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	<title>Namedy - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-11-29T02:55:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Andernach&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = CoA Namedy.jpg&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung= Namedyer Ortsemblem&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/27/15/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 7/21/24/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-RP&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 68 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 1362&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2010-06-30&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1969-06-07&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 56626&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 02632&lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
| Bild                   = Namedy 001-.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Luftaufnahme von Namedy aus nördlicher Richtung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Namedy&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|&amp;#039;na.mə̆.di}}] ([[Moselfränkisch|mundartlich]]: &amp;#039;&amp;#039;Namde&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Stadtteil von [[Andernach]], einer [[Große kreisangehörige Stadt|Großen kreisangehörigen Stadt]] im [[Landkreis Mayen-Koblenz]] im nördlichen [[Rheinland-Pfalz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Namedy liegt als erster bzw. oberster linksrheinischer Ort im [[Unteres Mittelrheintal|Unteren Mittelrheintal]] gegenüber von [[Leutesdorf]] in der [[Andernacher Pforte]]. Dem Ort vorgelagert ist die heutige Halbinsel [[Namedyer Werth]] mit dem [[Geysir Andernach]]. Die [[Gemarkung]] des Stadtteils erstreckt sich im Westen bis auf das hochgelegene &amp;#039;&amp;#039;Laacher Kuppenland&amp;#039;&amp;#039; und erreicht dort nördlich des [[Wohnplatz]]es Knopshof mit {{Höhe|322.3|DE-NHN|link=1}} ihren höchsten Punkt. Weitere zum Ortsbezirk Namedy gehörende Wohnplätze sind Alkerhof, [[Fornich]], Heidenhof, Hüttenhof und Villa Alkburg.{{GemeindeverzeichnisRP |Ref=1 |Stand=2022 |Seiten=36}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1200 erstmals urkundlich als „Namedei“ erwähnt. Wie auch in Andernach gibt es hier [[Kelten|keltische]] Siedlungsfunde, die weit in die vorchristliche Zeit reichen. Wie [[Miesenheim]] und [[Kell (Andernach)|Kell]] gehörte es seit dem frühen [[Mittelalter]] zum Andernacher Fiskalbesitz. Das Gebiet, in dem sich einst das kleine, rheinabwärts gelegene Fischerdorf &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fornich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; befand, gehört auch zu Namedy. Es musste erstmals 1858 teilweise dem Bau der [[Linke Rheinstrecke|Linken Rheinstrecke]] weichen und endgültig beim autobahnähnlichen Ausbau der [[Bundesstraße 9|B&amp;amp;nbsp;9]]. Heute steht nur noch ein einziges Haus in Fornich, das mit [[Brohl-Lützing]] zusammengewachsen ist. Bis 1978 war noch am Ortsausgang nach Namedy das alte Ortsschild „Fornich, Kreis Mayen“ zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Kloster ===&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Bartholomäus (Namedy) (4).jpg|mini|links|Frühere Klosterkirche St.&amp;amp;nbsp;Bartholomäus in Namedy, frühgotisches Langhaus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Namedy church.jpg|mini|hochkant|St.-Bartholomäus-Kirche in Namedy, Nordansicht 2007. Der Erweiterungsbau wurde im Jahr 2021 abgerissen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 14. Jahrhundert wurde der adlige &amp;#039;&amp;#039;Niederhof&amp;#039;&amp;#039; (siehe [[Burg Namedy]]) gebaut. Ein Jahrhundert früher wurde 1255 das [[Zisterzienserinnenkloster Namedy|Zisterzienserinnenkloster]] „zu Namendelh“ errichtet. Es soll von den Edlen von Summersberg, genannt Romeschutel, die bei Rheinbach ihren Sitz hatten, gestiftet worden sein. Sie waren in Namedy begütert, wir finden noch 1349 einen Dietrich Romeschotel ansässig. Als Äbtissinnen erscheinen: Elisabeth (1270–1288), Hellinburgis 1327, Alveradis 1360, Carissima (1368–1373), Hilla von Mudersbach 1399, 1400, Katharina von Bell 1409, 1414, Gutgin von Esch 1447, Hildegardis Husmann von Namedy (1518–1559). Das Kloster soll von der Familie von Hausmann aber reichlich dotiert worden sein, sie hatten auch ihr [[Erbbegräbnis]] in dem Kloster. Das kleine Kloster war und blieb stets arm, selbst das reiche [[Kloster Himmerod]], dem es untergeben, wusste ihm nicht empor zu helfen und dem Untergang vorzubeugen. Auch die Bittgesuche an Kurtrier durch die Söhne des Antonius von Husmann, denn seit 400 Jahren ruhen hier die Gebeine ihrer Vorfahren, konnten das Kloster nicht retten. 1560 musste es wegen der angespannten Wirtschaftslage nach 300-jährigem Bestehen aufgelöst werden, durch den Zerfall glich es schon mehr einer Scheune als einem Gotteshaus. Die letzte [[Äbtissin]] Hildegard von Hausmann (von Husmann, 1518–1562), unter ihrem Einfluss entstand das Kreuzgewölbe in der Klosterkirche, stellte bereits nach 1553 keine [[Novize|Novizinnen]] mehr ein, das Klosterleben kam gegen 1558 zum Erliegen. Zu gleicher Zeit baute ihr Bruder Anton von Hausmann (Huysmann) die Burg aus (s. dort).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1892 wurden die letzten Überbleibsel des Klosters Namedy beseitigt. Die ehemalige Klosterkirche ist heute Bestandteil der Pfarrkirche St.-Bartholomäus, deren Volumen durch einen modernen Anbau 1972 erweitert wurde. Zu Beginn war sie zunächst der Heiligen Katharina geweiht, erst um 1600, als die Kirche auch Gemeindekirche wurde, kam der Heilige Bartholomäus als Schutzpatron zu Ehren.&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Christian von Stramberg, Rheinischer Antiquarius, Abteilung III., Band 5, Koblenz 1858, S. 182–183. [https://books.google.de/books?id=0bgDAAAAYAAJ &amp;#039;&amp;#039;books.google.de&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Erweiterungsbau wurde 2021 abgerissen und die alte Klosterkirche in der Folge renoviert und der Kirchenstandort somit verkleinert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Martina Koch |url=https://www.rhein-zeitung.de/region/aus-den-lokalredaktionen/andernach-und-mayen_artikel,-die-tage-des-kirchenanbaus-in-namedy-sind-gezaehlt-gemaeuer-wird-abgerissen-_arid,2261132.html |titel=Die Tage des Kirchenanbaus in Namedy sind gezählt: Gemäuer wird abgerissen |sprache=de |abruf=2023-05-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Rheinflößerei ===&lt;br /&gt;
Um 1800 befand sich jahrzehntelang am Namedyer Rheinufer eine wichtige Niederlassung der Rhein[[flößerei]]. Hier wurden die rheinabwärts in die [[Niederlande]] treibenden [[Floß|Kleinflöße]] zu Großflößen zusammengestellt. So wird Namedy auch in dem Buch „Das Floß der armen Leute. Gefährliche Rheinfahrt 1791.“ von [[Günter Sachse]] erwähnt und die Vorgänge der Floßzusammenstellung am Werth detailliert beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Namedyer Werth ===&lt;br /&gt;
In der Preußischen Uraufnahme vom Jahr 1843 sehen wir noch eine Rheininsel mit einer eingezeichneten Mühle an der Inselspitze Richtung Fornich. Im Rahmen der Flussregulierung vom Rhein entstanden in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts an der Insel sieben [[Buhne|Kribben]] und ein Damm in Richtung Andernach. Durch die zunehmende Verlandung und Aufschüttungen wird sie zur Halbinsel, es entsteht der „tote Rheinarm“, heute ein Vogelschutzgebiet. In dem Kartenmaterial bis 1980 wird die Halbinsel noch als „Krummenwerth“ bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Karte (5510 Neuwied) LaWa 25, [[Landschaft im Wandel]], L VermGeo. {{Webarchiv |url=http://www.lvermgeo.rlp.de/shop/ |text=&amp;#039;&amp;#039;online&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20120721174629}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1929 bis 1931 fanden auf dem Namedyer Werth Zeltlager, die sogenannten [[Kinderrepubliken]], der [[Reichsarbeitsgemeinschaft der Kinderfreunde]] statt. Einer der Betreuer ist der damals noch als Herbert Frahm bekannte, spätere Bundeskanzler, [[Willy Brandt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Panorama|Panorama Namedyer Werth Geysir Andernach 2009.jpg|800|Das Namedyer Werth mit dem [[Geysir Andernach]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regionale Ereignisse ===&lt;br /&gt;
Im Rahmen der [[Gebietsreformen in Rheinland-Pfalz#Landkreis Mayen-Koblenz|Kommunalreform]] kam Namedy am 7. Juni 1969 als Stadtteil zu [[Andernach]].{{GemeindeverzeichnisRP|Ref=ja|Stand=2016|Seiten=157}} Vorher war es eine Ortsgemeinde der Verbandsgemeinde Andernach-Land, heute [[Verbandsgemeinde Pellenz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Brohler Firma hat 2005 bekanntgegeben, in Namedy [[Kies]] abbauen zu wollen, was zu Protesten der Namedyer Bevölkerung führte. Es hatte sich kurze Zeit später eine Bürgerinitiative gebildet, deren vorrangiges Ziel die Verhinderung dieses Vorhabens ist. Die Problematik bei diesem Vorhaben ist, dass sich in der Nähe des Schürfgebietes einige illegale Müllablageplätze befanden, da dort Kies für den Bau der neuen B&amp;amp;nbsp;9 ([[Krahnenbergbrücke]]) gefördert wurde. Des Weiteren befindet sich die geplante Kiesgrube in einem Hochwasserschutzgebiet und es befinden sich dort alte Streuobstwiesen mit einem biologisch wertvollen Pflanzenbestand. Weiterhin würde eine größere Hochwassergefährdung der Anwohner in der unteren Schlossstraße bestehen. Die Stadt Andernach reagierte schnell auf die massiven Proteste und treibt jetzt eine Änderung des Flächennutzungsplans voran, der eine Auskiesung im Stadtteil [[Miesenheim]] erwägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Ortsbeirat ===&lt;br /&gt;
Namedy ist ein [[Ortsbezirk]] der Stadt Andernach. Er wird durch einen [[Ortsbeirat]] und einen [[Ortsvorsteher]] politisch vertreten. Dem Ortsbeirat gehören neun Ratsmitglieder und der Ortsvorsteher als Vorsitzender an.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.andernach.de/formulare/formulare-ab-maerz-21/satzung-hauptsatzung-2019-2024-1.-aenderung.pdf?cid=dum Hauptsatzung Stadt Andernach]&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2024|Kommunalwahl am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024]] wurden die Beiratsmitglieder in einer [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#PV|personalisierten Verhältniswahl]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sitzverteilung im Ortsbeirat:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:4em&amp;quot;| Wahl || style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] || style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] || style=&amp;quot;width:4em&amp;quot; | [[Wählergruppe|FWG]] || style=&amp;quot;width:6em&amp;quot; | Gesamt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2024 || 3 || – || 6 || 9 Sitze&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rlp-wahlen.de/M196/46_OBR_2024/ |titel=2024 Ortsbeiratswahl Namedy |hrsg=Stadtverwaltung Andernach |abruf=2024-09-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2019 || 1 || 2 || 6 || 9 Sitze&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |url=https://www.wahlen.rlp.de/de/kw/wahlen/ko/ergebnisse/1370000300005.html |titel=Ortsbeiratswahl 2019 Namedy |abruf=2019-09-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2014 || 2 || 3 || 4 || 9 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2009 || 2 || 3 || 4 || 9 Sitze&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
* &amp;lt;small&amp;gt;FWG = Freie Wählergruppe Andernach e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsvorsteher ===&lt;br /&gt;
Timur Külahcioglu (FWG) wurde am 9.&amp;amp;nbsp;Juli 2024 Ortsvorsteher von Namedy.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://andernach.gremien.info/meeting.php?id=ni_2024-OB_NAMEDY-75 |titel=1. konstituierende Sitzung des Ortsbeirates Namedy 2024 |werk=Rats- und Bürgerinformationssystem |hrsg=Stadt Andernach |abruf=2024-09-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#BM|Direktwahl]] am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024 hatte er sich mit einem Stimmenanteil von 62,3 % gegen einen Mitbewerber durchgesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rlp-wahlen.de/M196/50_OV_2024/ |titel=2024 Ortsvorsteherwahl Namedy |hrsg=Stadtverwaltung Andernach |abruf=2024-09-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Külahcioglus Vorgänger Hartmut Dressel (FWG) kandidierte bei der Wahl 2024 nicht erneut als Ortsvorsteher.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Martina Koch |url=https://www.rhein-zeitung.de/region/aus-den-lokalredaktionen/andernach-und-mayen_artikel,-klare-sieger-in-drei-andernacher-stadtteilen-cdu-und-fwg-freuen-sich-ueber-erfolge-bei-ortsvorsteherw-_arid,2661914.html |titel=Klare Sieger in drei Andernacher Stadtteilen: CDU und FWG freuen sich über Erfolge bei Ortsvorsteherwahl |werk=Rhein-Zeitung |hrsg=Mittelrhein-Verlag GmbH, Koblenz |datum=2024-06-10 |abruf=2024-09-28 |kommentar=Nur Artikelanfang frei zugänglich}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Namedy hat ein eigenes Ortsemblem (Wappen), nach heraldisch korrekten Vorgaben gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung |Blasonierung=Geviertelt von Silber und Rot durch ein schwarzes Balkenkreuz, in 1 ein schräglinker blauer Wellenbalken, in 2 eine goldene Kirche in Seitenansicht, in 3 ein symmetrisches goldenes [[Lilie (Heraldik)|Glevenrad]], in 4 eine blaue, links fallende Fontäne, belegt mit einer durchgehenden horizontalen schwarzen Leiste. |Zusatz= |Quelle= |Begründung=Der blaue Wellenbalken symbolisiert den Rhein, an dem Namedy liegt, die Kirche steht für die örtliche Pfarrkirche [[Bartholomäus (Apostel)|St. Bartholomäus]], das goldene Glevenrad weist auf das Wappen der Familie Hausmann hin (geteilt von Silber und Schwarz, belegt mit einem goldenen Glevenrad), die die Namedyer Burg vor ca. 650 Jahren gründete und vor 450 Jahren ausbaute, und die blaue Fontäne – die Leiste symbolisiert die Erdoberfläche – steht für den um 1903 erbohrten [[Kaltwassergeysir]], früher auch Namedyer Sprudel genannt, der mit über 60 Metern der höchste in der ganzen Welt ist. Das schwarze Balkenkreuz bedeutet die ehemalige Zugehörigkeit zu [[Kurköln]], (unter kölnischer Hoheit und geistlicher Beziehung unter Trier).}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg Namedy 004.JPG|mini|links|Burg Namedy aus nordöstlicher Richtung gesehen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Geysir Andernach 2009.JPG|mini|Der [[Geysir Andernach]], der höchste Kaltwassergeysir der Welt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders sehenswert ist das [[Burg Namedy|Schloss „Burg Namedy“]], heute im Besitz der Rheinischen Linie des Hauses [[Hohenzollern-Sigmaringen]]. Die ehemalige Wasserburg ist von einem Park umgeben, in dem regelmäßig Künstlerfeste stattfinden. Die Burg hat einen [[Rittersaal]] mit sehenswerter [[Bibliothek]] und einen großen [[Spiegelsaal]], der für Konzerte genutzt wird. Vom einstigen Kloster ist heute nur noch die Klosterkirche, die [[Pfarrkirche]] [[Bartholomäus (Apostel)|St. Bartholomäus]], erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter besonderem Schutz steht die frühere Rheinaueninsel [[Namedyer Werth]] (seit etwa 1857 Halbinsel im Zuge der Rheinbegradigung), die seit 1985 ein bedeutendes [[Vogelschutzgebiet]] ist. Dort um 1903 ein [[Kaltwassergeysir]] erbohrt, dessen [[Kohlensäure]] und [[Mineralwasser]] unter dem Namen „Namedyer Sprudel“ jahrzehntelang abgefüllt wurde. Im Jahre 1957 wurde er bei Straßenbauarbeiten zum Ausbau der Bundesstraße&amp;amp;nbsp;9 zugeschüttet. Der [[Namedyer Sprudel]], früher Sensation und Wahrzeichen, wurde im Jahr 2003 nach langwierigen Genehmigungsverfahren als [[Geysir Andernach]] reaktiviert und springt seit dem 7. Juli 2006 wieder regelmäßig. Mit etwa 60 Metern Höhe ist er der größte Kaltwassergeysir der Welt, der seit November 2008 im [[Guinness-Buch der Rekorde]] steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
=== Schienenverkehr ===&lt;br /&gt;
Namedy ist durch den gleichnamigen Bahnhaltepunkt an die Eisenbahnlinie [[Trans regio|RB&amp;amp;nbsp;26]] angeschlossen, welche nach dem [[Rheinland-Pfalz-Takt]] täglich im Stundentakt zwischen [[Köln]] und [[Mainz]] verkehrt. Die nächsten Anschlüsse an den Eisenbahnfernverkehr sind Koblenz Hbf, Andernach und Remagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Linie&lt;br /&gt;
! Verlauf&lt;br /&gt;
! Takt&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf SPNV NRW 2X|6|Teilstrecke=Nord}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Straßenverkehr ===&lt;br /&gt;
Der Anschluss in Richtung Köln/Bonn und in Richtung Koblenz besteht über die parallel zum Ort verlaufende Bundesstraße&amp;amp;nbsp;9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft des Ortsnamens ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Namedy Rhine.jpg|mini|[[Rhein]] in Namedy mit Hammersteiner Werth und [[Burg Hammerstein (am Rhein)|Ruine Hammerstein]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Herkunft und Entwicklung des Namens „Namedy“ gibt es etliche Theorien. Eine der ältesten ist die Ableitung von &amp;#039;&amp;#039;[[Latein|lat.]]&amp;#039;&amp;#039; „Nomen Dei“ aus „IN NOMEN DEI VINCES CONSTANTINE“. Der [[Römisches Reich|römische]] [[Kaiser]] [[Konstantin der Große|Konstantin&amp;amp;nbsp;I.]] habe diese Worte einer Sage nach als [[Vision (Religion)|Vision]] nach Abschluss seines Inspektionsaufenthaltes in Andernach und Namedy gesehen, nachdem ein Bote ihm von [[Christenverfolgung]]en und damit Gefährdung seiner Mutter in der römischen Heimat berichtet hatte, in die er umgehend in Rekordeilmärschen aufbrach, um die Gefahr für Christen und Mutter zu bannen. Eine weitere Ableitung ist von [[altirisch]]/alt[[keltisch]] „nemed“ = kleine Weihekammer (&amp;#039;&amp;#039;lat.&amp;#039;&amp;#039; „sacellum“; siehe auch [[Nemed]], dritter [[Irland|irischer]] [[Invasion (Militär)|Invasor]]) oder von &amp;#039;&amp;#039;lat.&amp;#039;&amp;#039; „nemus, -oris n.“ – der Hain (auch heiliger Hain), Wald wegen einer keltischen Kultstätte. Ein [[Siegel]] des Klosters „zu Namende“ von 1367 trägt die Umschrift „SIGILLUM CONVENTUS NAMENDYENSIS“ (Siegel des Namedyer Konvents). Im selben Jahrhundert treten die Namensversionen „Name(n)day“, „Namedich“ und „Namedy“ auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Werner Rousek: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte von Namedy. Von der Vorgeschichte bis ins 20. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. Görres Verlag, Koblenz 1998; ISBN 3-920388-66-6&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Charles Klein (Regisseur)|Charles Klein]] (gebürtig &amp;#039;&amp;#039;Friedrich Carl Klein&amp;#039;&amp;#039; 1898–1981), Schriftsteller, Drehbuchautor und Regisseur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Historischen Verein Andernach e.&amp;amp;nbsp;V. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Andernacher Annalen&amp;#039;&amp;#039;. Heft 2, Andernach 1997/1998 und Heft 3, 1999/2000.&lt;br /&gt;
* Landeshauptarchiv Koblenz, Bestand 612, Kloster Namedy, [http://www.archivdatenbank.lha-rlp.de/koblenz/ &amp;#039;&amp;#039;lha-rlp.de&amp;#039;&amp;#039;].&lt;br /&gt;
* Werner Rousek: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte von Namedy. Von der Vorgeschichte bis ins 20. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. Görres; Koblenz 1998; ISBN 3-920388-66-6.&lt;br /&gt;
* Günter Sachse: &amp;#039;&amp;#039;Das Floß der armen Leute. Gefährliche Rheinfahrt 1791.&amp;#039;&amp;#039; C. Bertelsmann, München 1992, ISBN 3-570-20052-3.&lt;br /&gt;
* Pater [[Paul B. Steffen]]: Das Zisterzienserinnenkloster Namedy, In: Heimat-Jahrbuch Landkreis Mayen-Koblenz. – 1986. 1 Abb., 1986.p. 70-72.&lt;br /&gt;
* Johann Christian von Stramberg, Rheinischer Antiquarius, Abteilung III., Band 5, Koblenz 1858, S.&amp;amp;nbsp;166–203. [https://books.google.de/books?id=0bgDAAAAYAAJ &amp;#039;&amp;#039;books.google.de&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [http://burg-namedy.de/ Internetpräsenz der Burg Namedy]&lt;br /&gt;
* [http://www.swr.de/landesschau-rp/hierzuland/-/id=100766/nid=100766/did=2769656/qsegm9/index.html Kurzporträt mit Filmbeitrag über Namedy] bei [[SWR Fernsehen]]&lt;br /&gt;
* [https://www.regionalgeschichte.net/mittelrhein/namedy.html Geschichtliche Informationen zu Namedy bei regionalgeschichte.net]&lt;br /&gt;
* {{RPB ORT|nr=o137000030500}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsbezirke von Andernach}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4468906-8|VIAF=4677149108580568780004}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Mayen-Koblenz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort am Mittelrhein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Andernach)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Mayen-Koblenz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1200]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1969]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsbezirk von Andernach]]&lt;/div&gt;</summary>
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