<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Nambsheim</id>
	<title>Nambsheim - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Nambsheim"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Nambsheim&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-05T17:29:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Nambsheim&amp;diff=1009891&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hermann Wider: /* Geschichte */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Nambsheim&amp;diff=1009891&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-04T21:23:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Frankreich&lt;br /&gt;
|armoiries=Blason de la ville de Nambsheim (68).svg&lt;br /&gt;
|nomcommune=Nambsheim&lt;br /&gt;
|région=[[Grand Est]]&lt;br /&gt;
|département=[[Département Haut-Rhin|Haut-Rhin]]&lt;br /&gt;
|arrondissement=[[Arrondissement Colmar-Ribeauvillé|Colmar-Ribeauvillé]]&lt;br /&gt;
|canton=[[Kanton Ensisheim|Ensisheim]]&lt;br /&gt;
|intercomm=[[Communauté de communes Alsace Rhin Brisach|Alsace Rhin Brisach]]&lt;br /&gt;
|insee=68230&lt;br /&gt;
|cp=68740&lt;br /&gt;
|longitude=07/33/47/O&lt;br /&gt;
|latitude=47/56/04/N&lt;br /&gt;
|alt moy=203&lt;br /&gt;
|alt mini=197&lt;br /&gt;
|alt maxi=208&lt;br /&gt;
|siteweb=[https://www.nambsheim.fr/ www.nambsheim.fr]&lt;br /&gt;
|image=Nambsheim, Mairie.jpg&lt;br /&gt;
|image-desc=Bürgermeisteramt ([[Mairie]])&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nambsheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Frankreich|französische]] [[Gemeinde (Frankreich)|Gemeinde]] mit {{EWZ|FR|68230}} Einwohnern (Stand {{EWD|FR|68230}}) im [[Département Haut-Rhin]] in der [[Region (Frankreich)|Region]] [[Grand Est]] (bis 2015 [[Elsass]]). Sie gehört zum [[Arrondissement Colmar-Ribeauvillé]], zum [[Kanton Ensisheim]] und zum Gemeindeverband [[Communauté de communes Alsace Rhin Brisach]]. Die Bewohner werden &amp;#039;&amp;#039;Nambsheimois&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Nambsheimoises&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde erhielt 2022 die Auszeichnung „Eine Blume“, die vom [[Conseil national des villes et villages fleuris]] (CNVVF) im Rahmen des jährlichen Wettbewerbs der blumengeschmückten Städte und Dörfer verliehen wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://www.villes-et-villages-fleuris.com/les-communes-labelisees/parcs-et-jardins-nambsheim/28259|title=NAMBSHEIM|accessdate=2023-07-31|publisher=[[Conseil national des villes et villages fleuris]]|language=fr}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde erstreckt sich in der Ebene westlich des [[Oberrhein]]s, der hier die Staatsgrenze zu [[Deutschland]] (bzw. [[Baden-Württemberg]]) bildet. Sie liegt jeweils etwa 20&amp;amp;nbsp;km südöstlich von [[Colmar]] und südwestlich von [[Freiburg im Breisgau]]. Im Osten hat Nambsheim einen Anteil am [[Rheinseitenkanal]] mit der &amp;#039;&amp;#039;Ile de Kembs-Neuf-Brisach&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Angrenzende Gemeinden sind [[Heiteren]] im Norden, [[Geiswasser]] im Nordosten, [[Hartheim am Rhein]] (Deutschland) im Südosten, [[Balgau]] im Südwesten sowie [[Rustenhart]] im Westen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Einige Grabstätten aus [[Römisches Reich|römischer]] und [[Merowinger|merowingischer]] Zeit auf dem Gemeindegebiet geben Hinweis auf eine [[Ur- und Frühgeschichte|prähistorische]] Besiedelung von Nambsheim. Die erste urkundliche Erwähnung des Dorfes erfolgte gegen Ende des 10. Jahrhunderts, als der Bischof Widerold von Straßburg der benediktinischen Abtei von [[Eschau (Bas-Rhin)|Eschau]] Ländereien zu Nambsheim überließ. Am ehemaligen Rheinarm östlich von Nambsheim befand sich früher ein Hafen, der vom Straßburger Bischof in der Abtei von Eschau im 10. Jahrhundert betrieben wurde. Das Dorf gehörte seit dem 13. Jahrhundert den [[Habsburger]]n, die hier eine Zollstation für den rheinländischen Handel unterhielten und im Schloss Zollbühl (heute: &amp;#039;&amp;#039;Motte du Péage&amp;#039;&amp;#039;) untergebracht waren. Dabei handelte es sich eigentlich um das &amp;#039;&amp;#039;Schloss Nambsheim&amp;#039;&amp;#039;, das im 16. Jahrhundert erstmals zur Erwähnung kam und im 19. Jahrhundert aus den Urkunden verschwand. 1389 – jetzt war das Dorf ein [[Lehen]] von Wernher von Ratolzdorf – wurde Nambsheim von Bernhard von Beblenheim geplündert. 1513 kaufte der kaiserliche Schatzmeister [[Jakob Villinger von Schönenberg]] das Schloss und einen Großteil des Dorfes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon 1536 veräußerte die Witwe des kaiserlichen Schatzmeisters die Güter des Dorfes an die Stadt [[Colmar]], die sie an Peter Scheer aus Schwartzenberg weiterverkaufte. In der Folge ging Nambsheim nach und nach in die Hände der noblen Familien von Landeck, [[Herren zu Rappoltstein|von Rappoltstein]], von Klug, von Greiff, von Schauenberg und von Anthes über. Nachdem bereits unter Beibehaltung der bestehenden Feudalherrschaften in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts die Souveränität vom Deutschen Reich auf Frankreich gewechselt hatte, wurde 1789 die französische Zentralverwaltung eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1871 bis zum Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] gehörte Nambsheim als Teil des [[Reichsland Elsaß-Lothringen|Reichslandes Elsaß-Lothringen]] zum [[Deutsches Reich|Deutschen Reich]] und war dem [[Kreis Colmar]] im [[Bezirk Oberelsaß]] zugeordnet. 1910 wurden in Nambsheim 355 Einwohner registriert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?elsass%2Fcolmar.htm |wayback=20160221062452 |text=Gemeindeverzeichnis Deutschland 1900 – Kreis Colmar}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde die Bevölkerung 1939 nach [[Bouglon]] ([[Département Lot-et-Garonne]]) evakuiert. Die Befreiung von der Naziherrschaft erfolgte am 6. Februar 1945 durch die erste französische Armee unter General [[Jean de Lattre de Tassigny|de Lattre de Tassigny]] im Zuge der Endoffensive gegen den von den Deutschen immer noch hartnäckig verteidigten [[Brückenkopf Elsass|Kessel von Colmar]]. Im Laufe seiner Geschichte fiel das elsässische Dorf mehrfach [[Großbrand|Großbränden]] zum Opfer, so in den Jahren 1632, 1914, 1615, 1790 und 1915.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center; width:550px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr !! 1962 !! 1968 !! 1975 !! 1982 !! 1990 !! 1999 !! 2007 !! 2018&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;|| 259 || 261 || 341 || 346 || 345 || 406 || 555 || 583&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerke ==&lt;br /&gt;
Die Kirche [[Stephanus|St. Stephan]] (&amp;#039;&amp;#039;Saint-Étienne&amp;#039;&amp;#039;) des 18. Jahrhunderts  wurde 1832  erweitert,: das Schiff nach Westen verlängert, die Fenster vergrößert, das ganze Bauwerk erhöht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://pop.culture.gouv.fr/notice/merimee/IA68005148 |titel=POP Plateforme ouverte du patrimoine |hrsg=Ministère de la culture |abruf=2026-02-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der heutige Kirchturm wurde nach Abbruch des alten Turms 1937 errichtet. Die Kirche besitzt eine [[Callinet]]-Orgel. Am Chor außen die gotische Fensterrahmung der mittelalterlichen Kirche sichtbar. Nambsheim wurde 1803 eigenständige Pfarrei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Monuments historiques in Nambsheim}}&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|[[Datei:Nambsheim, Église Saint-Étienne 1.jpg|mini|links|hochkant=0.7|{{Center|St. Stephan, Westseite}}]]&lt;br /&gt;
|[[Datei:Nambsheim, Église Saint-Étienne 2.jpg|mini|links|hochkant=1.1|{{Center|Nordostseite}}]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Nambsheim war über Jahrzehnte eine insbesondere durch die traditionelle Rinder- und Schweinezucht sowie den Getreideanbau geprägte Gemeinde. Mittlerweile ist auch ein gleichermaßen bedeutendes Gewerbegebiet entstanden. Dort hat sich das renommierte Chemieunternehmen &amp;#039;&amp;#039;[[DuPont de Nemours]]&amp;#039;&amp;#039; mit einem Forschungszentrum angesiedelt, das im Bereich der Produkte für nachhaltige [[Entwicklungshilfe]] tätig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehrsanbindung ===&lt;br /&gt;
Durch das Gemeindegebiet verlaufen die Départementstraßen 52 (östlich der Ortschaft parallel zum Rhein) und 468. Die [[Bundesautobahn 5]] liegt als überregionale Verkehrsader direkt auf der anderen Rheinseite in Deutschland. Die dort gelegene Anschlussstelle &amp;#039;&amp;#039;Hartheim/Heitersheim&amp;#039;&amp;#039; befindet sich nur 5&amp;amp;nbsp;km südöstlich von Nambsheim und ist über die allerdings für den Schwerlastverkehr gesperrte 2006 eröffnete Rheinbrücke bei Fessenheim gut erreichbar, so dass die Ortschaft insgesamt sehr gut an das Straßennetz angebunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Le Patrimoine des Communes du Haut-Rhin.&amp;#039;&amp;#039; Flohic Editions, Band 2, Paris 1998, ISBN 2-84234-036-1, S. 928.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|3=S}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Arrondissement Colmar-Ribeauvillé}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4756173-7|VIAF=234351598}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nambsheim| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Grand Est]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort am Oberrhein]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hermann Wider</name></author>
	</entry>
</feed>