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	<title>Nadja Klier - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T12:19:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Nadja_Klier&amp;diff=2340658&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Albrecht 2: Berichtigung eines Links</title>
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		<updated>2025-10-24T14:10:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Berichtigung eines Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nadja Klier&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. Januar]] [[1973]] in [[Dresden]]) ist eine deutsche [[Fotograf]]in, Autorin und Filmproduzentin. Als Hauptdarstellerin in einem [[DEFA]]-[[Kinderfilm]] wurde sie u.&amp;amp;nbsp;a. in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] bekannt. Sie ist als [[Standfotograf]]in bei Film und Fernsehen und Porträtfotografin für Schauspieler tätig. Seit 2015 tritt sie auch als [[Filmemacher]]in in Erscheinung. Seit einigen Jahren publiziert sie Beiträge und veröffentlichte 2017 ihr erstes Buch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Klier kam 1973 als Tochter der Theaterregisseurin [[Freya Klier]] und des Musikers [[Gottfried Klier]] in Dresden zur Welt. Sie wuchs in [[Ost-Berlin]] auf. Ihre Mutter hatte sie bereits Anfang der 1980er-Jahre in der Uraufführung des Theaterstücks &amp;#039;&amp;#039;Legende vom Glück ohne Ende&amp;#039;&amp;#039; von [[Ulrich Plenzdorf]] besetzt, als sie auf Anregung von [[Ute Lubosch]] zum Vorsprechen für [[Jürgen Brauer]]s Kinderfilm &amp;#039;&amp;#039;[[Gritta von Rattenzuhausbeiuns]]&amp;#039;&amp;#039; eingeladen wurde. Sie überzeugte und spielte in der Adaption des Märchenromans von [[Bettina von Arnim|Bettina]] und [[Gisela von Arnim]] die Hauptrolle der 13-jährigen Hochgräfin Gritta von Rattenzuhausbeiuns. Der Film wurde innerhalb von zweieinhalb Monaten gedreht und erlebte am 7. März 1985 im Berliner [[Kino International]] seine Premiere. Klier wollte eigentlich Schauspielerin werden und bewarb sich Anfang 1988 an der [[Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin|Schauspielschule Ernst Busch]]. Kurz vor dem Vorstellungsgespräch wurde sie jedoch zusammen mit ihrer zu der Zeit wegen Kritik am Staat in [[Untersuchungshaft]] sitzende Mutter und deren Ehemann [[Stephan Krawczyk]] aus der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] [[Ausbürgerung|ausgebürgert]] und abgeschoben. Klier lebte während der Inhaftierung ihrer Mutter eine Woche bei der Bürgerrechtlerin [[Ulrike Poppe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie legte 1993 an einem Gymnasium in [[Berlin-Steglitz]] das Abitur ab und ließ sich ab 1998 beim [[Lette-Verein]] zur Fotografin ausbilden. Später illustrierte sie mehrere Bücher ihrer Mutter über den oppositionellen DDR-Pfarrer [[Oskar Brüsewitz]] oder [[Matthias Domaschk]].&amp;lt;ref&amp;gt;Freya Klier: &amp;#039;&amp;#039;Oskar Brüsewitz – Leben und Tod eines mutigen DDR-Pfarrers&amp;#039;&amp;#039;. Bürgerbüro, Berlin 2004, ISBN 3-00-013746-7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Über ihren Onkel, Regisseur [[Michael Klier]], fand sie zur erfolgreichen Setfotografie für Film und Fernsehen. (Siehe unter Filmografie: Standfototografin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nadja Klier drehte um 2015 gemeinsam mit ihrer Mutter Freya die Filmdokumentation &amp;#039;&amp;#039;Meine Oderberger Straße&amp;#039;&amp;#039;. Selbst hat sie als Kind zehn Jahre in der [[Oderberger Straße]] im ehemaligen Berliner [[Berlin-Prenzlauer Berg|Stadtbezirk Prenzlauer Berg]] (unweit der [[Berliner Mauer]]) gewohnt. Als ein liebevolles Porträt der Straße dokumentiert sie – neben ihren eigenen Erlebnissen – deren Geschichte, wie der [[Feuerwache Prenzlauer Berg|ältesten Feuerwache]] Deutschlands oder der von unangepassten Bürgern und nichtkonformen Künstlern initiierte [[Hirschhof]] (als frühe Form einer [[Bürgerbewegung]] in der DDR&amp;lt;ref name=&amp;quot;kempe&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wolfram Kempe |Titel=Niemandsland |Sammelwerk=prenzlberger–stimme.net |Datum=2011-10-14 |Online=http://www.prenzlberger-stimme.net/?p=32366}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) und v.&amp;amp;nbsp;a. die nach der [[Deutsche Wiedervereinigung|deutschen Wiedervereinigung]] am 3. Oktober 1990 umfassenden sozialen Verschiebungen durch eigentumsrechtliche und folgend bautechnischen Veränderungen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Knut Elstermann]]: [http://www.rbb-online.de/doku/m-n/meine-oderberger-strasse-.html &amp;#039;&amp;#039;Meine Oderberger Straße&amp;#039;&amp;#039;] auf rbb-online.de, abgerufen am 17. Mai 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Lothar Heinke]]: [http://www.tagesspiegel.de/berlin/wandel-in-berlin-prenzlauer-berg-oderberger-strasse-wie-haste-dir-veraendert/11847456.html &amp;#039;&amp;#039;Oderberger Straße, wie haste dir verändert!&amp;#039;&amp;#039;] auf tagesspiegel.de, vom 30. Mai 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; 2016 produzierte sie den zweiten Film &amp;#039;&amp;#039;Wenn Mutti früh zur Arbeit geht&amp;#039;&amp;#039; mit ihrer Mutter Freya wieder für den [[Rundfunk Berlin-Brandenburg|rbb]] und die Stiftung Aufarbeitung. 2017 folgte dann das Buch &amp;#039;&amp;#039;Die Oderberger Straße&amp;#039;&amp;#039;, welches sie gemeinsam mit ihrer Mutter schrieb und das ebenfalls ein geschichtliches und gesellschaftliches Porträt dieser Straße aufzeigt. Nadja Klier ist Initiatorin der DDR BOX – www.ddrbox.de – einer Plattform mit Zeitzeugen-Interviews und Erklärvideos speziell für Jugendliche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie arbeitet als freie Fotografin mit Schwerpunkt Porträt und als Autorin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Beziehung mit Kameramann [[Kolja Brandt]] entstammt ein Sohn. Seit Februar 2018 ist sie mit dem ehemaligen Neonazi, Mitbegründer der Neonazi-Aussteiger-Organisation [[Exit Deutschland]] und Buchautor [[Ingo Hasselbach]] verheiratet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Als Darstellerin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1985: [[Gritta von Rattenzuhausbeiuns]], Regie: [[Jürgen Brauer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Als Standfotografin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2002: [[Führer Ex]]&lt;br /&gt;
* 2003: [[Adam &amp;amp; Eva (2003)|Adam &amp;amp; Eva]]&lt;br /&gt;
* 2004: [[Farland]]&lt;br /&gt;
* 2004: [[Baal (2004)|Baal]]&lt;br /&gt;
* 2005: [[One Day in Europe]]&lt;br /&gt;
* 2005: [[Kombat Sechzehn]]&lt;br /&gt;
* 2005: [[Alles auf Zucker!]]&lt;br /&gt;
* 2006: [[Der Rote Kakadu]]&lt;br /&gt;
* 2006: [[Schröders wunderbare Welt]]&lt;br /&gt;
* 2007: [[Nichts als Gespenster (Film)|Nichts als Gespenster]]&lt;br /&gt;
* 2007: [[Mein Führer – Die wirklich wahrste Wahrheit über Adolf Hitler]]&lt;br /&gt;
* 2008: [[Der Rote Baron (Film)|Der Rote Baron]]&lt;br /&gt;
* 2008: [[Nordwand (Film)|Nordwand]]&lt;br /&gt;
* 2008: [[Alter und Schönheit]]&lt;br /&gt;
* 2009: [[Lila, Lila (Film)|Lila, Lila]]&lt;br /&gt;
* 2009: [[Die Tür]]&lt;br /&gt;
* 2011: [[Joschka und Herr Fischer]]&lt;br /&gt;
* 2013: [[Sein letztes Rennen]]&lt;br /&gt;
* 2016: Vorwärts Immer!&lt;br /&gt;
* 2016: Idioten der Familie&lt;br /&gt;
* 2017: [[Das schönste Mädchen der Welt]]&lt;br /&gt;
* 2018: [[Verschwörung (2018)|Verschwörung]] (The Girl in the Spider’s Web)&lt;br /&gt;
* 2018: Silvercloud aka Charlies Angels&lt;br /&gt;
* 2019: Without Remorse (Ohne Gnade)&lt;br /&gt;
* 2021: Die Wespe&lt;br /&gt;
* 2021: Und steht einer auf und öffnet das Fenster&lt;br /&gt;
* 2024: Der Palast &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Als Filmemacherin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Meine Oderberger Straße&amp;#039;&amp;#039;, Dokumentarfilm / Reportage mit Freya Klier, 2015&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wenn Mutti früh zur Arbeit geht – Frauen in der DDR&amp;#039;&amp;#039;, Dokumentarfilm mit Freya Klier, 2016&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nadjaklier.de/pages/filmen/ &amp;#039;&amp;#039;Wenn Mutti früh zur Arbeit geht – Frauen in der DDR&amp;#039;&amp;#039;] auf nadjaklier.de, abgerufen am 17. Mai 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Wir wollen Euch mal wat fragen! – Gespräche mit Ingo Hasselbach und Nadja Klier&lt;br /&gt;
* DDR BOS Zeitzeugen Interviews&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gritta von Rattenzuhausbeiuns – Nadja Klier&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Knut Elstermann]]: &amp;#039;&amp;#039;Früher war ich Filmkind. Die DEFA und ihre jüngsten Darsteller&amp;#039;&amp;#039;. Das neue Berlin, Berlin 2011, ISBN 978-3-360-02114-4, S. 192–207.&lt;br /&gt;
* Essay in „Ein Spaziergang war es nicht“, Anna und Susanne Schädlich, Berlin 2013, Herder Verlag, ISBN 978-3-453-20008-1&lt;br /&gt;
* „Die Oderberger Straße“, Freya Klier und Nadja Klier, Berlin 2017, be.bra Verlag, ISBN 978-3-89809-140-4&lt;br /&gt;
* 1988: Wilde Jugend, Berlin 2019, OKAPI Verlag, ISBN 978-3-947965-05-2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0459452}}&lt;br /&gt;
* {{Filmportal|67f7daf933bd43e99c2a3678aa6f803c}}&lt;br /&gt;
* [http://www.nadjaklier.de/ Website von Nadja Klier]&lt;br /&gt;
* [https://www.zeitzeugenbuero.de/zeitzeugensuche/zeitzeuge/klier-nadja Nadja Klier] im [[Zeitzeugenportal (Aufarbeitung der SED-Diktatur)|Zeitzeugenportal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=136644619|LCCN=no2022103067|VIAF=80954140}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Klier, Nadja}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kinderdarsteller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fotograf (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fotograf (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der Diktatur in der DDR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitzeuge der SED-Diktatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1973]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Klier, Nadja&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Fotografin und ehemalige Kinderdarstellerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. Januar 1973&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Dresden]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Albrecht 2</name></author>
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