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	<title>Nachwahl - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T06:50:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Nachwahl&amp;diff=276191&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aelia161: /* Allgemeines */ Aktualisierung zum deutschen Wahlrecht. Mit der Wahlrechtsreform 2023 wurde auch die Möglichkeit der Ersatzwahl abgeschafft. Verschieben dieses (historischen) Teils in den Abschnitt zur Lage in Deutschland</title>
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		<updated>2026-04-19T17:35:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Allgemeines: &lt;/span&gt; Aktualisierung zum deutschen Wahlrecht. Mit der Wahlrechtsreform 2023 wurde auch die Möglichkeit der Ersatzwahl abgeschafft. Verschieben dieses (historischen) Teils in den Abschnitt zur Lage in Deutschland&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Staatslastig|DE}}&lt;br /&gt;
Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nachwahl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet eine [[Wahl]] in einem Teilgebiet (typischerweise einem [[Wahlkreis]]) zu einem späteren Zeitpunkt oder mit anderem Zeitplan als die [[Hauptwahl]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
Eine Nachwahl kann aus verschiedenen Gründen notwendig werden. Der international häufigste Fall besteht darin, dass während der Legislaturperiode ein Abgeordneter stirbt, zurücktritt oder aus anderen Gründen sein Mandat nicht mehr wahrnehmen kann. Im aktuellen deutschen Wahlrecht zum Bundestag ist eine solche Nachwahl nicht mehr vorgesehen (vergleiche {{§|48|bwahlg|juris}} [[Bundeswahlgesetz]]). Scheidet ein Abgeordneter aus dem Bundestag aus, wird der Sitz entweder mit einem Nachrücker der Parteiliste besetzt, oder der Sitz bleibt unbesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://bundeswahlleiterin.de/service/glossar/e/ersatzwahl.html |titel=Ersatzwahl - Die Bundeswahlleiterin |abruf=2026-04-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere Regelung ist, wie es etwa in [[Tasmanien]] der Fall ist, dass die Stimmen der letzten Wahl neu ausgezählt werden, wobei die auf den ausgeschiedenen Abgeordneten entfallenen Stimmen nicht berücksichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den meisten Ländern mit [[Mehrheitswahlrecht]] werden freigewordene Sitze jedoch durch Nachwahl wieder besetzt. Solche Wahlen gelten oft als unwichtig, da sie meist keine Verschiebung der Mehrheitsverhältnisse bringen. Überörtliche Bedeutung wird ihnen von denen beigemessen, die sie als Testwahl zwischen den normalen Wahlen sehen. Bei knappen Mehrheitsverhältnissen oder wenn mehrere freie Sitze gleichzeitig neu zu besetzen sind, kann aber auch eine Nachwahl entscheidend sein. So fanden 1978 in Kanada 15 Nachwahlen an einem einzigen Tag statt, eine Miniwahl, die ein großes Medienecho fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachwahlen werden nur dann abgehalten, wenn die nächste allgemeine Wahl nicht allzu bald zu erwarten ist. Diese Frist beträgt in vielen Staaten sechs Monate. Ist die nächste allgemeine Wahl früher angesetzt, so bleibt der Sitz solange frei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sitze, die per Nachwahl besetzt wurden, haben meist eine verkürzte Legislaturperiode, damit die nächste Wahl wieder mit den allgemeinen Wahlen zusammenfällt. Das gilt nicht für nachgewählte Bürgermeister oder Landräte in Bayern: Sie werden für die volle Amtszeit gewählt, wodurch in den betroffenen Gemeinden alle folgenden Wahlen später als die allgemeinen Kommunalwahlen stattfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele nach Staat ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Deutschland ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Deutscher Bundestag ====&lt;br /&gt;
Nach {{§|43|bwahlg|juris}} [[Bundeswahlgesetz]] findet in zwei Fällen eine Nachwahl statt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Wenn in einem Wahlkreis oder Wahlbezirk die Wahl nicht durchgeführt worden ist,&lt;br /&gt;
#Wenn ein Wahlkreisbewerber, also ein [[Direktmandat|Direktkandidat]], nach der Zulassung des Wahlvorschlags, aber vor Durchführung der Wahl stirbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten Fall hat die Wahl spätestens drei Wochen, im zweiten Fall spätestens sechs Wochen nach der Hauptwahl stattzufinden. Damit unterscheidet sich die Regelung für Bundestagswahlen beispielsweise von der in [[Bayern]], dort bleibt auch ein toter Direktkandidat wählbar; wird er gewählt, rückt der nächste auf der Liste für ihn nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine solche Nachwahl kann sogar am gleichen Tag stattfinden wie die normale Wahl, wenn nämlich zwischen dem Tod des Kandidaten und dem Wahltag genügend Zeit für den ordnungsgemäßen Ablauf bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei bisher fünf [[Bundestagswahl]]en kam es zu solchen Nachwahlen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left; width:6em;&amp;quot;| Hauptwahl&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left; width:6em;&amp;quot;| Nachwahl&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left; width:12em;&amp;quot;| Wahlkreis&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left; width:30em;&amp;quot;| Grund&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left; width:6em;&amp;quot;| siegreiche Partei&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe2&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Bundestagswahl 1961|17.09.1961]]&lt;br /&gt;
|01.10.1961&lt;br /&gt;
|[[Bundestagswahlkreis Cochem|151 Cochem]]&lt;br /&gt;
|Tod des Kandidaten Fritz Klein ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]])&lt;br /&gt;
|CDU&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Bundestagswahl 1961|19.09.1965]]&lt;br /&gt;
|03.10.1965&lt;br /&gt;
|[[Bundestagswahlkreis Obertaunuskreis|135 Obertaunuskreis]]&lt;br /&gt;
|Tod des Kandidaten Erich Henz ([[Aktionsgemeinschaft Unabhängiger Deutscher|AUD]])&lt;br /&gt;
|CDU&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe2&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Bundestagswahl 1965|19.09.1965]]&lt;br /&gt;
|03.10.1965&lt;br /&gt;
|[[Bundestagswahlkreis Schweinfurt|236 Schweinfurt]]&lt;br /&gt;
|Tod des Kandidaten Ernst Meier ([[Deutsche Friedensunion|DFU]])&lt;br /&gt;
|CSU&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Bundestagswahl 1987|25.01.1987]]&lt;br /&gt;
|01.02.1987&lt;br /&gt;
|[[Bundestagswahlkreis Groß-Gerau|141 Groß-Gerau]]&lt;br /&gt;
|Zerstörung der Wahlurne am Wahltag um 17:45 Uhr durch acht schwarz gekleidete Unbekannte mit Hilfe eines [[Molotowcocktail]]s&lt;br /&gt;
|CDU&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe2&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Bundestagswahl 2002|22.09.2002]]&lt;br /&gt;
|22.09.2002&lt;br /&gt;
|[[Bundestagswahlkreis Zollernalb – Sigmaringen|295 Sigmaringen]]&lt;br /&gt;
|Tod des Kandidaten [[Dietmar Schlee]] ([[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]])&lt;br /&gt;
|CDU&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe2&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Bundestagswahl 2002|22.09.2002]]&lt;br /&gt;
|22.09.2002&lt;br /&gt;
|[[Bundestagswahlkreis Passau|230 Passau]]&lt;br /&gt;
|Tod des Kandidaten Maic-Roland Muth ([[Partei des Demokratischen Sozialismus|PDS]])&lt;br /&gt;
|CSU&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|[[Bundestagswahl 2005|18.09.2005]]&lt;br /&gt;
|02.10.2005&lt;br /&gt;
|[[Bundestagswahlkreis Dresden I|160 Dresden I]]&lt;br /&gt;
|Tod der Kandidatin [[Kerstin Lorenz]] ([[Nationaldemokratische Partei Deutschlands|NPD]])&lt;br /&gt;
|CDU&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ersatzwahl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Nachwahl im Falle des Mandatsverzichtes, Todes nach dem Wahlakt oder sonstigen Ausscheidens aus dem Bundestag findet nach dem aktuellen Bundestagswahlrecht nicht statt. Scheidet ein Abgeordneter einer Partei aus, wird der Sitz mit einem Nachrücker der Parteiliste besetzt; ist diese erschöpft, wird der Sitz nicht neu besetzt ({{§|48|bwahlg|juris}} Abs. 1 Bundeswahlgesetz). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1953 bis 2023 war eine Nachwahl (&amp;#039;&amp;#039;Ersatzwahl&amp;#039;&amp;#039; gemäß § 48 Abs. 2 Bundeswahlgesetz a.F.) zwar vorgesehen, wenn ein unabhängig gewählter Abgeordneter (ein Abgeordneter, der durch die Direktwahl in seinem Wahlkreis gewählt wird und nicht zugleich auf einer Parteiliste kandidiert) aus dem Bundestag ausscheidet. Allerdings gab es in diesem Zeitraum keinen einzigen solchen unabhängig gewählten Abgeordneten und damit auch nie eine Ersatzwahl. Mit der [[Wahlrechtsreform 2023]] wurde die Regelung geändert. Scheidet nun ein unabhängig gewählter Abgeordneter aus, bleibt der Sitz unbesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erster Deutscher Bundestag ====&lt;br /&gt;
Im [[Bundestagswahl 1949|ersten Deutschen Bundestag]] gab es nach §&amp;amp;nbsp;15 a.F. des Wahlgesetzes zum ersten Bundestag vierzehn Nachwahlen für während der Legislaturperiode ausgeschiedene Abgeordnete. Das Wahlgesetz wurde im Januar 1953 geändert und durch die nun übliche Nachrückregelung ersetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left; width:6em;&amp;quot;| Nachwahl&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left; width:14em;&amp;quot;| Wahlkreis&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left; width:14em;&amp;quot;| bisher gewählter MdB&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left; width:18em;&amp;quot;| Grund der Nachwahl&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left; width:14em;&amp;quot;| neu gewählter MdB&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe2&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 14.05.1950&lt;br /&gt;
| [[Bundestagswahlkreis Kulmbach|29 Kulmbach]]&lt;br /&gt;
| [[Friedrich Schönauer]] ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]])&lt;br /&gt;
| Tod des MdB am 2. April 1950&lt;br /&gt;
| [[Johannes Semler (Politiker, 1898)|Johannes Semler]] ([[Christlich-Soziale Union in Bayern|CSU]])&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 19.11.1950&lt;br /&gt;
| [[Bundestagswahlkreis Arnsberg – Soest|63 Arnsberg – Soest]]&lt;br /&gt;
| [[Heinrich Lübke]] ([[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]])&lt;br /&gt;
| Landesminister, am 29. September 1950 ausgeschieden&lt;br /&gt;
| [[Ernst Majonica]] (CDU)&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe2&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 11.03.1951&lt;br /&gt;
| [[Bundestagswahlkreis Kassel|2 Kassel]]&lt;br /&gt;
| [[Georg-August Zinn]] (SPD)&lt;br /&gt;
| Ministerpräsident, am 21. Januar 1951 ausgeschieden&lt;br /&gt;
| [[Ludwig Preller (Politiker)|Ludwig Preller]] (SPD)&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 15.04.1951&lt;br /&gt;
| [[Bundestagswahlkreis Waldeck|1 Hofgeismar – Waldeck – Wolfhagen]]&lt;br /&gt;
| [[Karl Rüdiger (Politiker)|Karl Rüdiger]] ([[Freie Demokratische Partei|FDP]])&lt;br /&gt;
| Tod des MdB am 20. Februar 1951&lt;br /&gt;
| [[Hans Merten]] (SPD)&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe2&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 06.05.1951&lt;br /&gt;
| [[Bundestagswahlkreis Stadt Hannover I|18 Hannover-Nord]]&lt;br /&gt;
| [[Bruno Leddin]] (SPD)&lt;br /&gt;
| Tod des MdB am 25. März 1951&lt;br /&gt;
| [[Egon Franke]] (SPD)&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe2&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 27.05.1951&lt;br /&gt;
| [[Bundestagswahlkreis Donau-Ries|44 Donauwörth]]&lt;br /&gt;
| [[Martin Loibl (Politiker, 1898)|Martin Loibl]] (CSU)&lt;br /&gt;
| Tod des MdB am 16. April 1951&lt;br /&gt;
| [[Wilhelm Niklas]] (CSU)&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 23.09.1951&lt;br /&gt;
| [[Bundestagswahlkreis Neustadt an der Weinstraße|12 Neustadt an der Weinstraße]]&lt;br /&gt;
| [[Ernst Roth (Politiker, 1901)|Ernst Roth]] (SPD)&lt;br /&gt;
| Tod des MdB am 14. Mai 1951&lt;br /&gt;
| [[Willy Odenthal]] (SPD)&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 02.12.1951&lt;br /&gt;
| [[Bundestagswahlkreis Nürnberg – Fürth|33 Nürnberg – Fürth]]&lt;br /&gt;
| [[Wilhelm Fischer (Politiker, 1904)|Wilhelm Fischer]] (SPD)&lt;br /&gt;
| Tod des MdB am 21. Oktober 1951&lt;br /&gt;
| [[Johann Segitz]] (SPD)&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 16.03.1952&lt;br /&gt;
| [[Bundestagswahlkreis Goslar|31 Harz]]&lt;br /&gt;
| [[Hermann Stopperich]] (SPD)&lt;br /&gt;
| Tod des MdB am 6. Januar 1952&lt;br /&gt;
| [[Hans-Joachim Fricke]] ([[Deutsche Partei|DP]])&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 30.03.1952&lt;br /&gt;
| [[Bundestagswahlkreis Heilbronn|4 Heilbronn]]&lt;br /&gt;
| [[Georg Kohl]] (FDP)&lt;br /&gt;
| Tod des MdB am 31. Januar 1952&lt;br /&gt;
| [[Adolf Mauk]] (FDP)&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 04.05.1952&lt;br /&gt;
| [[Bundestagswahlkreis Wetterau I|11 Friedberg – Büdingen]]&lt;br /&gt;
| [[Wilhelm Knothe (Politiker)|Wilhelm Knothe]] (SPD)&lt;br /&gt;
| Tod des MdB am 20. Februar 1952&lt;br /&gt;
| [[Kurt Moosdorf (Politiker, 1884)|Kurt Moosdorf]] (SPD)&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 04.05.1952&lt;br /&gt;
| [[Bundestagswahlkreis Segeberg – Neumünster|10 Segeberg – Neumünster]]&lt;br /&gt;
| [[Carl Schröter (Politiker)|Carl Schröter]] (CDU)&lt;br /&gt;
| Tod des MdB am 25. Februar 1952&lt;br /&gt;
| [[Walter Bartram]] (CDU)&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 18.05.1952&lt;br /&gt;
| [[Bundestagswahlkreis Bremen II – Bremerhaven|3 Bremerhaven – Bremen-Nord]]&lt;br /&gt;
| [[Bernhard Lohmüller]] (SPD)&lt;br /&gt;
| Tod des MdB am 2. März 1952&lt;br /&gt;
| [[Philipp Wehr]] (SPD)&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 09.11.1952&lt;br /&gt;
| [[Bundestagswahlkreis Stadt Hannover II|19 Hannover-Süd]]&lt;br /&gt;
| [[Kurt Schumacher]] (SPD)&lt;br /&gt;
| Tod des MdB am 20. August 1952&lt;br /&gt;
| [[Ernst Winter (Gewerkschafter)|Ernst Winter]] (SPD)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schweiz ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bundesrat ====&lt;br /&gt;
Um Vakanzen im [[Bundesrat (Schweiz)|Bundesrat]] zu decken, finden jeweils [[Bundesratswahlen|Ersatzwahlen]] statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ständerat ====&lt;br /&gt;
In der Schweiz ist der Fall von [[Simon Stocker]] bekannt. Dieser wurde bei den [[Schweizer Parlamentswahlen 2023]] für den [[Kanton Schaffhausen]] in den [[Ständerat]] gewählt. Am 24. März 2025 wurde Stockers Wahl vom [[Bundesgericht (Schweiz)|Bundesgericht]] aufgehoben, da sein Lebensmittelpunkt zum Zeitpunkt der Wahl nicht im Kanton Schaffhausen war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.srf.ch/news/schweiz/urteil-nach-wahlbeschwerde-simon-stocker-verliert-sein-amt-als-schaffhauser-staenderat |titel=Urteil nach Wahlbeschwerde - Simon Stocker verliert sein Amt als Schaffhauser Ständerat |werk=srf.ch |datum=2025-03-26 |abruf=2025-03-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Über den vakanten Ständeratssitz wurde in einer Neuwahl entschieden, Simon Stocker verlor gegen [[Severin Brüngger]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.srf.ch/news/schweiz/neuwahl-kanton-schaffhausen-stocker-verpasst-neuwahl-fdp-mann-bruengger-holt-staenderatssitz |titel=Neuwahl Kanton Schaffhausen - Stocker verpasst Neuwahl: FDP-Mann Brüngger holt Ständeratssitz |werk=srf.ch |datum=2025-06-29 |abruf=2025-06-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Namibia ===&lt;br /&gt;
In [[Namibia]] finden Nachwahlen ({{enS|by-elections}}) für das Amt des [[Staatspräsident (Namibia)|Staatspräsidenten]] (bisher in der Geschichte nicht vorgekommen) sowie [[Öffentliche Verwaltung in Namibia|regionaler]] und [[Kommunalverwaltung (Namibia)|kommunaler Ebene]] statt. Sie müssen binnen drei Monaten nach Vakanz eines Sitzes abgehalten werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lac.org.na/laws/annoSTAT/Electoral%20Act%205%20of%202014.pdf &amp;#039;&amp;#039;Electoral Act 5 of 2014.&amp;#039;&amp;#039; Republic of Namibia, Paragraph 63 und Verweise.] Abgerufen am 3. März 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereinigtes Königreich ===&lt;br /&gt;
Zwischen 1708 und 1926 war im Vereinigten Königreich eine „ministeriale Nachwahl“ ({{enS|ministerial by-election}}) üblich, wann immer ein [[Member of Parliament (Vereinigtes Königreich)|Parlamentsmitglied]] ein Amt in der Exekutive (typischerweise ein Ministeramt) annahm. In diesem Fall musste der frisch ernannte Parlamentarier das Amt niederlegen und es, falls eine fortgesetzte Teilnahme am Unterhaus gewünscht war, erneut in der Nachwahl gewinnen. Als zum Beispiel [[Winston Churchill]] im Jahr 1917 zum &amp;#039;&amp;#039;[[Minister of Munitions]]&amp;#039;&amp;#039; ernannt wurde, musste er im Wahlkreis [[Dundee]] gegen [[Edwin Scrymgeour]] am 30. Juli 1917 zur Nachwahl antreten, die er mit 78,2 % der Stimmen gewann. Üblicherweise war die ministeriale Nachwahl ein Selbstläufer und der Ex-Parlamentarier konnte seinen Posten wieder beziehen, jedoch gab es auch Ausnahmen: Winston Churchill musste am 24. April 1908 nach seiner Ernennung zum Präsidenten des &amp;#039;&amp;#039;[[Board of Trade]]&amp;#039;&amp;#039; eine ministeriale Nachwahl im Wahlkreis [[Manchester]]–Nordwest austragen, die er mit 46,7 % der Stimmen gegen seinen konservativen Herausforderer [[William Joynson-Hicks, 1. Viscount Brentford|William Joynson-Hicks]] (50,7 %) verlor. Dadurch schied Churchill kurzzeitig aus dem Parlament aus, bis seine [[Liberal Party|Liberale Partei]] ihn in der eigenen Hochburg Dundee aufstellte, um ihm den Wiedereinzug ins Unterhaus zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das britische System fand in einigen Staaten des [[Commonwealth of Nations|British Commonwealth]] Anwendung, so etwa in [[Australien]] und [[Kanada]]. In der [[Südafrikanische Union|Südafrikanischen Union]], [[Neuseeland]] und [[Südrhodesien]] wurde das Konzept der ministerialen Nachwahl nicht übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4171070-8}}&lt;br /&gt;
* [https://www.bundestag.de/resource/blob/196108/701955175e723801220e63bd03f11aef/kapitel_01_17_nachwahlen-data.pdf Bundestag.de – Datenhandbuch – 1. Wahlen zum Deutschen Bundestag – Kapitel 1.17 Nachwahlen] (PDF; 247&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* [https://www.wahlrecht.de/lexikon/nachwahl.html Wahlrecht.de – Nachwahl]&lt;br /&gt;
* [https://www.wahlrecht.de/lexikon/nachwahl-1952.html Wahlrecht.de – Liste der Nachwahlen zum ersten Deutschen Bundestag]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4171070-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wahlverfahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wahlrecht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aelia161</name></author>
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