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	<title>Nadschmuddin Ayyub - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T19:59:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Nadschmuddin_Ayyub&amp;diff=1123771&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-12-27T15:36:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Bild:مولد صلاح الدين.jpg|miniatur|Darstellung Nadschmuddin Ayyubs mit seinem Kind Saladin in einer Zeichnung (1966)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nadschmuddin Ayyub ibn Schadhi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{ArS|نجم الدين أيوب بن شاذي|d=Naǧmu d-Dīn Aiyūb b. Šāḏī}}); ([[Epitheton]]: {{arF|w=al-Malik al-Afdal Nadschm ad-Din Ayyub ibn Schadhi ibn Marwan|الملك ألأفضل نجم الدين أيوب بن شاذي بن مروان|d=al-Malik al-Afḍal Naǧmu d-Dīn Aiyūb b. Šāḏī b. Marwān}}; † [[9. August]] [[1173]]) war ein [[Kurden|kurdischer]] Soldat und Politiker aus [[Dwin]], Vater [[Saladin]]s und Namensgeber der [[Ayyubiden]]-Dynastie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Der Name Ayyub ist die arabische Form des hebräischen [[Ijob|Hiob]]. Nadschmuddin heißt so viel wie Stern des Glaubens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Er war der Sohn von Schadhi bin Marwan und Bruder des [[Schirkuh]]. Seine Familie gehörte zum [[Eşiret]] der [[Rawadiden]], die wiederum ein Zweig der Hadhabaniden waren. Seine Familie hatte hohe Posten innerhalb der kurdischen Dynastie der [[Schaddadiden]] im heutigen Süd[[kaukasus]] inne. Als der letzte Herrscher der Schaddadiden 1130 entmachtet wurde, zog sein Vater samt Familie erst nach [[Bagdad]] und dann nach [[Tikrit]]. In Tikrit wurde sein Vater Gouverneur der Stadt. Als der Vater starb, folgte ihm Nadschmuddin Ayyub im Amt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er diente spätestens ab 1132 [[Zengi]], dem [[Atabeg]] von [[Mosul]] und [[Aleppo]] ([[Zengiden]]-Dynastie), und beteiligte sich in einer Schlacht gegen die [[Seldschuken|Großseldschuken]] in der Nähe von Tikrit. Dabei rettete er Zengis Leben, als dieser sich mit seiner Armee über den [[Tigris]] zurückzog.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Abu l-Fida]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Recueil des historiens des croisades]]&amp;#039;&amp;#039; (RHC) &amp;#039;&amp;#039;Historiens orientaux&amp;#039;&amp;#039; Band 1, Paris 1872, S. 20.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Bruder Schirkuh tötete 1136 im Streit einen Christen, woraufhin er und Nadschmuddin Ayyub Tikrit verlassen mussten. Es wird gesagt, dass Saladin in dieser Nacht zur Welt gekommen sei. Nadschmuddin Ayyub wurde neuer zengidischer Gouverneur von [[Baalbek]]. Als Zengi 1146 starb, nutzte der Atabeg von [[Damaskus]], Mu&amp;#039;in ad-Din Unur ([[Buriden]]-Dynastie), die Gelegenheit Baalbek zu belagern. Nadschmuddin Ayyub übergab ihm schließlich die Stadt; er erhielt dafür eine Geldrente und ein Lehen und ließ sich in Damaskus nieder.&amp;lt;ref&amp;gt;So Abu l-Fida: &amp;#039;&amp;#039;Recueil des historiens des croisades&amp;#039;&amp;#039; (RHC) &amp;#039;&amp;#039;Historiens orientaux&amp;#039;&amp;#039; Band 1, Paris 1872, S. 27.&amp;lt;/ref&amp;gt; Spätestens 1151 scheint Nadschmuddin Ayyub die Herrschaft als zengidischer Gouverneur über Baalbek zurückerlangt zu haben.&amp;lt;ref&amp;gt;So [[Steven Runciman]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Kreuzzüge.&amp;#039;&amp;#039; C.H.Beck, München 1995, ISBN 3-406-39960-6, S. 640 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schirkuh half unterdessen dem zweiten Sohn Zengis, [[Nur ad-Din]], die Macht in Aleppo zu ergreifen. Bald musste sich die Buriden widerwillig mit Nur ad-Din verbünden, um der [[Belagerung von Damaskus]] während des [[Zweiter Kreuzzug|Zweiten Kreuzzugs]] 1148 standzuhalten. Als Gegenleistung beanspruchte Nur ad-Din Damaskus für sich. 1154 gelang es ihm diese Stadt einnehmen, woraufhin er Nadschmuddin Ayyub als neuen Gouverneur von Damaskus einsetzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Sohn Saladin trat auch in den Dienst der Zengiden und wurde bald zusammen mit Schirkuh nach [[Ägypten]] entsandt. 1169 gelang es Schirkuh als [[Wesir]] die faktische Macht im [[Fatimiden|fatimidischen Kalifat]] Ägypten zu übernehmen. Als Schirkuh im gleichen Jahr starb, folgte ihm Saladin als Wesir von Ägypten. 1170 ging auch Nadschmuddin Ayyub nach Ägypten, wo Saladin 1171 als der Fatimiden-Kalif [[al-ʿĀdid]] starb, dessen Dynastie stürzte und sich selbst die Herrschaft über Ägypten sicherte. Saladin bot seinem Vater die Herrschaft über ganz Ägypten an, doch Nadschmuddin Ayyub lehnte ab und wurde mit [[Alexandria]], [[Damiette]] und [[al-Buhaira]] belehnt. Obwohl Saladin und Nadschmuddin Ayyub formell Vasallen Nur ad-Dins waren, wurde letzterem bald klar, dass ihm mit den Ayyubiden in Ägypten ein neuer Rivale entstand. Öffentlich stand Nadschmuddin Ayyub auf Nur ad-Dins Seite, aber warnte seinen Sohn, dass Nur ad-Din ihm niemals Ägypten überlassen werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tod ==&lt;br /&gt;
Am 31. Juli 1173 erlitt er einen schweren Reitunfall und starb am 9. August an seinen Verletzungen. Saladin war zu jener Zeit auf Befehl Nur ad-Dins ausgerückt, um mit letzterem gegen das [[Königreich Jerusalem]] zu ziehen. Er kehrte aber zurück, als er vom Tod seines Vaters erfuhr. Die Spannungen zwischen Saladin und Nur ad-Din wurden größer. Zum erwarteten Konflikt zwischen Saladin und Nur ad-Din kam es nicht, da Nur ad-Din im Mai 1174 starb. Saladin machte sich daraufhin zum neuen Herrscher über Ägypten und Syrien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Baha ad-Din war Nadschmuddin Ayyub „ein edler, großzügiger Mann, mild und von hervorragendem Charakter“. Er war auch „leidenschaftlich von Polo besessen“. [[Ibn al-Qalanisi]] nennt ihn „ein Mann von Entschlossenheit, Intelligenz und Kenntnissen von Angelegenheiten“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wurde zuerst neben seinem Bruder Schirkuh in [[Kairo]] begraben. 1175 wurden dann die Gräber nach [[Medina]] verlegt, wo viele fromme Muslime begraben sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachkommen ==&lt;br /&gt;
Er hatte folgende Kinder:&lt;br /&gt;
* Nur ad-Din Shahanshah († 1148)&lt;br /&gt;
* [[Saladin]] (* 1137; † 1193)&lt;br /&gt;
* [[Al-Adil I.|al-Malik al-Adil Sayf ad-Din Abu Bakr Ahmad]] (* 1145; † 1218)&lt;br /&gt;
* [[Turan Schah (Gouverneur)|al-Malik al-Mu&amp;#039;azzam Shams ad-Dawla Turanshah]] († 1180)&lt;br /&gt;
* Taj al-Muluk Abu Sa&amp;#039;id Buri († 1183)&lt;br /&gt;
* al-Malik al-&amp;#039;Aziz Sayf al-Islam Tughtekin († 1197)&lt;br /&gt;
* mehrere Töchter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Baha ad-Din (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The Rare and Excellent History of Saladin&amp;#039;&amp;#039;. Neuaufl. Ashgate Books, Aldershot 2007, ISBN 978-0-7546-3381-5 (übers. von Donald S. Richards).&lt;br /&gt;
* [[Ibn al-Qalanisi]]: &amp;#039;&amp;#039;The Damascus Chronicle of the Crusades&amp;#039;&amp;#039;. Neuaufl. Dover Publications, Mineola, N.Y. 2002, ISBN 0-486-42519-3 (übers. von [[Hamilton Alexander Rosskeen Gibb]]).&lt;br /&gt;
* [[Wladimir Fjodorowitsch Minorski|Wladimir Minorsky]]: &amp;#039;&amp;#039;The Prehistory of Saladin&amp;#039;&amp;#039;. In: Ders.: &amp;#039;&amp;#039;Studies in Caucasian History&amp;#039;&amp;#039;. Neuaufl. Cambridge University Press, Cambridge 1977, ISBN 0-521-05735-3, S. 124–132. ([https://www.cogsci.ed.ac.uk/~siamakr/Kurdish/KURDICA/2002/2/saladinII.html hier online]).&lt;br /&gt;
* Malcolm C. Lyons, David E. Jackson: &amp;#039;&amp;#039;Saladin. The Politics of the Holy War&amp;#039;&amp;#039;. Neuaufl. Cambridge University Press, Cambridge 1997, ISBN 0-521-58562-7.&lt;br /&gt;
* Peter M. Holt: &amp;#039;&amp;#039;The Age of the Crusades. The Near East from the Eleventh Century to 1517&amp;#039;&amp;#039;. 8. Aufl. Longman, London 1997, ISBN 0-582-49303-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.manfred-hiebl.de/mittelalter-genealogie/_kreuzzuege/islamische_fuersten/a/aiyub_kurdenfuehrer_1183/aiyub_kurdenfuehrer_1183.html Nadsch ed-Din Aiyub] bei mittelalter-genealogie.de&lt;br /&gt;
* [https://fmg.ac/Projects/MedLands/TURKS.htm#NejmAyubdied1173B Nejm ed-Din Ayub] bei fmg.ac (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Naher Osten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Islam (Syrien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Saladin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ayyubide]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kurde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 11. oder 12. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1173]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Nadschmuddin Ayyub&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Nadschmuddin Ayyub ibn Schadhi (vollständiger Name); نجم الدين أيوب بن شاذي (arabisch); w=al-Malik al-Afdal Nadschm ad-Din Ayyub ibn Schadhi ibn Marwan (arabisch)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=zengidischer General und Vater von Saladin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. Jahrhundert oder 12. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. August 1173&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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