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	<title>Naglfar - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T08:34:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Naglfar&amp;diff=237115&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Zinnmann: entl.</title>
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		<updated>2026-04-01T16:01:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;entl.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|erläutert das mythologische Schiff Naglfar; für weitere Bedeutungen siehe [[Nagelfar]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Faroe stamp 435 Intro to Ragnarok.jpg|mini|Naglfar leitet Ragnarök ein. Im Hintergrund wütet die Midgardschlange. Briefmarke des [[Postverk Føroya]], 2003 von [[Anker Eli Petersen]].]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Naglfar&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Altnordische Sprache|altnordisch]] für „Totenschiff“, „Nagelschiff“) ist in der [[Nordische Mythologie|Nordischen Mythologie]] das [[Totenschiff]]. Es wird als das größte Schiff aller Zeiten beschrieben und gehört dem [[Muspell]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naglfar wird vor allem im Zusammenhang mit dem Weltuntergang [[Ragnarök]] erwähnt. Flottgemacht durch die Überschwemmungen der [[Midgardschlange]] führt es dann die Feinde der Götter zur letzten großen Schlacht heran. Je nach Quelle steht (nach der &amp;#039;&amp;#039;[[Gylfaginning]]&amp;#039;&amp;#039;) entweder der Riese [[Hrymir]] oder (nach der &amp;#039;&amp;#039;[[Völuspá]]&amp;#039;&amp;#039;) der verstoßene [[Ase]] [[Loki]] am Steuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naglfar wird aus den unbeschnittenen [[Nagel (Anatomie)|Finger- und Fußnägeln]] der Toten gezimmert. Schon [[Snorri Sturluson]] erwähnt in der &amp;#039;&amp;#039;Gylfaginning&amp;#039;&amp;#039; den Brauch, den Toten die Nägel zu schneiden, um so die Fertigstellung des Schiffs und damit indirekt Ragnarök selbst hinauszuzögern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Brüder Grimm]] greifen diesen Gedanken in ihrer &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Mythologie|Deutschen Mythologie]]&amp;#039;&amp;#039; auf, interpretieren ihn aber stärker hinsichtlich der weiten Ferne des Weltuntergangs:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Dadurch soll die ungeheure Ferne und das langsame Zustandekommen des Weltendes ausgedrückt sein: Bis ein solches Schiff aus schmalen Nägelschnitzen der Leichen zusammengesetzt wird, verstreicht lange lange Zeit, und sie leidet noch durch die warnende Vorschrift Aufschub, allen Toten die Nägel vor der Bestattung oder Verbrennung zu schneiden.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
Der Name &amp;#039;&amp;#039;Naglfar&amp;#039;&amp;#039; war vermutlich schon zu Snorris Zeiten [[Volksetymologie|volksetymologisch]] aus dem altnordischen &amp;#039;&amp;#039;nagli&amp;#039;&amp;#039; für ‚Nagel‘ und &amp;#039;&amp;#039;far&amp;#039;&amp;#039; für ‚Fahrzeug‘, ‚Schiff‘ abgeleitet und als „Nagelschiff“ interpretiert worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahrscheinlicher ist aber eine Herleitung in der Bedeutung „Totenschiff“, wobei das erste Glied der Zusammensetzung etymologisch zu [[Gotische Sprache|gotisch]] &amp;#039;&amp;#039;naus&amp;#039;&amp;#039; ‚tot‘ und [[Altgriechische Sprache|altgriechisch]] &amp;#039;&amp;#039;nékus&amp;#039;&amp;#039; ‚Leiche‘ zu stellen wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Simek]]: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der germanischen Mythologie&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Kröners Taschenausgabe]].&amp;#039;&amp;#039; Band 368). 3., völlig überarbeitete Auflage. Kröner, Stuttgart 2006, ISBN 3-520-36803-X, S. 292–293.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gegenstand der germanischen Mythologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mythologisches Schiff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Zinnmann</name></author>
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