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	<title>Nachtsheim - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Nachtsheim&amp;diff=193761&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo</title>
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		<updated>2025-08-28T14:15:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Ort in Rheinland-Pfalz. Zu weiteren Bedeutungen siehe [[Nachtsheim (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Art              = Ortsgemeinde&lt;br /&gt;
| Wappen           = DEU Nachtsheim COA.svg&lt;br /&gt;
| Breitengrad      = 50/19/08/N&lt;br /&gt;
| Längengrad       = 7/3/57/E&lt;br /&gt;
| Lageplan         = Nachtsheim in MYK.svg&lt;br /&gt;
| Bundesland       = Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
| Landkreis        = Mayen-Koblenz&lt;br /&gt;
| Verbandsgemeinde = Vordereifel&lt;br /&gt;
| Höhe             = 490&lt;br /&gt;
| PLZ              = 56729&lt;br /&gt;
| Vorwahl          = 02656&lt;br /&gt;
| Gemeindeschlüssel = 07137079&lt;br /&gt;
| Adresse-Verband  = Kelberger Straße 26&amp;lt;br /&amp;gt;56727 Mayen&lt;br /&gt;
| Website          = [http://www.nachtsheim.info/ www.nachtsheim.info]&lt;br /&gt;
| Bürgermeister    = Martin Schmitt&lt;br /&gt;
| Bürgermeistertitel = Ortsbürgermeister&lt;br /&gt;
| Partei           = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nachtsheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Ortsgemeinde (Rheinland-Pfalz)|Ortsgemeinde]] im [[Landkreis Mayen-Koblenz]] in [[Rheinland-Pfalz]]. Sie gehört der [[Verbandsgemeinde Vordereifel]] an, die ihren Verwaltungssitz in [[Mayen]] hat. In der Verbandsgemeinde zählt Nachtsheim zu den ältesten Orten. Von den Einwohnern Nachtsheims und der Umgebung wird er mit „Noahshem“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage ===&lt;br /&gt;
Nachtsheim liegt in der [[Vulkaneifel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die durchschnittliche Höhe liegt bei {{Höhe|490|DE-NHN|link=1}}. Der höchste außerörtliche Punkt im Gemeindegebiet liegt auf etwa {{Höhe|506}}, der niedrigste auf etwa {{Höhe|390|DE-NHN}}. Auf dem höchsten Punkt wird jedes Jahr das Martinsfeuer veranstaltet. Innerörtlich liegen der höchste bei {{Höhe|494}} und der niedrigste Punkt auf {{Höhe|469|DE-NHN}}. Die Höhe fällt von Nordosten in Richtung Westen ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Nachtsheim gibt es hauptsächlich Weiden und Wiesen, in Richtung [[Münk]] und [[Anschau]] große Wälder, durch die der Mimbach fließt, das einzige Fließgewässer im Gemeindegebiet. Der Ort breitet sich auf der Gesamtfläche der Gemeinde von 7,21&amp;amp;nbsp;km² mit etwas weniger als 1&amp;amp;nbsp;km² aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
[[Anschau]], [[Boos (Eifel)|Boos]], [[Ditscheid]], [[Hirten]], [[Lind (bei Mayen)|Lind]], [[Luxem]], [[Münk]], [[Nitz]] und [[Virneburg]] sind die neun angrenzenden Nachbarorte Nachtsheims. Im Umkreis von 20&amp;amp;nbsp;km liegen die Städte [[Mayen]], [[Kaisersesch]], [[Daun]] und [[Adenau]]. [[Koblenz]] ist etwa 50&amp;amp;nbsp;km entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima ===&lt;br /&gt;
Nachtsheim befindet sich in der gemäßigten Klimazone. Die durchschnittliche Jahrestemperatur beträgt etwa 8,9&amp;amp;nbsp;°C, bei einer mittleren Niederschlagsmenge von 628&amp;amp;nbsp;mm. Die wärmsten Monate sind Juni, Juli und August mit durchschnittlich 17,3 bis 19,1&amp;amp;nbsp;°C, die kältesten Dezember, Januar und Februar mit −0,3 bis 1,1&amp;amp;nbsp;°C im Mittel. Der meiste Niederschlag fällt von Juni bis August mit durchschnittlich 70 bis 78&amp;amp;nbsp;mm, der geringste von Februar bis April mit 32 bis 40&amp;amp;nbsp;mm im Mittel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Erste Belege bis 10. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Die Geschichte von Nachtsheim beginnt vor mehr als 1000 Jahren.&lt;br /&gt;
Bereits zur Zeit des [[Kurtrier|Trierer Erzbischofs]] [[Hetti]] (814–847) verfügte Nachtsheim über eine Pfarrkirche. Als Folge der hochmittelalterlichen [[Rodungszeit|Rodungsperiode]] der Waldgebiete westlich von Mayen entstanden im Rahmen der Besiedlung Dörfer, der neue Lebensraum füllte sich mit Menschen. In diesem Raum entstand zwischen [[Elzbach|Elz]] und der [[Hohe Acht|Hohen Acht]] als erste Pfarrei Nachtsheim. Die sogenannte Pfarrtermination des Trierer Erzbischofs [[Ruotbert von Trier|Ruotbert]] (931–956) für die Kirche von Nachtsheim (&amp;#039;&amp;#039;Natisheim&amp;#039;&amp;#039;) gilt als frühester schriftlicher Beleg für die Besiedlung dieses Raumes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 11. bis 16. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Die [[Urkunden des Mittelalters und der Frühen Neuzeit|Urkunde]] wurde zunächst fälschlicherweise auf die Zeit um das Jahr 950 datiert. Als Fälschung entlarvt, wird sie von der Forschung als Dokument des ausgehenden 11. Jahrhunderts anerkannt. Aus dieser Urkunde geht hervor, dass die Kirche in [[Welcherath]] der Stephanskirche in Nachtsheim unterstellt wurde. Deren [[Pfarrei|Pfarrsprengel]] sei bereits von Ruotberts Vorgänger, dem oben erwähnten Erzbischof Hetti, abgegrenzt worden. Die Nutzung des Nachtsheimer Pfarrsprengels wurde den Brüdern des [[Stiftskirche St. Martin und St. Severus|Münstermaifelder Stiftes]] überlassen. Der Nachtsheimer Pfarrsprengel (das territorial begrenzte Gebiet einer Pfarrei oder Gemeinde in den christlichen Kirchen) umfasste folgenden, sich an natürlichen Grenzen wie Wasserläufe und Berge, sowie an vom Mensch geschaffenen Wegen und Straßen orientierenden Bereich: dem Karbach bis zur Mündung in die Elz, dem Elzbach aufwärts bis zum [[Hochkelberg]], vom Hochkelberg zur [[Nürburg (Burg)|Nürburg]] über die Hohe Acht entlang des Achterbachs bis zur Nitz durch die Wälder, von dort nach Hirten bis zur Quelle des Karbaches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 17. bis 19. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Für diesen Bereich bleibt Nachtsheim die „Mutterkirche“, auch bei weiteren Kirchengründungen in diesem Bereich, erhalten die neuen Kirchen den Status einer [[Filialkirche]]. Im 12. Jahrhundert bildeten sich die Pfarrbezirke [[Weiler (bei Mayen)|Weiler]] und Wanderath, zwar mit eigenen Geistlichen, aber noch abhängig von Nachtsheim. Die Ablösung von Nachtsheim erfolgte langsam und schrittweise. Die Erben der [[Grafschaft Virneburg]], die evangelischen [[Grafen von Wertheim]], wollten im 16. und 17. Jahrhundert in Weiler und Wanderath die [[Reformation]] einführen und betrachteten beide Pfarreien als selbstständig. Der Erzbischof von Trier wollte das verhindern und stärkte die Superiorität von Nachtsheim, das damals zum katholischen [[Kurtrier]]er Oberamt Mayen gehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst die Statuten des großen Landkapitels (Dekanat) [[Ochtendung]] im Jahre 1655 nannten Welcherath, Weiler und Wanderath selbstständige Pfarreien. In Welcherath behielt der Pastor von Nachtsheim bis 1800 das Recht der [[Kollationsrecht|Präsentation]], d.&amp;amp;nbsp;h., er bestimmte den Pastor, den der Bischof in Welcherath einsetzte. Um 1800 annektierte Frankreich das [[Linkes Rheinufer|Linke Rheinufer]] und ordnete die Bistumsgrenzen neu. Nachtsheim kam zum neugeschaffenen [[Bistum Aachen]], bei dieser Umorganisation wurde auch Boos selbständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1824 kam Nachtsheim zum neuen [[Bistum Trier]], es gehört seitdem zum Dekanat Mayen. Ein Hinweis auf die sehr frühe Besiedlung und Ortsgründung von Nachtsheim ist die Nachsilbe &amp;#039;&amp;#039;-heim&amp;#039;&amp;#039; im Ortsnamen. Auf eine sehr frühe Kirchengründung deutet das St.-Stephanus-Patronat der Pfarrei Nachtsheim hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Nachtsheim, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;regionaldaten&amp;quot;&amp;gt;[http://www.infothek.statistik.rlp.de/MeineHeimat/detailInfo.aspx?topic=2047&amp;amp;ID=3537&amp;amp;key=0713703079&amp;amp;l=3 Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#EEEEEE&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1815 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 266&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1835 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 332&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 315&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1905 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 356&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 435&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 445&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#EEEEEE&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1961 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 470&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1970 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 499&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1987 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 542&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 590&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2017 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 546&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2022 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 554&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
Im Jahre 831 wurde eine erste St.-Stephanus-Kirche geweiht. Vier Glocken wurden 1266 auf die Namen der [[Evangelisten]] geweiht. 1471 wurde ein Altar zu Ehren der heiligen [[Dreifaltigkeit]] gestiftet. 1488 stifteten [[Graf]] Philipp und seine Frau Walpurgis von Solms einen neuen Altar. Einen Taufstein aus Tufflava mit dem Wappen der Virneburger Grafen erhielt Nachtsheim 1557. Der Sebastianusaltar wurde 1588 errichtet. 1680 wurde eine neue Glocke angeschafft. Die Kirche wurde 1721 renoviert. Am 9. Juli 1780 wurde die Glocke mit dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Carolus&amp;#039;&amp;#039; geweiht. Baumeister Michael Alken aus [[Mayen]] war 1849 der Erbauer eines [[Pfarrhaus]]es. 1858 wurden erste Pläne für einen Kirchenneubau erarbeitet. 1870 wurde die alte Kirche abgerissen und durch den 1875 von Weihbischof Johann Jakob Krafft geweihten Neubau ersetzt. Dazwischen wurde 1873 eine Glocke umgegossen, zu der [[Kaiser]] [[Wilhelm I. (Deutsches Reich)|Wilhelm I.]] drei Zentner Geschützbronze bereitstellte. In diesem Jahre wurde die [[Orgel]] der St.-Clemens-Kirche in Mayen für 800 [[Taler]] erworben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Stephanus Kirche.jpg|mini|hochkant|St.-Stephanus-Kirche]]&lt;br /&gt;
1909 und 1910 wurde die Kirche renoviert. 1927 wurden drei neue Glocken hergestellt. Am 10. August 1942 musste Nachtsheim aus Kriegsgründen zwei Glocken abgeben. Auf dem Kirchenplatz wurde die Mariensäule im Jahre 1944 eingeweiht. 1949 erhielt die Kirche zwei neue Glocken, 1960 kam eine weitere dazu. In Rom wurden Reliquien des Heiligen Stephanus erworben und am 11. August 1957 nach Nachtsheim überführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heutige katholische Pfarrkirche St. Stephanus wurde am 13. Juni 1971 durch Carl Schmitt eingeweiht. In ihr befindet sich noch der Taufbrunnen aus dem Jahre 1557 mit dem [[Grafschaft Virneburg|Virneburger]] Wappen. Aus einem unbekannten Grund sind dort aber oben drei und unten vier Rauten abgebildet, also umgekehrt zum offiziellen Virneburger Wappen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Filialkirchen gehören in [[Anschau]] St. Ägidius, in [[Ditscheid]] St. Apollonia und in [[Münk]] St. Hubertus. Pfarrer ist seit dem Jahr 2011 Alois Dreser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeinderat]] in Nachtsheim besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2024|Kommunalwahl am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024]] in einer [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#MW|Mehrheitswahl]] gewählt wurden, und dem [[ehrenamt]]lichen [[Ortsbürgermeister]] als Vorsitzendem.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Martin Schmitt (Wahlleiter) |url=https://ol.wittich.de/titel/443/ausgabe/26/2024/artikel/00000000000043028025-OL-443-2024-26-26-0 |titel=Bekanntmachung des Ergebnisses der Wahl zum Gemeinderat Nachtsheim am 9. Juni 2024 |werk=Mitteilungsblatt Vordereifel – Heimat- und Bürgerzeitung der VG Vordereifel, Ausgabe 26/2024 |hrsg=[[Linus Wittich Medien]] GmbH, Höhr-Grenzhausen |datum=2024-06-14 |abruf=2025-06-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Martin Schmitt wurde am 13.&amp;amp;nbsp;August 2019 Ortsbürgermeister von Nachtsheim.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Konst_2019&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ortsgemeinde Nachtsheim |url=https://www.nachtsheim.info/konstituierende-sitzung-am-13-august-2019/ |titel=Konstituierende Sitzung am 13. August 2019 |datum=2019-08-16 |abruf=2020-02-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#BM|Direktwahl]] am 26.&amp;amp;nbsp;Mai 2019 war er mit einem Stimmenanteil von 70,0 % gewählt worden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |url=https://www.wahlen.rlp.de/de/kw/wahlen/kd/gebiete/1370000000000.html |titel=Direktwahlen 2019 |titelerg=siehe Vordereifel, Verbandsgemeinde, 21. Ergebniszeile |abruf=2020-02-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der Direktwahl am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024 wurde er als einziger Bewerber mit 64,0 % für weitere fünf Jahre wiedergewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rlp-kw24.wahlen.23degrees.eu/wahlen/direktwahlen-gemeindeebene/1370307900 |titel=Nachtsheim, Ortsbürgermeisterwahl (Gemeinde) 09.06.2024 |werk=Kommunalwahlergebnisse Nachtsheim |hrsg=Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |abruf=2025-06-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorgänger von Martin Schmitt war Thomas Göbel, der das Amt zehn Jahre ausübte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Konst_2019&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Wappenbild     = DEU Nachtsheim COA.svg&lt;br /&gt;
|Größe          = 70&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung= Wappen von Nachtsheim&lt;br /&gt;
|Blasonierung   = Gespalten durch eine eingeschweifte gestürzte goldene Spitze, darin 7 rote Rauten (4:3), [[heraldisch rechts|rechts]] in Rot ein goldener Palmzweig, links in Grün drei goldene Ähren.&lt;br /&gt;
|Quelle         = &lt;br /&gt;
|Begründung     = Die roten [[Raute (Heraldik)|Rauten]] stammen aus dem Wappen der Grafen zu [[Grafschaft Virneburg|Virneburg]]. Diese stritten an der Seite von [[Otto I. (HRR)|Kaiser Otto I.]] (936–973) gegen die [[Schlacht auf dem Lechfeld|Ungarn]]. Sie wählten die sieben Rauten, die aussahen wie die Schilder der besiegten Ungarn. Die goldene Palme im roten Feld weist hin auf den hl. [[Stephanus]], er ist seit Jahrhunderten der Schutzheilige und Kirchenpatron der Pfarrei. Die goldenen [[Garbe (Heraldik)|Ähren]] im grünen Feld stehen für die Landwirtschaft, die bis heute noch von Erwerbsbetrieben ausgeführt wird.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Wappenentwurf: A. Friderichs, Zell/Mosel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Sehenswürdigkeiten ===&lt;br /&gt;
Ein Taufbrunnen in der Kirche aus dem Jahre 1557 trägt die sieben Rauten der Virneburger Grafen. Außerhalb der St.-Stephanus-Kirche auf der anderen Straßenseite ist der Dorfplatz auf dem ein etwa zwei Meter hoher Brunnen mit einer Kugel aus Fischen steht.&lt;br /&gt;
Es gibt drei [[Heiligenhäuschen]] in und um Nachtsheim, davon eines am Ortsende in Richtung Anschau. Die beiden anderen stehen kurz vor der Einmündung der K 9 in die [[Bundesstraße 410|B 410]] und außerhalb Nachtsheims an einem Feldweg in Richtung Luxem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Siehe auch: [[Liste der Kulturdenkmäler in Nachtsheim]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schutzhütte.jpg|mini|Schutzhütte von Nachtsheim]]&lt;br /&gt;
Nachtsheim liegt an der [[Kreisstraße]] K&amp;amp;nbsp;9, die in die [[Bundesstraße 410|B 410]] mündet. An dieser Mündung gab es bereits einige schwere Unfälle, auch mit Toten. Trotz einiger Entschärfungsversuche gibt es immer wieder Unfälle. Die nächste Autobahnanschlussstelle ist &amp;#039;&amp;#039;[[Laubach (Eifel)|Laubach]]&amp;#039;&amp;#039; an der [[Bundesautobahn 48|B 48]]. Die nächstgelegene Bahnstation liegt in [[Monreal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tourismus ===&lt;br /&gt;
Rund um Nachtsheim gibt es ausgeschilderte Wanderwege, die auch von Radfahrern genutzt werden können. In einer kleinen Felsengrotte mit dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Kesselchen&amp;#039;&amp;#039; befindet sich ein Abbild der Mutter Gottes. Es wurde im Zweiten Weltkrieg angebracht und im Jahre 2002 restauriert. In der Nähe liegt der [[Nürburgring]], der besonders durch die [[Nordschleife]] (auch &amp;#039;&amp;#039;„die Grüne Hölle“&amp;#039;&amp;#039; genannt) bekannt ist. Weitere bekannte und beliebte Touristenziele in der Umgebung sind [[Burg Eltz]], [[Schloss Bürresheim]] und die [[Genovevaburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dorfplatz Nachtsheim.jpg|mini|Nachtsheimer Dorfplatz]]&lt;br /&gt;
* Die Nachtsheimer werden von ihren Dorfnachbarn (besonders [[Boos (Eifel)|Boos]] und [[Münk]]) als &amp;#039;&amp;#039;Strühmänner&amp;#039;&amp;#039; (Strohmänner) oder &amp;#039;&amp;#039;Strühköpp&amp;#039;&amp;#039; (Strohköpfe) bezeichnet. Im Gegenzug werden die Booser &amp;#039;&amp;#039;Ochsen&amp;#039;&amp;#039; und die aus Münk Stammenden &amp;#039;&amp;#039;Mücken&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
* Am 4. April 1937 wurde der damalige Pastor Kirchhoff während der Christenlehre von der [[Gestapo]] abgeführt und für einige Monate in Haft genommen, da man ihm vorwarf, gegen das Naziregime zu predigen. Jedoch wurde er nach Protesten der Nachtsheimer Bürger wieder entlassen.&lt;br /&gt;
* Bei der Aktion [[Unser Dorf hat Zukunft]] belegte Nachtsheim beim Kreiswettbewerb im Jahre 1999 den 2. Platz hinter Monreal. Bei einer weiteren Teilnahme im Jahre 2015 konnte der 1. Platz im Kreisentscheid erreicht werden.&lt;br /&gt;
* Im Jahr 1927 gründete der Lehrer Jakob Pauly ein Sägewerk, das bis vor kurzem in der dritten Generation geführt wurde und bis vor einigen Jahren der einzige Industriebetrieb im Ort war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wolfgang Segschneider: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Nürburgring und Laacher See: Die Eifellandschaft um Mayen&amp;#039;&amp;#039;. Ahrtal-Verlag, 1981, ISBN 3-88201-010-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|3=S}}&lt;br /&gt;
* [http://www.vordereifel.eu/html/cs_6670.html Nachtsheim auf den Seiten der Verbandsgemeinde Vordereifel]&lt;br /&gt;
* {{RPB ORT|nr=o13703079}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Mayen-Koblenz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7641502-8|VIAF=247427167}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Mayen-Koblenz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung im 11. Jahrhundert]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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