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	<title>Nadschran - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T00:53:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Nadschran&amp;diff=864610&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Erbsenesche: Das &quot;aber&quot; ist mMn überflüssig. Klingt zu sehr nach Erzählung. Der Genitiv von Jesus ist Jesus oder Jesu (ohne Apostroph).</title>
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		<updated>2025-09-30T11:00:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Das &amp;quot;aber&amp;quot; ist mMn überflüssig. Klingt zu sehr nach Erzählung. Der Genitiv von Jesus ist Jesus oder Jesu (ohne Apostroph).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit der Stadt Nadschran, weitere Bedeutung ist [[Provinz Nadschran]].}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate |article=/ |map=right |NS=17/29/30/N |EW=44/7/56/E |type=city |pop=246880 |region=SA-10 |name=Nadschran}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nadschran&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Najran&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Nejran&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Nagran&amp;#039;&amp;#039;; {{arS|نجران|w=Nadschrān|d=Naǧrān}} aus [[Altsüdarabische Sprache|altsüdarabisch]] &amp;#039;&amp;#039;ngrn&amp;#039;&amp;#039;; früher {{arF|w=Abā as-Saʿūd|أبا السعود}}) ist eine Stadt im südwestlichen [[Saudi-Arabien]] nahe der [[Jemen|jemenitischen]] Grenze. Sie ist Hauptstadt der [[Provinz Nadschran]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie und Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Nadschran liegt in einem [[Wadi]], welches vom Westen her kommend nahe Nadschran in die Wüste mündet. Nadschran gehört zu den am schnellsten wachsenden Städten Saudi-Arabiens: Seine Bevölkerung stieg von 47.500 (1974) und 90.983 (1992) auf 246.880 (2004). Bei der Volkszählung von 2022 wurden 381.431 Einwohner gezählt, davon knapp 36 % mit ausländischer Staatsangehörigkeit.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.citypopulation.de/de/saudiarabia/najran/najr%C4%81n/11001__najr%C4%81n/ |titel=Najrān (Najrān, Region Nadschran, Saudi-Arabien) - Einwohnerzahlen, Grafiken, Karte, Lage, Wetter und Web-Informationen |abruf=2023-07-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Origineel huis Najran.JPG|mini|Typische traditionelle Wohnburg der Oase Nadschran, errichtet aus [[Stampflehm|gestampftem Lehm]] und Stroh]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Vorislamische Zeit ===&lt;br /&gt;
Steinzeitliche Spuren finden sich im 200 km nördlich gelegenen [[Kulturraum von Ḥimā]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Antike]] bezog sich der Name „Nadschran“ auf die gesamte Oase, die Stadt (heute die Ruinenstätte &amp;#039;&amp;#039;al-Uchdud&amp;#039;&amp;#039;) selbst hieß höchstwahrscheinlich &amp;#039;&amp;#039;Ragmat&amp;#039;&amp;#039;. Die Oase Nadschran befand sich im Siedlungsgebiet der [[Muh&amp;#039;amir]] und am Beginn der [[Weihrauchstraße]], weshalb ihr Besitz von großer strategischer Bedeutung war. Bereits um 685 v.&amp;amp;nbsp;Chr. eroberte der [[Saba (Antike)|sabäische]] [[Mukarrib]] [[Karib’il Watar I.]] die Oase Nadschran, ebenso zerstörte sein Nachfolger [[Yithi&amp;#039;amar Bayin]] um 510 v.&amp;amp;nbsp;Chr. Ragmat. In der Folgezeit scheint Nadschran unter [[Ma&amp;#039;in|minäische]], dann unter sabäische Herrschaft gefallen zu sein. Der [[Römisches Reich|römische]] Feldherr Aelius Gallus besiegte 25 v.&amp;amp;nbsp;Chr. die Nadschraniten in einer größeren Schlacht, nach [[Strabon|Strabo]] war es damals die nördliche Grenzstadt Sabas. In der Mitte des 3.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts n.&amp;amp;nbsp;Chr. verbündeten sich die Nadschraniten mit den [[Äthiopier|Abessiniern]], die ihnen den Statthalter &amp;#039;&amp;#039;SBQLM&amp;#039;&amp;#039; schickten, der [[Himyar|sabäo-himyarische]] König [[Ilscharah Yahdib]] schlug diesen Aufstand nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
328 n.&amp;amp;nbsp;Chr. wurde Nadschran das Ziel eines Feldzuges des nordarabischen Königs Imru&amp;#039; al-Qais ibn ʿAmr. Unter abessinischem Einfluss entwickelte sich in Nadschran eine große Christengemeinde, die sich zu Beginn des 6.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts erneut mit den [[Aksumitisches Reich|Aksumiten]] verbündete. Der sich zum [[Judentum]] bekennende König [[Yusuf Asʾar Yathʾar]] eroberte Nadschran und richtete (wohl 523) ein Massaker unter den Christen an, die fortan als &amp;#039;&amp;#039;Märtyrer von Nadschran&amp;#039;&amp;#039; bekannt waren.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;The Chronicle of Zuqnin&amp;#039;&amp;#039; übersetzt von Amir Harrack. Pontifical Institute of Medieval Studies, Toronto 1999, S. 78–84&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Sure 85]] des Korans enthält nach einigen Interpreten eine Andeutung auf dieses Massaker mit bis zu 20.000 Toten.&amp;lt;ref&amp;gt;Irfan Shahîd: &amp;#039;&amp;#039;The Martyrs of Najrân. New Documents.&amp;#039;&amp;#039; Brüssel 1971&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Islamisierung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Yamhamdan.jpg|mini|Reiter des [[Liste der arabischen Stämme|arabischen Stammes]] Banu Yam in Nadschran]]&lt;br /&gt;
Um 630 reiste eine Delegation von Geistlichen von Nadschrān nach Medina. Sie brachten zum Ausdruck, dass sie sich zwar der politischen Macht des Propheten fügen, aber nicht zum Islam übertreten wollten, weil sie sich selbst im Besitz der wahren Religion sahen. In diesen historischen Zusammenhang wird von der islamischen Tradition die koranische Aussage gestellt, dass Jesus vor Gott [[Adam im Islam|Adam]] gleiche und wie er allein durch das Schöpferwort &amp;#039;&amp;#039;kun&amp;#039;&amp;#039; („Sei!“) erschaffen worden sei (Sure 3:59). Mohammed soll dieses Koranwort den christlichen Geistlichen aus Nadschran entgegengehalten haben, als es zu einem Streit über die von den Christen behauptete [[Sohn Gottes|Gottessohnschaft]] Jesu kam. Anschließend, so berichten die arabischen Quellen, forderte er die Geistlichen zur Herbeiführung eines Gottesurteils über die Wahrheit der beiden religiösen Positionen durch [[Mubāhala|gegenseitige Verfluchung]] auf (vgl. Sure 3:61), was diese jedoch ablehnten. Schließlich einigte man sich darauf, dass die Leute von Nadschran dem Propheten einen jährlichen Tribut von 2000 Kleidungsstücken entrichten sollten, wofür umgekehrt der Prophet ihnen den Schutz für Leben und Religion zusicherte. Der Vertrag darüber, der in den [[Siyar]] von [[asch-Schaibānī]] und verschiedenen Werken überliefert ist, wurde unter den Kalifen Abū Bakr und [[Umar ibn al-Chattab]] erneuert.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Majid Khadduri: &amp;#039;&amp;#039;The Islamic Law of Nations: Shaybānī&amp;#039;s Siyar.&amp;#039;&amp;#039; Baltimore: The Johns Hopkins Press 1966. S. 278–280.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 641 wurden die Christen von Nadschran mit dem Vorwurf konfrontiert, sie hätten [[Ribā|Zinswucher]] betrieben, und aufgefordert, die Stadt zu verlassen.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Leone Caetani]]: &amp;#039;&amp;#039;Annali dell&amp;#039; Islam&amp;#039;&amp;#039;. Bd. IV. Milano 1911. S. 354–359, [http://archive.org/stream/annalidellislam04caetuoft#page/354/mode/2up hier] online verfügbar.&amp;lt;/ref&amp;gt; Viele von ihnen wanderten in den Irak aus, wo sie sich in der Nähe von Kufa in einem Ort niederließen, den sie Nadschānīya nannten. In der folgenden Zeit verlor Nadschran an Bedeutung. Nach dem Bericht des [[Ibn al-Mudschawir]] bildeten allerdings Juden und Christen noch im 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert zwei Drittel der Bevölkerung von Nadschran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Village near Najran by Tom And Linda Anderson 3752537845.jpg|mini|Nadschran um 1970]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach der saudischen Annexion ===&lt;br /&gt;
Saudi-Arabien annektierte Nadschran, das zuvor zum Jemen gehört hatte, im Jahre 1934. Die Mehrheit der Einwohner von Nadschran sind [[Ismailiten]], die sich bis heute mit dem „Märtyrer von Nadschran“ identifizieren. In der Vergangenheit gab es häufiger Spannungen mit der saudischen Regierung, da sich die Ismailiten diskriminiert fühlen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Robert F. Worth |url=http://www.nytimes.com/2010/10/21/world/middleeast/21saudi.html?pagewanted=all&amp;amp;_r=0 |titel=Muslim Sect Sees Struggle Through Christian Lens (Published 2010) |werk=[[The New York Times|nytimes.com]] | sprache=en |datum=2010-10-20 |abruf=2024-02-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Flughafen Nadschran}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Youssef Masrahi]] (* 1989), Sprinter&lt;br /&gt;
* [[Mohammed al-Rubaie]] (* 1997), Fußballspieler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Norbert Nebes: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.gw.uni-jena.de/phifakmedia/fakultaet/einrichtungen/institute/institut-fuer-orientalistik/orientalistik/mitarbeiter/nebes/dokumente/54-the-martyrs-of-najran-and-the-end-of-the-himyar-in-a-neuwirth-et-al-ed-the-qurdan-in-context-leiden-2010-s-27-59.pdf The Martyrs of Najrān and the End of the Himyar: On the Political History of South Arabia in the Early Sixth Century].&amp;#039;&amp;#039; In: Angelika Neuwirth (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The Qurʾān in Context.&amp;#039;&amp;#039; Leiden 2010, S. 27ff.&lt;br /&gt;
* Norbert Nebes: &amp;#039;&amp;#039;[[doi:10.15460/aethiopica|Die Märtyrer von Nagrān und das Ende der Ḥimyar. Zur politischen Geschichte Südarabiens im frühen sechsten Jahrhundert]]&amp;#039;&amp;#039;, Aethiopica 11 (2008), S. 7–40.&lt;br /&gt;
* Irfan Shahîd: &amp;#039;&amp;#039;Na&amp;lt;u&amp;gt;dj&amp;lt;/u&amp;gt;rān.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[The Encyclopaedia of Islam. New Edition]]&amp;#039;&amp;#039;, Band 7, S. 871b–872b.&lt;br /&gt;
* [[Hermann von Wissmann (Geograph)|Hermann von Wissmann]], [[Maria Höfner]]: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur historischen Geographie des vorislamischen Südarabien&amp;#039;&amp;#039;. (Abhandlungen der geistes- und sozialwissenschaftlichen Klasse der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz, Jahrgang 1952, Nr. 4). Verlag der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz, Mainz 1953 &amp;#039;&amp;#039;(zum antiken Nadschran: S. 9–14)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Hermann von Wissmann: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte und Landeskunde von Alt-Südarabien&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Sammlung Eduard Glaser&amp;#039;&amp;#039;, Nr. III = &amp;#039;&amp;#039;Österreichische Akademie der Wissenschaften, philosophisch-historische Klasse, Sitzungsberichte&amp;#039;&amp;#039;, Band 246) Böhlaus, Wien 1964 &amp;#039;&amp;#039;(zum antiken Nadschran: S. 147–152, 159–206)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Department of Antiquities and Museums: &amp;#039;&amp;#039;Antiquities of the Southwestern Region – Asir – Nejran &amp;#039;&amp;#039;, Ministry of Education, Riyadh 1975.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nadschran| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Saudi-Arabien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antike arabische Stadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hauptort einer Verwaltungseinheit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Erbsenesche</name></author>
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