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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Nadroparin</id>
	<title>Nadroparin - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T08:26:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Nadroparin&amp;diff=1403029&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Alex Writer WEH: /* growthexperiments-addlink-summary-summary:1|0|0 */</title>
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		<updated>2025-06-16T06:15:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;growthexperiments-addlink-summary-summary:1|0|0&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Polymer&lt;br /&gt;
| Strukturformel  = Gemisch aus Glykosaminglykanen unterschiedlicher Kettenlänge&lt;br /&gt;
| Polymertyp      = 3&lt;br /&gt;
| Andere Namen    = &lt;br /&gt;
| CAS             = {{CASRN|37270-89-6|Q72481170}}&lt;br /&gt;
| PubChem         = &lt;br /&gt;
| DrugBank        = DB08813&lt;br /&gt;
| Wirkstoffgruppe = Antithrombotikum, niedermolekulares [[Heparin]]&lt;br /&gt;
| Wirkmechanismus = hemmt antithrombinabhängig die Gerinnungsfaktoren Xa und in geringerem Ausmaß Faktor IIa (Thrombin)&lt;br /&gt;
| ATC-Code        = {{ATC|B01|AB06}}&lt;br /&gt;
| Bausteine       = abwechselnd [[Glucosamin|&amp;lt;small&amp;gt;D&amp;lt;/small&amp;gt;-Glucosamin]] und [[Glucuronsäure|&amp;lt;small&amp;gt;D&amp;lt;/small&amp;gt;-Glucuronsäure]] oder [[Iduronsäure|&amp;lt;small&amp;gt;L&amp;lt;/small&amp;gt;-Iduronsäure]]&lt;br /&gt;
| Dichte          = &lt;br /&gt;
| Schmelzpunkt    = &lt;br /&gt;
| Löslichkeit     = &lt;br /&gt;
| Quelle GHS-Kz   = &amp;lt;ref name=&amp;quot;SDS&amp;quot;&amp;gt;{{Sigma-Aldrich|sial|n0025000|Name=Nadroparin calcium|Abruf=2023-01-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| GHS-Piktogramme = {{GHS-Piktogramme-klein|-}}&lt;br /&gt;
| GHS-Signalwort  = &lt;br /&gt;
| H               = {{H-Sätze|-}}&lt;br /&gt;
| EUH             = {{EUH-Sätze|-}}&lt;br /&gt;
| P               = {{P-Sätze|-}}&lt;br /&gt;
| Quelle P        = &amp;lt;ref name=&amp;quot;SDS&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nadroparin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Freiname &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nadroparin-Calcium&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[Arzneistoff]] aus der Gruppe der niedermolekularen [[Heparin]]e (NMH), der zur [[Blutgerinnung]]shemmung eingesetzt wird. Es wurde 1986 unter dem Handelsnamen &amp;#039;&amp;#039;Fraxiparin&amp;#039;&amp;#039; als das weltweit erste NMH zur Vorbeugung vor [[Venöse Thromboembolie|venöser Thromboembolie]] (VTE) – einem Gefäßverschluss durch ein Blutgerinnsel in den tiefen Venen oder der Lungenarterie – zugelassen. Wenige Jahre später folgte eine Erweiterung der Anwendung um die Behandlung von tiefen Beinvenenthrombosen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=S. Alban |Titel=Der Thrombosegefahr vorbeugen |Sammelwerk=Pharmazeutische Zeitung |Band=24 |Datum=2002 |Online=https://www.pharmazeutische-zeitung.de/inhalt-24-2002/titel-24-2002/}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2013 gab das Unternehmen [[GlaxoSmithKline]] die Zulassung für &amp;#039;&amp;#039;Fraxiparin&amp;#039;&amp;#039; an das südafrikanische Pharmaunternehmen [[Aspen Holdings]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
Nadroparin wird aus Heparin aus der Darmschleimhaut von [[Hausschwein|Schweinen]] gewonnen. Die langkettigen Moleküle werden durch Umsetzung mit [[Salpetrige Säure|salpetriger Säure]] [[Depolymerisation|depolymerisiert]] (=aufgespalten) und [[Polymerfraktionierung|fraktioniert]]. Die mittlere relative [[Molekülmasse]] beträgt 3600 bis 5000, der Grad der Sulfatierung je [[Disaccharid]]-Einheit beträgt circa 2. Das Verhältnis Anti-Faktor-Xa-Aktivität zu Anti-Faktor-IIa-Aktivität liegt zwischen 2,5 und 4.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pheur1134&amp;quot;&amp;gt;Monografie „Nadroparin-Calcium“ 5.0/1134, Europäisches Arzneibuch 5.0&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klinische Angaben ==&lt;br /&gt;
=== Anwendungsgebiete ===&lt;br /&gt;
Nadroparin wird zur Vorbeugung gegen [[Venenthrombose]]n durch Operationen – auch größeren orthopädischen Eingriffen (z.&amp;amp;nbsp;B. Hüftoperationen) – und zur Behandlung von tiefen Venenthrombosen verwendet. Ferner wird Nadroparin zur Gerinnungshemmung während der Blutwäsche ([[Hämodialyse]] und [[Hämofiltration]]) im extrakorporalen Kreislauf eingesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FI&amp;quot;&amp;gt;Fachinformation Fraxiparin (Stand Dezember 2006)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Art und Dauer der Anwendung ===&lt;br /&gt;
Nadroparin wird zur Vorbeugung und Behandlung tiefer Venenthrombosen als Calcium-Salz in Form einer Injektionslösung [[subkutan]] injiziert. Die körpergewichtangepasste Dosierung und die Behandlungsdauer richten sich nach dem Anwendungsgebiet. Je nachdem werden bis zu 19.000 I.E. anti-Xa Nadroparin-Calcium täglich in ein bis zwei Tagesgaben über fünf oder mehr Tage – so lange wie ein Thromboserisiko besteht – gespritzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FI&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der Gefahr einer [[Heparin-induzierte Thrombozytopenie|Heparin-induzierten Thrombozytopenie]] (HIT) muss die Zahl der [[Thrombozyt|Thrombozyten]] (Blutplättchen) während der Behandlung regelmäßig kontrolliert werden. Gelegentlich kann zu Beginn der Behandlung mit Nadroparin eine leichte, vorübergehende Thrombozytopenie (Typ I) auftreten. Da sie im Allgemeinen nicht zu Komplikationen führt, kann die Behandlung fortgeführt werden. Beim Auftreten einer schweren Thrombozytopenie (Typ II) hingegen muss die Behandlung mit Nadroparin sofort abgebrochen werden, auch andere Heparine können dann nicht zur Hemmung der Blutgerinnung verwendet werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FI&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Gerinnungshemmung während der Hämodialyse und Hämofiltration muss die Dosis für jeden Patienten individuell eingestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gegenanzeigen ===&lt;br /&gt;
Nadroparin darf, wie andere niedermolekulare Heparine auch, nicht angewendet werden bei Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff, bei Gerinnungsstörungen wie etwa dem Vorliegen einer verringerten Anzahl von Blutplättchen ([[Thrombozytopenie]]) oder einem Mangel an Gerinnungsfaktoren, bei Blutungsneigung etwa durch [[Geschwür]]e oder andere Organveränderungen und durch Verletzungen, sowie bei schwerer Beeinträchtigung der Leber- und Nierenfunktion. Bei Neugeborenen, insbesondere unreifen Frühgeborenen, darf Nadroparin ebenfalls nicht angewendet werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FI&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nebenwirkungen ===&lt;br /&gt;
Die häufigsten Nebenwirkungen sind kleine Blutergüsse ([[Hämatom]]e) an der Einstichstelle, Blutungskomplikationen sowie ein Anstieg der Kaliumkonzentration und bestimmter Leberenzyme im [[Blutserum|Serum]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;FI&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirkungsweise ==&lt;br /&gt;
Niedermolekulare Heparine unterschieden sich in der Wirkung vom Standard-Heparin hauptsächlich dadurch, dass sie in der [[Gerinnungskaskade]] vorwiegend den [[Stuart-Prower-Faktor|Faktor-Xa]] hemmen. Auch ist ihre [[Halbwertzeit]] länger als die des Standard-Heparins. Für Nadroparin beträgt sie ca. 3,5 Stunden nach subkutaner Injektion. Nadroparin hemmt auch in geringem Ausmaß das [[Thrombin]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;FI&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wirkstärke von Nadroparin wird anhand der Anti-Faktor-Xa-Bestimmung ermittelt und in Anti-Xa [[Internationale Einheit|Internationalen Einheiten]] (I.E.) angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirksamkeit/Verträglichkeit ==&lt;br /&gt;
Die einmal tägliche Injektion von 2.850 I.E. anti-Xa Nadroparin verhinderte in der Allgemeinchirurgie bei Patienten mit mittlerem oder hohem Risiko signifikant mehr Beinthrombosen und Lungenembolien als die dreimal tägliche Injektion von Standard-Heparin (5.000 I.E.).&amp;lt;ref&amp;gt;European Fraxiparin Study et al. &amp;#039;&amp;#039;[[Br J Surg]]&amp;#039;&amp;#039; (1988) 75: 1058-1063&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die zweimal tägliche Gabe von körpergewichtsadaptiertem Nadroparin ist mindestens so wirksam und sicher wie die Dauerinfusion von aPTT-gesteuertem Standard-Heparin und ermöglicht eine ambulante Behandlung.&amp;lt;ref&amp;gt;Koopman et al. &amp;#039;&amp;#039;[[New Engl J Med]]&amp;#039;&amp;#039; (1996) 334:682-687&amp;lt;/ref&amp;gt; Thrombozytopenien treten unter Nadroparin signifikant seltener auf als unter Standardheparin.&amp;lt;ref&amp;gt;Hankowitz et al. &amp;#039;&amp;#039;[[Ann Hematology]]&amp;#039;&amp;#039; (1999) 78:P118&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antikoagulans]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arzneistoff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polysaccharid]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Copolymer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Alex Writer WEH</name></author>
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