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	<title>Nadelwehr - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Nadelwehr&amp;diff=189631&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;F. Riedelio: /* Aufbau */ Bildeschreibung</title>
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		<updated>2025-08-22T13:33:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Aufbau: &lt;/span&gt; Bildeschreibung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Nadelwehr-schema.png|mini|Schematische Zeichnung eines Nadelwehrs]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nadelwehr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Form eines [[Wehr (Wasserbau)|Wehres]] und dient dazu, den [[Aufstau]] eines Fließgewässers zu schaffen, um entweder durch die entstehende Gefällestufe die [[potentielle Energie]] nutzbar zu machen (früher genutzt zum Antrieb von [[Wassermühle|Mühlen]]) oder eine bestimmte Wassertiefe für die [[Schifffahrt]] oberhalb der Wehranlage zu erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau ==&lt;br /&gt;
Das Nadelwehr verläuft [[Diagonale (Geometrie)|diagonal]] oder quer zur Flussachse und muss den Flusslauf, im Gegensatz zum festen, gemauerten Wehr, nicht vollständig absperren. Es besteht aus einer Reihe von Nadeln genannten Stangen, die auf dem Grund des Flusses durch einen Anschlag an der Wehrsohle und oberhalb der Wasserlinie an einem Laufsteg des Wehrbocks durch den Wasserdruck festgehalten werden. Die Nadeln können aus unterschiedlichen Materialien bestehen, früher fast immer aus Rundhölzern, seltener aus Kanthölzern, heute aus Stahl- oder Aluminiumrohren. Die Durchflussmenge wird durch Wegnehmen oder Hinzufügen von einzelnen Nadeln reguliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für ein heute noch genutztes Nadelwehr findet sich in [[Luzern]], wo der Seespiegel des [[Vierwaldstättersee]]s mit einem Nadelwehr reguliert wird. Das Wasser der [[Reuss (Fluss)|Reuss]] wird dabei oberhalb der [[Spreuerbrücke]] in ein modernes [[Turbine]]nkraftwerk geleitet. In Deutschland gibt es nur noch knapp zehn erhaltene Nadelwehre, u.&amp;amp;nbsp;a. in der [[Havel|Unteren Havel]] bei [[Grütz]] und bei [[Garz (Havelberg)|Garz]], an der [[Kahnschleuse Gahlberg]], in der [[Spree]] bei [[Rietz-Neuendorf|Neubrück]], in der [[Ilmenau (Fluss)|Ilmenau]] bei [[Bardowick]], [[Drage (Elbe)|Fahrenholz]] und [[Wittorf]] sowie in der [[Werra]] bei [[Hann. Münden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein didaktisch besonders gut erlebbares Freiluft-Ausstellungsstück eines historischen Nadelwehrs aus dem späten 19. Jahrhundert befindet sich seit 1992 am Südufer der [[Fulda (Fluss)|Fulda]] bei dem südniedersächsischen Dorf [[Bonaforth]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Eckart Rüsch |url=http://www.bonaforth.net/index_htm_files/Nadelwehr%20Bonaforth.pdf |titel=Ein Berliner Planfund zum Fulda-Nadelwehr von Bonaforth |werk=www.bonaforth.net |hrsg=Ortsheimatpflege Bonaforth |datum=29.08.2020 |abruf=09.09.2020 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Luzern asv2022-10 Nadelwehr img2.jpg|Historisches [[Kraftwerk Mühlenplatz#Nadelwehr Luzern|Nadelwehr]] in Luzern&lt;br /&gt;
20120515 Nadelwehr in Luzern 010.jpg|Verschließen des Nadelwehrs in Luzern&lt;br /&gt;
Nadelwehr Muenden.jpg|Nadelwehr an der Werra in Hann. Münden&lt;br /&gt;
Revin Meuse weir 20041230- 024.jpg|Nadelwehr in der [[Maas]] bei [[Revin]]&lt;br /&gt;
Nadelwehr GruetzHavel.JPG|Nadelwehr in der [[Havel]] bei Grütz&lt;br /&gt;
Nadelwehr Bonaforth, Foto 2020.07.04.jpg|Freiluft-Ausstellungsstück des ehemaligen Fulda-Nadelwehrs von 1895 bei Bonaforth&lt;br /&gt;
Ilmenau Nadelwehr &amp;amp; Schleuse Fahrenholz Elbmarsch Gemeinde Drage Landkreis Harburg 2.jpg|Ilmenau, Nadelwehr Fahrenholz, Baujahr 1892–93&lt;br /&gt;
Ilmenau Nadelwehr &amp;amp; Schleuse Wittorf Landkreis Lüneburg.jpg|Ilmenau, Nadelwehr Wittorf, Baujahr 1892–93&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Otto Lueger: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der gesamten Technik und ihrer Hilfswissenschaften&amp;#039;&amp;#039;. Zweite vollständig bearbeitete Auflage, Bd. 8, Stuttgart 1910. (S. 256 ff. Stichwort „&amp;#039;&amp;#039;Stauanlagen&amp;#039;&amp;#039;“, S. 167 f. Unterkapitel „&amp;#039;&amp;#039;Nadelwehr&amp;#039;&amp;#039;“.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Needle dams|Nadelwehre}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://izw-medienarchiv.baw.de/search Nadelwehre] im historischen Bildarchiv der [[Bundesanstalt für Wasserbau]], Karlsruhe (Suchwort „Nadelwehr“).&lt;br /&gt;
* Beschreibung des 1987 abgebrochenen Fulda-Nadelwehrs bei Bonaforth, Landkreis Göttingen, auf der „Fundsachen“-Seite von bonaforth.net. ([http://www.bonaforth.net/index_htm_files/Nadelwehr%20Bonaforth.pdf Digitalisat])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wehrtyp (Wasserbau)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;F. Riedelio</name></author>
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