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	<title>Namazgadepe - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T07:43:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Namazgadepe&amp;diff=947241&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Perrak: gelöschte Kategorie raus</title>
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		<updated>2023-10-10T16:53:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;gelöschte Kategorie raus&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Coordinate |article=/|NS=37/22/22.27//N |EW=59/33/25.08//E |type=landmark |region=TM|map=right|mapsize=}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Namazgadepe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Namazga Depe&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Namazga Tepe&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Namasga Tepe&amp;#039;&amp;#039;) ist neben [[Dscheitun]] einer der ältesten archäologischen Fundplätze in [[Zentralasien]]. Der 70 Hektar große [[Tell (Archäologie)|Tepe]] (Hügel) befindet sich 80 Kilometer südöstlich von [[Aşgabat]] in [[Turkmenistan]] nahe der [[iran]]ischen Grenze und gilt als bedeutendes Zeugnis frühen [[Ackerbau]]s in der Region. In Namazgadepe lassen sich die Phasen I-VI unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Namazgadepe wurden Flussmündungsgebiete mittels [[Liman]]-Bewässerung reguliert und für den [[Getreide]]bau genutzt. Im Laufe der Entwicklung dieser Kultur kam es zu technischen Neuerungen, etwa zur Nutzung von Karren und [[Wagen]] zur Verwendung von Rindern als [[Zugtier]]e und zur Nutzung der [[Töpferscheibe]]. Funde belegen Beziehungen zu [[Sarasm]] in Tadschikistan, in den Iran, nach [[Afghanistan]] und zur [[Harappakultur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ältesten Siedlungsschichten werden dem [[Chalkolithikum]] zugeordnet. In Namazga I sind Kontakte zu [[Tappe Sialk]] und anderen Kulturen der Region belegbar. Namazga II liegt zwischen 5300 und 4300 v. Chr. Während der Phase III weisen Änderungen im Bestattungsritual, im Keramikdesign und insbesondere bei der Schädelform auf Zuwanderung. In den bronzezeitlichen Schichten (Namazga IV und V, 2400–1700 v. Chr.) findet man Indizien für Metallnutzung. Schon in Namazga&amp;amp;nbsp;I war [[Kupfer]] bekannt, doch waren die drei Frühphasen landwirtschaftlich geprägte Dorfkulturen, deren technologische Kenntnisse stets voranschritten. Ab Namazga&amp;amp;nbsp;IV wurden [[Töpferscheibe]]n benutzt und die Siedlungen waren durch eine Lehmziegelmauer befestigt und deutlich größer. In Schicht fünf finden sich mehrräumige Lehmziegelhäuser mit Gassen, tönerne zwei- und vierrädrige Wagenmodelle und Bronzewerkzeuge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man unterscheidet mehrere Stile der Bunt[[keramik]], die auf der Töpferscheibe hergestellt und in zweistöckigen runden, abgerundeten und eckigen Öfen gebrannt wurde. Die teils sehr komplexen Öfen hatten [[Kraggewölbe]] aus [[Trockenmauerwerk]]. Erhalten waren nur die unteren Feuerkammern der Töpferöfen, die auch Mittelpfeiler oder Trennwände enthielten. Die inneren Durchmesser der runden Öfen liegen zwischen einem und 2,25 Metern. Die Maße der Wände liegen zwischen 0,3 und 0,45 m. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Tonfiguren von Karadepe ähneln denen der [[Obed-Zeit]] (Ubaid-Kultur) [[Mesopotamien]]s. Man fand tönerne und steinerne Siegel. Die unterschiedlich reichen Beigaben der Toten lassen auf eine gesellschaftliche Hierarchie schließen. Figuren von Muttergottheiten geben Aufschlüsse über die religiösen Vorstellungen in Namazgadepe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Ausgrabungen erfolgten in den 1950er-Jahren. Der Fundplatz ist für die Erstellung einer bronzezeitlichen Chronologie der Region von Bedeutung. Turkmenistan lag an der Schwelle zur bronzezeitlichen [[Hochkultur (Geschichtswissenschaft)|Hochkultur]], blieb jedoch ein Randgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
*[[Oasenkultur]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Grégoire Frumkin: &amp;#039;&amp;#039;Archaeology in Soviet Central Asia&amp;#039;&amp;#039;. Leiden: E. J. Brill, 1970. S. 133–140.&lt;br /&gt;
* Fredrik Talmage Hiebert, Kakamurad Kurbansakhatov, Hubert Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;A Central Asian village at the dawn of civilization, excavations at Anau, Turkmenistan&amp;#039;&amp;#039;. Philadelphia: University of Pennsylvania Museum of Archaeology and Anthropology, 2004. S. 19–23.&lt;br /&gt;
* Vadim Mikhaĭlovich Masson, Viktor I. Sarianidi: &amp;#039;&amp;#039;Central Asia: Turkmenia before the Achaemenids&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;American Anthropologist&amp;#039;&amp;#039; (1973). S. 1945–1948.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Marion Linska, Andrea Handl, Gabriele Rasuly-Paleczek: {{Webarchiv | url=http://www.univie.ac.at/ksa/html/inh/stud/studmate_files/Zentralas_0405/EinfZentralas.pdf | wayback=20060909170802 | text=&amp;#039;&amp;#039;Einführung in die Ethnologie Zentralasiens.&amp;#039;&amp;#039;}} (PDF; 619&amp;amp;nbsp;kB; 129 S.) Vorlesungsskriptum, Wien Januar 2003, ab S.&amp;amp;nbsp;52&amp;amp;nbsp;f (abgerufen am 16. Juni 2013)&lt;br /&gt;
* {{GSE|79916}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Turkmenistan]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Asien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ahal welaýaty]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Siedlungshügel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kupfersteinzeitlicher Fundplatz in Asien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kupfersteinzeit (Zentralasien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bronzezeitliche Siedlung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bronzezeit (Zentralasien)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Perrak</name></author>
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