;[[Digitale Bibliothek]].&amp;#039;&amp;#039; Band 124). Directmedia Publishing, Berlin 2005, ISBN 3-89853-524-X&lt;br /&gt;
* Arne Ziegler, Erika Windberger-Heidenkummer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Methoden der Namenforschung. Methodologie, Methodik und Praxis.&amp;#039;&amp;#039; Akademie, Berlin 2011, ISBN 978-3-05-005188-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Deutsches Sprachgebiet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Adolf Bach]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Namenkunde.&amp;#039;&amp;#039; 3.&amp;amp;nbsp;Auflage. Heidelberg 1978/1981.&lt;br /&gt;
* [[Hans Bahlow]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Namenlexikon. Familien- und Vornamen nach Ursprung und Sinn erklärt.&amp;#039;&amp;#039; Keyser, München 1967; Suhrkamp Tb 65, Frankfurt am Main 1972, ISBN 3-518-06565-3.&lt;br /&gt;
* Gerhard Bauer; Peter Lang (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Namenkunde des Deutschen.&amp;#039;&amp;#039; Bern [u.&amp;amp;#8239;a.] 1985, ISBN 3-261-03205-7.&lt;br /&gt;
* [[Friedhelm Debus]]: &amp;#039;&amp;#039;Namenkunde und Namengeschichte&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Grundlagen der Germanistik&amp;#039;&amp;#039;). Bd.&amp;amp;nbsp;51. Erich Schmidt Verlag, Berlin 2012, ISBN 978-3-503-13718-3.&lt;br /&gt;
* Jürgen Eichhoff, [[Wilfried Seibicke]], [[Michael Wolffsohn]], [[Gesellschaft für deutsche Sprache]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Name und Gesellschaft. Soziale und historische Aspekte der Namengebung und Namenentwicklung.&amp;#039;&amp;#039; Dudenverlag, 2001, ISBN 3-411-70581-7.&lt;br /&gt;
* [[Ernst Förstemann]]: &amp;#039;&amp;#039;Altdeutsche Personennamen. Ergänzungsband verfaßt von Henning Kaufmann.&amp;#039;&amp;#039; Fink, München 1968.&lt;br /&gt;
* [[Dieter Geuenich]], Ingo Runde (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Name und Gesellschaft im Frühmittelalter. Personennamen als Indikatoren für sprachliche, ethnische, soziale und kulturelle Gruppenzugehörigkeiten ihrer Träger&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Namenforschung auf sprachgeschichtlicher Grundlage&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 2). Olms, Hildesheim [u. a.] 2006, ISBN 3-487-13106-4.&lt;br /&gt;
* Dieter Geuenich, [[Wolfgang Haubrichs]], [[Jörg Jarnut]] (Hrsg.): [https://nppm.ub.uni-tuebingen.de/gast/infos?sharedHtml=start&amp;amp;current=start]&amp;#039;&amp;#039;{{lang|la|Nomen et gens.}} Zur historischen Aussagekraft frühmittelalterlicher Personennamen.&amp;#039;&amp;#039; de Gruyter, Berlin/New York 1997, ISBN 3-11-015809-4.&lt;br /&gt;
* [[Max Gottschald]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Namenkunde. Unsere Familiennamen nach ihrer Entstehung und Bedeutung.&amp;#039;&amp;#039; München 1932; 3. Auflage, besorgt von Eduard Brodführer, Berlin 1954; Nachdruck (deklariert als 4. Auflage) ebenda 1971.&lt;br /&gt;
* [[Henning Kaufmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Untersuchungen zu altdeutschen Rufnamen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Grundfragen der Namenkunden.&amp;#039;&amp;#039; Band 3). München 1965.&lt;br /&gt;
* Werner König: &amp;#039;&amp;#039;dtv-Atlas zur deutschen Sprache. Tafeln und Texte.&amp;#039;&amp;#039; Nr.&amp;amp;nbsp;3.025, 10.&amp;amp;nbsp;Auflage, München 1994, ISBN 3-423-03025-9.&lt;br /&gt;
* [[Konrad Kunze]]: &amp;#039;&amp;#039;dtv-Atlas Namenkunde. Vor- und Familiennamen im deutschen Sprachgebiet.&amp;#039;&amp;#039; 5.&amp;amp;nbsp;Auflage. München 2004, ISBN 3-423-03234-0.&lt;br /&gt;
* [[Robert Nedoma]]: &amp;#039;&amp;#039;Personennamen in südgermanischen Runeninschriften.&amp;#039;&amp;#039; Winter, Heidelberg 2004, ISBN 3-8253-1646-7.&lt;br /&gt;
* [[Damaris Nübling]], Fabian Fahlbusch, Rita Heuser: &amp;#039;&amp;#039;Namen. Eine Einführung in die Onomastik.&amp;#039;&amp;#039; Narr Francke Attempto Verlag, Tübingen 2012, ISBN 978-3-8233-6685-0.&lt;br /&gt;
* Wilhelm Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Sprachkunde. Ein Handbuch für Lehrer und Studierende.&amp;#039;&amp;#039; 10.&amp;amp;nbsp;Auflage. Berlin 1985, insb. Kap.&amp;amp;nbsp;X, S.&amp;amp;nbsp;265–284.&lt;br /&gt;
* [[Jürgen Udolph]], Sebastian Fitzek: &amp;#039;&amp;#039;Professor Udolphs Buch der Namen.&amp;#039;&amp;#039; Bertelsmann, München 2005, ISBN 3-570-00879-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;International&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Andrea Brendler, Silvio Brendler: &amp;#039;&amp;#039;Europäische Personennamensysteme. Ein Handbuch von Abasisch bis Zentralladinisch.&amp;#039;&amp;#039; Baar, Hamburg 2007, ISBN 978-3-935536-65-3.&lt;br /&gt;
* [[Ernst Eichler (Linguist)|Ernst Eichler]] u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Namenforschung. Ein internationales Handbuch zur Onomastik.&amp;#039;&amp;#039; / &amp;#039;&amp;#039;{{lang|en|Name Studies. An International Handbook of Onomastics.}}&amp;#039;&amp;#039; / &amp;#039;&amp;#039;{{lang|fr|Les noms propres. Manuel international d’onomastique.}}&amp;#039;&amp;#039; Beiträge teilw. in dt.‚ teilw. in engl., teilw. in franz. de Gruyter, Berlin/New York 1995, ISBN 3-11-011426-7.&lt;br /&gt;
* Annemarie Frank, [[Hans Rechenmacher]]: &amp;#039;&amp;#039;Morphologie, Syntax und Semantik althebräischer Personennamen.&amp;#039;&amp;#039; München/Würzburg 2020, [[doi:10.5282/ubm/epub.73364]].&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Meid]], Hermann M. Ölberg, Hans Schmeja (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Studien zur Namenkunde und Sprachgeographie. Festschrift für Karl Finsterwalder zum 70. Geburtstag.&amp;#039;&amp;#039; Innsbruck 1971 (= &amp;#039;&amp;#039;Innsbrucker Beiträge zur Kulturwissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; Band 16).&lt;br /&gt;
* [[Astrid van Nahl]], Lennart Elmevik, [[Stefan Brink (Philologe)|Stefan Brink]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Namenwelten. Orts- und Personennamen in historischer Sicht.&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter, Berlin/New York 2004, ISBN 978-3-11-018108-1.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
;Periodika--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Onomastics|Onomastik|audio=1|video=1}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Onomastik&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [https://www.philol.uni-leipzig.de/namenberatungsstelle Onomastik an der Universität Leipzig]&lt;br /&gt;
* [https://uni-regensburg.de/forschung/forschergruppe-namen Onomastik an der Universität Regensburg]&lt;br /&gt;
* [https://namenforschung.net/ Onomastik an der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz]&lt;br /&gt;
* [https://gfn.name/ Deutsche Gesellschaft für Namenforschung e.&amp;amp;nbsp;V.]&lt;br /&gt;
* [https://nomastikblog.de Onomastikblog.de] Deutschsprachiger Onomastik-Blog&lt;br /&gt;
* [https://e-onomastics.blogspot.com e-Onomastics] Internationaler Onomastik-Blog&lt;br /&gt;
* [https://christoph.stoepel.net/ViewSoftware?id=200 Geogen] Verbreitung von Familiennamen in Deutschland und Österreich&lt;br /&gt;
* [https://forebears.io Forebears] Verbreitung von Vor- und Familiennamen weltweit&lt;br /&gt;
* [https://ortsnamen.ch/ ortsnamen.ch] Datenbank und Texte zu Orts- und Flurnamen in der Schweiz&lt;br /&gt;
* [https://familiennamen.ch familiennamen.ch] Datenbank und Texte zu Familiennamen in der deutschen Schweiz&lt;br /&gt;
* [https://dahpn.gwi.uni-muenchen.de DAHPN] Datenbank &amp;#039;Althebräische Personennamen&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [https://youtube.com/watch?v=CTSe-uy95Qc Video von Prof. Dr. Jürgen Udolph über Familiennamen]&lt;br /&gt;
* [https://www.adfontes.uzh.ch/tutorium/die-deutsche-sprache-in-den-quellen/namen-namenforschung Onomastik-Tutorium der Universität Zürich]&lt;br /&gt;
* [https://namenkundliche-informationen.de/ Namenkundliche Informationen] Website der gleichnamigen Fachzeitschrift, ab Bd. 95/96 (2009) als PDF online&lt;br /&gt;
* [https://bnf.winter-verlag.de Beiträge zur Namenforschung] Website der gleichnamigen Fachzeitschrift&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4075199-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Onomastik| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sprachwissenschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Berita</name></author>
	</entry>
</feed>