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	<title>Namedyer Werth - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T03:46:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Namedyer_Werth&amp;diff=326715&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;L. aus W.: +kat</title>
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		<updated>2025-08-02T11:34:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+kat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Namedyer Werth&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ursprünglich eine [[Rhein#Inseln|Rheininsel]], ist seit etwa 1857 eine [[Halbinsel]] am linken Ufer des [[Mittelrhein]]s. Sie gehört zu [[Namedy]], einem Ortsteil von [[Andernach]] im [[Rheinland-Pfalz|rheinland-pfälzischen]] [[Landkreis Mayen-Koblenz]]. Die ehemalige Insel liegt auf etwa {{Höhe|60|DE-NHN|link=true}}{{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}} zwischen [[Kilometrierung#Fließgewässer|Flusskilometer]] 614 und 616,6 und ist ungefähr 21&amp;amp;nbsp;[[Hektar]] groß. 1850 erstreckte sie sich noch zwischen Kilometer 614,6 und 616,3.&lt;br /&gt;
{{Panorama|Panorama Namedyer Werth Geysir Andernach 2009.jpg|1000|Das Namedyer Werth mit dem [[Geysir Andernach]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Erstmalige Erwähnung fand die Insel 859 angesichts eines Treffens der Könige [[Karl der Kahle|Karl&amp;amp;nbsp;II. des Kahlen]], [[Ludwig der Deutsche|Ludwig&amp;amp;nbsp;II. des Deutschen]] und [[Lothar II. (Lothringen)|Lothar&amp;amp;nbsp;II.]] auf der damals namenlosen Insel. Erste Namensgebung als Weideplatz auf der Rheininsel &amp;#039;&amp;#039;uff dem werde&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;[[Mittelniederdeutsch|mnd.]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;= auf der Insel) erfolgte 1529, im selben Jahr der Name &amp;#039;&amp;#039;Grasswert&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;[[Mittelhochdeutsch|mhd.]]&amp;#039;&amp;#039; wert&amp;amp;nbsp;= Insel). Im Mittelrheingebiet enden zwischen [[Hersel]] und [[Lorch (Rheingau)|Lorch]] alle Rheininselnnamen auf &amp;#039;&amp;#039;-werth&amp;#039;&amp;#039; wie [[Nonnenwerth]], [[Hammersteiner Werth]], [[Weissenthurm]]er Werth, [[Graswerth]], [[Niederwerth]]. Auch in anderen Rheinabschnitten findet sich dieser Begriff, auch mit der Variante „Wörth“ wie Rabenwörth. Nach häufigem Namenswechsel nach den Eigentümern der Insel erfolgte 1653 erstmals die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;unter dem Namedier Wert&amp;#039;&amp;#039;, 1765 &amp;#039;&amp;#039;Namedyer Wert&amp;#039;&amp;#039;. Sie war mit einem Wald aus [[Walnussgewächse]]n bedeckt, der der schönste am Rhein gewesen sein soll. Der flache uferseitige Rheinarm war eine wichtige [[Laich]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;quelle für Fische. Durch den katastrophalen [[Eisgang]] und das gewaltige [[Hochwasser]] vom 27.&amp;amp;nbsp;Februar 1784 (am Kölner [[Pegellatte|Pegel]] 13,55&amp;amp;nbsp;m, zum Vergleich: 1994/1995 10,69&amp;amp;nbsp;m) nach dem extremen [[Winter 1783/84]] wurde der Wald durch die Eisschollen zerstört, die verbliebenen Wurzeln später entfernt und die Insel in ein reines Weide- und Grasland umgewandelt. Bei nachfolgenden Hochwasserfluten wurde daher oft die Bodenkrume weggeschwemmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1789 tauchte der Name &amp;#039;&amp;#039;Namedyer Insel&amp;#039;&amp;#039; auf. Davor, zwischen 1770 und 1775, hieß sie &amp;#039;&amp;#039;Schlierswert/Schlirswerth&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;(Auf dem) Sohlers Wert&amp;#039;&amp;#039;, möglicherweise benannt nach dem damaligen Besitzer &amp;#039;&amp;#039;E.&amp;amp;nbsp;A. von Sohler&amp;#039;&amp;#039;, [[kurtrier]]ischer [[Hofrat]]. Ab 1800 hieß sie nach dem neuen Besitzer &amp;#039;&amp;#039;von Mees&amp;#039;&amp;#039; aus [[Leutesdorf]] &amp;#039;&amp;#039;Meesen-Wert&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Moesenwerth&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Meesische Au&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Meisen-Werth&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Meissenwerth&amp;#039;&amp;#039;. 1806 tauchen erstmals die Namen &amp;#039;&amp;#039;Crum Werth&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Krummes Wert(h)&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Krummenwerth&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Krummetwerth&amp;#039;&amp;#039; (nach Krummet&amp;amp;nbsp;= Grasschnitt) auf, 1826 &amp;#039;&amp;#039;Das Krumme Werth&amp;#039;&amp;#039; genannt. Der Name bezog sich auf ihre Krümmung, die exakt der linksseitigen Uferlinie folgte. 1816 errichtete Jacob Rech eine Fluss[[wassermühle]] auf dem Werth, die später zum Wirtshaus umgewandelt wurde. Im Laufe des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts siedelten sich wieder Bäume an. Etwa um 1857 kam im Zuge der großen [[Rheinbegradigung]] (Rheinregulierung) die Anbindung der Insel an das „Festland“, wodurch das &amp;#039;&amp;#039;Namedyer Werth&amp;#039;&amp;#039; zur Halbinsel wurde. Auch eine Schreibweise &amp;#039;&amp;#039;Namedyer Wörth&amp;#039;&amp;#039; gab es Anfang des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
[[Datei:Geysir Andernach 2009.JPG|mini|150px|Der [[Geysir Andernach]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturschutzgebiet und Geysir ===&lt;br /&gt;
Seit 1985 ist das Namedyer Werth nach Vorschlag von 1937 als [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]] &amp;#039;&amp;#039;Namedyer Werth&amp;#039;&amp;#039; ([[Common Database on Designated Areas|CDDA]]-Nr.&amp;amp;nbsp;164752; 15,47&amp;amp;nbsp;[[Hektar|ha]] groß){{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}} ausgewiesen. Schutzzweck ist die Erhaltung des [[Auwald]]es als Standort und Lebensraum seltener, in ihrem Bestand bedrohter Pflanzen- und Tierarten, insbesondere als Rast- und Brutplatz bedrohter Vögel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Halbinsel springt seit 1903 der [[Geysir Andernach]] (anfangs &amp;#039;&amp;#039;Namedyer Sprudel&amp;#039;&amp;#039; genannt), mit maximal etwa 60&amp;amp;nbsp;m Sprunghöhe der Welt höchster [[Kaltwassergeysir]]. Er war bis 1957 in Betrieb, wurde dann wegen technischer Probleme stillgelegt. Seit dem 7.&amp;amp;nbsp;Juli 2006 darf er nach erneuter Bohrung wieder springen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heutiger Zustand ===&lt;br /&gt;
Das Namedyer Werth ist heute keine eigentliche (Halb-)Insel mehr, sondern eher eine Landzunge am Rheinufer, etwas rheinabwärts von Andernach. Über die komplette Länge des Naturschutzgebiets erstreckt sich die [[Bundesstraße&amp;amp;nbsp;9]], die &amp;lt;!--seit ???jahr--&amp;gt;auf einer Hangbrücke über die Halbinsel geführt wird. Entlang des ehemaligen Inselufers am Süd- bis Westrand des Schutzgebiets führen die linksrheinische Bahnstrecke der Deutschen Bahn sowie die &amp;#039;&amp;#039;Kölner Straße&amp;#039;&amp;#039; der Stadt Andernach herum. Wegen der beiderseitig verlaufenden Verkehrsadern ist die Lärmbelästigung durch Straßen- und Bahnverkehr groß. In trockenen Sommern kann es vorkommen, dass der seichte Wasserarm, der das Namedyer Werth zur Halbinsel macht, teils oder ganz trockenliegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Rheininseln]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Inseln im Mittelrhein&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Naturschutzgebiete im Landkreis Mayen-Koblenz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=50/26/57/N |EW=7/22/30/E |type=isle |region=DE-RP |dim=400}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Halbinsel (Rhein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Halbinsel (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Halbinsel (Europa)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Andernach)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unteres Mittelrheintal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturschutzgebiet im Landkreis Mayen-Koblenz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebiet (Umwelt- und Naturschutz) in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vogelschutzgebiet in Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Insel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebietsgründung 1985]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;L. aus W.</name></author>
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