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	<title>Nakam - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Nakam&amp;diff=487406&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Khatschaturjan am 10. April 2026 um 19:53 Uhr</title>
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		<updated>2026-04-10T19:53:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Organisation. Zum Film siehe [[Nakam (Film)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Abba Kovner at Eichmann trial1961.jpg|mini|[[Abba Kovner]], Leiter des Nakam (hier 1961 bei seiner Zeugenaussage im [[Eichmann-Prozess]])]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Avidov iccac.jpg|mini|[[Jitzchak Avidov|Pascha Reichman]], stellvertretender Leiter (späteres Foto)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nakam&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{heS|נָקָם|nāqām}} „Rache, Vergeltung“; eigentlich &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dam Yehudi Nakam&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|he|דם יהודי נקם}}), auf [[Deutsche Sprache|Deutsch]] etwa &amp;#039;&amp;#039;Das jüdische Blut wird gerächt werden&amp;#039;&amp;#039;) war eine [[Judentum|jüdische]] Organisation, die sich seit 1945 das Ziel gesetzt hatte, [[Rache]] für den [[Holocaust]] zu üben und der Welt zu zeigen, dass die [[Juden]] in der Lage seien, sich zu wehren und Vergeltung zu üben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zinke&amp;quot; details=&amp;quot;S. 32.&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur| Autor=Jim G. Tobias, Peter Zinke |Titel=Nakam |Ort=Hamburg |Datum=1995}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihr Kern war eine Gruppe ukrainischer jüdischer Partisanen, zu denen auch Pascha Reichman (später [[Jitzchak Avidov]]) gehörte. Ihr Anführer wurde der am Kriegsende 27-jährige [[Abba Kovner]], ein Dichter und [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer]], der beim Aufstand im [[Ghetto Vilnius|Ghetto von Wilna]] und als Kommandeur der [[Fareinikte Partisaner Organisatzije]] gegen die Deutschen gekämpft hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nakam war bedeutend radikaler als die [[Jüdische Brigade]]. Anders als diese richtete der Nakam seine Racheakte nicht vornehmlich gegen die Kriegsverbrecher, sondern gegen das gesamte [[Deutsche|deutsche Volk]]. Die Nakam-Männer sahen eine [[Kollektivschuld]] der Deutschen am Judenmord und planten daher, Rache zu üben und eine gleich große Anzahl Deutscher umzubringen. Zwei Pläne wurden verfolgt, Gift erschien dafür die geeignete Waffe:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zinke&amp;quot; details=&amp;quot;S. 28.&amp;quot;/&amp;gt; Plan A sah die Vergiftung der Trinkwasserversorgung in [[Hamburg]], [[Frankfurt am Main]], [[München]] und [[Nürnberg]] vor&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zinke&amp;quot; details=&amp;quot;S. 32.&amp;quot;/&amp;gt; und Plan B die massenhafte Ermordung von Angehörigen der [[Schutzstaffel|SS]] in [[alliierte]]n [[Internierungslager]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Plan A ==&lt;br /&gt;
Plan A scheiterte bereits in der Vorbereitung, obwohl es Reichman gelungen war, Angehörige des Nakam in die [[Wasserwerk]]e von Nürnberg und [[Hamburger Wasserwerke|Hamburg]] einzuschleusen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Segev1&amp;quot; details=&amp;quot;192–200.&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur| Autor=Tom Segev |Titel=Die siebte Million |Ort=Reinbek |Datum=1995}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Kovner reiste Ende Juli 1945 zur Besorgung des Gifts für Plan A nach [[Völkerbundsmandat für Palästina|Palästina]]. Nach seinen eigenen Angaben&amp;lt;ref&amp;gt;Tom Segev hat Aussagen von Kovner und Avidov, die in der [[Hebräische Universität Jerusalem|Hebräischen Universität Jerusalem]] und im Moretschef-Archiv liegen, gesichtet. Siehe Tom Segev: &amp;#039;&amp;#039;Die siebte Million&amp;#039;&amp;#039;. Reinbek 1995, S. 703.&amp;lt;/ref&amp;gt; war ihm [[Chaim Weizmann]], der spätere Präsident Israels, von Beruf Chemiker, bei der Beschaffung behilflich, indem er ihn an [[Ernst David Bergmann]] verwies, der das Gift bereitstellte, sowie an einen Geldgeber für die Aktion vermittelte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Segev1&amp;quot; details=&amp;quot;192–200.&amp;quot; /&amp;gt; Kovners später angefertigter Bericht wird vom Historiker [[Tom Segev]] bezweifelt (1991), da Weizmann zu dem Zeitpunkt nicht in Palästina war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Segev1&amp;quot; details=&amp;quot;197.&amp;quot; /&amp;gt; Es ist auch nicht klar, welche Art Rache Kovner dem Gesprächspartner in Palästina schilderte, laut Sarid war Weizmann nur über Plan B informiert worden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zinke&amp;quot; details=&amp;quot;S. 34.&amp;quot;/&amp;gt; Er sei auch auf Skepsis&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zinke&amp;quot; details=&amp;quot;S. 29 f.&amp;quot;/&amp;gt; und Widerstand&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zinke&amp;quot; details=&amp;quot;S. 33.&amp;quot;/&amp;gt; gestoßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 1945 kehrte Kovner, mit Unterstützung der [[Hagana]] in der Uniform der [[Jüdische Brigade|Jüdischen Brigade]] und mit entsprechenden Papieren ausgestattet, auf einem britischen Schiff nach Europa zurück. Er hatte das in 20 Milchkonserven versteckte Gift bei sich und wurde von drei Angehörigen der Hagana begleitet. Kurz vor Einlaufen in den Hafen von [[Toulon]] wurde er ausgerufen. Vor seiner anschließenden Festnahme warf er einen Teil des Giftes ins Meer, der Rest wurde von seinem Begleiter von der Hagana in ähnlicher Weise entsorgt. Kovner wurde darauf etwa vier Monate in einem Militärgefängnis in [[Kairo]] festgehalten, ohne dass er wegen eines versuchten Anschlags angeklagt oder auch nur vernommen worden wäre. Wer für seine Verhaftung verantwortlich war, konnte nicht geklärt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Segev1&amp;quot; details=&amp;quot;192–200.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Plan B ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Konsum-Genossenschaftsbäckerei, Nuremberg, 1946.jpg|mini|Konsum-Genossenschaftsbäckerei]]&lt;br /&gt;
Nach Kovners Verhaftung versuchte sein Stellvertreter Reichman mit seinen Männern, Plan B zu verwirklichen. Hierfür besorgte er in [[Paris]] 20 kg [[Arsen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zinke&amp;quot; details=&amp;quot;S. 44.&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Segev1&amp;quot; details=&amp;quot;199, 200, 704.&amp;quot; /&amp;gt; Noch vor dem Anschlag in [[Nürnberg]], dessen Kommandoführer Joseph Harmatz war, musste Reichman eine ähnliche Aktion, die für das [[Internierungslager Dachau]] geplant war, zum Unwillen des dortigen Kommandos abblasen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zinke&amp;quot; details=&amp;quot;S. 40.&amp;quot;/&amp;gt; Am 13.&amp;amp;nbsp;April 1946 drangen Angehörige der Gruppe in die Nürnberger Konsum-Großbäckerei am [[Schleifweg (Nürnberg)|Schleifweg]] ein, die das Internierungslager in [[Langwasser]] (vormals [[Stammlager|Stalag]] XIII D) belieferte, in dem sich damals etwa 12.000 bis 15.000 Kriegsgefangene befanden, hauptsächlich SS-Angehörige. 3000 der dort lagernden Graubrotlaibe wurden mit Wasser bestrichen, in das Arsenpulver eingerührt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zinke&amp;quot; details=&amp;quot;S. 20.&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Es werden auch andere Varianten der Brotvergiftung kolportiert. Bei Segev, S. 199, streuten die Einbrecher das Arsen in den Teig. Laut Tobias/Zinke gab es am Sonntag, den 14. April Weißbrot für die Wachmannschaften.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Brot wurde am 14.&amp;amp;nbsp;April 1946 ausgeliefert und zahlreiche Lagerinsassen erkrankten. Amerikanische Zeitungen druckten Agenturmeldungen, in denen die Zahl der Erkrankten in der ersten Meldung 1900 betrug,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=1900 Prisoners Are Poisoned |Sammelwerk=San Jose News |Datum=1946-04-19 |Seiten=1 |Sprache=en |Online=http://news.google.com/newspapers?id=8SUiAAAAIBAJ&amp;amp;sjid=86MFAAAAIBAJ&amp;amp;pg=6237,4091664 |Abruf=2012-12-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Poison Bread Fells 1,900 German Captives in US Prison Camp Near Nuremberg |Sammelwerk=[[The New York Times]] |Datum=1946-04-20 |Seiten=6 |Sprache=en |Online=[http://select.nytimes.com/gst/abstract.html?res=FB0B17F83E5B177B93C2AB178FD85F428485F9 Zusammenfassung] |Abruf=2012-12-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; einige Tage darauf in einer zweiten Meldung 2283.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=2,283 Poisoned In Plot Against SS Prisoners |Sammelwerk=Miami Daily News |Datum=1946-04-22 |Seiten=1 |Sprache=en |Online=http://news.google.com/newspapers?id=zFoyAAAAIBAJ&amp;amp;sjid=recFAAAAIBAJ&amp;amp;pg=4418,2352328 |Abruf=2012-12-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Poison Plot Toll of Nazis at 2,283 |Sammelwerk=[[The New York Times]] |Datum=1946-04-23 |Seiten=9 |Sprache=en |Online=[http://select.nytimes.com/gst/abstract.html?res=F40E13FF3E5C14738DDDAA0A94DC405B8688F1D3 Zusammenfassung] |Abruf=2012-12-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die &amp;#039;&amp;#039;[[Süddeutsche Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; berichtete am 24.&amp;amp;nbsp;April, die &amp;#039;&amp;#039;[[Nürnberger Nachrichten]]&amp;#039;&amp;#039; am 27.&amp;amp;nbsp;April von Erkrankungen. Die Nakam-Kommandogruppen in Deutschland flohen nach [[Prag]] und gelangten am 18.&amp;amp;nbsp;Juni auf ein Schiff nach Palästina, die Pariser Gruppe schiffte sich am 22.&amp;amp;nbsp;Juni in [[Marseille]] ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zinke&amp;quot; details=&amp;quot;S. 51.&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob es bei dem Anschlag Todesopfer gegeben hatte und wie schwer die Erkrankungen waren, blieb unklar. Im Rahmen von Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Nürnberg erklärte 1999 der Nürnberger Justizpressesprecher Ewald Behrschmidt, aus allen Unterlagen gehe „eindeutig hervor, dass damals niemand getötet worden ist“. Zwei ehemalige betroffene Lagerinsassen aus der [[Waffen-SS]] bekundeten 1999 gegenüber den &amp;#039;&amp;#039;Nürnberger Nachrichten&amp;#039;&amp;#039;, viele Kameraden und auch sie selbst seien schwer erkrankt, einige sogar für mehrere Tage erblindet und hätten später ihre Sehfähigkeit zurückerlangt, doch sei ihrer Kenntnis nach niemand umgekommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Elisabeth Jändl |url=https://www.nordbayern.de/region/nakam-attentat-auf-lager-nn-leser-erinnern-sich-1.5537944 |titel=„Nakam“-Attentat auf Lager: NN-Leser erinnern sich |werk=[[Nürnberger Nachrichten]] |datum=1999-11-05 |abruf=2022-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Kovner hatte auch später nur vage Informationen, zudem fiel es ihm schwer, den Fehlschlag der Aktion zuzugeben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Segev1&amp;quot; details=&amp;quot;192–200.&amp;quot; /&amp;gt; Einzelne Nakam-Aktivisten bedauerten auch Jahrzehnte später noch das Misslingen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zinke&amp;quot; details=&amp;quot;S. 55.&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2018 bzw. 2019 wurden bei Bauarbeiten zur Errichtung einer Lärmschutzwand entlang einer Bundesstraße im Süden Nürnbergs über 300 menschliche Knochen gefunden. Schnell wurde darüber spekuliert, ob es sich hierbei um ein Massengrab von ehemaligen SS- und [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]-Mitgliedern handele, die in dem nahegelegenen Internierungslager in Nürnberg-Langwasser nach 1945 inhaftiert waren. Bei den Knochenfunden – so die Spekulationen – könne es sich um Opfer des Arsenanschlages der Nakam handeln, die hier in einem [[Massengrab]] beigesetzt wurden. Um darüber Klarheit zu bekommen, wurden die Knochen zu einer genaueren Untersuchung nach [[Miami]] (USA) verschickt. Das Ergebnis der Untersuchung brachte Klarheit: Die Knochen sind zwischen 559 und 600 Jahre alt, sodass es sich dabei nicht um Vergiftungsopfer des Nakam handeln kann. Nach Meinung des Stadtarchäologen von Nürnberg handelt es sich bei den Knochen aller Wahrscheinlichkeit um einen ehemaligen Friedhof des Nürnberger [[Heilig-Geist-Spital (Nürnberg)|Heilig-Geist-Spitals]], das bis 1525 die nun wiederentdeckte Stelle als [[Friedhof]] nutzte.&amp;lt;ref&amp;gt;Hartmut Voigt: &amp;#039;&amp;#039;Geheimnis der Skelettfunde an Südwesttangente gelüftet.&amp;#039;&amp;#039; In: nordbayern.de vom 28. Juli 2020 - [https://www.nordbayern.de/region/nuernberg/1.10296906 online abrufbar]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ermittlungen ==&lt;br /&gt;
Die [[Staatsanwaltschaft]] beim [[Oberlandesgericht Nürnberg]] stellte im Mai 2000 ein Ermittlungsverfahren wegen versuchten Mordes gegen zwei Nakam-Aktivisten ein, die sich zu der Tat bekannt hatten. Als Begründung dafür führte die Staatsanwaltschaft „Verjährung aufgrund außergewöhnlicher Umstände“ an.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gericht: Jüdischer Giftanschlag auf Nürnberger Nazi-Lager verjährt.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Westdeutsche Allgemeine Zeitung]].&amp;#039;&amp;#039; 9. Mai 2000.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erinnerung ==&lt;br /&gt;
Kovner und Avidov gaben in den 1980er Jahren Interviews, die in der [[Hebräische Universität Jerusalem|Hebräischen Universität Jerusalem]] und im Moretschef-Archiv aufgezeichnet wurden. Die Nakamgeschichte wurde von Kovner vor seinem Tod 1987 an Levi Arieh Sarid weitergegeben, der 1992 das Manuskript &amp;#039;&amp;#039;Rache: Geschichte, Erscheinungsform und Umsetzung&amp;#039;&amp;#039; erstellte, das unveröffentlicht blieb. Sarid hatte dafür auch Reichman/Avidov befragt. Dieses Manuskript konnte in einer Übersetzung von Tobias und Zinke eingesehen werden, welche darüber hinaus Interviews mit den am Anschlag in Nürnberg beteiligten Oleg Hirsch (Pseudonym), Leipke Zinkel und Joseph Harmatz führten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zinke&amp;quot; details=&amp;quot;S. 144–153.&amp;quot;/&amp;gt; Es wurden zu dem Anschlag auch [[kolportage]]hafte Darstellungen veröffentlicht, in denen ohne Quellenangaben andere Versionen des Giftanschlags verbreitet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Tobias/Zinke nennen Michael Elkins und [[Janusz Piekałkiewicz]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
* [[Tom Segev]]: &amp;#039;&amp;#039;Die siebte Million. Der Holocaust und Israels Politik der Erinnerung.&amp;#039;&amp;#039; Rowohlt Verlag, Reinbek, 1995, ISBN 3-498-06244-1, S. 192–208 (zuerst hebräisch 1991)&lt;br /&gt;
* Jim G. Tobias, Peter Zinke: &amp;#039;&amp;#039;Nakam. Jüdische Rache an NS-Tätern.&amp;#039;&amp;#039; Konkret Literaturverlag, Hamburg, 1995, ISBN 3-89458-194-8.&lt;br /&gt;
* Joseph Harmatz: &amp;#039;&amp;#039;From the wings.&amp;#039;&amp;#039; Book Guild, Lewes 1998, ISBN 1-85776-340-8. (Autobiografie)&lt;br /&gt;
* [[John A. Kantara|John Kantara]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Krieg war aus, Dov Shenkal und seine Freunde hatten nur ein Ziel: Vergeltung für den Massenmord an den Juden. Auf eigene Faust suchten sie Schuldige – und töteten sie. Ein Besuch bei drei Männern, die nichts bereuen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]].&amp;#039;&amp;#039; 5. Dezember 1997.&lt;br /&gt;
** erneut veröffentlicht unter {{Internetquelle |url=https://www.kantara.de/1997/12/05/die-racher-wie-juden-nazis-toteten/ |titel=Olie Givon &amp;amp; Chaim Miller: Die Rächer – wie Juden Nazis töteten: Wir wollten Rache |werk=kantara.de |abruf=2022-06-13 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* [[Eike Geisel]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Ende der Schonzeit.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[konkret (Zeitschrift)|konkret]].&amp;#039;&amp;#039; Heft 5/1995.&lt;br /&gt;
** neu erschienen in: Eike Geisel: &amp;#039;&amp;#039;Triumph des guten Willens: Gute Nazis und selbsternannte Opfer ; die Nationalisierung der Erinnerung&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Critica diabolis.&amp;#039;&amp;#039; 75). Hrsg. von [[Klaus Bittermann]]. Ed. Tiamat, Berlin 1998, ISBN 3-89320-013-4.&lt;br /&gt;
* [[Dina Porat]]: &amp;#039;&amp;#039;„Die Rache ist Mein allein“: Vergeltung für die Schoa: Abba Kovners Organisation Nakam.&amp;#039;&amp;#039; Aus dem Hebräischen übersetzt von Helene Seidler. Ferdinand Schöningh, Paderborn, 2021, ISBN 978-3-506-79112-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Film ===&lt;br /&gt;
* Doron Paz, Yoav Paz: [[Plan A (2021)|&amp;#039;&amp;#039;Plan A&amp;#039;&amp;#039;]]. Israel/Deutschland 2021.&lt;br /&gt;
* Andreas Kessler: [[Nakam (Film)|&amp;#039;&amp;#039;Nakam&amp;#039;&amp;#039;]]. Deutschland 2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Musik ===&lt;br /&gt;
* [[Daniel Kahn &amp;amp; The Painted Bird]]: &amp;#039;&amp;#039;Six Million Germans / Nakam&amp;#039;&amp;#039; (Lied auf dem Album &amp;#039;&amp;#039;Partisans &amp;amp; Parasites&amp;#039;&amp;#039;, 2009)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |autor=Andrea Übelhack&lt;br /&gt;
   |url=https://www.hagalil.com/archiv/2001/03/nakam.htm&lt;br /&gt;
   |titel=„Nakam“ – Jüdische Rache an NS-Tätern&lt;br /&gt;
   |werk=[[haGalil]]&lt;br /&gt;
   |datum=2001-03-14&lt;br /&gt;
   |abruf=2022-06-13&lt;br /&gt;
   |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |autor=[[Jonathan Freedland]]&lt;br /&gt;
   |url=https://www.theguardian.com/world/2008/jul/26/second.world.war&lt;br /&gt;
   |titel=Second world war: Revenge&lt;br /&gt;
   |werk=[[The Guardian]]&lt;br /&gt;
   |datum=2008-07-26&lt;br /&gt;
   |sprache=en&lt;br /&gt;
   |abruf=2022-06-13&lt;br /&gt;
   |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |autor=Christoph Gunkel&lt;br /&gt;
   |url=https://www.spiegel.de/geschichte/kino-und-realitaet-a-948443.html&lt;br /&gt;
   |titel=Kino und Realität: Die echten Nazi-Jäger&lt;br /&gt;
   |werk=[[Spiegel Online]]&lt;br /&gt;
   |datum=2009-08-12&lt;br /&gt;
   |abruf=2022-06-13&lt;br /&gt;
   |abruf-verborgen=1&lt;br /&gt;
   |kommentar=basiert auf Tobias/Zinke}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |autor=Thies Marsen, Jim Tobias&lt;br /&gt;
   |url=https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2021/04/13/vor_75_jahren_anschlag_juedischer_aktivisten_auf_ss_leute_drk_20210413_1335_c72471fd.mp3&lt;br /&gt;
   |titel=Die Gruppe Nakam – Giftanschlag auf SS-Leute&lt;br /&gt;
   |werk=[[Deutschlandfunk Kultur|Deutschlandfunk-Kultur]]-Sendung „Länderreport“&lt;br /&gt;
   |datum=2021-04-13&lt;br /&gt;
   |format=mp3-Audio; 12,7&amp;amp;nbsp;MB; 13:58&amp;amp;nbsp;Minuten&lt;br /&gt;
   |abruf=2022-06-13&lt;br /&gt;
   |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |autor=Thies Marsen, Jim Tobias&lt;br /&gt;
   |url=https://www.deutschlandfunkkultur.de/die-gruppe-nakam-giftanschlag-auf-ss-leute-100.html&lt;br /&gt;
   |titel=Die Gruppe Nakam – Giftanschlag auf SS-Leute&lt;br /&gt;
   |werk=Deutschlandfunk-Kultur-Sendung „Länderreport“&lt;br /&gt;
   |datum=2021-04-13&lt;br /&gt;
   |abruf=2022-06-13&lt;br /&gt;
   |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |autor=Jim G. Tobias, Peter Zinke&lt;br /&gt;
   |url=https://vimeo.com/58708723&lt;br /&gt;
   |titel=„Die Rächer“ – Jüdische Vergeltungsaktionen in Nürnberg&lt;br /&gt;
   |titelerg=Hrsg. von der  Medienwerkstatt Franken&lt;br /&gt;
   |werk=vimeo.com&lt;br /&gt;
   |datum=2013&lt;br /&gt;
   |abruf=2022-06-13&lt;br /&gt;
   |abruf-verborgen=1&lt;br /&gt;
   |kommentar=Filmdokumentation; registrierungspflichtig}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |autor=Avi Avidov&lt;br /&gt;
   |url=http://c3.ort.org.il/Apps/WW/page.aspx?ws=496fe4b2-4d9a-4c28-a845-510b28b1e44b&amp;amp;fol=e222d91a-df4e-42d4-b9de-22c68181688a&amp;amp;box=3e0902e0-b315-412c-a5ec-927e5dab4302&amp;amp;page=5d675d48-68df-4fc3-833c-04a23648f70e&amp;amp;_pstate=item&amp;amp;_item=5a17d0df-6343-46fe-b6e5-692eab942c27&lt;br /&gt;
   |titel=Attempts at Revenge&lt;br /&gt;
   |werk=Jewish Resistance in the Holocaust&lt;br /&gt;
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   |offline=1&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;Khatschaturjan</name></author>
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